Ich brauche Eure Meinung

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Jens R.Willmann
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Re:

von Jens R.Willmann (09.09.2011, 04:23)
Guten Morgen Thomas,

Wenn Du mit Coral arbeitest, dann müsstest du Bitstream Font Navigator haben, welches zum Programm gehört. Anklicken und den Schritten folgen, dann sucht dieses Programm nach neuen Schriften auf deinem PC.

Literarischen Gruß

JRW
"Mordmethoden zu kreieren, ist eine Philosphie für sich" (c) Jens R. W.
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SandraR
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Re:

von SandraR (09.09.2011, 07:07)
Dann bitte Matthias ob er noch den Kopf auf eine hintere Ebene durchscheinen lassen kann:) nur den Kopf:) den sorry sein Entwurf war sonst schon thumbbup
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Max
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Re:

von Max (09.09.2011, 07:35)
Ich bleibe auch bei meiner Meinung.
Lasse / Gebe deiner Romanfigur ein Gesicht.
Sie ist umgebracht worden und hat ein Gesicht verdient.
Weiterhin ist ein Gesicht werbewirksam und erhöht den Erkennungswert deines Buches.
Nur noch die Spiegelschrift verändern und dann ist das schon thumbbup .
Zuletzt geändert von Max am 09.09.2011, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
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mtg
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Re:

von mtg (09.09.2011, 08:21)
Thomas Becks hat geschrieben:
Matthias ist kein Romanleser.

Nur weil Matthias Sachbücher und Chroniken schreibt, heißt das noch lange nicht, dass er keine Romane liest. Und gerade weil er Romane liest, weiß er, dass sich Leser nur ungern falsch konditionieren lassen. Der Leser möchte nämlich - aufgemerkt nun also! - gerade bei Romanen seine eigene Phantasie walten lassen dürfen.

Außerdem ist Matthias auch graphisch nicht ganz unbewandert. Vorschläge wie »Mach doch 'ne neue Ebene auf und wedle das Portrait hinein« sind der Klassiker, wenn es darum geht, typisch stümperhafte BoD-Cover zu erstellen.

Vielleicht nutzt Ihr mal das Wochenende und geht in den Buchhandel. Derzeit gibt es unglaublich viele Romancover, die mit Schriften und Elementen - aber ohne Gesichter operieren. Schaut Euch dagegen die letzten beiden Entwürfe an (sorry Thomas): Wo sind die Linien, wo ist der Zusammenhalt, wo ist die Komposition? Das Aufeinanderklatschen von Text und Bildern macht kein Cover. Zur Zeit reden mir hier zu viele Katholiken vom Protestantismus. Man weiß zwar, wie er aussieht, aber hat immer noch nicht entschlüsselt, wie er entstanden ist ...

Letztlich ist es aber natürlich Thomas' Entscheidung.
Zuletzt geändert von mtg am 09.09.2011, 08:24, insgesamt 2-mal geändert.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (09.09.2011, 08:22)
Max hat geschrieben:
Lasse / Gebe deiner Romanfigur ein Gesicht.
Sie ist umgebracht worden und hat ein Gesicht verdient.

Das hast Du sehr schön gesagt, Max.
Gruß
Thomas
PS: @Jens, danke für denTipp.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (09.09.2011, 08:50)
mtg hat geschrieben:
Der Leser möchte nämlich - aufgemerkt nun also! - gerade bei Romanen seine eigene Phantasie walten lassen dürfen.
Hier gebe ich Dir Recht. Doch die Geschichte ging mir bei der Recherche recht nahe und es war mir ein Bedürfnis, ihr ein Gesicht zu geben. Max hat mit seiner Aussage, was mich betrifft, den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Es stimmt tatsächlich, dass ich nach "ihrem Gesicht" gesucht habe.
mtg hat geschrieben:
Derzeit gibt es unglaublich viele Romancover, die mit Schriften und Elementen - aber ohne Gesichter operieren.

Und umgekehrt.
Gerne werden auch Ausschnitte diverser Gemälde gezeigt. Das Foto eines Gesichtes würde natürlich bei einem Historienroman gar nicht gehen. Deshalb habe ich es auch gemalt.
Gruß
Thomas

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mtg
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Re:

von mtg (09.09.2011, 08:54)
Thomas Becks hat geschrieben:
Doch die Geschichte ging mir bei der Recherche recht nahe und es war mir ein Bedürfnis, ihr ein Gesicht zu geben.

Schreibst Du das Buch für Dich oder für Deine Leser? :shock::

Thomas Becks hat geschrieben:
Gerne werden auch Ausschnitte diverser Gemälde gezeigt.

Dann haben sie aber auch etwas mit dem Inhalt oder der Zeitströmung zu tun Ein Gesicht als solches, das nicht einmal zu der handelnden oder beschriebenen Person gehört, weckt falsche Assoziationen.

Ich mein' das ja nicht böse ... aber Ihr verrennt Euch hier in Details, die der ganzen Geschichte eher abträglich sind.

Mehr sage ich aber jetzt nicht mehr zu diesem Thema. Thomas - Du meldest Dich im Fall des Falles einfach, okay?

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (09.09.2011, 09:03)
mtg hat geschrieben:
Schreibst Du das Buch für Dich oder für Deine Leser? :shock::

Gerade wir BoD-Autoren schreiben doch letztendlich für uns. Wir haben doch sonst nix. :D

mtg hat geschrieben:
Thomas - Du meldest Dich im Fall des Falles einfach, okay?
Natürlich Matthias.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (09.09.2011, 09:25)
Nachtrag:
Die Schrift müsst Ihr Euch noch wegdenken. Ich sehe gerade die Anna Spiekermann-Schriftfarbe, die sah gestern Nacht noch ganz anders aus. :shock::
mtg hat geschrieben:
Schreibst Du das Buch für Dich oder für Deine Leser? :shock::

Ich habe ja nicht mich gemalt. Aber in einem hast Du Recht: Das Cover könnte noch ein wenig Power vertragen. Was bei Dir zu viel war, ist bei mir zu wenig.

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (10.09.2011, 11:05)
mtg hat geschrieben:
Man kann auch eine historische Begebenheit unterhaltend erzählen, ohne gleich unseriös zu werden.



Da gebe ich dir vollkommen recht!

Nichtsdestotrotz ist die Frage, ob das Cover eher »unterhaltend« oder »ernsthaft« wirken soll, meiner Meinung nach von Bedeutung, um - ganz grob - eine Kernzielgruppe zu bestimmen ...

Gruß, Barbara

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (10.09.2011, 16:58)
skipteuse hat geschrieben:
Nichtsdestotrotz ist die Frage, ob das Cover eher »unterhaltend« oder »ernsthaft« wirken soll, meiner Meinung nach von Bedeutung, um - ganz grob - eine Kernzielgruppe zu bestimmen ...

Gruß, Barbara

Hallo Barbara,
das Thema ist todernst. Das Cover wollte ich eher ein wenig ruhiger gestalten. Es geht hier schließlich im wahrsten Sinne des Wortes um Rufmord und ist kein Hexenspektakel. Es geht auch um das Auffinden von Sündenböcken. Anna gerät in die politischen Reibereien zwischen dem Grafen und den Eingesessenen der Freiheit Westerholt und wird letztendlich zum Spielball der beiden Parteien. Hätte es diesen 100 jährigen Streit nicht gegeben, wäre Anna wahrscheinlich gar nicht erst angeklagt worden. Doch so nahm die Obrigkeit diesem Dorfbekannten Schläger die Geschichte des Schadenzaubers gerne ab.

Das Bild ist mir deswegen so wichtig, weil es die Vorstellung mancher Zeitgenossen ausbremsen soll, die immer noch meinen, dass Hexen, bucklige alte Weiber oder rothaarige, verrucht aussehende, verführerische Frauen waren. Das Bild dieser einfachen, vielleicht langweiligen und deshalb normal aussehenden Frau soll eher erschrecken und die Leute daran erinnern, dass es damals jeden hätte treffen können.
Gruß
Thomas

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