Handlungsmuster: Abenteuer

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hwg
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Re:

von hwg (09.08.2008, 07:54)
Hier entwickelt sich eine hochinteressante Diskussion. Regeln wissentlich brechen kann ohnehin nur einer, dem die - richtigen oder falschen ? - Regeln vertraut sind.

Nun kommt es für einen Autor darauf an, für w e n er erschreibt.
Für sich als Therapie? Für einen sagen wir mal "elitären" Leserkreis mit (angeblich) hohem Anspruch? Für ein "breites" Publikum, das sich mit der Lektüre "nur" unterhalten will?

Abgesehen davon: Sind es nicht die Abnehmer (Redaktionen, Verlage), welche manche Regeln vorgeben? Sei es durch die Eigenart des Lektors oder das Verlagsprogramm?

Dass es in unterschiedlichen Kulturkreisen unterschiedliche "Regeln" gibt, ist bekannt. Doch solange hierzulande der Unterschied zwischen E und U
von der Literaturkritik, aber auch von Lesern und Buchkäufern hoch gehalten wird, werden sich - von Ausnahmen abgesehen - die meisten auf Honorarbasis arbeitenden Autoren auf "Regeln" dieser Art einstellen.

Selbstverständlich gibt es immer wieder Autoren, die das Gegenteil beweisen. Doch diese bilden immer noch eine Ausnahme - oder haben das Glück, mit einem aufgeschlossenen Verlag zusammenarbeiten zu können. Und haben Autor und Verlag den angestrebten Erfolg aufzuweisen, ziehen viele Epigonen dann an dem selben Strang - und
es entstehen dadurch wieder "Regeln", denen es dann nachzueifern gilt.

Das hat weniger mit einer nicht vorhandenen Phantasie von Autoren zu tun, vielmehr mit den Gesetzen einer nur noch auf Profitmaximierung ausgerichteten Marktwirtschaft, welcher eben auch Massenproduktionen von Zeitschriften und Büchern unterliegen. Wer von uns Autoren könnte das derzeit auch schon ändern? :roll:

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (09.08.2008, 11:37)
@ Zoba:
Deutsche sind ziemlich pervers. Einerseits sind sie das Volk, das die meisten, unnachgiebigsten und bibbeleskässcheissensten Regeln des Planeten aufstellen, wir sind ja nun wirklich berühmt dafür. Und wir befolgen sogar die dümmsten Regeln darunter. Andererseits hassen grade deutsche Freidenker (Künstler & Co.) Regeln wie die Pest (obwohl sie sie dennoch befolgen - meistens).

Oh ... ich wurde erkannt ... schnell weg :shock::

cheezygrin
Gruß
Hakket

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Zoba
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Re:

von Zoba (09.08.2008, 11:39)
Hi Hakket,

he he he! cheezygrin

Mach dir nix draus, kenne das Problem selbst aus dem Eff Eff.
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

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