Erfahrungen mit VDM Verlag?

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Dr. Stephan Voß
Beiträge: 1
Registriert: 11.07.2011, 08:07

Die Praktiken von VDM sind komplett unseriös

von Dr. Stephan Voß (11.07.2011, 08:26)
Wenn ich die Einträge in diesem Forum lese und gleichzeitig die Erfahrungen eines Freundes hinzuziehe, der bei VDM veröffentlicht hat, kann ich nur sagen, dass die Praktiken von VDM komplett unseriös sind.
Ich habe viele Jahre als Fachbuchlektor in einem Wissenschaftsverlag gearbeitet und es ist üblich, dass

- Autoren mind. ca. 10 % Honorar bekommen (einige schrieben hier ja von 3%)
- für Bücher vom Verlag aktiv geworben wird
- der Buchpreis sich an marktüblichen Preisen orientiert
- und vor allem, dass Autoren die Verwertungsrechte an ihrem Werk zurück bekommen, wenn sich das Buch nicht verkauft!

Letzteres schließt VDM per Vertrag aus und nutzt so die Unkenntnis der Autoren aus!

Auch die Honorarfindung von VDM ist abenteuerlich. 50 % vom Nettoverlagserlös (NVE) abzuziehen und auf Basis der verbleibenden Summe das Honorar zu errechnen, ist ein Witz. Denn was heißt das bei einem Preis von 49 €? VDM zieht die Hälfte von 49 € ab und deklariert dies als Herstellkosten - 25 € für ein 120 seitiges Buch in schwarz-weiß? BoD schaft dies für weniger als ein Drittel des Preises! Von den 25 € wird dann noch ein pauschaler Buchhandelsrabatt abgezogen. Wie bitte? Im Fachbuchbereich variieren die Rabatte zwischen 30 und 40 % und werden normalerweise vom Verkaufspreis abgezogen und nicht vom NVE! Es bleiben also 12,50 € übrig und von denen werden dann 3 bis 10 % Honorar gezahlt, was max. 1,25 €/Buch ergibt.

Und noch ein Knaller: Wer im Jahr nur ein Honorar zwischen 10,01 und 50 € erhalten würde, bekommt stattdessen einen Buchgutschein von VDM! Hallo? Ist VDM so eine Art Buchclub? Unglaublich.

Fazit: Entweder bei BoD veröffentlichen oder einen seriösen Verlag suchen.

twiti1987
Beiträge: 3
Registriert: 26.05.2013, 20:18

Newcomer Verlag ist gute Wahl

von twiti1987 (26.05.2013, 20:24)
Ich kann den Newcomer Verlag nur wärmstens empfehlen.
Dieser ist zwar noch relativ neu auf dem Markt, bietet aber seine Leistungen sehr günstig an und Autoren werden auch nach Veröffentlichung noch betreut und es wird auch vom Verlag selbst Marketing durchgeführt, weil er viel für den Erfolg des Autors macht. Bei Ihm steht der Gedanke, dass der Erfolg des Autors auch der Erfolg des Verlags ist im Mittelpunkt. Veröffentlicht wird ab 15 € das finde ich wirklich sehr sozial. Es ist außerdem sowohl eine E-Book als auch eine Printbuch Veröffentlichung möglich und die Autoren konnen ein hohes Autorenhonorar. die Webseite ist: www.newcomer-verlag.at. Ich werde hier demnächst bestimmt wieder veröffentlichen.
ich wünsche euch alles Gute.

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mtg
Beiträge: 5443
Registriert: 20.01.2010, 09:59
Wohnort: Berlin

Re:

von mtg (29.05.2013, 20:35)
Also wenn innerhalb von acht Minuten drei Einträge in unterschiedlichen Threads einen neuen Verlag »wärmstens« empfehlen, dann hat der Verlag wohl noch sehr viele Kapazitäten frei, wenn der Betreiber oder ein von ihm beauftragter »Newcomer« hier so intensiv Werbung macht ...

Schade, twiti ... das war 'n bisschen plump. So klappt's nicht. Da müssen wir noch einmal üben :-)

jmarias
Beiträge: 1
Registriert: 22.01.2014, 11:53

Völliger Schrott

von jmarias (22.01.2014, 12:00)
ich unterrichte an einer großen Hochschule und rate allen Studierenden ab, Bücher von VDM, Grin, Shaker o.ä. zu benutzen (führt zu schlechteren Noten). Es gibt null Qualitätskontrolle, und der Inhalt ist oft katastrophal. Unsere sowie andere Unibibliotheken sind inzwischen auch schon hochsensibiliert, denn über ungenügende Qualitätskontrollen bei der Bestellung haben die Unis schon viel Geld an diese Schrottverlage verloren. Wer also sich unbedingt in diese Gesellschaft begeben will, nur zu........

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Monika K.
Beiträge: 3143
Registriert: 28.02.2012, 21:45

Re: Völliger Schrott

von Monika K. (22.01.2014, 14:23)
jmarias hat geschrieben:
ich unterrichte an einer großen Hochschule und rate allen Studierenden ab, Bücher von VDM, Grin, Shaker o.ä. zu benutzen (führt zu schlechteren Noten). Es gibt null Qualitätskontrolle, und der Inhalt ist oft katastrophal. Unsere sowie andere Unibibliotheken sind inzwischen auch schon hochsensibiliert, denn über ungenügende Qualitätskontrollen bei der Bestellung haben die Unis schon viel Geld an diese Schrottverlage verloren. Wer also sich unbedingt in diese Gesellschaft begeben will, nur zu........


Das solltest du aber dringend den Professoren (mit Lehrstuhl) sagen, die ihre Fachbücher über Shaker oder BoD veröffentlichen, damit sie in sich gehen und diese Vorgehensweise in Zukunft unterlassen!!! Schließlich sind sie in der Regel nicht daran interessiert, dass Studierende ihretwegen von jemandem, der an einer Hochschule unterrichtet, schlechte Noten bekommen. angle:
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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