Erfahrungen mit BOD

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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mberghoefer
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Re:

von mberghoefer (10.01.2009, 13:16)
...vorhin ist endlich mein Exemplar von "Auswärtssieg! Abenteuer mit Schalke" eingetroffen. Alles in allem sieht´s gut aus, es gibt aber auch ein paar Makel:

- die Fotos auf den letzten 100 Seiten haben (anders als die davor) alle einen schmalen hellen vertikalen Strich.
- der Klappentext auf der Buchrückseite ist nicht der, den ich auf meinem zum Druck freigegebenen Cover-Preview sehe. Stattdessen steht dort mein allererster, im Applet später vor Freigabe noch geänderter Entwurf (zum Glück war dieser Test wenigstens ein sinnvoller Text, es ist also keine Katastrophe, aber schon sehr erstaunlich)
- Font, Schriftgröße und -farbe auf dem Cover sind eigentlich untauglich. Dünnes Gelb auf Rot. Im Regal unmöglich zu erkennen, was das für ein Buch ist. Da ich eine Vorlage von "EasyCover" genommen hatte, ist das kein Fehler, sondern mein Problem.

Die ersten beiden Punkte werd ich wohl mit BoD mal besprechen müssen.

beste Grüsse!
matthias

Edit: Glückliche, die das Buch schon seit gestern in Händen haben, sagen mir, in ihren Exemplaren gäbe es einen solchen bösen Strich in den Fotos ab Seite 100 nicht. Vielleicht bekommt der Autor nur ein Ausschuss-Exemplar, weil´s ja schließlich kostenlos sei, wird vermutet ;-)

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Veronika
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Re:

von Veronika (10.01.2009, 16:27)
Hallo zusammen!

Danke Judith für die Willkommensgrüße!

@Steve:
ich habe nur 8 Photos im Buch, keine Schwarz/Weiß-Abbildungen. Also bin ich mal guter Hoffnung, daß die dann auch so gut werden wie bei dem Fun-Buch.
Ich habe ja inzwischen 2 Fun-Bücher, da gibt es auch eine ganz leichte Farbabweichung beim Cover, aber ich denke, das wird wohl immer so sein, wenn es nicht die gleiche Bestellung ist. Das eine Cover ist etwas leuchtender als das andere, aber das fällt eben nur auf, wenn man sie nebeneinander liegen hat.
Liebe Grüße,
Veronika
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Steve
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Re:

von Steve (10.01.2009, 17:31)
Hi!

@Judith: Bei Deinem Dokument ist die Punktdichte bei der Rasterung nicht so schlimm, da es sich um relativ großflächige Graubereiche handelt. Eine zu grobe Rasterung macht sich bemerkbar, wenn es sich z.B. um Portrait-Fotos handelt. Dann kann man die Strukturen (Augenbrauen, Lippen, Schattierungen, etc.) nicht mehr klar erkennen.

@Veronika: Leichte Farbabweichunen gibt es immer von einem Druck zum nächsten. Im professionellen Bereich kalibriert man stets den Monitor auf den Drucker bzw. hat man mehrstufige Kalibrationsprozesse, wenn verschiedene Drucker oder Computer eingesetzt werden. Dadurch kommt es danach nur noch zu Farbabweichungen durch Drift. Besonders viel Aufwand treibt man übrigens bei der Erstellung von Versandhauskatalogen - hier sind erlaubten Toleranzen bei Farbverfälschungen sehr gering. Ich habe aber von keinem PoD/BoD-Anbieter gehört, dass er bestimmte Limits garantiere - das wäre gar nicht finanzierbar.

@mberghoefer: Die schlechte Erkennbarkeit der gelben Schrift dürfte am verwendeten CMYK-Farbmodell liegen.

Gruß

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.01.2009, 18:18)
Hallo Steve,

Steve hat geschrieben:
Leichte Farbabweichunen gibt es immer von einem Druck zum nächsten.


Wenn die Druckvorlagen einwandfrei sind und die Druckerei jedesmal abweichende Ergebnisse produziert, bekommt die die Drucke wieder und darf neu drucken.

Im professionellen Bereich kalibriert man stets den Monitor auf den Drucker


Nein, man kalibriert Monitor und Drucker. Übrigens verlangt BoD die Verwendung des ECI-RGB-Farbprofils, anhand dessen sie dann unmittelbar vor dem Druck auf ihre jeweils benutzten konkreten Druckmaschinen umrechnet. Irgendwo auf der BoD-Homepage findest du übrigens auch einen Hinweis, welches Farbprofil sie derzeit benutzen.

bzw. hat man mehrstufige Kalibrationsprozesse, wenn verschiedene Drucker oder Computer eingesetzt werden.


Jedes am Produktionsprozeß beteiligte Gerät wird für sich kalibriert.

Ich habe aber von keinem PoD/BoD-Anbieter gehört, dass er bestimmte Limits garantiere - das wäre gar nicht finanzierbar.


Warum sollte das für sie nicht finanzierbar sein? Die Zahl der Kunden, die bei der Erstellung von Buchblock und Cover durchgängig mit kalibrierten Geräten gearbeitet haben, dürfte sich nicht einmal in Promille ausdrücken lassen.

Ärger könnte aber bringen, dass sie etwas versprechen, was sie mit dem Digitaldruck technisch noch nicht können.

@mberghoefer: Die schlechte Erkennbarkeit der gelben Schrift dürfte am verwendeten CMYK-Farbmodell liegen.


Zehntausende Druckereien benutzen die ISO-Farbprofile und du meinst, die seien für den Farbdruck nicht geeignet? Naja cheezygrin

Ich gehe eher davon aus, dass das Cover nicht am farbkalibrierten Bildschirm erstellt wurde und dass nicht das ECI-RGB-Profil verwendet wurde. Das sind im Hobbybereich die beiden großen Problemfelder.

Beste Grüße,

Heinz.

Steve
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Re:

von Steve (10.01.2009, 18:58)
@hawepe:

Die Benutzung eines ECI-RGB-Farbprofils und die Kalibration aller beteiligten Komponenten auf ein Farbprofil ist doch ein mehrstufiger Prozeß. Input -> Farbprofil -> Drucker.

Und trotzdem ist es auch so, dass man für gewisse Anwendungen eine direkte 1:1-Beziehung kalibriert, z.B. bei P2P-Druckern im medizinischen Bereich!

Ich habe eigentlich nur sagen wollen, dass man irgendeine Form der Kalibration benötigt, um reproduzierbare Resultate zu erzeugen.

Wenn man zwei Farbausdrucke miteinander vergleicht, wird es immer Unterschiede geben. Die Frage ist, wie weit diese meßbar bzw. visuell erkennbar sind. Der Druck ist halt ein mehrstufiger chemischer Prozess, genauso wie das verwendete Papier in der Qualität abweichen kann. Wenn es keinen Drift geben würde, müsste man die Komponenten nicht so häufig kalibrieren.

(Selbst eine digitale Kamera zieht regelmäßig sogenannte Dunkelbilder, um eine gleichbleibende Bildqualität sicherzustellen.)

Die Frage ist doch, wie stabil ein PoD-Anbieter drucken kann, wenn er stets nur kleine Auflagen im Digitaldruckverfahren produziert. Ich nehme an, dass die Toleranzen größer sind, als der normale Kunde erwartet. Gäbe es garantierte Grenzen, könnte das für den PoD-Anbieter gefährlich werden oder er setzt den Toleranzbereich ganz groß an, was wiederrum eine schlechte Werbung wäre.

Natürlich verwenden sämtlich Druckereien die ISO-Farbprofile, aber man muss trotzdem darauf achten, welche Farben man kombiniert. Der übliche 4-Farbdruck hat Einschränkungen, manche Farben lassen sich nur schwer genau produzieren. Nicht umsonst drucken moderne Tintenstrahldrucker mit mehr als 3 Farbtinten.

Übrigens habe ich letzten Monat drei meiner Bücher nebeneinander im Buchhandel gefunden und die Brauntöne jedes Covers waren immer anders. Die Palette ging von hellbraun bis dunkelrot, was bei den Hautfarben der Gesichter nicht so schön aussieht. Aber das sind Fehler, die ich nicht so schlimm finde, wenn es keine systematischen Fehler sind, die bei jedem Buch auftreten.

Viele Grüße!

Steve

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hawepe
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Re:

von hawepe (10.01.2009, 21:38)
Hallo Steve,

Steve hat geschrieben:
Ich habe eigentlich nur sagen wollen, dass man irgendeine Form der Kalibration benötigt, um reproduzierbare Resultate zu erzeugen.


Dem widerspreche ich auch nicht. Im Gegenteil habe ich hier im Forum schon oft darauf verwiesen, dass man ohne Bildschirmkalibrierung immer ein Risiko beim Farbdruck eingeht.

Wenn man zwei Farbausdrucke miteinander vergleicht, wird es immer Unterschiede geben. Die Frage ist, wie weit diese meßbar bzw. visuell erkennbar sind. Der Druck ist halt ein mehrstufiger chemischer Prozess, genauso wie das verwendete Papier in der Qualität abweichen kann.


Deshalb müssen abhängig vom Papier, von den Druckfarben und auch von der Alterung der Maschinen auch immer wieder neue Geräteprofile erstellt werden.

Die Frage ist doch, wie stabil ein PoD-Anbieter drucken kann, wenn er stets nur kleine Auflagen im Digitaldruckverfahren produziert. Ich nehme an, dass die Toleranzen größer sind, als der normale Kunde erwartet.


Da die Zahl der Kunden, die mit einem farbkalibrierten Monitor anteilsmäßig zu vernachlässigen ist, helfen geringere oder größere Toleranzen nichts.

Lies dich mal hier im Forum durch. Es gab auch schon Threads, in dem kritisiert wurde, dass BoD "offenkundig" verkehrte Farben nicht korrigiert oder eben umgekehrt auch korrigiert hat. Die Kunden wollen den Baum grün und den Schnee weiß haben, egal, ob er es in der Datei tatsächlich war. Für die PoD-Dienstleister ist es deshalb ein Balance-Akt, immer das gewünschte Ergebnis zu produzieren.

Natürlich verwenden sämtlich Druckereien die ISO-Farbprofile, aber man muss trotzdem darauf achten, welche Farben man kombiniert. Der übliche 4-Farbdruck hat Einschränkungen, manche Farben lassen sich nur schwer genau produzieren. Nicht umsonst drucken moderne Tintenstrahldrucker mit mehr als 3 Farbtinten.


Damit erweitern sie aber nicht den Farbraum, sondern drucken lediglich bestimmte Farben sauberer. Um den Farbraum vergrößern zu können, müsste man den CMYK-Farbraum verlassen und sich mit Schmuckfarben und den Pantone-Farben befassen. Aber ich bin mir sicher, dass die meisten bereits jetzt unserer Diskussion kaum noch folgen können.

Im Book on Demand spielen sie jedenfalls keine Rolle und ich weiß auch nicht, ob der Digitaldruck damit derzeit noch überfordert ist.

Beste Grüße,

Heinz.

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mberghoefer
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Re:

von mberghoefer (11.01.2009, 14:35)
hawepe hat geschrieben:
steve hat geschrieben:
@mberghoefer: Die schlechte Erkennbarkeit der gelben Schrift dürfte am verwendeten CMYK-Farbmodell liegen.


Zehntausende Druckereien benutzen die ISO-Farbprofile und du meinst, die seien für den Farbdruck nicht geeignet? Naja cheezygrin

Ich gehe eher davon aus, dass das Cover nicht am farbkalibrierten Bildschirm erstellt wurde und dass nicht das ECI-RGB-Profil verwendet wurde. Das sind im Hobbybereich die beiden großen Problemfelder.


Na, ich hatte BoD zugetraut, dass sie sich selbst nicht "im Hobbybereich" sehen. Es geht hier um Cover-Vorlagen von BoD, an denen ich weder Font, noch Farbe oder Größe irgendwie beeinflussen konnte. Insofern hätte ich schon erwartet, dass ein von BoD angebotenes, unveränderliches Template dann nachher auch vernünftig aussehen und lesbar sein wird.

Vielleicht gibt es ja Tipps, wie man diesem "EasyCover" beibringt, Schriftattribute zu ändern (Software-Entwickler bauen häufig solche "Hintertürchen" schon aus Selbstzweck ein, damit sie besser testen können, und wenn´s funktioniert, dann bleibt sowas auch gerne mal undokumentiert, aber drin)?

Bezüglich des Problems "heller Strich in allen Fotos ab der Hälfte des Buches" habe ich inzwischen festgestellt, dass es offenbar vielmehr so ist, dass auf allen Seiten ab Buchhälfte dieser schmale Strich über die gesamte Seite geht - und dass das, was da an Druckerschwärze fehlt, auf der gegenüberliegenden Seite Spuren hinterlassen hat. Muss man schon genau hinsehen, um das zu entdecken, weil´s ausser bei den Fotos eigentlich nicht stört. Trotzdem ärgerlich.

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mberghoefer
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Re:

von mberghoefer (14.01.2009, 10:18)
Vorgestern besprach ich die genannten Probleme mit der Hotline, dort wurde allerdings steif und fest abgestritten, dass es so ein Klappentext-Problem überhaupt geben könne. Das Telefonat verlief also etwas frustrierend und ergebnislos.

Gestern abend hab´ ich an BoD eine eMail geschrieben bzgl der "drei Probleme" und bekam heute früh schon eine wirklich freundliche und hilfreiche Antwort:

- falscher Klappentext auf dem Buch
war wirklich ein Fehler von BoD, wird korrigiert (natürlich zu spät für die ca.150 Käufer, aber der "falsche" Text war so schlimm auch nicht)

- "heller Strich" auf den letzten 100 Seiten
war wirklich ein Fehler der Druckmaschine (von Käufern habe ich bisher nicht gehört, dass in deren Exemplare so ein Problem vorlag - dort war alles in Ordnung)

- Unlesbarkeit der Schrift auf dem EasyCover-Vorlage
Die Vorlage sei zwar "Satt-Gelb auf Satt-Rot" aber nicht vergleichbar mit dem Druck-Ergebnis, erst recht wenn das Cover "matt" statt "glänzend" gewählt wird, dann ergäbe sich leider eher so etwas (m.E.: "hellgelb" auf "blass-rosé"). Bei EasyCover liesse sich leider nichts bezüglich Schriftart/farbe/größe beeinflussen.

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Veronika
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Re:

von Veronika (24.01.2009, 20:17)
Hallo zusammen!
Wollt doch mal kurz berichten: Heut ist der besondere Tag, ich hab mein Buch mit ISBN-Nr. bei BoD in Auftrag gegeben!! Nachdem das 3. Testbuch im Prinzip die Ergebnisse gebracht hat, die ich mir vorgestellt habe, ( nur die Farben auf den Bildern sahen nicht so gut aus, wie in den ersten 2 Büchern, obwohl sie in der Vorschau gut aussahen, also scharf waren) kommt jetzt also das "richtige" Buch. Ich hoffe, daß es so wird, wie ich es mir vorstelle!
Viele Grüße,
Veronika
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mberghoefer
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Re:

von mberghoefer (25.01.2009, 09:57)
mberghoefer hat geschrieben:
"heller Strich" auf den letzten 100 Seiten
war wirklich ein Fehler der Druckmaschine (von Käufern habe ich bisher nicht gehört, dass in deren Exemplare so ein Problem vorlag - dort war alles in Ordnung)


...habe inzwischen ein korrigiertes Freiexemplar und eine Kleinauflagenbestellung mit 25 Exemplaren erhalten. Von diesen 26 Büchern zeigen vierzehn diese "Druckmaschinen-Fehler" mit dem hellen Strich in Fotos (mal mehr, mal weniger deutlich), zwanzig zeigen ganz feine helle Punkte in eigentlich tiefschwarzen Flächen (als würde es ganz leicht schneien), und ein Exemplar hat auf diversen Seiten schwarze Schmierflecken in der Größe von im Buch eingequetschten Fliegen. Nur sechs Exemplare sehen innen so aus, wie man sich´s vorstellt.

Offenbar muss man mit solchen Qualitätsproblemen rechnen?

Einige Leser berichten mir inzwischen auch davon, dass das Cover sich schon nach einem Tag stark nach oben öffnen würde, selbst bei bislang ungelesenen Büchern. Das ist bei meinen Exemplaren allerdings nicht der Fall, nur die mit Widmung versehen öffnen sich leicht, wellen sich aber nicht weiter.

Insgesamt bin ich persönlich mit der Qualität schon noch zufrieden, aber einem Vergleich mit "richtig" gedruckten Büchern hält das m.E. nicht stand. Und Fotos, und erst recht "Farbe", das scheint ein wirkliches Problem zu sein (wenn ich beispielsweise die Cover-Vorlage, die von BoD selbst stammt, vergleiche mit den Farben auf dem produzierten Buch).

Dozen-Roses

Re:

von Dozen-Roses (25.01.2009, 10:31)
mberghoefer hat geschrieben:

- der Klappentext auf der Buchrückseite ist nicht der, den ich auf meinem zum Druck freigegebenen Cover-Preview sehe. Stattdessen steht dort mein allererster, im Applet später vor Freigabe noch geänderter Entwurf (zum Glück war dieser Test wenigstens ein sinnvoller Text, es ist also keine Katastrophe, aber schon sehr erstaunlich)


Dazu an alle einen Tipp!

Wenn man in seiner pdf einen Fehler feststellt, dann sollte man seine Daten so ändern (zum Beispiel Buchgröße/Titeländerung), dass BoD sagt ... alle eingegebenen Daten werden gelöscht. Dann ist die falsche Datei mit Sicherheit gelöscht.
Danach wieder den richtigen Titel oder die richtige Buchgröße auswählen und die berichtigte Datei neu hochladen.

Leider habe ich das auch schon zwei Mal feststellen müssen, dass BoD das Überschriebene nicht als das Aktuelle annimmt. Pech gehabt.

Deswegen habe ich mir diesen kleinen Trick angewöhnt.

LOFI

Re:

von LOFI (25.01.2009, 12:01)
Dozen-Roses (Moderator) hat geschrieben:
mberghoefer hat geschrieben:

- der Klappentext auf der Buchrückseite ist nicht der, den ich auf meinem zum Druck freigegebenen Cover-Preview sehe. Stattdessen steht dort mein allererster, im Applet später vor Freigabe noch geänderter Entwurf (zum Glück war dieser Test wenigstens ein sinnvoller Text, es ist also keine Katastrophe, aber schon sehr erstaunlich)


Dazu an alle einen Tipp!

Wenn man in seiner pdf einen Fehler feststellt, dann sollte man seine Daten so ändern (zum Beispiel Buchgröße/Titeländerung), dass BoD sagt ... alle eingegebenen Daten werden gelöscht. Dann ist die falsche Datei mit Sicherheit gelöscht.
Danach wieder den richtigen Titel oder die richtige Buchgröße auswählen und die berichtigte Datei neu hochladen.

Leider habe ich das auch schon zwei Mal feststellen müssen, dass BoD das Überschriebene nicht als das Aktuelle annimmt. Pech gehabt.

Deswegen habe ich mir diesen kleinen Trick angewöhnt.


Hi,

in diesem Zusammenhang nocheinmal der Hinweis: Immer die PDF Druckvorschau, die unter Freigabe für Cover und Buchblock kurz vor der Freigabe angegeben sind, prüfen und als Beweis abspeichern. Denn das, was dort steht, wird gedruckt und ist Gegenstand des Vertrages.


VG
Lorenz

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mberghoefer
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Re:

von mberghoefer (25.01.2009, 12:28)
LOFI (Moderator) hat geschrieben:
in diesem Zusammenhang nocheinmal der Hinweis: Immer die PDF Druckvorschau, die unter Freigabe für Cover und Buchblock kurz vor der Freigabe angegeben sind, prüfen und als Beweis abspeichern. Denn das, was dort steht, wird gedruckt und ist Gegenstand des Vertrages.


Richtig, das hat mich ja dann auch "gerettet", denn in meinem Fall war es ja so, dass etwas anderes gedruckt wurde, als in der PDF Druckvorschau zu sehen war. Als Nutzer von EasyCover hat man ja keine Wahl und muss sich auf diese Druckvorschau verlassen. Dass nach Freigabe und abgeschlossenem Vertrag diese Druckvorschau vom Autor dann nicht mehr eingesehen werden kann, fand ich verblüffend und ärgerlich - aber ich hatte ja eher zufällig direkt vor der Freigabe selbst das von BoD erzeugte PDF heruntergeladen und geprüft und konnte so glücklicherweise beweisen, dass BoD ein falschen Cover gedruckt und in Umlauf gebracht hatte. Wie es dazu kam, keine Ahnung - auf jeden Fall war es für den Autor nicht zu verhindern. Der Tipp von "Dozen-Roses" ist insofern auch nützlich, weil man so vielleicht die Wahrscheinlichkeit verringern kann, dass seitens BoD solche Fehler passieren.

Dozen-Roses

Re:

von Dozen-Roses (25.01.2009, 12:29)
LOFI (Moderator) hat geschrieben:

Hi,

in diesem Zusammenhang nocheinmal der Hinweis: Immer die PDF Druckvorschau, die unter Freigabe für Cover und Buchblock kurz vor der Freigabe angegeben sind, prüfen und als Beweis abspeichern. Denn das, was dort steht, wird gedruckt und ist Gegenstand des Vertrages.
VG
Lorenz


Hallo Lorenz!
Genau da hatte ich einmal das Problem, dass BoD steif und fest behauptet hat, die falsche wäre die zuletzt hochgeladene Datei gewesen. Ich bekam als "Beweis" die falsche pdf zur Ansicht zugesandt. Leider war es nicht die von mir berichtigte.

Deswegen ... mit dem Trick einfach die alten Dateien löschen. thumbbup

LOFI

Re:

von LOFI (25.01.2009, 12:40)
Dozen-Roses (Moderator) hat geschrieben:
LOFI (Moderator) hat geschrieben:

Hi,

in diesem Zusammenhang nocheinmal der Hinweis: Immer die PDF Druckvorschau, die unter Freigabe für Cover und Buchblock kurz vor der Freigabe angegeben sind, prüfen und als Beweis abspeichern. Denn das, was dort steht, wird gedruckt und ist Gegenstand des Vertrages.
VG
Lorenz


Hallo Lorenz!
Genau da hatte ich einmal das Problem, dass BoD steif und fest behauptet hat, die falsche wäre die zuletzt hochgeladene Datei gewesen. Ich bekam als "Beweis" die falsche pdf zur Ansicht zugesandt. Leider war es nicht die von mir berichtigte.

Deswegen ... mit dem Trick einfach die alten Dateien löschen. thumbbup


Das ist in der Tat blöde. Zusätzlich lösche ich immer noch den Internetcache, bevor ich ein erneutes Hochladen starte. Denn es ist mir oft nicht möglich, die neue Datei zu betrachten, wenn ich darauf klicke. Angezeigt wird manchmal die alte, so dass ich mir nicht sicher war, ob ich wirklich die neue hochgeladen hatte. Verwirrung pur. Erst das Löschen des Browsercaches hat da Abhilfe geschaffen. Bin schon richtig zwanghaft darüber geworden. :shock::

VG
lofi

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