Gefällt anderen was ich schreibe? Qualität der Geschichte?!

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nibe
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Gefällt anderen was ich schreibe? Qualität der Geschichte?!

von nibe (23.04.2009, 14:57)
Hallo ihr lieben!

Ich schreibe seit 2-3 Monaten an einer Geschichte. Eines Tages hatte ich einfach diese Gedanken im Kopf und musste sie sofort aufschreiben und auch jetzt denke ich an nichts anderes als an das Fortschreiten in der Geschichte und an Sätze, die ich verwenden will.
Für mich hat die Geschichte einen unschätzbaren Wert, doch manchmal frage ich mich, ob andere Menschen es auch als wertvoll sehen würden.
Ich lasse meinen Freund ab und zu ein paar Kapitel lesen und ihm gefällt es, doch er ist ja auch mit mir befreundet. Woher kann ich wissen, dass es auch "fremden" Leuten zusagt und wie die Qualität meines Schreibstiles ist?

lg nibe

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JMertens
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Re:

von JMertens (23.04.2009, 15:03)
Zum Beispiel, indem Du mal eine Leseprobe hier ins Forum stellst. :wink:

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nibe
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Re:

von nibe (23.04.2009, 15:26)
Ein "erster Versuch", also noch keine endgültige Fassung...

Was sagt ihr dazu?
Zuletzt geändert von nibe am 24.04.2009, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.

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JMertens
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Re:

von JMertens (23.04.2009, 15:47)
Habe mir Deine Leseprobe zu Gemüte geführt und kann Dir sagen, dass das sich das für mich sehr vielversprechend liest. Du hast Dich da gut in Situationen hineingedacht und die Gefühle anschaulich wiedergegeben. Ein paar unwesentliche kleine Fehler noch ausbessern, dann passt es.
thumbbup thumbbup thumbbup

Ich muss sogar sagen, dass das so gut rüber kam, dass ich mir das als Erzählstimme für den Anfang eines Films gut vorstellen könnte. So im Stil von "21 Gramm", falls Du den kennen solltest.

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nibe
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Re:

von nibe (23.04.2009, 15:53)
den film hab ich leider nicht gesehen - noch nicht.
ich muss gestehen, dass ich es mir oft vorstelle als wäre es ein film. naja im prinzip ist es ja auch ein film, einer der sich in meinem kopf abspielt...

freue mich, dass es auch bei anderen gut ankommt...diese geschichte ist einfach mein herzblut :-)

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JMertens
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Re:

von JMertens (23.04.2009, 16:01)
Das merkt man ihr auch an - Du gehst spürbar auf darin.

Versailles
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Re:

von Versailles (23.04.2009, 16:19)
Finde ich auch. Du lebst darin. Das birgt allerdings auch die Gefahr, betriebsblind für den eigenen Text zu werden - ich weiss, wovon ich rede. Vielleicht hilft es dir, wenn du den Text (dir selbst) mal laut vorliest?

Mir sind noch ein paar Formulierungen aufgefallen, die etwas holpern. Beispiel: "Nie fiel sie mir besonders auf". hmm - die Tür ist abgenutzt, aber eigentlich prunkvoll und trotzdem fiel sie dir nie auf? Das ist etwas unstimmig, finde ich. Fiel dir ihre Größe, ihr Aussehen nicht auf. Vielleicht möchtest du hier etwas konkreter werden?

Auch der Satzbau ist manches Mal etwas verdreht und wirkt dadurch gestelzt. Aber das wird sich ändern, wenn du den Text laut liest.

Und gib' deinen Lesern eine Chance, indem du den Text zwar im Blocksatz setzt, aber MEHR Absätze einfügst cheezygrin so liest sich das Auge rasch müde und mag kaum auf die 2. Seite weitergehen.

Die Idee hinter der Geschichte macht mich neugierig.

Liebe Grüße und viel Erfolg!
Amalia
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Versailles
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Re:

von Versailles (23.04.2009, 16:22)
Nachtrag @ Nibe: Creme brulée in Paris ist auch einer meiner Favoriten - du weisst, was ich meine thumbbup allerdings würde ich zum Wiederholungstäter und kann es deswegen nur empfehlen!!!
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nibe
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Re:

von nibe (23.04.2009, 17:13)
JMertens hat geschrieben:
Das merkt man ihr auch an


es handelt sich um einen Jungen :D
aber es stimmt schon, aus dem prolog kann man das nicht herauslesen...

Versailles hat geschrieben:
Finde ich auch. Du lebst darin. Das birgt allerdings auch die Gefahr, betriebsblind für den eigenen Text zu werden - ich weiss, wovon ich rede. Vielleicht hilft es dir, wenn du den Text (dir selbst) mal laut vorliest?


Genau das ist auch meine Angst gewesen...

Versailles hat geschrieben:
Mir sind noch ein paar Formulierungen aufgefallen, die etwas holpern. Beispiel: "Nie fiel sie mir besonders auf". hmm - die Tür ist abgenutzt, aber eigentlich prunkvoll und trotzdem fiel sie dir nie auf? Das ist etwas unstimmig, finde ich. Fiel dir ihre Größe, ihr Aussehen nicht auf. Vielleicht möchtest du hier etwas konkreter werden?

Auch der Satzbau ist manches Mal etwas verdreht und wirkt dadurch gestelzt. Aber das wird sich ändern, wenn du den Text laut liest.

Und gib' deinen Lesern eine Chance, indem du den Text zwar im Blocksatz setzt, aber MEHR Absätze einfügst cheezygrin so liest sich das Auge rasch müde und mag kaum auf die 2. Seite weitergehen.


Ja, manche Sachen gefallen mir auch noch nicht hundertprozentig, gerade vom satzbau. es ist ja auch noch keine endgültige fassung ;-)

Versailles hat geschrieben:
Die Idee hinter der Geschichte macht mich neugierig.


Die möchte ich noch etwas bedeckt halten, da ich erst einen Teil der Geschichte aufgeschrieben habe (auch wenn ich schon den ganzen Verlauf der Geschichte im Kopf habe).

Aber das kommt später noch :-)
danke für deine Kommentare und liebe grüße

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JMertens
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Re:

von JMertens (23.04.2009, 17:39)
nibe hat geschrieben:
es handelt sich um einen Jungen :D
aber es stimmt schon, aus dem prolog kann man das nicht herauslesen...

Ich meinte damit, der Geschichte merkt man es an. :wink:

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nibe
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Re:

von nibe (23.04.2009, 17:40)
achso *lach*

Dozen-Roses

Re:

von Dozen-Roses (23.04.2009, 18:01)
Hallo nibe!

Erst dachte ich, es sei ein Mensch mit einer Psychose. Dann las ich etwas über die Gehirnerschütterung. Auch von so etwas kann man eine Psychose bekommen und Stimmen hören.
Erst war ich sicher, es handele sich um eine Erwachsene, die erzählt. Dann, am Ende, dachte ich, es sei ein Kind ... oder eine Lehrerin.

Ich finde, du führst den Leser erwartungsvoll durch den Text.
An einigen Textstellen hapert es allerdings. Aber daran arbeitest du sicherlich noch.

Ich bin gespannt, was für eine Geschichte dahinter steckt. cheezygrin book:

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Ruth
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Re:

von Ruth (27.04.2009, 10:03)
jetzt mal was allgemeines:

ich denke, jeder autor macht sich so seine gedanken über das, was er schreibt. man selbst ist ja kritisch mit sich selbst, und wenn man eine idee entwickelt, ist man davon begeistert. dann kommen die zweifel, ob die leser auch positiv darauf reagieren. aber da jeder geschmack anders ist, wird man eh nicht alle zufrieden stellen können. rückschläge sollten einen nicht davon abhalten, aufzuhören, sondern anspornen, weiterzuschreiben und aus den fehlern zu lernen.

ein beispiel dazu: meine cousine, selbst krimiautorin, ließ sich schrecklich negativ über meinen liebesroman aus. ich kam zu dem schluss, dass sie einfach einen anderen blickwinkel auf das buch hatte, weil sie selbst kriminalromane schreibt, die spannend sein müssen und fesselnd.

und dann, vor ein paar tagen, erhielt ich einen anruf, dass eine literaturwissenschaftlerin (also, die frau ist vom fach) mein roman sehr gut gefallen hat. es waren zwar grausame grammatikfehler darin und der schluss hätte knackiger sein können, aber die story an sich fand sie herzerfrischend und gut.

also an alle, die von selbstzweifeln geplant werden (auch ich kenne das): weiterschreiben!
Meine Bücher bei BoD:

- Herzklopfen und Sachertorte
- Wenn du jetzt gehst

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nibe
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Re:

von nibe (27.04.2009, 16:10)
klar weiterschreiben, da hast du schon recht :-)

aber man wird mit der zeit "betriebsblind" und kritik von außen hilft

Mac

Re:

von Mac (27.04.2009, 20:42)
Hi

sagt mal, hab ich was am Auge oder der Waffel?
Ich sehe nicht einen Buchstaben der Geschichte oder einen Link - und ihr diskutiert hier lustig über das, was nibe geschrieben hat.... blink3

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