Felix hagen Im Reich der ewigen Zeit

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


langlois
Beiträge: 10
Registriert: 12.11.2008, 17:45
Wohnort: Ravensburg

Felix hagen Im Reich der ewigen Zeit

von langlois (08.02.2009, 14:48)
Titel: Felix hagen Im Reich der ewigen Zeit
Autor: Bernd Xaver Langlois

Verlag: Märsche und Mehr
ISBN: 3-00-015234-2
Seiten: 257
Preis: 16,90

Der Autor über das Buch:

Ein zauberhaftes, spannungsgeladenes Abenteuer, das es nicht mehr erlaubt mit Lesen aufzuhören. Der Alltag scheint still zu stehen.

Klappentext:

Felix Hagen
Im Reich der ewigen Zeit

Felix` phantastisches Abenteuer fängt mit einem vermeintlich harmlosen Bücherfund an. Doch welche Macht eines dieser Bücher besitzt, wird Felix und seinen beiden Freunden erst bewusst, als es schon zu spät ist. Als sie einen magischen Spruch aus dem Buch laut lesen, verfehlt der seine Wirkung nicht und sie landen recht unsanft „im Reich der ewigen Zeit“. Alle Geschöpfe der Märchen und Sagenwelt lebten hier, doch die ursprüngliche Landschaft ist zur Steinwüste geworden und die meisten dieser Geschöpfe sind ebenfalls versteinert. Die Hexe Ehfigele hat diese Untat begangen, um endlich ihren Widersacher, den mächtigen Elben Agenum zu besiegen und die Macht im Reich an sich zu reißen. In diese Fehde stolpern die drei und natürlich läuft einiges schief. Dabei werden auch die Freunde von Felix zu Stein verwandelt. Kurz darauf erfährt Felix, dass er ein Elbe ist und Agenum sein Großvater. Er entdeckt ungeahnte Kräfte in sich und befreundet sich mit der zickigen Fee Myriel und mit Lotterich, einem Zwerg vom Stamme der Eberleut. Auf Lotterichs Schweinen reitet Felix mit den beiden in Ehfigeles Reich, um dort das „Buch der Zeiten“ zu suchen. Nur mit einem Spruch aus diesem Buch können die Versteinerungen rückgängig gemacht werden. Doch allerlei Hindernisse und Gefahren müssen sie dabei meistern. So treffen sie auf die Angst, der sie nur knapp entkommen, oder auf Berban, den Feenjäger. Aber mit Hilfe von Frau Uhmine, einer Spinne und den lustigen Schnüren Snaryl, Snyril und Snyra gelingt am Schluss das, woran keiner mehr geglaubt hatte.


Inhalt:

Die Diener hatten sich verzogen und so konnten sie ungestört ihre Suche fortsetzen. Sie kamen sogar bis in Ehfigeles Privatgemächer.
Myriel warnte Felix: „Rühr ja nichts an, das Zeug hier könnte gefährlich sein.“
Sie schienen in einer Hexenküche gelandet zu sein. Unzählige Töpfe, Gefäße, Kräuter, Körperteile von Tieren, Pulver in verschiedenen Farben und sonstige Gegenstände waren hier gelagert.
„Eindringlinge! Eindringlinge! Alarm! Alarm!“, rief eine hohe, quäkende Stimme.
Erschrocken blickten Felix und Myriel sich um. Wer hatte da gerufen? „Da!“ Felix zeigte auf einen ausgestopften, alten Raben, der schon wieder zu rufen begann: „Eindringlinge, Eindringlinge, Alarm, Alarm!“
Felix konnte nicht anders, er bekam einen Lachanfall. „Eine haha ... eine Alarmanlage! Hahaha ... wahrscheinlich ... uhuhu ... mit Bewegungsmelder ... Hahaha!“
Myriel fand das aber gar nicht komisch. „Felix, bist du verrückt? Der ganze Palast wird dich noch hören und vor allem dieses Vieh! Wir müssen das abstellen! Schnell!“
Myriel sauste wild durch die Hexenküche, bis sie fand, was sie suchte. Aus einer Schublade hingen einige Schnüre, schnell schnappte sie sich eine, doch, oh weh, weit kam sie nicht. Die Schnur wickelte sie in Windeseile ein und platsch, landete sie auf einem Tisch, eingerollt wie eine Roulade. Das Ende der Schnur erhob sich wie eine Schlange und ein kleines Gesicht mit lustigen Augen wandte sich an Myriel.
„Recht so?“, fragte eine piepsige Stimme.
Felix, der das zunächst erschrocken, mit geweiteten Augen beobachtet hatte, brüllte los vor Lachen. Ein Rabenalarm, eine sprechende Schnur, Myriel darin verwickelt, das war zu viel. Das Schnurgesicht mit der piepsigen Stimme wandte sich wieder an Myriel: „Er hat sicher Lachpulver eingeatmet, ekelhaftes Zeug, wenn Ihr mich fragt, mir ist das auch schon passiert, ich sollte eine wichtige Schriftrolle zusammenhalten, von irgendwo hab ich dann das Lachpulver erwischt, furchtbar, kann ich Euch sagen, zwei Schnurrollen lang hab ich dann gelacht, ungeheuerlich war das, meine Herrin hat mich dann teilweise erstarren lassen, ich sah aus wie ein Wurm, dann haben die anderen Schnüre über mich gelacht, ja und ich musste noch mehr lachen, alles tat mir dann weh, oh, ja, wirklich alles, bis in die letzte Faser, ich konnte zwei Schnurrballen lang nichts mehr festhalten, geschweige denn festzurren, wobei festzurren, ich betone, meine Spezialität ist, mein Sprichwort heißt, willst du zurren, musst du schnurren, dann roll ich, mein Kind, ganz geschwind alles ein, was verzurrt muss sein, ah, netter Spruch nicht wahr, ich ...“
„Ja, stopp!“, brüllte Myriel, „du redest ja wie an einer Schnur!“
Verwundert blickte sie das Schnurgesicht an und fing gleich wieder an zu reden: „Ja, aber sicher, das gehört sich so für eine Schnur, wir sind sehr redselig, das ist so und wenn wir uns dann auch noch aneinander knüpfen, dann ...“
„Still!“, brüllte Myriel, „lass mich endlich los, damit ich den Raben ruhig stellen kann und Felix am besten gleich mit!“
Das Schnurgesicht wurde nun ganz aufgeregt: „Oh, dürfen wir das? Bitte, bitte, wir lieben das, zusammenrollen, einpacken, festhalten, zurren, ziehen, quetschen, wobei quetschen eine sehr schwere Arbeit ist, ah, bitte, bitte!“ Voller Erwartung blickte sie das Schnurgesicht an, das andere Ende der Schnur klopfte ungeduldig auf dem Tisch herum, wie ein nervöser Finger.
„Na gut! Wenn du ...“ Myriel kam gar nicht mehr zum Ausreden.
„Snyril, Snaryl, schnürt sie!“
Wie Stahlfedern zuckten zwei Schnüre aus der Schublade. Snyril wickelte den immer noch lachenden Felix ein und Snaryl rollte sich um den Schnabel des Raben. Endlich wurde es leiser. Vom Raben hörten sie zwar noch immer etwas wie „ndrgl, ndrgl, mmrrr“, doch es war jetzt erträglich. Felix landete perfekt eingewickelt neben Myriel. Er rang nach Luft und er schien sich langsam zu beruhigen, doch weit gefehlt.
„Fast erste Fee?“
„Ja?“
„Ihr seht aus wie eine Frühlingsrolle ... aahhhhaaahhaa ...“
Myriel fand das aber nun gar nicht lustig. Was war bitte eine Frühlingsrolle? „Schnur! Kannst du mich jetzt endlich freilassen?“
Abschätzend blickte sie das Schnurgesicht an. „Mein Name ist Snyra! Und darf ich Euch noch etwas umschnürt halten? Bitte!“
„Nein, ich habe jetzt wirklich genug!“, antwortete Myriel ungeduldig. Leicht enttäuscht gab Snyra sie frei.
„Gibt es hier noch weitere Überraschungen, vor denen ich mich in Acht nehmen muss?“, wollte Myriel nun wissen.
Snyra hatte sich mittlerweile ordentlich zu einer Schnecke zusammengerollt, nur ihr Gesicht hielt sie hocherhoben. „Ja natürlich gibt es hier so einige Helfer meiner Herrin, Ihr müsst verstehen, uns ist im Moment ziemlich langweilig, wir wurden längere Zeit nicht gebraucht, also da drüben, dort auf dem Schrank der alte Handschuh, der haut ab und zu alles tot, was fliegt und in seine Nähe kommt ...“
Myriel fiel Snyra ins Wort. „Hast du gehört, Felix?“
Felix kicherte vor sich hin. „Ja ... hihi ... bitte ... erzählt mehr ... Snyra Hahhaaahhaa ...“
Myriel verdrehte die Augen, hoffentlich ließ das Lachpulver bald nach.
„Und dort“, Snyra knickte sich wie ein Finger und wies auf das Regal: „In dem Glas die Nadeln, seht nur, sie hüpfen schon ganz aufgeregt auf und ab, kommt denen bloß nicht zu nah, sie wollen alles festpieksen, egal, was, Hauptsache pieksen und dann die vielen Pulver, bloß nicht berühren oder einatmen, was die alles können, weiß ich nicht, aber mit Sicherheit ist alles gefährlich.“
Snyra hörte freiwillig zu reden auf, das gab Myriel die Gelegenheit, noch eine Frage zu stellen: „Gibt es hier auch so etwas wie ein Zauberbuch?“
Die Schnur fing jetzt ebenfalls an zu kichern. „Eines? Seht Ihr in der Ecke den Schrank?“ Myriel nickte. „Öffnet ihn, aber vorsichtig!“
Myriel flog zu dem Schrank und zog behutsam eine Tür auf. Viele dunkle, schwere Folianten kamen zum Vorschein. Aus einem Buchrücken streckte sich ihr eine Hand entgegen, erschrocken wich Myriel zurück.
„Keine Angst! Es will nur herausgenommen werden“, beruhigte sie Snyra.
Auf einem anderen Buchrücken sah Myriel, wie sich Gesichter gegen ihn drückten, schreckliche Grimassen. Allerdings ging keine Gefahr von ihnen aus. Myriel begann, systematisch von rechts nach links und von unten nach oben die Titel der Buchrücken zu lesen: „Zaubermysterium für Anfänger, 1001 Hexenweisheiten, Ernährungstipps für gefangenes Getier, Fortbewegen mit dem Besen II, Einkaufsführer für magisches Zubehör, Seelenfänger, Die wichtigsten Zaubersprüche, Geheimnisse der anderen Welt und ... und ... und.“
Leider fand sie kein Buch mit dem Titel „Buch der Zeiten“. Enttäuscht schloss Myriel den Schrank.
„Nichts! Wir suchen nämlich das Buch der Zeiten.“
„Ach das! Das findet Ihr hier nicht.“
„Snyra! Weißt du denn, wo es ist?“ Myriel stand jetzt ganz dicht vor der Schnur und Snyra begriff, dass dies wohl für die Fee sehr wichtig sein musste.
„Nehmt uns mit!“, forderte sie.
Damit hatte Myriel nun gar nicht gerechnet, sie blickte zu Felix. Der lachte zwar nicht mehr, dafür war er jetzt aber vor Erschöpfung eingeschlafen.
„Wir sind leicht und passen sicher in euren Beutel.“
Die anderen Schnüre riefen jetzt im Chor: „Mit — mit — mit — mit!“
Myriel zögerte nun nicht mehr. „Einverstanden ...“
Wildes Freudengebrüll der Schnüre.
„Wo ist das Buch?“, fragte Myriel nun eindringlich Snyra.
„Im Keller.“
„Im Keller?“, wiederholte Myriel ungläubig, „da waren wir schon! Wir konnten dort nichts finden. Wo genau im Keller?“
Snyra tat, als ob sie schwer überlegen müsste, sie wand und schlängelte sich. „Äh ... mmh ... ja ... so genau ... weiß ich nicht!“
„Na gut. Wir werden ja sehen. Jetzt müssen wir aber Felix wecken. Kannst du ihn aufwecken, Snyril?“
Snyril nickte und kitzelte Felix an der Nase. „Hatschi, was ist denn?“ Felix blickte verwirrt um sich. „Ah, die Schnüre. Hee, lass mich sofort frei!“
Nun musste Myriel lachen, „lass ihn frei, bevor er dich brennen lässt oder Ähnliches.“
Snyril gehorchte.
„Oh, mein Bauch, mein Hals, oh, mir tut alles weh“, jammerte Felix.
„Ich weiß, wo das Buch ist!“, berichtete Myriel stolz.
Schlagartig hörte Felix mit seinem Gejammer auf. „Was? Woher weißt du das?“ Felix hatte seine Schmerzen vergessen, sein Ziel schien näher gerückt zu sein.
„Snyra hat es mir erzählt, es soll im Keller sein.“
Auch Felix wunderte sich. „Im Keller? Aber das hätten wir doch sehen müssen!“
„Ich weiß auch nicht. Wir gehen einfach zurück und sehen nach!“ Myriel winkte den Schnüren zu und schwups, stopften sich alle drei in Myriels Beutel.
Der Rabe fing wieder an, lauthals „Eindringlinge!“ zu rufen. Snaryl hatte eilends den Schnabel des Raben freigegeben und war auch in den Beutel geschlüpft. Felix wunderte sich.
„Nimmst du die alle mit?“
In Myriels Beutel tönte es wieder im Chor: „Mit – mit – mit – mit!“
Die Fee nickte. „Ich musste es Snyra versprechen, sonst hätte sie mir nicht verraten, wo das Buch ist.“
Felix wiegte abschätzend den Kopf hin und her. „Na, ich weiß nicht. Sind die nicht zu schwer?“
Aus dem Beutel tönte es zugleich fröhlich im Chor: „Nein, nein, nein, nein!“
„In Ordnung, ist ja schon gut. Aber ihr solltet leise sein!“
Und wieder bekam er den Chor aus dem Beutel zu hören, ganz sanft und verhalten: „Leise, leise, leise.“ Myriel und Felix lachten und flogen los, die Schnüre streckten neugierig die Köpfe aus dem Beutel.

Jakob W.
Beiträge: 530
Registriert: 13.04.2007, 15:58

Re:

von Jakob W. (08.02.2009, 15:16)
Hallo Felix Hagen,

das hört sich nach einem Abenteuer an! =)
Es freut mich dich auf diesem Wege beglückwünschen zu können, auch da du den Weg des Selbstverlegers bestritten hast und auch schon "eine?" Lesung gemacht hast.

Das Cover ist sehr schön gelungen. Lad es hier bitte ebenfalls hoch, damit die Resonanz höher ist. Ich würde empfehlen dein Buch in Kinderbezogenen fantastischen Kreisen zu bewerben (auch im Internet). Auch von Vorteil wäre es, dein Buch in den Lokal-Zeitungen vorzustellen. Nimm einfach deine große Portion Mut und gib Gas!

Ich wünsche Dir viel Erfolg mit deinem Buch!


Beste Grüße,
Jakob
Beste Grüße
******
Jakob
******
www.buch.de , www.amazon.de

langlois
Beiträge: 10
Registriert: 12.11.2008, 17:45
Wohnort: Ravensburg

Felix Hagen?

von langlois (08.02.2009, 15:34)
Hallo Jakob,

besten Dank für Deine Glückwünsche! Aber der Felix ist der Titelheld und nicht mein Name. Über diese Verwechslung bin ich leider schon öfters gestolpert, da ich der Meinung war, die Geschichte ist wichtig, nicht der Verfasser. Nun gut! Lesungen habe ich schon ein paar gemacht, Interviews, Presse, Werbetrommel? Ohne Frage! Mit Sicherheit schon zur Genüge. Mit dem Bild hochladen hat es allerdings irgendwie nicht geklappt. Was weiter nicht schlimm ist, da man ja auf die Site zugreifen kann.

Gruß Xaver

Jakob W.
Beiträge: 530
Registriert: 13.04.2007, 15:58

Re:

von Jakob W. (08.02.2009, 16:16)
Hallo Xaver,

gut zu wissen. Mir gefällt in jedem Fall das Cover und der bisherige Inhalt und die Musik der Band die du mit deinem Buch förderst.
Wegen der Presse: Ich habe leider nur eine Rezension gelesen, daher der Aufschwung.


Gruß,
Jakob
Beste Grüße

******

Jakob

******

www.buch.de , www.amazon.de

langlois
Beiträge: 10
Registriert: 12.11.2008, 17:45
Wohnort: Ravensburg

Cover

von langlois (08.02.2009, 18:32)
Hallo Jakob,

es freut mich das Dir das Cover gefällt. Ein sogennanter " Spezialist" meinte, dass das Cover überhaupt nicht für das Buch passe. Dafür bescheinigte mir eine gelernte Graphikerin " ein gelungenes Cover, passend zum Titel". Es ist eben alles Ansichtssache.

Zurück zu „Buchvorstellung: Belletristik“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.