Fotos einfügen-Probleme mit der Qualität - Leerseiten?

Buchblock, Cover, Print on Demand, E-Book-Konvertierung: Euer Forum rund um die Bucherstellung.


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JMertens
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Re:

von JMertens (26.06.2009, 11:21)
Dass es mit Word DOCH klappt, geht doch aus meinem letzten Posting hervor. Die Frage ist nur weiterhin, wo der Wurm steckt. Also nicht aufgeben :wink:

Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet BoD eine Technik benutzt, die keine bebilderten Word-Dokumente akzeptiert. Dafür arbeiten zu viele Autoren mit Word.

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hawepe
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Re: Hilfe- im Buchblock noch immer keine Bildqualität erreic

von hawepe (26.06.2009, 11:21)
Hallo Renate,

berado hat geschrieben:
Ein Anruf bei BoD ergab, dass es in Word auch nicht möglich ist.


Ich glaube ja vieles, aber nicht alles. Und dass Word 2007 keine Bilder so einbetten kann, dass sie hinterher gedruckt werden können, glaube ich nicht. Mit Word 2000 geht es definitiv.

Gerade getestet habe ich es mit Open Office. Bilddatei ist 15 MB groß, die resultierende PDF-Datei 17 MB. Von Runterrechnen kann also keine Rede sein.

Beste Grüße,

Heinz.

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JMertens
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Re:

von JMertens (26.06.2009, 11:50)
Der Hund liegt bei mir offenbar nicht nur an einer Stelle begraben, wie ich gerade feststelle.

Als Beispiel: Ein Originalbild hat bei 600 dpi 9 x 8 cm (2126 x 1930 Pixel). Diese Größe soll es auch im Buch haben. In der Word-Datei beträgt es erstaunlicherweise dann direkt nach dem Einfügen bereits bei 72 dpi 55 x 50 cm (1587 x 1443 Pixel).

Ich habe daher noch einmal Word-Dokument angefangen mit nur einem Bild drin. Das Bild betrug bei 600 dpi die Abmessungen von 848 x 770 Pixel. In Word waren es dann 72 dpi und 633 x 575 Pixel, nach dem Konvertieren in pdf 96 dpi mit 848 x 770 Pixel. Und das, obwohl ich im pdf-Konverter definitiv sämtliche Komprimierungs- und Änderungsbefehle deaktiviert habe (bei Word könnte ich vielleicht noch einräumen, irgendwo ein Häkchen vergessen zu haben, das wird wohl mein nächster "Patient" werden).

Es scheint also ein Multifunktions-Unvermögen bei mir zu sein :cry:

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Judith
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Re:

von Judith (26.06.2009, 12:22)
J.Mertens, du musst ja nicht zwangsläufig vorher zum PDF umwandeln, BoD hat ja sein eigenes Programm dazu; damit hat es bei mir auch gut geklappt.

Ich arbeite mit Word 2002. Die Bilder habe ich als TIF mit 300 dpi eingefügt. Alles lief problemlos. Die Word-Datei hat bei "Hannahs kunterbunte Geschichten" 29,8 MB, das PDF 28,1 MB ("volle Leistung", konvertiert mit CIB pdf brewer 2.3.10 (bezahlte Version).
Hannahs Nachtgeschichten habe ich mit dem BoD easy-print hochgeladen.

Die Cover habe ich in Adobe erstellt und PDF auch in Adobe erzeugt.

Grüßle,
Judith
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Markus

Re: Hilfe- im Buchblock noch immer keine Bildqualität erreic

von Markus (26.06.2009, 12:42)
berado hat geschrieben:
Hallo,

zunächst einmal Danke für die Antworten, doch leider habe ich mein Problem - gute Fotos in mein mit Word 2007 geschriebenes Buchmanuskript zu bringen - noch immer nicht lösen können und sitze schon seit Tagen grübelnd (und frustiert!) vor meinem Computer.

Ein Anruf bei BoD ergab, dass es in Word auch nicht möglich ist. Aber, was ich stattdessen machen kann, hat man mir nicht verraten.

Weiß jemand eine Möglichkeit, wie ich doch noch zum Ziel zu kommen kann? Mein Buch braucht unbedingt seine ca. 10 Bilder (+ Hardcover-Bilder) und diese müssen "halt" gut sein.

Freue mich auf rettende Antworten.
Vielen Dank
Renate


Um Dir helfen zu können, brauchte man mehr Angaben, Pixel vor allem. Wie sieht Dein gescanntes Foto aus? Wieviele Pixel und was für ein Format?

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.06.2009, 12:51)
Hallo,

JMertens hat geschrieben:
Als Beispiel: Ein Originalbild hat bei 600 dpi 9 x 8 cm (2126 x 1930 Pixel).


Damit wären bei 300 dpi noch 18 x 16 cm möglich.

Diese Größe soll es auch im Buch haben. In der Word-Datei beträgt es erstaunlicherweise dann direkt nach dem Einfügen bereits bei 72 dpi 55 x 50 cm (1587 x 1443 Pixel).


Ich denke, es soll 9 x 8 cm haben? Bei 1587 x 1443 Pixel wären bei 300 dpi immerhin auch noch 13 x 12 cm möglich.

Die Frage ist natürlich, woher die Verringerung der Pixelzahl stammt.

Ansonsten würde ich einfach mal sämtlich Bilder löschen und den Buchblock dann hochladen. Geht das ohne Fehlermeldung, würde ich das erste Bild wieder einbauen und erneut testen. Dann das zweite, dann das dritte Bild hinzufügen, usw. Bis du auf diese Weise auf das Bild stößt, dessen Auflösung nicht reicht.

Beste Grüße,

Heinz.

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MW
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Re:

von MW (26.06.2009, 13:42)
mmh. klingt nach einem importfehler. leider kann ich den nicht reproduzieren, um euch helfen zu können.

warum legt ihr euch nicht einfach ein preiswertes layoutprogramm zu. kann man auch als nicht-grafiker immer mal gebrauchen. muss ja nicht gleich indesign oder quark sein. hier leistet zum beispiel auch das gute alte corel draw (auch in der version 11) ganz gute dienste - und kostet rund 30 eur. ist zwar für buchsatz nicht so komfortabel wie indesign (übrigens reichen auch hier alte versionen völlig aus) - funktioniert aber.

vg
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JMertens
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Re:

von JMertens (26.06.2009, 13:53)
@Judith: Ja, das werde ich auf jeden Fall mal testen. Dann ist eine Fehlerquelle schon mal ausgeschlossen. Auch die Dateiformate ändern, was ja hawepe schon gleich zu Anfang sagte.

@hawepe: Das Problem ist ja, dass BoD mit keinem einzigen der Bilder zufrieden ist, also liegt es nicht nur an einem, sondern an irgendeiner falschen Gesamteinstellung.

Dass die Werte der Bilder sich verändern, liegt nicht an Veränderungen meinerseits, sondern an einer selbständigen Veränderung im Programm selbst. Das Bild soll im Buch 9 x 8 cm bei 600 dpi haben, also habe ich auch gleich eine entsprechende Datei erstellt, damit ich im Dokument nicht noch nachträglich daran herumwuseln muss. Sobald sie aber im Dokument drin ist, wird die Auflösung automatisch auf 72 dpi herabgesetzt (was sich bei kleineren oder größeren Bildern natürlich wieder anders verhält, aber in jedem Fall falsch). Also gibt es noch irgendwo das berühmte Häkchen, das ich aktivieren oder deaktivieren muss, damit die Bilder so bleiben, wie sie sind. Bei der einen Testdatei hat es ja auch geklappt. Nur finde ich dafür keine Erklärung :roll:

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.06.2009, 14:17)
Hallo,

JMertens hat geschrieben:
Dass die Werte der Bilder sich verändern, liegt nicht an Veränderungen meinerseits, sondern an einer selbständigen Veränderung im Programm selbst.


Davon bin ich auch ausgegangen. Aber es dürfte, wenn sonst alles stimmt, an irgendeiner Einstellung liegen.

Sobald sie aber im Dokument drin ist, wird die Auflösung automatisch auf 72 dpi herabgesetzt


Diese angebliche Auflösung von digitalen Bildern ist der größte Müll, den man sich ausdenken konnte, weil er ausschließlich Verwirrung stiftet.

Digitale Bilder haben per Definition keine Auflösung, sondern nur Pixel. Eine Auflösung erhalten sie erst bei der Ausgabe auf dem Bildschirm oder Drucker. Statt 72 dpi könnte man in das Bild auch eine Auflösung von Pinke-Penke schreiben. Diese 72 dpi sollen dem Anwendungsprogramm lediglich sagen, dass es das Bild mit 72 dpi ausgeben soll, wenn nichts anderes gesagt wird.

(was sich bei kleineren oder größeren Bildern natürlich wieder anders verhält, aber in jedem Fall falsch).


Es ist nicht falsch, aber sinnentleert. Alleine entscheidend ist nur, dass die Pixelzahl ausreicht. Wenn das Bild 9 cm breit werden soll, sind das umgerechnet 3,5 inch. Werden 300 dpi (=Bildpunkte je Inch) verlangt, brauchst du 1050 Pixel, sollen es 600 dpi werden, entsprechend 2100 Pixel.

In den meisten Programmen kann man das sich auch irgendwo anzeigen lassen, aber das Suchen dauert drei mal länger als ein kurzer Dreisatz.

Beste Grüße,

Heinz.

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MW
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Re:

von MW (26.06.2009, 14:58)
@JMertens:

ich hatte ja schon weiter oben geschrieben: du kannst deine Bilder auch mit deinem worddokument "verknüpfen". dann werden ide o-dateien nicht verändert und das problem der eingangskomprimierung wäre gelöst. wichtig ist dann nur noch beim pdf export auf die entsprechende einbindung externer daten zu achten.

viel glück
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Re:

von JMertens (26.06.2009, 15:02)
hawepe hat geschrieben:
Diese angebliche Auflösung von digitalen Bildern ist der größte Müll, den man sich ausdenken konnte, weil er ausschließlich Verwirrung stiftet.

Digitale Bilder haben per Definition keine Auflösung, sondern nur Pixel.


Technisch gesehen hast Du Recht. Das Wort "Auflösung" bezeichnet den Vorgang, wenn unsere Augen die Pixel als ein zusammen hängendes Bild interpretieren. Die Pixel lösen sich also vor den Augen auf, und je weniger Pixel, desto schlechter die "Auflösung" der Pixel zu einem erkennbaren Bild.

Derweil bin ich des Übels Ursache auf der Spur. Habe eine Einstellung unter den Grafikeigenschaften entdeckt, die stört (siehe Anhang). Der Punkt bei "Auflösung" (ja, sogar da steht das cheezygrin ) befindet sich auf "Drucken" mit 200 dpi. In den "Optionen" ist ein Häkchen gesetzt bei "Bilder komprimieren". Die Befehle lassen sich zwar ändern, jedoch nur, solange ich mich in dem Menü befinde. Klicke ich am Ende auf OK, bleibt alles beim Alten, und ein erneutes Aufrufen des Grafik-Menüs zeigt, dass die Befehle nicht angenommen wurden.

Sieht also ganz danach aus, als wäre da irgendwo noch etwas vorgeschaltet, was das unmöglich macht. Ich werde dann mal weiter im Programm auf Tauchstation gehen :wink:

@MW: Auch das werde ich, wenn alle Stricke reissen, mal probieren. Danke auch Dir :D
Dateianhänge
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Re:

von hawepe (26.06.2009, 15:12)
Hallo,

JMertens hat geschrieben:
Der Punkt bei "Auflösung" (ja, sogar da steht das cheezygrin ) befindet sich auf "Drucken" mit 200 dpi.In den "Optionen" ist ein Häkchen gesetzt bei "Bilder komprimieren". Die Befehle lassen sich zwar ändern, jedoch nur, solange ich mich in dem Menü befinde. Klicke ich am Ende auf OK, bleibt alles beim Alten, und ein erneutes Aufrufen des Grafik-Menüs zeigt, dass die Befehle nicht angenommen wurden.


Hast du denn das Manuskript, nachdem du die Einstellungen geändert hast, mal bei BoD hochzuladen versucht?

Es wäre nicht das erste Mal, dass in einem Programm Einstellungen nicht dauerhaft verändert werden können.

Beste Grüße,

Heinz.

Markus

Re:

von Markus (26.06.2009, 15:12)
JMertens hat geschrieben:
Der Hund liegt bei mir offenbar nicht nur an einer Stelle begraben, wie ich gerade feststelle.

Als Beispiel: Ein Originalbild hat bei 600 dpi 9 x 8 cm (2126 x 1930 Pixel). Diese Größe soll es auch im Buch haben. In der Word-Datei beträgt es erstaunlicherweise dann direkt nach dem Einfügen bereits bei 72 dpi 55 x 50 cm (1587 x 1443 Pixel).



Wenn schon genau, dann solltest Du wirklich genau sein :wink:
Auch andere hier haben nicht korrekt gerechnet cheezygrin

bei 600 dpi
9 cm = 2126 Pixel
8 cm = 1890 Pixel (und nicht 1930)

72 dpi
1587 Pixel = 56 cm (und nicht 55)
1443 Pixel = 50.9 cm (und nicht 50)

Ich habe daher noch einmal Word-Dokument angefangen mit nur einem Bild drin. Das Bild betrug bei 600 dpi die Abmessungen von 848 x 770 Pixel. In Word waren es dann 72 dpi und 633 x 575 Pixel,


Wie und wo schaust Du das nach?
Dann wäre da noch die Frage, wie fügst Du das Bild in Word ein?

Und welches Format nimmst Du? Ist zwar nicht sooo wichtig, aber immerhin.

Und zu Deinem Bild, das ich erst jetzt gesehen habe:

schau mal bei Grösse nach, das ist wichtig.

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Re:

von hawepe (26.06.2009, 15:24)
Hallo Markus,

Markus hat geschrieben:
Auch andere hier haben nicht korrekt gerechnet cheezygrin


Warum auch cheezygrin Da BoD auch mit 300 dpi zufrieden ist, kommt es auf ein paar Pixel mehr oder weniger nicht an, wenn man 600 dpi zugrunde legt.

1930 Pixel nannte übrigens der Fragesteller cheezygrin

Beste Grüße,

Heinz.

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Re:

von JMertens (26.06.2009, 15:45)
Markus hat geschrieben:
Wenn schon genau, dann solltest Du wirklich genau sein :wink:
Auch andere hier haben nicht korrekt gerechnet cheezygrin


Noch genauer geht es aber nicht. Das sind die Werte von Corel Photo Paint cheezygrin

Ich füge die Bilder über "Einfügen --> Grafik --> Aus Datei" ein.

Versucht habe ich es jetzt mit jpg, tif und png. Ich könnte natürlich auch cpt nehmen, aber dann dürfte sich das Endergebnis im Gigabyte-Bereich bewegen cheezygrin

@hawepe: Noch mal hochgeladen hatte ich es nicht, weil ich ja schon gesehen habe, dass die Werte wieder zu niedrig waren.

In der Zwischenzeit habe ich es jetzt auch mit Open Office versucht, allerdings mit dem gleichen Resultat. :(

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