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Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


hwg
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Re:

von hwg (26.08.2008, 16:37)
So wie in jedem Beruf gibt es solche und solche Kollegen.
Das gilt auch für Autoren, Lektoren, Verleger usw. usf.

Dass es eines eingeschmuggelten Buches wegen Ärger
gibt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Wahrscheinlich landet der Band entweder bei einem Mit-
arbeiter zu Hause oder in der Ecke "verbilligte Bücher".

Welcher Buchhändler verzichtet schon gerne auf eine Ein-
nahme, die er weder versteuern noch an den "Lieferanten"
bezahlen muss... :lol:

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Claire
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Re:

von Claire (26.08.2008, 16:47)
Wer startet einen Versuch und berichtet? Ich bin zu feige ... :oops:
LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (26.08.2008, 17:02)
Claire hat geschrieben:
Wer startet einen Versuch und berichtet? Ich bin zu feige ... :oops:


Wenn ihr meint, dass man es mit einem Lyrik-/Kurzprosaband machen könnte, dann werde ich es gerne versuchen. cheezygrin

Grüße!

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Rabert
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Re:

von Rabert (26.08.2008, 17:03)
Claire hat geschrieben:
Wer startet einen Versuch und berichtet? Ich bin zu feige ... :oops:

Ich werd' das machen. Wird aber nichts vor Mitte/Ende September, wegen 2. Auflage. Dann aber gleich quer durch Deutschland in mehreren Buchhandlungen. Ich komme ziemlich rum. :wink:

Gruß

Rabert

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (26.08.2008, 17:05)
Rabert hat geschrieben:
Claire hat geschrieben:
Wer startet einen Versuch und berichtet? Ich bin zu feige ... :oops:

Ich werd' das machen. Wird aber nichts vor Mitte/Ende September, wegen 2. Auflage. Dann aber gleich quer durch Deutschland in mehreren Buchhandlungen. Ich komme ziemlich rum. :wink:

Gruß

Rabert


"Für aufmerksame Leser..." als Widmung noch? :wink:

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Rabert
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Re:

von Rabert (26.08.2008, 17:25)
Thorsten hat geschrieben:
"Für aufmerksame Leser..." als Widmung noch? :wink:


Nee ... Damit würde ja klar oder wahrscheinlich, dass der Autor selbst das Bändchen dort eingestellt hat. Anders kann das ja jeder dort platziert haben. Auch BoD Autoren sollen Fans haben. angle:

Gruß

Rabert

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (26.08.2008, 17:30)
Rabert hat geschrieben:
Thorsten hat geschrieben:
"Für aufmerksame Leser..." als Widmung noch? :wink:


Nee ... Damit würde ja klar oder wahrscheinlich, dass der Autor selbst das Bändchen dort eingestellt hat. Anders kann das ja jeder dort platziert haben. Auch BoD Autoren sollen Fans haben. angle:

Gruß

Rabert


War auch nicht wirklich ernst gemeint. :lol:

Aber mal schauen, vielleicht werde ich es auch demnächst wagen. Wenn, wie Hans es schrieb, so gesehen kaum anklagende Reaktionen stattfänden...

Grüße! :wink:

LOFI

Re:

von LOFI (26.08.2008, 17:36)
Und so hielt der BOD Gedanke langsam aber sicher still den Einzug in die Läden, wie ein Virus für die Händler und ein Labsal für die Leser cheezygrin :shock:: cheezygrin

LG
Lorenz

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Rabert
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Re:

von Rabert (26.08.2008, 17:49)
Eine völlige Neudefinition von "viralem Marketing" :lol: : http://www.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A

Gruß

Rabert

Leilah

Re:

von Leilah (26.08.2008, 18:15)
Nehmt' s mir nicht übel, Jungs: Ich bin ja auch immer gern zu jedem Streich bereit und gehe im Leben unkonventionelle Wege - aber wisst Ihr, was mich an solchen Methoden stört: Das Vorhaben, sein eigenes Buch wie ein beliebiges Produkt mit aller Gewalt unters Volk bringen zu wollen.

Werbung usw. ist ja völlig okay. Manche Aktionen, wie etwa das wahllose Verschenken oder Liegenlassen von Büchern finde ich aber schon etwas skurril. Und ich glaube, es ist auch ein wenig blauäugig. Die Märchenprinzen, die all die bis dato unbekannten Werke aus ihren Elfenbeintürmen befreien und zum Ruhm führen, sind wohl die Gleichen, auf die Generationen von Aschenputteln schon vergebens in ihren Kinderzimmern gewartet haben.
Will ja kein Spielverderber sein, aber ich fürchte, das geht im wahren Leben alles seinen marktwirtschaftlichen Gang: Vitamin B, Leistung, kostspielige Werbeaktionen, Klinkenputzen, fleißig Lesungen halten, Glück...

Liebe Grüße
Leilah

LOFI

Re:

von LOFI (26.08.2008, 18:22)
Leilah hat geschrieben:
Und ich glaube, es ist auch ein wenig blauäugig. Die Märchenprinzen, die all die bis dato unbekannten Werke aus ihren Elfenbeintürmen befreien und zum Ruhm führen, sind wohl die Gleichen, auf die Generationen von Aschenputteln schon vergebens in ihren Kinderzimmern gewartet haben.


Klaro, wer glaubt, damit den großen Coup zu landen wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Solche Aktionen versinken wahrscheinlich eh in der Versenkung. Allerdings muß man ja leider als BOD Autor jedes Fädchen, was sich einem bietet zumindest gedanklich aufgreifen, und wenn es nur aus Spass an der Freud ist. :D Wir Jungs spielen halt gerne.

Leilah hat geschrieben:
Will ja kein Spielverderber sein, aber ich fürchte, das geht im wahren Leben alles seinen marktwirtschaftlichen Gang: Vitamin B, Leistung, kostspielige Werbeaktionen, Klinkenputzen, fleißig Lesungen halten, Glück...


Das ist wohl so, und ich glaube, dass wir alle hier so realistisch sind, das zu begreifen. Seufz.

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (26.08.2008, 18:41)
Also die Idee an sich finde ich lustig - das machen auch doch manche junge bildende Künstler, die ihr Exponat einfach mit in eine Riesenausstellung schmuggeln, wo es z. T. erst Monate danach auffällt ... (War so ein TV-Bericht; ich glaube strafrechtlich belangt worde ist sie dafür nicht ... ;-)

Gruß von Barbara

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (26.08.2008, 19:07)
LOFI (Moderator) hat geschrieben:
Leilah hat geschrieben:
Will ja kein Spielverderber sein, aber ich fürchte, das geht im wahren Leben alles seinen marktwirtschaftlichen Gang: Vitamin B, Leistung, kostspielige Werbeaktionen, Klinkenputzen, fleißig Lesungen halten, Glück...


Das ist wohl so, und ich glaube, dass wir alle hier so realistisch sind, das zu begreifen. Seufz.


Genau, als ernste Marketingmethode, die viel Umsatz einbringen soll, kann diese Aktion nicht gesehen werden. Es wäre lediglich eine weitere Methode, um Erfahrungen zu sammeln, mehr nicht. Um es mal probiert zu haben.

Und ich hatte eigentlich nicht vor, mein Buch "mit aller Gewalt unters Volk zu bringen", dafür erscheint mir diese Methode eh nicht die richtige. :wink:

Grüße!

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Rabert
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Re:

von Rabert (26.08.2008, 20:16)
Nun, bei mir ist das in der Tat ein wenig anders. Das Buch zusammen mit der Webseite ist ein Projekt, das ich ernsthaft verfolge und in das ich nicht nur Zeit, sondern auch Geld investiere. Viel von ersterem, nicht ganz so viel von letzterem - vorerst.

Mit dem Buch will ich keinen Gewinn erwirtschaften, sondern Verbreitung der Ideen, die darin beschrieben sind, erreichen. Dafür verwende ich zunächst etwa 100 Euro je Monat, oder anders ausgedrückt, ich verteile je Arbeitstag etwa 2 Bücher. Jedem sein Hobby. :wink:

Wenn ich also an einer etwas größeren Buchhandlung vorbeikomme und ein wenig Zeit habe, werde ich versuchen 2 Bücher dort zu lassen - aber je Buchhandlung nur einmal. Ich will ja nicht nerven.

Für alle anderen ist das in der Tat bestenfalls eine witzige Idee, und ich glaube nicht, dass der Verkaufserfolg von Büchern dadurch in besonderem Maße gefördert wird. Außerdem wäre es jetzt dumm, wenn das alle machen würden, und die Buchhändler anfangen aufzupassen oder echt ärgerlich werden ...

Gruß

Rabert

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Zoba
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Re:

von Zoba (26.08.2008, 20:43)
Hi,

so blöd ist die Idee nicht cheezygrin

Eine Bekannte von mir hats ja so ähnlich gemacht, Bücher einfach zwischen die normalen Verlagsbücher in den Ständern bei den Kiosken und in den kleinen lokalen Supermärkten gepackt. Allerdings mit Wissen und Erlaubnis der Besitzer. Nach kurzer Zeit kamen die Leute und fragten nach den neuen Krimis von ihr und mittlerweile ist sie bei einem normalen Verlag (vorher Eigenverlag), verdient nicht übel.

Ich selbst renne immer mit 1-2 Drehbüchern in der Handtasche herum, wenn ich in Ecken komme, wo ich sie eventuell an den Mann bringen könnte. Einen Optionsverkauf, für immerhin 5000 britische Pfund, verdanke ich dieser Angewohnheit, da in einem erzbritischen Restaurant einmal ein für das Drehbuch passender Schauspieler und Produktionsfirmeninhaber am Nebentisch saß. Ich steckte ihm das Ding in den Mantel. cool5

Verrücktheiten sind immer eine Möglichkeit, wenn man die Leute zum Grinsen bringt, ist das die halbe Miete, besonders wenn man sonst keine Mittel hat. Ein Drehbuch verkaufte ich als Option, auch immerhin 4000 USD, weil ich streckenweise Text und Storyboards/Comics abwechselte. Die Produktionsassistentin gestand mir später, sie habe es wegen der Zeichnungen durchgelesen. Das obwohl Grafisches normalerweise in einem Script nichts verloren hat.
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

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