Frage zu Rezensionsexemplaren

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Claudia Kociucki
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Frage zu Rezensionsexemplaren

von Claudia Kociucki (07.03.2012, 21:13)
Hallo,
es gibt ja "kostenlose Rezensionsexemplare für die Presse". book:

Wisst ihr, wie das gehandhabt wird? Geht das nur mit Akkreditierten oder auch z. B. mit Presseabteilungen von großen Konzernen/Veranstaltern (die als Abnehmer in Frage kommen)? Und wie sieht das mit Buch-Bloggern aus?

Vielleicht habt ihr da ja Infos oder Erfahrungen?!
Schönen Abend noch euch allen,
Claudia

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (07.03.2012, 21:32)
Hallo Claudia,

ich kann dir meine Erfahrungen bezüglich Buchbloggern mitteilen. Die wenigsten, die ich zwecks Rezension kontaktiert habe, waren imstande, bei BoD selbst Rezensionsexemplare zu ordern.
Ich verschicke dann aus meinen eigenen Beständen.
Nach erfolgter Rezension schreibe ich die Presseabteilung von BoD an (mit dem Link zur Rezi) und bitte um Erstattung des Rezi-Exemplars.

Das hat bisher hervorragend funktioniert.

LG, Anke

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Claudia Kociucki
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Danke

von Claudia Kociucki (07.03.2012, 21:40)
für den super Tipp, Anke!

Schönen Restabend noch.
LG, Claudia

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Prof. Elsenbrink
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Re:

von Prof. Elsenbrink (07.03.2012, 21:48)
Ich schließe mich dem Dank für diesen Tipp an! thumbbup

Eine Frage habe ich aber noch: Handhabt BoD das auch bei Schreiberlingen so, die "nur" BoD-Classic gebucht haben (woran sie ja nicht übermäßig verdienen)?


LG
Thomas

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (07.03.2012, 23:30)
Prof. Elsenbrink hat geschrieben:
Ich schließe mich dem Dank für diesen Tipp an! thumbbup

Eine Frage habe ich aber noch: Handhabt BoD das auch bei Schreiberlingen so, die "nur" BoD-Classic gebucht haben (woran sie ja nicht übermäßig verdienen)?


das hat nichts mit dem gebuchten paket zu tun. bod verdient immer :wink:
ich habe ebenfalls "nur" classic gebucht und verfahre so wie anke.
ich hatte nie probleme.

gruß
ursula
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Prof. Elsenbrink
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Re:

von Prof. Elsenbrink (07.03.2012, 23:44)
Herzlichen Dank für die prompte Antwort, Ursula! thumbbup


LG
Thomas

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (08.03.2012, 00:00)
gerne!
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mtg
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Re:

von mtg (08.03.2012, 07:40)
Es sollte allerdings eine Rezension dabei herausgekommen sein, die auch eine gewisse Menge an Öffentlichkeit verspricht; eine Buchbesprechung in einem Forum mit 15 Mitgliedern reicht da nicht aus.

Aber grundsätzlich habe auch ich BoD sehr kulant erlebt, wenn man freundlich anfragt.

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Pamela
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Re:

von Pamela (08.03.2012, 08:21)
Hallo!

In meinem Account stehen einige bestellte Rezensionsexemplaren von „freien Journalisten“. Rezensionen sind von den Bestellern aber leider keine erfolgt. Da drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf, dass einige scheinbar eine Marktlücke entdeckt haben, um an kostenlosen Lesestoff zu gelangen.

Grüße
Pamela
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chiquitita
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Re:

von chiquitita (08.03.2012, 09:30)
Pamela hat geschrieben:
Hallo!

In meinem Account stehen einige bestellte Rezensionsexemplaren von „freien Journalisten“. Rezensionen sind von den Bestellern aber leider keine erfolgt. Da drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf, dass einige scheinbar eine Marktlücke entdeckt haben, um an kostenlosen Lesestoff zu gelangen.

Grüße
Pamela

solche Genossen tauchen bei mir auch ab und zu auf. Ich vermute, dass sie bei BoD abgeblitzt sind und es dann beim Autor direkt versuchen. Ich frage dann nach der Zeitung, für die sie schreiben und recherchiere, ob es die überhaupt gibt. Meistens gibt es sie nicht oder wenn, dann gibt es dort keinen Journalisten mit dem Namen des Buchanforderers.
Ich habe bis jetzt die Rezensionsexemplare selbst bezahlt und da es dafür Rezensionen von renommierten Zeitungen gab, war mir das genug. Es gab Zeiten, da war es etwas schwierig, von BoD die Exemplare erstattet zu bekommen. So wie meine Vorschreiber berichten, scheint sich das geändert zu haben.
Gruß Uschi

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (08.03.2012, 09:33)
Pamela hat geschrieben:
Hallo!

In meinem Account stehen einige bestellte Rezensionsexemplaren von „freien Journalisten“. Rezensionen sind von den Bestellern aber leider keine erfolgt. Da drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf, dass einige scheinbar eine Marktlücke entdeckt haben, um an kostenlosen Lesestoff zu gelangen.

Grüße
Pamela


Kann ich bestätigen. Bei mir ist ein angefordertes Rezensionsexemplar dabei, wo der letzte Beitrag auf der Seite mal fast auf den Tag genau 1 Jahr her ist.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (08.03.2012, 09:50)
chiquitita hat geschrieben:
Es gab Zeiten, da war es etwas schwierig, von BoD die Exemplare erstattet zu bekommen. So wie meine Vorschreiber berichten, scheint sich das geändert zu haben.

Wir hatten das Thema vor längerer Zeit auch mal in einem Thread.
Dort hat sich Kirsten Hücker von BoD zugeschaltet und die Empfehlung gegeben, die Anfragen bezüglich der Rückerstattung an presse@bod.de zu richten.

Ich habe seitdem keine Schwierigkeiten mehr gehabt, ich wurde nur gebeten, die Rezensionen zu sammeln, damit nicht für ein einzelnes Buch die ganzen Maschinen angeschmissen werden müssen.

LG, Anke

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hawepe
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Re:

von hawepe (08.03.2012, 10:08)
Hallo Pamela,

Pamela hat geschrieben:
Da drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf, dass einige scheinbar eine Marktlücke entdeckt haben, um an kostenlosen Lesestoff zu gelangen.


Überall, wo es etwas kostenlos gibt, finden sich auch Schnorrer ein.

Bei den Rezensionsexemplaren ließe sich das nur halbwegs unterbinden, wenn eine Kopie des Presseausweises verlangt und eine schwarze Liste geführt würde.

Vielen Redakteuren ist es aber zu aufwendig, sich überhaupt zu registrieren. Kommt dann noch eine Kopiepflicht hinzu, würde die Barriere noch höher. Es ist ja nicht so, dass Redakteure unter zu wenigen rezensierbaren Büchern leiden. Und BoD revanchiert sich nicht einmal mit großen Anzeigen, was den Aufwand rechtfertigen könnte.

Manche Verlage versuchen das Problem in den Griff zu bekommen, dass Rezensionsexemplare ohne weitere Nachweise nur an Verlagsadressen verschickt werden. Freie Journalisten, die ein Buch nach Hause geschickt bekommen möchten, müssen dann z.B. eine Kopie des Presseausweises einreichen.

Letztlich helfen aber nur interne schwarze Listen, die möglichst verlagsübergreifend geführt werden müssen. Wer häufiger Bücher anfordert, für die keine Rezensionen erscheinen, muss dann damit rechnen, überhaupt keine Bücher mehr als Rezensionsexemplare zu erhalten. Leider ist der Aufwand auf Verlagsseite recht hoch und funktioniert nur mit professionellen Pressestellen.

Beste Grüße

Heinz

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (08.03.2012, 12:25)
Pamela hat geschrieben:
Hallo!

In meinem Account stehen einige bestellte Rezensionsexemplaren von „freien Journalisten“. Rezensionen sind von den Bestellern aber leider keine erfolgt. Da drängt sich schon ein wenig der Verdacht auf, dass einige scheinbar eine Marktlücke entdeckt haben, um an kostenlosen Lesestoff zu gelangen.

Grüße
Pamela


Auf diese Weise kostenlosen Lesestoff zu erschleichen wäre ja zumindest noch irgendwie kreativ, und würde nur dann Schaden anrichten, wenn es viele Nachahmer findet. Mir drängt sich da aber gleich der Verdacht auf, dass das eine Art Geschäftsidee für eine Online-Buchhandlung ist. Man lässt sich die Bücher kostenlos schicken und verkauft sie "neu und original verpackt" munter weiter. Kein Risiko und eine enorme Gewinnspanne.
Gut gelaufen Thisbe! (Satire), 150 Limericks, Neues von der Fratze mit Hut (Satiren), Die Fratze mit Hut dichtet dich dicht

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (08.03.2012, 12:30)
Wobei die Frage auftaucht, ob Rezensionsexemplare von BoD entsprechende gestempelt werden, um einem Weiterverkauf einen Riegel vorzuschieben.
Viele Grüße von Nicolas



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