GRUNDLAGEN DES MARKETING

Präsentiert euren Reiseführer, Bildband, euer Koch- oder Lehrbuch, eure Biografie oder Monografie.


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skipteuse
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Re:

von skipteuse (23.03.2015, 14:48)
Jippie, die Buchmesse und BoD sind doch immer wieder für Überraschungen gut ...

Obwohl ich dieses Jahr nicht dabei sein konnte,
wurde mein Buch an exponierter Stelle ausgestellt.
Prompt schneien die nächsten Rezi-Anfragen rein ... thumbbup

Sonnige Grüße,
B. ;-)

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (27.03.2015, 11:58)
Und heut:
Kommunikationsdesign
Bei aller Planung ist das Konzeptionelle, die kreative Idee, die
Visualisierung – sprich der künstlerische Aspekt - oft erfolgsentscheidend.
Ein großer Part der Kommunikationspolitik ist somit
das Kommunikationsdesign. Wie wird die Werbebotschaft textlich
und gestalterisch übermittelt? Mancherorts, gerade in Zeiten
knapper Budgets und internetbasierter „Self-make-Mentalität“
werden diese Aufgabe gern inhouse, im schlimmsten Fall von
Laien gelöst.

Ein gravierender Fehler, denn Gestaltung ist „eine Kunst für sich“,
und eine fehlerhafte Umsetzung kann die Erfolgsreise stoppen
noch bevor sie begonnen hat. Eine selbgebastelt aussehende
Anzeige, ein schlecht produzierter Spot wirkt in fast jedem
Medium kontraproduktiv, es sei denn, er ist so trashig/ offig und
selbstironisch eingesetzt, dass er Kultcharakter erreicht, was
aber nur den wenigsten gelingt. Meist wirkt es einfach nur
unprofessionell, im worst case: peinlich. Diese Aufgabe sollte also
unbedingt Profis mit Erfahrung überlassen werden, denn ...

› nur adäquates Design repräsentiert den Wert des beworbenen
Produktes entsprechend. Um die gewünschte Zielgruppe
zu erreichen, sind die richtigen Eycatcher, ist die richtige
Stimmung und Bildsprache ausschlaggebend.

› das Leistungsversprechen muss eingehalten werden, auch
beim Design. Oft liefert es den entscheidenden Kaufanreiz.

› Werbedesign ist ein Vermittler – zwischen Verkäufer und
Käufer: Bei all den Angeboten wird es immer schwieriger,
den Überblick zu behalten – und das bei begrenzter Kaufkraft.
Design kann mehr leisten als „hübsch auszusehen“, es
kann emotionalisieren. Bei Marken verstärkt die passende
Gestaltung sogar die Bindung und fördert unter anderem das
Cross-Selling (den Verkauf von ähnlichen oder Nebenprodukten).

› echte USPs, sprich einzigartige Verkaufsvorteile, gar wirkliche
Innovationen gibt es kaum noch. Durch eine konsequente
Gestaltungslinie wird die Wiedererkennbarkeit gewährleist,
was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit steigert.

› das „Promi-Prinzip“ – sehen, vor allem aber gesehen werden
- kann helfen, neue Märkte zu erschließen. Auffälliges Design
schafft den richtigen Grad an Aufmerksamkeit und verspricht
einen Wettbewerbsvorteil durch strategisches Kommunikationsdesign.
Wann, wie und wo ein Unternehmen auftritt,
sollte geplant und konsequent umgesetzt werden, denn ein
positives Image aufzubauen ist das A und O in der Unternehmenskommunikation
– und einmal entstandene Negativkonnotationen sind zum Teil sehr schwer wieder wett
zu machen. Deshalb: Achtung, wie bei den Celebraties gilt, es
nicht zu übertreiben. Zu viel des Guten kann auch schaden.

Last but not least: Gutes Design ist kostensparend, da es
durch eine genaue Ansprache hohe Streuverluste zu
vermeiden hilft.


Merke
Jeder Gestaltung geht im Idealfall eine umfassende Analyse (Ist-Situation), eine gezielte Planung der zu erreichenden Ziele (Soll-Situation) und eine eingehende Positionierung voraus.
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GrundlagenDesMarketing.jpg

DanielaPreiß
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Suche für ein Interview zum Marketing einen Fach- oder Sachb

von DanielaPreiß (27.03.2015, 13:45)
Hallo miteinander,

hat vielleicht der eine oder die andere von euch Interesse, mir ein Interview zu geben? Ich schreibe zusammen mit meinem Freund einen Ratgeber zum Marketing für Autoren. Darin nehmen wir auch zwei, drei Erfahrungsberichte auf.
Ich würde euch die Fragen schriftlich stellen, also per Mail mit der Bitte, dass ihr sie dann auf dem gleichen Weg beantwortet.
Voraussetzung ist allerdings, dass ihr eine eigene Homepage habt oder es irgendeine andere Möglichkeit gibt, wie ich mich im Vorfeld über euch und eure Bücher informieren kann. Denn das Interview soll auch auf die Person zugeschnitten sein.

Bin gespannt, was mich erwartet …

Daniela
Mein nächstes Seminar: "Ihr Leben als Buch" am 22. August in Frankfurt und am 29. August in Nürnberg

Biographin, Lektorin
www.daniela-preiss.de

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mtg
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Re:

von mtg (27.03.2015, 13:48)
Daniela,

mach doch einen eigenen Thread auf ... dann findet man Deine Idee viel leichter. Hier geht sie unter ...


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skipteuse
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Re:

von skipteuse (15.04.2015, 12:14)
Ein neuer Auszug aus "GRUNDLAGEN DES MARKETING"

Und heut: Die Must-Haves des Online-Marketings

Unternehmenswebsite

Die Unternehmenswebsite ist die virtuelle Visitenkarte. Ein
ansprechender und funktionaler Internetauftritt ist Grundvoraussetzung
für jedes Online-Marketing. Sie ermöglicht umfassende
Präsentationen der Produkte und Leistungen, Informationen,
Kaufargumente und Presseberichte, Einblicke und Ausblicke.
Darüber hinaus können Kunden über die Website direkten
Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen und, ohne das
Medium „Internet“ zu verlassen, Aufträge erteilen. Die eigene
Internetpräsenz ist „Image- und Informationsplattform“, Distributionskanal
und Akquisetool.

Durch diese Kombination wird
sie zum bedeutendsten Erfolgsfaktor im Online-Marketing und
bildet oftmals das Zentrum aller weiteren Kommunikationsmaßnahmen.
Steht die Internetseite, muss sie auch besucht werden.
Deshalb sollte die Website-Adresse in sämtliche Marketingmaßnahmen
integriert werden. Im Web selbst können verschiedene
Optionen genutzt werden, um Traffic (Besucher) auf der Site zu
generieren: Suchmaschinenanmeldungen, externe Links von
Portalen, Blogs, Partnerunternehmen etc. sind im ersten Schritt
meist hilfreich.
Um Interessierte auf die Website aufmerksam zu machen, ist
bereits bei deren Erstellung zielgruppengerechtes Agieren für den
Erfolg entscheidend: Die Kundenansprache kann nur gelingen,
wenn die Benutzerfreundlichkeit einer Website (engl. „Web-
Usability“) mit Aufbau, Gestaltung und Inhalte konform geht.
Aktuelle Studien zeigen, dass jeder zweite User nach höchstens
acht Sekunden entscheidet, ob er eine aufgerufene Internetseite
verlässt. Deshalb ist es unerlässlich, dass die Website an den
Benutzer angepasst ist, d. h. dessen Erwartungen erfüllt.
Stellt sich die Navigation auf der Website z. B. zu komplex dar,
sind Inhalte versteckt oder entspricht der „erste Eindruck“ nicht
den Vorstellungen des Kunden, wird der Besucher in den meisten
Fällen die Seite verlassen. Bei der Usability-Optimierung ist die
kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Inhalte nicht
zu vernachlässigen.

Das, was das Unternehmen kommunizieren
möchte, sollte aktuell und attraktivkommuniziert werden. Das
A und O: Abwechslung und Originalität. Neuigkeiten, Veranstaltungen,
Aktionen, Pressemitteilungen; es sollte interessant
klingen. Kontinuität und Authentizität schaffen zudem Vertrauen.
So wenig Informationen wie möglich - so viel Information wie
nötig, denn: Weniger ist mehr.

Landingpage
Eine Landingpage (dt. Landeseite) ist im Prinzip eine Mini-Website.
Sie stellt eine spezielle Seite des Gesamt-Internetauftritts da,
auf der der Besucher landet, wenn auf ein Online-Werbemittel
geklickt hat. Werbe-Links können in Form einfacher Texte, von
Werbebannern, E-Mails, Buttons etc. auftreten. Auch Suchergebnisse
bei der Benutzung von Suchmaschinen oder auch weiterleitende
Links aus Newslettern können zur Landingpage führen. Sie
ist die Schnittstelle zwischen der geschalteten Werbekampagne
und dem erwünschten Verhalten des Users.
Die Hauptaufgabe der Landingpage besteht dann darin, direkt
aus Besuchern qualifizierte Interessenten und potentielle
Kunden zu machen. Insofern unterscheidet sich die Landingpage
maßgeblich von einer „normalen“ Internetpräsenz oder deren
Startseite (Homepage). Die Landingpage soll nicht umfassende
Informationen vermitteln. Sie soll allein (für den Verkauf) relevante
Informationen bereit halten.

Merke
Landeseiten sollen direkt zu einem Kaufabschluss oder einer Anfrage führen. Dies erfordert spezifische Anforderungen an Konzeption, Gestaltung und Umsetzung. Dies beginnt bereits bei der intelligenten
Wahl der Domain: Die Webadresse der Landingpage sollte kurz und einprägsam sein.


Maßgeblich für den Kampagnenerfolg ist der inhaltliche, sprachliche
und visuelle Bezug zwischen der geschalteten (Online-)
Anzeige und der Landingpage. Je weniger Hürden zwischen
Besucher und Vertragsabschluss stehen, desto höher sind die
Erfolgsaussichten. Aufgrund der kurzen Verweildauer des User
muss die Landingpage schnell überzeugen, inhaltlich und gestalterisch
muss mit der Werbemaßnahme eine Einheit bilden. Fehlt
der Bezug zum Werbemittel (Anzeige, Banner, WerbeMail), ist
der Interessent verwirrt. Womöglich glaubt er, auf einer falschen
Seite gelandet zu sein. Der Interessent muss also sofort wissen,
dass er auf der Landingpage richtig ist. Seine Erwartungen
versprechen, hier erfüllt zu werden.

Vor allem die Navigation auf der Landingpage muss bestmöglich
optimiert sein: kurz, kürzer, noch kürzer – ein überflüssiger Klick
o. ä. kann bereits den Erfolg gefährden. Das Ziel, den Interessenten
zu einer Anfrage, Bestellung oder einer Kaufentscheidung
zu bewegen, wird nur durch eine userfreundliche Ansprache
erreicht. Das gilt auch für den intuitiv zu gestaltenden und auf
wenige Schritte zu reduzierenden Bestellvorgang. Technische
Standards: Die Landingpage ist für verschiedene aktuelle Browser
zu optimieren. Ratsam ist auch die Kompatibilität zu älteren
Browserversionen zu gewährleisten, da nicht jeder User immer
mit seiner Nutzersoftware „up-to-date“ ist.

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (29.04.2015, 13:12)
Gute Idee, Herr M.G. :-)

Mach ich demnächst ...

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DINKS und mehr .-..

von skipteuse (05.06.2015, 11:53)
Ich poste doch noch mal hier ...

Zielgruppen ...

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Streuverlust
verhindern: Der richtige Einsatz in den richtigen Medien zum richtigen Zeitpunkt.

DINKS
Doppelverdiener sind die Lieblinge der Werbewelt, denn
bei Ihnen kommt häufig Geld und Sinn für Luxus zusammen.
Dinks ist die engl. Abkürzungfür “double income no kids”.
Sie definiert sich eine bestimmte (Kunden-)Gruppe, vor
allem nach monetären und sozialen Aspekten: Paare ohne
Kinder, bei denen beide berufstätig sind. Meist verfügen sie
über ein überdurchschnittliches Einkommen, sind um die
dreißig Jahre alt und konsumorientiert.
Um sich in die Zielgruppe hineinzuversetzen, müssen
Marketingleute und Entscheider einen Schritt zurücktreten.
Sie müssen versuchen, Werbe- und Produktwelt ohne ihr
Vor- und Insiderwissen, vor allem aber unter Aussparung
ihrer persönlichen Vorlieben zu sehen. Das gelingt natürlich
nur partiell. Dennoch ist es wichtig, sich immer wieder klar
zu machen, wen die Marketingmaßnahmen erreichen
sollen, auch wenn das z. B. über vermeintlich unpopuläre
Kanäle wie sogenanntes „Trash-TV“ geschieht. Manchmal
hilft der politisch nicht korrekt, aber mit einem Augenzwinkern
zu verstehende „Hausfrauentest“, denn allzu oft
denken Kreative zu komplex und „um die Ecke“, als dass die
Werbebotschaft sofort verständlich rüberkommt: Es wird
eine Maßnahme, etwa eine Anzeige, an einer völlig unbeteiligten,
der Zielgruppe im Lebenshorizont möglichst
ähnlichen Person aus dem Bekanntenkreis getestet. Wenn
einiger solcher selbstverständlich keineswegs wissenschaftlichen
Ansprüchen genügenden Tests erfolgreich verlaufen
sind, besteht eine recht gute Chance, dass die Kampagne
Erfolg haben kann. Grundlegend für den Erfolg ist überdies
die Auswahl des richtigen Mediums.
Die aufgrund eines falschen Mediums, oder einer unpassenden
Präsentation nicht erreichten Konsumenten bei einer
Werbekampagne bezeichnet man als Streuverlust. Dieser ist
bei allen Massenmedien relativ hoch. Je spezifischer man
wirbt, desto eher erreicht man die Personen, für die es
bestimmt ist, auch wenn andererseits der Personenkreis als
solcher bei den „special-interest“-Medien (Auto-Website,
Handarbeitszeitschrift, Teenie-Radioprogramm) meist kleiner
ist als z. B. bei den Massenmedien.
Imagepolieren: Schnellschüsse können helfen, ein angekratztes
Image wieder aufzupolieren, eine nachhaltige
Verbesserung ist nur mit konsequenter und authentischer
PR-Arbeit zu gewährleisten. Und dass in Zeiten, wo das Image
als Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmal immer
wichtiger wird: Aufgrund des großen Konkurrenzangebotes
muss neben positiver Produkteigenschaft, der Qualität,
Verpackung etc. auch und gerade das Image überzeugen.
Bedürfnisse werden künstlich erzeugt. Selten reichen Innovations-
und Nützlichkeitsaspekte aus bzw. sind überhaupt
vorhanden; häufig tragen ästhetische Komponenten zur
Kreation eines vermeintlichen „Bedürfnisses“ bei.
Die meisten Bedürfnisse werden suggeriert. Ferdinand
Porsche hat einmal sinngemäß gesagt: „Wir wollen Autos
bauen, die keiner braucht aber jeder haben will.“ Die Wahl
der „richtigen Marketing-Maßnahmen“ richtet sich also
nach einem eindeutig definierten Ziel. Das Hauptziel - Steigerung
des Bekanntheitsgrades, Verkaufsförderung oder
Imageaufbau – bestimmt weitergehend die Teilziele, wie
zum Beispiel das Hinzugewinnen von Zwischenhändlern
über eine Imagekampagne.

MERKE
Sind die Ziele festgelegt, werden die Zeitspanne und Größenordnungen definiert, in den die konkreten Erwartungen erfüllt werden sollen, z. B. „innerhalb eines Quartals x Zwischenhändler als Kooperationspartner gewinnen“ oder den „Gewinn innerhalb eines Jahres um y Prozent steigern“. Je genauer ein Ziel definiert wird, umso einfacher ist die Erfolgsmessung.

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skipteuse
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ONLINE-Marketing

von skipteuse (10.06.2015, 10:31)
Ergänzung zum Thema ONLINE-Marketing ...

Marketingstrategien des Online-Marketings
In der klassischen Werbung haben es kleine und mittelständische Unternehmen oftmals schwer, mit großen Konzernen Schritt zu halten. Die Budgets sind be-grenzt und somit ein flächendeckendes Auftreten am Markt undenkbar. Anders im Internet: hier besteht weitestgehend Chancengleichheit für alle Unternehmen. Allerdings bedarf ein besonderes Medium auch besonderer Strategien. Der eindeutige Vorteil des Online-Marketings ist, dass im Internet eine Interessen-, Alters- und Käufer-Gruppe sehr viel zielgenauer bestimmt und erreicht werden kann als in den meisten anderen Medien. Entsprechend zielgerichtet können Marketingkampagnen lanciert werden. Vor allem kommt dem Imageaufbau eine besondere Bedeutung zu. Bedingt durch die Virtualität und durch die scheinbare Anonymität im Web müssen Identifikationsanreize geschaffen werden, um den Kunden an das Unternehmen zu binden.

Merke:
Das Internet ist schnelllebig - die Konkurrenz "nur ein Klick" weit weg. Inhalte müssen also speziell aufbereitet werden.

Wichtig sind immer die Übersichtlichkeit, die Benutzerfreundlichkeit und die richtige Tonality („Atmosphäre“ schaffen durch Ansprache, Optik, Funktionalität) - sowie der direkte Weg von der Kundenansprache zum Kaufabschluss. Web-Marketing macht, wie jedes andere Marketingkonzept, nur dann Sinn, wenn die Ziele klar und realistisch bestimmt sind. Maßgeblich sind dabei folgende Aspekte: Was soll erreicht werden? Wer soll erreicht werden? Wie soll das Ziel erreicht werden?
Zieldefinition
Online-Marketing bietet Werbetreibenden vielfältigste Möglichkeiten, auf Ange-bote im Internet aufmerksam zu machen. Eine Online-Kampagne ist aber nur dann erfolgversprechend, wenn die "richtigen" Maßnahmen zur Umsetzung der Kam-pagne genutzt werden. Die Wahl der richtigen Maßnahmen richtet sich nach den definierten Marketingzielen und Zielgruppen des Unternehmens. Abgestimmt werden ein Hauptziel, beispielsweise Steigerung des Bekanntheitsgrades, Ver-kaufsförderung oder Imageaufbau, und sogenannte Teilziele, wie zum Beispiel Optimierung der Serviceleistungen. Sind die Ziele festgelegt, werden die Zeit-spanne und Größenordnungen definiert, in denen die konkreten Erwartungen er-füllt werden sollen, z. B. "innerhalb eines Monats einen Umsatz von x zu errei-chen" oder den "Produktverkauf innerhalb eines Jahres um y Prozent zu steigern".
Zielgruppendefinition
Hohe Streuverluste sind zu vermeiden, denn sie bedeuten für jedes Unternehmen verlorene Zeit und verlorenes Geld. Das Internet bietet weitreichende Möglichkei-ten, eng eingegrenzte Zielgruppen zu erreichen. Kriterien zur Zielgruppendefiniti-on sind vor allem sozialökonomische Standards, Geschlecht, Weltanschauung oder Konsumverhalten.
Maßnahmenauswahl
Aus einem umfassenden Maßnahmenkatalog werden jene herausgefiltert, die dem Erreichen des Hauptziels und der Kernzielgruppe entsprechen, von der Unterneh-menswebsite über Bannereinblendungen bis hin zum Suchmaschinenmarketing. (M.W.)

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Die Macht des Wortes und des Preises ...

von skipteuse (26.06.2015, 10:59)
Der Einfachheithalber noch einmal an dieser Stelle etwas zum Thema Marketing:

Die Macht des Wortes und des Preises ...


Werbetexter. Viele Autoren waren oder sind auch Werbetexter:
Günter Grass war mal einer, Martin Suter und viele andere. Das kann nicht schaden …

Text ist nicht alles, aber eine ganze Menge: Sie als Wortjongleur sollten das Potential und die Macht des Wortes nutzen . auch im Marketing. Schon Kleinigkeiten können Unterschiede machen: In einer Studie der Carnegie Mellon University stiegen die Testkäufe für ein DVD-Abonnement um 20 Prozent an. Einzig ein Wort wurde im Text geändert: von „eine Gebühr von fünf Dollar“ zu „eine geringe Gebühr von fünf Dollar“.
Auch hier gilt, weniger ist mehr. Wer einen kompletten Werbetext schreibt, der vor „Sonderangeboten“-, „Jetzt zugreifen“- und „Nur noch vier Stunden gilt dieses Angebot“-Hinweisen nur so strotzt, wird seine Leser und Kunden wohl nur verschrecken. Gerade Deutsche sind da doch noch viel sensibler als viele Amis; bei einigen kann es da gar nicht genug blinken und leuchten.
Zwar funktionieren Verfahren wie künstliche Verknappung, „nur noch drei Exemplare“ vorrätig, Zeitdruck, „Das Angebot gilt nur heut“ oder auch der Anker-Effekt, neben einem 50 EUR Buch wirkt ein 20 EUR gleich preiswert, aber eben nicht immer. Und gerade in unserem Sektor muss man aufpassen, mit solchen Aktionen nicht schnell in die Billigheimer-abzurutschen, mal ganz abgesehen davon, dass man durch die Buchpreisbindung in Deutschland eh nur begrenzten Spielraum hat.

Im Marketing sieht es zur Zeit so aus: Die Standford University sieht günstige Preise eigentlich gar als Vorteil. In Studien erinnern sich Konsumenten viel positiver an ein Produkt, wenn sie sich die Zeit ins Gedächtnis rufen, die sie mit dem Produkt verbracht haben. Die Ersparnis ist da eher uninteressant. Die persönliche Verbundenheit ist wichtiger. Es gibt – grob überschlagen – zwei Arten von Einkäufen: Solche, die mit Erlebnissen zu tun haben, und solche mit materiellem Charakter. Je nach Produkt sollte man seine (Werbe-)Botschaft also formulieren.

In weiteren einer Studie, die im New York Times Magazin publiziert wurde, waren Kunden bereit, mehr Geld für das gleiche Bier zubezahlen, wenn es aus einer ansprechenden Hotelbar stammte und nicht aus dem Supermarkt. Der Kontext entscheidet also immer mit.
Der Ratschlag des Experten: Potenzielle Kunden sollten subtile Hinweise bekommen, die Premium-Preise rechtfertigen – etwa über Texte und Testimonials – denn die Wahrnehmung wie der Produktpreis wahrgenommen wird.

IN DIESEM SINNE: Viel Erfolg!

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Re:

von skipteuse (13.07.2015, 10:09)
Hier mal für uns Texter, ein sehr interessanter Artikel:

Headlines - und wie sie funktionieren ...
http://www.xing-news.com/reader/news/ar ... igin=email


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Was ist eigentlich Mobile Marketing?

von skipteuse (15.09.2015, 10:34)
Und heut ...

Was ist eigentlich Mobile Marketing?
Dieser Begriff, zur Zeit in aller Munde, bezeichnet die marketingpolitschen Maßnahmen, die den Verbraucher über die Nutzung mobiler Endgeräten erreicht. Wie in der Werbung üblich soll damit das Verhalten von Interessenten und Kunden beeinflusst werden. Zum Einen wird der Fokus auf die mobile Übermittlung von Informationen gelegt (u.a. location-based-services). Zum Anderen auf die mobile Gewinnung von Informationen. Oder auf den Verkauf und die mobile Übermittlung virtueller Produkte und Dienstleistungen bzw. realer Produkte. Die Verzahnung des Mobile Marketing mit Social Media ist evident. Soziale Netzwerke werden immer stärker mobile genutzt. Großes Potenzial wird auch Lösungen beim Bezahlen (Mobile Payment) gesehen. Online ist für viele gleichbedeutend mit Mobile geworden. Viele Geschäfte werden heut über mobile Geräte abgewickelt: Mobile Commerce bzw. kurz M-Commerce. Auch Augmented Reality ist ein wichtiger Faktor geworden; große und kleine Unternehmen nutzen die Möglichkeiten, etwas besonders zu machen – wer mit dem Smartphone über das Plakat oder die Anzeige fährt, dem eröffnen sich ganz neue digitale Welten …

Mehr als die Hälfte aller Deutschen ist „mobil“

Smartphone und Tablets sind mittlerweile für weit mehr als die Hälfte aller Deutschen ein alltägliches Instrument, um Informationen abzufassen oder auch mobil optimal erreichbar zu sein. Preisvergleich, Fahrpläne aktuell zur Hand haben, Einkauf, Produktinfos – etc. Das Marketing über mobile Endgeräte wird zum zentralen Erfolgsfaktor im Multichannel Marketing.
Mobile Kundenkommunikation, auf Smartphones und Tablets, unterscheidet zwischen Pull- und Push-Strategien. Applikationen (Apps), mobile Websites( müssen responsive sein), Message- oder Werbeschaltungen können eingesetzt werden, um die Kunden – vorrangig junge Kunden als Technikvorreiter – zu erreichen. Viele technische Features eröffnen ungeahnte (Werbe-)Möglichkeiten, die User emotionalen, individuell, sowie zeit- und ortsabhängig anzusprechen. Umso wichtiger ist ein sensibler Umgang, um die Privatsphäre der Kunden nicht zu schädigen.

(Barbara Schilling)

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SonjaBausB
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Re:

von SonjaBausB (15.09.2015, 11:18)
Vielen Dank! Das werde ich mir in Ruhe mal durchlesen thumbbup


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