Frage zu: Zweite Auflage - komplett überarbeitet

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (26.05.2010, 11:23)
fasanthiola hat geschrieben:
ich hatte den text in garamond 10. geschrieben. das wäre gerade noch gegangen. aber ich habe das seitenlayout erst ziemlich zum schluß gemacht, bin also von A4 auf A5. weil aber dann der text wie eine grafik behandelt wird, wurde die schrift ebenfalls runtergerechnet, sodaß wir nun bei etwa 8,75 punkt liegen. und das ist definitiv sehr klein. zwar noch lesbar, aber wenn man die lektüre auf "abends im bett" beschränkt, muss man schon augenakrobatik betreiben, um das noch gut lesen zu können.


Aha, da liegt das Problem. Die Schriftgröße bezieht sich aber dann auf das gedruckte Buch, so daß du nicht Garamond 10, sondern nur Garamond 8 oder weniger hast. Mit welchem Programm hast du das Buch geschrieben? Ich habe bei Word mein Layout auf die Seitengröße des Buches eingestellt: DIN A 5 bleibt DIN A 5, da wird dann beim Buchdruck nichts mehr verkleinert.

Viele Grüße

Torsten
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julia07
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Re:

von julia07 (26.05.2010, 11:29)
Bitte erkläre es mir auch, wenn du das Problem erkannt hast :D

Ich mache das Layout auch immer erst ganz zum Schluss oder ändere es noch einmal, aber an der zuvor gewählten Buchstabengröße darf das doch nichts ändern. book:

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (26.05.2010, 13:00)
liebe julia,
hast du den text auch mal ausgedruckt? also zb auf A5, wenn du vorher A4 hattest?
so wurde mir der vorgang durch die hilfefunktion in meiner neuen autorensoftware erklärt (meinen band 1 hatte ich in word erstellt):

"Papyrus beherrscht die Verkleinerung auch beim Ausdruck, so daß Sie erst einmal in DIN A4 arbeiten und später verkleinert in DIN A5 ausdrucken können. Achten Sie nur hier darauf, daß Sie etwas größere Punktgrößen zum Schreiben wählen, da auch diese natürlich beim Druck von DIN A4 auf DIN A5 um Faktor 1,414 - eben das Flächenverhältnis von DIN A4 zu DIN A5 - herunterverkleinert werden."

vielleicht muss man vor dem drucken noch etwas besonderes einstellen? ich weiß nicht. so jedenfalls war das.

lieber gruß
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FL
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Re:

von FL (26.05.2010, 13:48)
fasanthiola hat geschrieben:
"Papyrus beherrscht die Verkleinerung auch beim Ausdruck, so daß Sie erst einmal in DIN A4 arbeiten und später verkleinert in DIN A5 ausdrucken können. Achten Sie nur hier darauf, daß Sie etwas größere Punktgrößen zum Schreiben wählen, da auch diese natürlich beim Druck von DIN A4 auf DIN A5 um Faktor 1,414 - eben das Flächenverhältnis von DIN A4 zu DIN A5 - herunterverkleinert werden."


Hallo Ursula,

ich rate dir von dererlei Skalierungen ab. Abgesehen davon, dass Grafiken verzerrt werden, wird auch das Schriftbild zwar skaliert verkleinert, aber enspricht nicht mehr einer definierbaren Punktgrösse, was u.U. das lesen später erschweren kann, auch wnn es optisch zunächst mal ganz OK aussieht.

Mache einfach folgendes.

Bringe zunächst deinen Text dergestalt in Form, dass du
die realen Schreibseiten auf die Seitengrösse einstellst, die auch der Buchseitengrösse entspricht. Dann markierst du den Text und wählst eine bestimmte Schriftgrösse. Nur so kannst du optisch sauber beurteilen, ob es gut aussieht. Das skalierte Verkleinern ist nichts halbes und nichts ganzes.

Gruß

fl.

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (26.05.2010, 13:58)
FL hat geschrieben:
Hallo Ursula,

ich rate dir von dererlei Skalierungen ab. Abgesehen davon, dass Grafiken verzerrt werden, wird auch das Schriftbild zwar skaliert verkleinert, aber enspricht nicht mehr einer definierbaren Punktgrösse, was u.U. das lesen später erschweren kann, auch wnn es optisch zunächst mal ganz OK aussieht.

fl.


das kann mir heutzutage gar nicht mehr passieren, da ich ja nun mit papyrus autor arbeite. schon mein band 2 ist damit entstanden, und da ist alles wunderbar geworden.

meine beschreibung bezog sich auf meinen band 1, den ich noch in word erstellt habe. da ist das mit der skalierung eben passiert und ich hatte damals überhaupt nicht verstanden, wieso das geschehen konnte, nachdem ich in meinen augen "alles richtig" gemacht hatte.

die neuauflage entsteht natürlich auch mit papyrus. thumbbup .

gruß
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Abeille
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Re:

von Abeille (26.05.2010, 14:05)
Wenn in Papyrus das gewünschte Format nicht existiert, kannst du auch ein neues Papierformat anlegen und dann gleich damit arbeiten. (A5 gibt es aber.)
Ich dachte auch erst, man könne dort nicht gescheit formatieren, aber es geht mehr, als geahnt ;-)


Ups, wir haben uns überschnitten ;-)
Ich dachte, du hättest den ersten auch schon mit Papyrus bearbeitet.

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.05.2010, 22:52)
Hallo FL,

FL hat geschrieben:
Abgesehen davon, dass Grafiken verzerrt werden,


Warum sollten Grafiken durch das Skalieren von A4 auf A5 verzerren? Am Seitenverhältnis ändert sich nichts.

wird auch das Schriftbild zwar skaliert verkleinert, aber enspricht nicht mehr einer definierbaren Punktgrösse,


Das spielt für die heute überwiegend verwendeten Type-1- und Truetype- bzw. Opentype-Fonts keine Rolle mehr. Wichtig war das für Pixelfonts, von denen es für jede Schriftgröße eigene Schnitte gab.

Das skalierte Verkleinern ist nichts halbes und nichts ganzes.


Aber in der Windowswelt überaus beliebt.

Beste Grüße,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (26.05.2010, 22:55)
Hallo Ursula,

fasanthiola hat geschrieben:
das kann mir heutzutage gar nicht mehr passieren, da ich ja nun mit papyrus autor arbeite.


Das hat aber nichts mit der gewählten Textverarbeitung zu tun. Wenn du in Papyrus A4 wählst und hinterher skalierst, passiert genau das gleiche. Egal, mit welchem Programm man die Druckvorlage erstellt, wenn das Seitenformat skaliert wird, werden auch die Schriften skaliert.

Beste Grüße,

Heinz.

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fasanthiola
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Re:

von fasanthiola (27.05.2010, 00:00)
hawepe hat geschrieben:
Das hat aber nichts mit der gewählten Textverarbeitung zu tun. Wenn du in Papyrus A4 wählst und hinterher skalierst, passiert genau das gleiche. Egal, mit welchem Programm man die Druckvorlage erstellt, wenn das Seitenformat skaliert wird, werden auch die Schriften skaliert.
Heinz.


lieber heinz,
was heißt das nun genau:
wird nur dann eine schrift so gedruckt, wie ich sie anlege, wenn man den roman von anfang an (zb) in A5 schreibt?

mein zweiter band ist gut lesbar, von daher bin ichs zufrieden. aber mein mann (der schriftsetzer ist) meinte von anfang an, die schrift sei niemals eine 12.
gruß
ursula
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Bello
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Re:

von Bello (27.05.2010, 00:50)
Hallo fasanthiola!

Wenn ich bei Word das Papierformat A5 und die Schriftgröße 11 Punkte wähle, weil das Buch im Format A5 gedruckt werden soll, wird die Schriftgröße im Buch nicht verändert. Es bleibt also bei 11 Punkten.

Gruß Bello

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hawepe
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Re:

von hawepe (27.05.2010, 07:36)
Hallo Ursula,

fasanthiola hat geschrieben:
was heißt das nun genau:
wird nur dann eine schrift so gedruckt, wie ich sie anlege, wenn man den roman von anfang an (zb) in A5 schreibt?


Genau. Aber du kannst das Format auch jederzeit ändern, ohne dass sich die Schriftgröße ändert. Aber du darfst Formatänderungen eben immer nur in der Textverarbeitung vornehmen.

Beste Grüße,

Heinz.

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Harlekina
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Schriften und Schriftgröße

von Harlekina (02.06.2010, 19:32)
Also Garamond 10 finde ich ja fast "Augenpulver"!
Ich habe für mein Tierbuch "Wie der Herr so´s G´scherr" auch an die über 40jährigen gedacht, die Generation, die ja nun wirklich noch Bücher liest, ebenso aber auch bewußt an Kinderleser. Ich habe ewig lange herumprobiert mit meinem Mann als kritischem Testleser: Ich schwankte lange zwischen Times New Roman, die mir dann aber doch zum Halse heraushing, weil man sie so oft sieht, und Georgia 11, bei Bildunterschriften mit Georgia 9 kursiv, und bin hochzufrieden.
Das aus meinem Näh- oder eher im übertragenen Sinne Schriftsatzkästchen.

Gabriele Hefele
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Neuestes Werk: "Das Kuriose-Tage-Buch"

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.06.2010, 22:42)
FL hat geschrieben:
Mache einfach folgendes.

Bringe zunächst deinen Text dergestalt in Form, dass du
die realen Schreibseiten auf die Seitengrösse einstellst, die auch der Buchseitengrösse entspricht. Dann markierst du den Text und wählst eine bestimmte Schriftgrösse. Nur so kannst du optisch sauber beurteilen, ob es gut aussieht. Das skalierte Verkleinern ist nichts halbes und nichts ganzes.


Ich bin ziemlich schockiert über diese Themen, die hier diskutiert werden.

In einem Format schreiben, dann auf das Buchformat herunterskalieren? :shock:: Großer Gott, wer kommt denn auf solche Ideen?

Von Beginn an im späteren Buchformat in genau der Schriftart schreiben, mit der das Buch später erscheinen soll? dozey: Das mag vielleicht eine Lösung sein, ist aber für das Korrekturlesen (vom Blatt, versteht sich) denkbar blödsinnig (Sorry für die harte Wortwahl, aber wie ich schon sagte: Ich befinde mich aufgrund der hier gemachten Aussagen im Schockzustand! cheezygrin )

Was in Teufels Großmutters Namen ist so schwierig daran, den Text auf A4 in einer x-beliebigen Schriftart mit einer y-beliebigen Zeichenzahl pro Zeile und einem einfachen/eineinhalbfachen/zweifachen Zeilenabstand zu schreiben, jedes Kapitel als eine eigene Datei abzuspeichern und dann den Ausdruck auf A4 zum Korrekturlesen zu benutzen?

Ich verstehe das Problem überhaupt nicht, warum hier skaliert oder das Manuskript in Garamond 10pt auf 120x190 mm Seitenformat geschrieben werden muss. ich verstehe es nicht.

Ich mache das so:
Ich schreibe grundsätzlich meine Manuskripte im Format A4. Als Schriftart benutze ich die TimesRoman, weil sie standardmäßig eingestellt ist. Die Schriftgröße ist auf 12pt, eingestellt bei eineinhalbfachem Zeilenabstand sowie einfacher Flattersatz. Randeinstellungen sind links 1 cm, rechts 4 cm (so kann ich beim Korrekturlesen auf dem ausgedruckten Blatt rechts jede Menge Notizen festhalten).
Jedes Kapitel - egal ob drei oder dreißig Seiten - wird als eine eigene Datei gespeichert (ich gebe zu: Ich arbeite mit zwei Monitore gleichzeitig auf dem Schreibtisch, von daher kann ich mir zwei oder mehr Word-Dokument gleichzeitig anschauen).
Erst wenn alle Texte fertiggeschrieben sind, kümmere ich mich um die Layoutfragen - ich will doch nicht beim Schreiben mich um Layoutfragen kümmern, das ist ein eigener Arbeitsschritt! Ich kippe alle Kapitel in eine Datei zusammen, und die wird jetzt auf das Druckformat gebracht: 120x190 mm, gewünschte Schriftart und -größe, entsprechende Randeinstellungen, einfacher Zeilenabstand usw. Danach erfolgt die Textflusskontrolle: Passen alle Umbrüche? Gibt es Worttrennungen mit nur einem Buchstaben? Wo müssen Initiale gesetzt werden? Wie sieht die Seitennummerierung aus? In diesem Arbeitsschritt konzentriere ich mich nur noch auf das Layout.
Mit diesem Vorgehen habe ich bisher noch nie (!) irgendein Problem gehabt, dass plötzlich die Schriftart zu klein war oder was sonst hier diskutiert wird.

Natürlich kann man auch auf A4 schreiben und dann auf das gewünschte Buchformat herunterskalieren. Allerdings muss ich dann Teufels Großmutter zitieren:
Viel Spaß mit den Problemen, die man sich da einfängt! cheezygrin

Grüße
Siegfried

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Harlekina
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Umbruchsumwege

von Harlekina (02.06.2010, 23:25)
Wow Siegfried! Jetzt könnte ich beinahe einen Schock haben über das, was Du erzählst, wenn ich dazu neigen würde! Was soll daran weniger umständlich sein als mit dem nachträglich Herunterskalieren? Schon mal was von dem kostenlosen herunter zu ladenden OpenOffice-Programm gehört: Ein Wonne-Programm!
Darin legt man sich gleich die richtige Layoutseite nach dem ausgesuchten Buchformat fest mit Rändern, Seitenumbruch, Absatzvorgaben, automat. Seitenzählung etc. ein. pdf-Umwandlung z.B. ist auch nur ein einziger Knopfdruck. Jedes Kapitel einzeln in DIN A 4 abspeichern und dann erst wieder zusammenfummeln? Na ja, jeder hat so seine Arbeitsweise.
Ich bin auf Zeitersparnis aus, denn ich habe ja vier Tätigkeiten- Stallausmisten und Pflege meiner Pferde, freie Journalistin mit regelmäßigen Kolumnen, dann Kunden unserer Firma mahnen, doch endlich zu zahlen und dann Bücherschreiben und promoten (chronologisch nach Tagesablauf aufgelistet - von den Hobbies ganz zu schweigen wie etwa ausführlich essen mit Freunden). Außerdem habe ich vorher alles ausgerechnet mit dem schnellen Kalkulationsprogramm von bod.de, wieviele Seiten ich schreiben will und mir angewöhnt, ja nicht zu viel zu schreiben -liebe plane ich ein weiteres Buch. Ausserdem finde ich, kürzer ist manchmal besser. Das alles läßt sich doch von Anfang an steuern, wenn ich gleich das endgültige Layout anlege.

Ich arbeite auch mit zwei Bildschirmen, darunter ein goßer, auf dem ich auch die Doppelseiten anordne, denn der Mensch sieht ja beim Buchaufschlagen die Doppelseite vor sich, das ist für ein angenehmes Layout wichtig und wird zu wenig beachtet, aber das lernt man von der Pike auf im Zeitschriftenjournalismus.
Dann haben wir hier einen DINA3-Drucker wg. der CAD-Projekte meines Mannes, da kann ich es auch doppelseitig ausdrucken, denn Korrektur lesen mache ich doch lieber ausgedruckt.

Eigentlich komme ich durch die ganzen Diskussionen hier auf die Idee, mich als Buchveröffentlichungsberaterin anzubieten (neudeutsch müßte das natürlich heißen: publishing consultant) - das wär doch eine Marktlücke und dann kommt vielleicht mehr Kohle rein als durch den einzelnen Bücherverkauf!!

Viel Spaß weiterhin beim Seiten zusammenbasteln!
Gabriele
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Neuestes Werk: "Das Kuriose-Tage-Buch"

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Siegfried
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Re: Umbruchsumwege

von Siegfried (03.06.2010, 01:02)
Harlekina hat geschrieben:
Schon mal was von dem kostenlosen herunter zu ladenden OpenOffice-Programm gehört: Ein Wonne-Programm!
Darin legt man sich gleich die richtige Layoutseite nach dem ausgesuchten Buchformat fest mit Rändern, Seitenumbruch, Absatzvorgaben, automat. Seitenzählung etc. ein. pdf-Umwandlung z.B. ist auch nur ein einziger Knopfdruck. Jedes Kapitel einzeln in DIN A 4 abspeichern und dann erst wieder zusammenfummeln? Na ja, jeder hat so seine Arbeitsweise.


Ich weiß nicht, was und wie du schreibst - ich habe derzeit zwei Bücher in der Mangel.

Das eine ist eine Auftragsarbeit: Eine Familienchronik.
Derzeitiger Stand: ca. 550 Seiten A4. Darin einzubinden: etwa 80 s/w-Fotos. Dem Auftraggeber sind die Druckkosten relativ egal (soll ja nicht verkauft, sondern nur innerhalb der Familie verteilt werden).

Was für ein Format als Manuskriptvoreinstellung würdest du anlegen, wenn du nicht weißt, welche Stellen vom Manuskript drinbleiben und welche rausgeworfen werden? Soll ich dem Auftraggeber 12x19 cm große Ausdrucke zur Korrektur geben? Schwierig, finde ich.

Zweites Buch: mein eigener Roman, der gerade fröhlich am wachsen ist. Ich habe eine klare Konzeption hier, was wann und wo in der Geschichte passiert. So kann ich einerseits mal am Kapitel 1 bis 3 schreiben, mal am Kapitel 17 oder 23. Nicht jeder schreibt Sachbücher, nicht jeder schreibt chronologisch. Wenn ich eine Idee für eine Szene habe, dann schreibe ich sie auf, unabhängig davon, ob sie zum Ende des zuletzt Geschrieben passt - meines Erachtens geht das nur mit einer Aufteilung des Gesamt-Manuskripts in einzelne Dateien (ist auch ein gutes Mittel, um zu langes Herumdoktoren an einer Szene zu verhindern).

Wenn du einen Vorschlag für eine andere sinnvolle Arbeitsmethode hast - immer her damit! cheezygrin Ich lerne gerne dazu und probiere alles, was sinnvoll erscheint, aus.

Und natürlich kenne (und arbeite) ich mit OpenOffice. Der Weisheit letzter Schluss für das Romaneschreiben ist OO aber auch nicht. Und für das Umwandeln der PDF-Dateien benutze ich dann doch lieber die Adobe-Professional-Version. cheezygrin

Harlekina hat geschrieben:
Außerdem habe ich vorher alles ausgerechnet mit dem schnellen Kalkulationsprogramm von bod.de, wieviele Seiten ich schreiben will und mir angewöhnt, ja nicht zu viel zu schreiben -liebe plane ich ein weiteres Buch. Ausserdem finde ich, kürzer ist manchmal besser. Das alles läßt sich doch von Anfang an steuern, wenn ich gleich das endgültige Layout anlege.


Genau das versuche ich zu vermeiden: Mir von Beginn an Grenzen zu setzen. Eine Geschichte dauert so lange, wie sie dauert. Nur weil ich 180 Seiten geplant, aber 250 Seiten geschrieben habe, werfe ich doch nicht gut funktionierende Szenen aus dem Buch! cheezygrin Wenn die Preiskalkulation nicht aufgeht, müssen eben auf jeder Seite 5 Millimeter herausgeschunden werden, der Durchschuss angepasst oder sogar das Seitenformat geändert werden. Aber noch vor dem Schreiben den Zensor einschalten? Nein, muss nicht sein. Nicht wirklich! cheezygrin

Harlekina hat geschrieben:
Viel Spaß weiterhin beim Seiten zusammenbasteln!


Den Spaß habe ich beim freien Schreiben ... wenn mir niemand auf der Schulter sitzt und ins Ohr flüstert: "Diese Szene darf keinesfalls länger als zwei Seiten werden -weil sonst die Seitenkalkulation nicht aufgeht!" cheezygrin

Grüße
Siegfried

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