HEIMATLOS

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mtg
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Re: HEIMATLOS

von mtg (31.10.2014, 07:41)
Siegfried hat geschrieben:
Mir ist Friedel als Frauenvorname unbekannt

Mir nicht: Friedel Hensch & die Cypris :-)

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Torsten Buchheit
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Re: HEIMATLOS

von Torsten Buchheit (31.10.2014, 08:14)
Siegfried hat geschrieben:
Mir ist Friedel als Frauenvorname unbekannt


Immer schön, wenn wir zu deiner Bildung beitragen können. cheezygrin

Guckst du mal zur Abwechslung hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Friedel

wikipedia hat geschrieben:
Friedel ist eine Variante des Vornamens Fridolin oder von Namen, die das Element "fried" enthalten (wie Alfried, Elfriede, Friedemann, Friedrich oder Friederike).


Es werden auch gleich vier Namensträgerinnen aufgelistet. :shock::

Tja, sowas ... :wink:
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Monika K.
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Re: HEIMATLOS

von Monika K. (31.10.2014, 10:17)
Siegfried hat geschrieben:


Danke, Siegfried, dieser Hinweis ist sehr unterhaltsam, denn wenn man die Suchfunktion dieser Seite vorurteilsfrei verwendet, findet man sehr schnell heraus, dass es von Friedel eine weibliche und eine männliche Form gibt.

"Guckst du" noch mal richtig:
http://www.vorname.com/suche.html?q=friedel

Ich empfinde die Aufforderung "Guckst du" übrigens als sehr herabwürdigend gegenüber dem Gesprächspartner und bitte dich darum, diese primitive Ausdrucksweise in Zukunft zu unterlassen. Sonst nenne ich dich im Wiederholungsfall nämlich aus Rache Sigi - oder Friedel. Was bringt dich denn mehr in Rage?

Gruß,
Monika
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (31.10.2014, 13:59)
Ich bitte um Entschuldigung bei allen, denen ich mit meinem Nichtwissen um die weibliche Form von "Friedel" auf die Zehen gestiegen bin.

Ich danke allen für ihr qualifiziertes Fachwissen in diesem Bereich. Immerhin bin ich jetzt ein Stückchen schlauer - und kleiner.
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (31.10.2014, 14:09)
Siegfried hat geschrieben:
Hallo, Heinz!

hawepe hat geschrieben:
Hast du dir die Leseprobe angeschaut? Vermutlich nicht.


Doch, ich habe! cheezygrin
Aber ich muss zugeben, dass ich nach Lektüre des Inhaltsverzeichnisses (zentriert ausgerichtet - wer macht denn sowas? Ein Inhaltsverzeichnis soll die Oientierung im Buch erleichtern und nicht erschweren) ausgestiegen bin. Das war für mich bereits abschreckend genug.


Die Frage "Wer macht denn sowas?" kann ich dir übrigens auch beantworten. Der Carl Hanser Verlag machte zum Beispiel "sowas" im Buch "Theodor Storm - Werke in einem Band" (ISBN 3-446-15091-9). Ich habe "sowas" schon öfter gesehen und wurde schon beim zweiten Griff ins Buchregal fündig. Ich finde das nicht abschreckend und mache meine Kaufentscheidung nicht von der Ausrichtung des Inhaltsverzeichnisses abhängig. Zentrierte Inhaltsverzeichnisse kenne ich zuhauf aus gebundenen Büchern mit "altmodischem" Inhalt. (Ich habe eine Schwäche für Literatur aus dem 19. Jahrhundert.) Deshalb finde ich, dass diese Idee zu den hier vorliegenden Lebenserinnerungen eigentlich ganz gut passt.

Gruß,
Monika
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mtg
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Re:

von mtg (31.10.2014, 14:13)
Der Carl Hanser Verlag setzt aber die Seitenzahlen unter die Kapiteltitel und sorgt auf diese Weise für eine durchgehende Zentrierung. Und: Der Zeilenabstand sorgt für bessere Lesbarkeit.

Das ist eben der Unterschied zwischen gekonnt und gewollt.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (31.10.2014, 14:24)
Über die fehlenden Seitenzahlen habe ich mich auch schon gewundert, aber ich war mir nicht sicher, ob der Blick-ins-Buch vom E-Book stammt. Wenn sie im Taschenbuch ebenfalls fehlen, wäre das für mich ein Grund zur Beanstandung. Die fehlenden Leerzeilen würde ich nicht beanstanden, denn das kenne ich ebenfalls aus Inhaltsverzeichnissen mit vielen Einzelpositionen. Ich bin zu faul, dafür auch noch ein Beispiel einzuscannen, weil ich gleich weg muss. Aber ich habe einige Bücher mit zentriertem Inhaltsverzeichnis, bei dem die Seitenzahlen direkt hinter den Kapitelüberschriften stehen, welche ohne Leerzeile direkt aufeinander folgen. Für Bücher mit modernem Inhalt würde ich das nicht empfehlen, aber ich sehe es nicht generell als No-Go, sondern denke: "In dubio pro reo."

Gruß,
Monika

edit: Korrektur: Entweder habe ich mich verklickt, oder Amazon zeigte mir beim Taschenbuch den E-Book-Blick-ins-Buch, aber ich sehe jetzt die Version mit den Seitenzahlen. Den großen Abstand zwischen der Kapitelüberschrift und der Seitenzahl kenne ich nicht. Das wird in den Büchern in meinem Regal mit einem normalen Abstand gesetzt.
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mtg
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Re:

von mtg (31.10.2014, 14:41)
Dias Inhaltsverzeichnis, das ich gefunden hatte, zeigt die Seitenzahlen hinter den Kapitelüberschriften, was sehr unleserlich und unübersichtlich ist, weil es fürchterlich flattert ... und ich gehe davon aus, dass sich das »Wer macht den sowas« auch darauf bezog ...

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (31.10.2014, 20:08)
mtg hat geschrieben:
Dias Inhaltsverzeichnis, das ich gefunden hatte, zeigt die Seitenzahlen hinter den Kapitelüberschriften, was sehr unleserlich und unübersichtlich ist, weil es fürchterlich flattert ... und ich gehe davon aus, dass sich das »Wer macht den sowas« auch darauf bezog ...


Eigentlich wollte ich nichts mehr einscannen, weil die meisten Bücher, in denen ich so ein "flatterndes", zentriertes Inhaltsverzeichnis fand, zu alt und zu fragil waren, um sie platt auf den Scanner zu legen. Aber dann fand ich noch eines aus einem neueren Buch, das selbst mich zum Lachen brachte, und das möchte ich allen an diesem Thema Interessierten nicht vorenthalten. Es bekommt aber selbst von mir das Prädikat "Nicht zur Nachahmung empfohlen" verliehen.
"Früher war mehr Lametta" aus dem Diogenes Verlag (ISBN 978 3 257 23535 7)
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Mayk
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Re: HEIMATLOS

von Mayk (06.05.2015, 16:09)
Joachim Berke hat geschrieben:
HEIMATLOS

Da wollte ich einmal etwas Gutes tun, wollte die Ostfriesen loben



Oooch. Ich glaube, die Ostfriesen überleben es. Im Übrigens würde ich auch kein Buch von jemandem lesen wollen, der uns als "Flachlandtiroler" verunglimpft, mit denen man inhuman umgehen müsse, und so weiter.
Zum erfolgreichen Einleben gehört immer guter Wille auf beiden Seiten, das nur nebenbei.

Gruß aus Ostfriesland.

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Monika K.
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Re: HEIMATLOS

von Monika K. (07.05.2015, 10:35)
Mayk hat geschrieben:
Zum erfolgreichen Einleben gehört immer guter Wille auf beiden Seiten, das nur nebenbei.


Ein weiser Ratschlag. Dennoch bin ich der Ansicht, dass keiner, der die Zeit gegen Ende des zweiten Weltkrieges oder eine vergleichbare Situation nicht selbst erlebt hat, sich auch nur ansatzweise vorstellen kann, was damals in Deutschland los war. Flüchtlinge und Heimatvertriebene, die alles verloren hatten, was sie nicht tragen konnten, wurden zwangsweise bei Einheimischen, die auch nicht auf Rosen gebettet waren, als Mieter oder Untermieter einquartiert. Fremde mit völlig verschiedenen Mentalitäten mussten sich plötzlich Küche, Klo und (wenn überhaupt vorhanden) Bad teilen und auf engstem Raum zusammenleben, ohne sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Das schaffen heutzutage nicht einmal alle Ehepaare ... Ob man Jahrzehnte später sich großzügig und versöhnlich zeigt oder mit Verbitterung reagiert, liegt an der Persönlichkeit und generellen Lebenseinstellung des Betroffenen. Wir können von denen lernen, die es geschafft haben, zu verzeihen und glücklich zu werden, und selbst aktiv dazu beitragen, dass heutige Kriegsflüchtlinge freundlicher aufgenommen werden.
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