Erste Erfahrung mit der Buchhandlung vor Ort

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Andreas von Wertheim
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Erste Erfahrung mit der Buchhandlung vor Ort

von Andreas von Wertheim (07.05.2013, 19:18)
Ohne Marketing verkauft sich kein Buch.

Hierbei ist es egal, ob man sein Buch über einen klassischen Verlag oder über einen Bezahlverlag veröffentlicht hat. Der Unterschied dürfte hier nur darin liegen, dass man das Marketing für sein Buch bei der Veröffentlichung über ein Selbst-/Bezahlverlag selbst übernehmen muss. Und so stellt sich die Frage, wie stellt man dies am besten an ?!!

Nun, ich vertrete die Auffassung, dass eine gewisse Portion "Klinken putzen" -neben Internetauftritt(en) und Sozialen Netzwerken- nicht vermieden werden kann, will man sein Buch der Welt präsentieren. Auch sehe ich hierin den Sinn der Persönlichkeit.

So viel zur Theorie in meinem Kopf.

Mein Buch "Der verlorene Schlüssel" (www.der-verlorene-schluessel.de), welches am 27.03.2013 bei BoD erschienen ist, will ich nicht nur im Internet sehen können, sondern sehr gern auch in der Buchhandlung vor Ort - also: "Klinken putzen".

Am heutigen Tag bin ich also mit meinem Buch zur hiesigen Buchhandlung gegangen, habe es einer der Inhaberinnen persönlich vorgestellt und nachgefragt, ob man sich vorstellen könnte, bzw. bereiterklären würde, mein Buch in das Warensortiment vor Ort aufzunehmen.

Nach allem, was ich zuvor im Internet gelesen habe, dachte ich, dass man mir mit Sicherheit eine Absage erteilen würde. Doch lest selbst ...

Die Buchhändlerin war sehr aufgeschlossen, hat sich mein Buch zunächst einmal angesehen. Hiernach hat sie ein wenig in den ihr zur Verfügung stehenden (internen) Online-Medien für den Buchhandel recherchiert und festgestellt, dass mein im BoD-Verlag erchienenes Buch auch über Ihren Großhändler zu beziehen ist. Hiervon war sie sehr angetan, da ihr dies bei einer möglichen Zusammenarbeit von Vorteil wäre. Auch hat sie mir bekundet, dass man als Autor sehr stolz daraud sein könne, wenn man es schon einmal bis hier her geschafft hat, was mich wiederum sehr gefreut hat.

Zwar habe ich ihr noch keine Bücher verkauft, aber nun liegt zumindest schon einmal ein Ansichtsexemplar für interessierte Kunden bei ihr in der Buchhandlung, welches sie für mich versucht in Kommission zu verkaufen, und welches sie über ihren Großhändler zu günstigen Konditionen bei Bedarf recht zügig bestellen kann, um es in ihrer Buchhandlung anzubieten.

Mich erfüllt dies nicht nur mit Freude, sondern auch mit einer gewissen Portion an Stolz, und natürliuch auch mit Mut. - Ich bin gespannt, was sich in der nächsten Zeit hieraus ergeben wird.

Warum ich dies hier im Autorenpool geschrieben habe ?

a) OHNE FLEISS - KEIN PREIS !!!
b) Um anderen Mut zu machen.

Euer
Andreas

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willienchen01
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Re:

von willienchen01 (24.07.2013, 08:22)
Auch ich habe es genauso wie du gemacht. Und über die Buchhandlung in meinem Dorf, mehrere Bücher verkauft. Ist also gar nicht so verkehrt.
Neulich war ein Bericht in einer Regionalzeitung über mich und dadurch habe ich eine Anfrage, von einer anderen Buchhandlung, für eine Lesung bekommen.
LG Gisela
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Anke Napp
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Re:

von Anke Napp (02.08.2013, 11:37)
Lucky Ones!

Ich habe mal jemanden für mich vorsichtig nachfragen lassen. Antwort: "Vielleicht ins Regal stellen, aber nur, wenn das Thema 'grade ginge'" (Es war ein Thema, was eigentlich immer geht). "Auslegen auf keinen Fall". Geht in kleineren Städten wahrscheinlich besser als ausgerechnet in HH.

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hawepe
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Re:

von hawepe (04.08.2013, 18:09)
Hallo Anke,

Anke Napp hat geschrieben:
Ich habe mal jemanden für mich vorsichtig nachfragen lassen.


Entweder selbst fragen oder es sein lassen. Mit wirtschaftlichen Argumenten lässt es sich selten begründen, warum ein Buchhändler das eigene Buch ins Sortiment aufnehmen soll. Eher ist es schon der konkrete Mensch, der ihm gegenübersteht.

Beste Grüße

Heinz

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