Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft

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HPG

Re:

von HPG (15.02.2011, 18:35)
Hallo Wolf-Gero,

Zitat: Wir heutigen Menschen wurden in unsere kapitalistisch geprägte Gesellschaft hineingeboren, wurden mit ihren Regeln und Gesetzen vertraut gemacht und sind inzwischen mit ihnen so stark verbunden, dass wir uns kaum noch vorstellen können, dass es sinnvolle Ziele geben kann, die nicht mit den kapitalistischen Regeln harmonieren.

Dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Meine Generation wurde in eine Welt geboren, in der Krieg und Elend herrschten. Nachdem das Dritte Reich untergegangen war, ging es erst einmal ums satt werden - nicht um die Ideologie. Die war von den Nazis genug strapaziert worden. Vielleicht gehören wir Kinder dieser Zeit insofern zu den Privilegierten, als dass man uns im Elternhaus das Gefühl für Anstand und Werte beigebracht hat und wir uns dadurch zu selbstbewussten (nicht starken) Menschen entwickelt haben.

Es gibt Dinge, die tut man nicht, weil sie schlichtweg unanständig sind, lautete die Ansage von Eltern und Großeltern. Um heute danach zu leben, bedürfte es eines Wandels in der Denke. Arm oder reich durch Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft (was übrigens Dein Einstiegsthema war), Rettung durch beitragsfreie Krankenkassen oder Bürgergeld, Karrieren abschaffen, Beschwörung von seltsamen Steuermodellen? Was weiß ich, was noch alles vorgeschlagen wurde. Ich weiß nur eines: Kein Staat kann auf lange Sicht existieren, wenn er von Egoisten bewohnt wird, die ihn ausnehmen. Leider wird diese Gruppe täglich größer, hüben wie drüben.

Vielleicht sollte man als letzte Möglichkeit die Menschen austauschen? cheezygrin

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (15.02.2011, 18:39)
off topic: HPG - erst jetzt habe ich dich (wieder-)erkannt. Du warst ja lange weg.

Schönen Gruß
Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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SandraR
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Re:

von SandraR (15.02.2011, 19:24)
wgbajohr hat geschrieben:
Ich halte es für ausgeschlossen, dass der schwache Mensch von heute, der sich von seinen Schwächen viele Entscheidungen abnehmen lässt, sich plötzlich nicht bedient, wenn er an der Quelle sitzt. Deshalb sehe ich den einzigen gangbaren Weg noch immer darin, dass der Mensch an sich arbeitet und stärker wird als seine Schwächen.

Natürlich müssen die Angestellten der Gebietsverwaltung durch ganz normale Gremien kontrolliert werden. Nur es sind keine Politiker mehr den Staaten als solches halte ich ohnehin für obsolet und ein Relikt. Beamte die sich bedienen können gibt es auch Heute genug:) Jeder Stv. Finanzchef einer Bank kann theoretisch einige Millionen mit nach Hause nehme, nur tut dies äußerst selten jemand. Einfach deswegen weil man gegenüber dem Geld schlicht gleichgültig ist. Es ist Papier mehr nicht und die Gehälter sind so dass sie das Risiko einer Gefängnisstrafe nicht rechtfertigen. Sagt jemand der den Safeschlüßel hatte cheezygrin . Aber deine Idee der Mensch würde sich ändern, hat für mich nun wirklich etwas Sozialromantisches, solange sich die Realität des Staates nicht ändert werden sich auch die Menschen nicht ändern.
Hier kommen wir dazu, warum man abgeben soll, von oben nach unten, weil es eine Frage des Überlebens ist. Tun wir das nicht, wird uns einfach eines Tages vom Mobb die Kehle durchgeschnitten. Soziale Verantwortung zu übernehmen ist also nicht menschliche Größe, sondern reine Vernunft. Wer etwas hat, will ja nicht sein angenehmes Leben verlieren. Letztlich ist das Ziel dessen dass man mehr Leistung bringt die persönliche Befriedigung und auch das man Mittel hat die das Leben leichter gestalten. Den nur durch diese Mittel kann man auch mehr Leisten.
Es gibt eine Wechselwirkung zwischen viel Leisten und Mittel dieser Leistung die wiederum in Dinge zu investieren damit man überhaupt soviel Leisten kann. Und sei es nur der Hauslieferdienst vom Supermarkt und SPA Prozedur am Freitagabend.

Und bevor wir das Hohelied der Leistungswilligen singen, nicht vergessen, die Leistungswilligen sind Leistungswillig weil "sie Spaß" dran haben! Der Leistungwillige kann ohne seine Leistung nicht Leben! Insofern wäre es also auch nur ein Psychogram. Befriedigung durch eigene Leistung. Nimm mir meine Arbeit, meine Weiterbildung und meine Hobbys die alle wieder sehr viel Leistungswillen voraussetzen weg und ich wäre bereit für die dreieckige Kiste. Ich wollte ohne dies alles nicht Leben, weil es mein Leben ist. Man sollte aber nicht den Fehler machen, dies a) Überbewerten und b) nun meinen alle Menschen sollten so sein! Und wer macht die nächste Generation? Wer pflegt die Oma? Wer hat Zeit für soziale Institutionen und Vereine etc.etc.etc. Jeder Mensch realisiert sich so, wie es zu ihm passt!
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alfred ashiwata
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Verkauft sich da Buch gut ?

von alfred ashiwata (15.02.2011, 21:07)
Hallo allerseits,

das Buch/Thematik wird hier ja sehr intensiv diskutiert.

Mich würde mal interessieren, wie denn der Verkauf bisher läuft?

... liebe Grüße ...
AA

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (16.02.2011, 01:46)
Thomas Becks hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Hallo Thomas!

Ich sehe im Augenblick noch nicht, dass die Abgeltungssteuer mit meinem Vorschlag einhergehen könnte.

Nein?
Eine Baufirma hat 20 Beschäftigte, aber nur Aufträge für 15. Bevor er sich von 5 Leuten trennt und später wieder eventuell teuer (durch anlernen, Anzeigen schalten usw.) wieder einstellen muss, kann er die Fünf besser halten und mit durchfüttern. Er ist für den nächsten Großauftrag gewappnet. Sozialbeiträge fallen ja bei Deinem Modell nicht an.
Beim Aktionär verhält es sich ähnlich: Hin und her – Taschen leer. Außer Spesen, nix gewesen. Aktien, die im Moment schwach auf der Brust sind, mindern nur den Gewinn meines Depots. Sind sie irgendwann gefragt, werden sie teuer und er müsste für seine alten Papiere eine Menge Geld ausgeben.
Gruß
Thomas




Hallo Thomas!

Das ist in der Tat ein Effekt, an den man nicht sofort denkt.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (16.02.2011, 01:51)
Siegfried hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Der Hintergrund meines Vorschlags ist das heute verbreitete Verfahren von Unternehmen, Mitarbeiter zu entlassen, um Geld zu sparen. Zahlt dieses Unternehmen jedoch gar keine Gehälter mehr, sondern nur einen Betrag, der vom Umsatz oder vom Gewinn abhängt, dann haben wir die Arbeitslosigkeit, die auf die Gier einiger Unternehmer zurückzuführen ist, beseitigt.


Zu deiner Idee nur drei Anmerkungen:

a) Mitarbeiter verursachen in einem Unternehmen auch Kosten jenseits von Gehalt und Sozialabgaben.

b) Kein Unternehmen der (kapitalistischen) Welt ist daran interessiert, große Gewinne zu machen. Nicht ohne Grund versuchen Unternehmen, ihre Gewinne "wegzurechnen". Denn Gewinne bedeuten zuallererst Abschöpfung durch den Staat. Ein Unternehmen will nur deshalb profitabel, also gewinnorientiert, arbeiten, weil es wachsen will. Erwirtschafteter Gewinn muss re-investiert wird, in neue Anlagen, neue Gebäude, neue Geschäftszweige, neue Beteiligungen. Wer als Unternehmer dem Finanzamt Geld in den Rachen schmeißt, statt es im eigenen Unternehmen zu investieren, ist schlicht dumm.
Heutige Vorstände oder sonstige Führungskräfte sind nichts weiter als Arbeitnehmer. Sie führen ebenso zu Kosten wie jeder andere Angestellte des Unternehmens auch.
Anteilseigner, etwa bei Aktiengesellschaften, bekommen eine Ausschüttung aus dem erwirtschafteten Gewinn. Diese Ausschüttung müssen sie in ihrer eigenen Einkommensteuererklärung dem Finanzamt melden. Die Versteuerung erfolgt also beim Eigner, nicht beim Unternehmen (da sonst doppelt versteuert).
Da kein abhängig Beschäftigter aber Steuern zahlt in deinem Modell, wäre die Beteiligung an Unternehmen - ob als stiller Teilhaber, als Kommanditist oder als Aktionär - höchst problematisch. Das gilt für jedes Finanzinvestment generell: Wer angespartes Geld anlegt, muss heute den Ertrag versteuern. Wie das im Zukunftsmodell aussieht, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob das Zukunftsmodell weltweit gelten soll oder sich nur auf einen Teil der Weltwirtschaft (wegen der Problematik der ausländischen Beteiligung). Viele offene Fragen also.

c) Da der Staat alle Arbeitnehmer bezahlt, stellt sich die Frage nach der Tarifautonomie. Wer legt die Höhe der Löhne fest? Lohn und Gehalt sind heute ein Kalkulationsfaktor für Produkte und Dienstleistungen. Da diese Komponente aus der Preiskalkulation herausfällt, interessiert sich das Unternehmen nicht für die Lohnhöhe. Ob der Mitarbeiter nun 2.000 Euro oder 10.000 Euro bekommt - was interessiert das den Unternehmer? Folglich müsste der Arbeitnehmer für ein höheres Einkommen den Staat bestreiken - stelle ich mir schwierig vor.

Wie gesagt: Keine großes Diskussionsthema, sondern nur Gedanken, die mir beim Lesen deiner Idee sofort kamen, weil ich einfachen Lösungen grundsätzlich misstraue.

Grüße
Siegfried




Hallo Siegfried!

a) Das ist richtig. Es berührt mein Modell aber nicht.

b) Dass Unternehmen versuchen, Gewinne vor dem Staat zu verstecken, ändert nichts daran, dass es Gewinne sind.

Wie heute von den Ausgegrenzten erwartet wird, dass sie sich anpassen, so kann man es später auch von den verbliebenen Kapitalisten erwarten.

Ursprünglich war das Modell nur national gedacht. Doch dafür ist es viel zu spät. Bevor sich die Stärke einiger Menschen voll entwickelt hat und sich dann auch auswirkt, wird Zeit vergehen. In dieser Zeit werden jedoch die weltweit Benachteiligten ihren Zorn nicht mehr länger verbergen wollen, sondern die Länder überlaufen, in denen es den Menschen materiell besser geht. Wir haben versäumt, rechtzeitig Sozialsysteme zu exportieren, weil wir nur an die Vergrößerung der Märkte dachten und an ihre Kompatibilität.

Dennoch dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Auch wenn es spät ist, Sozialsysteme zu exportieren und sich selbst zum starken Menschen zu entwickeln, fangen wir an, und wir werden sehen, wie weit wir kommen.

c) Ein wirkliches Mehr an Kaufkraft gibt es nicht. Ein unabhängiges Institut stellt die Inflationsrate fest und erhöht alle Einkommen entsprechend.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (16.02.2011, 02:34)
HPG hat geschrieben:
Hallo Wolf-Gero,

Zitat: Wir heutigen Menschen wurden in unsere kapitalistisch geprägte Gesellschaft hineingeboren, wurden mit ihren Regeln und Gesetzen vertraut gemacht und sind inzwischen mit ihnen so stark verbunden, dass wir uns kaum noch vorstellen können, dass es sinnvolle Ziele geben kann, die nicht mit den kapitalistischen Regeln harmonieren.

Dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Meine Generation wurde in eine Welt geboren, in der Krieg und Elend herrschten. Nachdem das Dritte Reich untergegangen war, ging es erst einmal ums satt werden - nicht um die Ideologie. Die war von den Nazis genug strapaziert worden. Vielleicht gehören wir Kinder dieser Zeit insofern zu den Privilegierten, als dass man uns im Elternhaus das Gefühl für Anstand und Werte beigebracht hat und wir uns dadurch zu selbstbewussten (nicht starken) Menschen entwickelt haben.

Es gibt Dinge, die tut man nicht, weil sie schlichtweg unanständig sind, lautete die Ansage von Eltern und Großeltern. Um heute danach zu leben, bedürfte es eines Wandels in der Denke. Arm oder reich durch Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft (was übrigens Dein Einstiegsthema war), Rettung durch beitragsfreie Krankenkassen oder Bürgergeld, Karrieren abschaffen, Beschwörung von seltsamen Steuermodellen? Was weiß ich, was noch alles vorgeschlagen wurde. Ich weiß nur eines: Kein Staat kann auf lange Sicht existieren, wenn er von Egoisten bewohnt wird, die ihn ausnehmen. Leider wird diese Gruppe täglich größer, hüben wie drüben.

Vielleicht sollte man als letzte Möglichkeit die Menschen austauschen? cheezygrin



Hallo HPG!

Wenn ich von »wir« schreibe, dann zähle ich nicht unbedingt alle dazu, nicht einmal immer mich selbst.
Vor etwa drei Wochen wurde ich siebzig Jahre alt, habe den Krieg, die Flucht und den Hunger der Nachkriegszeit an eigenem Leib erlebt. Insofern ähneln sich unsere Lebensläufe. Aber das, was man uns an Gutem gelehrt hat, das findet heute nicht mehr statt. Egal, worum es geht, Einschulung, Umschulung, Konfirmation … Es wird alles nur noch in zu erwartetem Geld eingeordnet.

Allerdings sollten wir nicht übersehen, dass nicht alles positiv war, was man uns lehrte, denn teilweise war es genau das, was die Nazidiktatur ermöglichte:
Kinder mit eigenem Willen bekommen was auf die Brillen.
Das Denken überlasse den Pferden, sie haben größere Köpfe als du.
Lerne erst gehorchen …
Widersprich nicht …
Gehorche der Obrigkeit!
Alt und grau kannst du werden, aber nicht frech (dabei war frech nichts anderes als das Widersprechen).
Schläge: Schade um jeden Schlag, der vorbeigeht!



HPG hat geschrieben:
Kein Staat kann auf lange Sicht existieren, wenn er von Egoisten bewohnt wird, die ihn ausnehmen. Leider wird diese Gruppe täglich größer


Ich bin voll und ganz einverstanden.
Hier brauchen wir die Wende. Meine Wende beruht auf der Entwicklung zum starken Menschen.

HPG hat geschrieben:
Vielleicht sollte man als letzte Möglichkeit die Menschen austauschen?



Wenn ich mir die Entwicklung zum starken Menschen genauer ansehe, dann läuft es eigentlich genau darauf hinaus, dass wir den Menschen austauschen. Denn der schwache Mensch von heute hat mit dem starken Menschen wenig gemeinsam.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (16.02.2011, 02:38)
SandraR hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Ich halte es für ausgeschlossen, dass der schwache Mensch von heute, der sich von seinen Schwächen viele Entscheidungen abnehmen lässt, sich plötzlich nicht bedient, wenn er an der Quelle sitzt. Deshalb sehe ich den einzigen gangbaren Weg noch immer darin, dass der Mensch an sich arbeitet und stärker wird als seine Schwächen.

Natürlich müssen die Angestellten der Gebietsverwaltung durch ganz normale Gremien kontrolliert werden. Nur es sind keine Politiker mehr den Staaten als solches halte ich ohnehin für obsolet und ein Relikt. Beamte die sich bedienen können gibt es auch Heute genug:) Jeder Stv. Finanzchef einer Bank kann theoretisch einige Millionen mit nach Hause nehme, nur tut dies äußerst selten jemand. Einfach deswegen weil man gegenüber dem Geld schlicht gleichgültig ist. Es ist Papier mehr nicht und die Gehälter sind so dass sie das Risiko einer Gefängnisstrafe nicht rechtfertigen. Sagt jemand der den Safeschlüßel hatte cheezygrin . Aber deine Idee der Mensch würde sich ändern, hat für mich nun wirklich etwas Sozialromantisches, solange sich die Realität des Staates nicht ändert werden sich auch die Menschen nicht ändern.
Hier kommen wir dazu, warum man abgeben soll, von oben nach unten, weil es eine Frage des Überlebens ist. Tun wir das nicht, wird uns einfach eines Tages vom Mobb die Kehle durchgeschnitten. Soziale Verantwortung zu übernehmen ist also nicht menschliche Größe, sondern reine Vernunft. Wer etwas hat, will ja nicht sein angenehmes Leben verlieren. Letztlich ist das Ziel dessen dass man mehr Leistung bringt die persönliche Befriedigung und auch das man Mittel hat die das Leben leichter gestalten. Den nur durch diese Mittel kann man auch mehr Leisten.
Es gibt eine Wechselwirkung zwischen viel Leisten und Mittel dieser Leistung die wiederum in Dinge zu investieren damit man überhaupt soviel Leisten kann. Und sei es nur der Hauslieferdienst vom Supermarkt und SPA Prozedur am Freitagabend.

Und bevor wir das Hohelied der Leistungswilligen singen, nicht vergessen, die Leistungswilligen sind Leistungswillig weil "sie Spaß" dran haben! Der Leistungwillige kann ohne seine Leistung nicht Leben! Insofern wäre es also auch nur ein Psychogram. Befriedigung durch eigene Leistung. Nimm mir meine Arbeit, meine Weiterbildung und meine Hobbys die alle wieder sehr viel Leistungswillen voraussetzen weg und ich wäre bereit für die dreieckige Kiste. Ich wollte ohne dies alles nicht Leben, weil es mein Leben ist. Man sollte aber nicht den Fehler machen, dies a) Überbewerten und b) nun meinen alle Menschen sollten so sein! Und wer macht die nächste Generation? Wer pflegt die Oma? Wer hat Zeit für soziale Institutionen und Vereine etc.etc.etc. Jeder Mensch realisiert sich so, wie es zu ihm passt!





Hallo Sandra!

SandraR hat geschrieben:
Aber deine Idee der Mensch würde sich ändern, hat für mich nun wirklich etwas Sozialromantisches, solange sich die Realität des Staates nicht ändert werden sich auch die Menschen nicht ändern.


An dieser Stelle scheinen unsere Standpunkte tatsächlich diametral entgegengesetzt zu sein. Ich sehe auch kein Argument, das mich von meinem Standpunkt abbringen könnte, obwohl ich mich darüber freuen würde. Denn es ist leichter, eine neue Gesellschaft zu etablieren, als den Menschen zu ändern. Der heutige Mensch lässt sich viele Entscheidungen von seinen Schwächen abnehmen, an der Spitze vielleicht alle Arten von Gier, wie Habgier und Ehrgeiz.

Solange der Mensch keine Macht über seine Schwächen entwickelt, werden sie ihn weiterhin bevormunden, da mag selbst die wunderbarste Gesellschaft eingeführt werden.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re: Verkauft sich da Buch gut ?

von wgbajohr (16.02.2011, 02:44)
alfred ashiwata hat geschrieben:
Hallo allerseits,

das Buch/Thematik wird hier ja sehr intensiv diskutiert.

Mich würde mal interessieren, wie denn der Verkauf bisher läuft?

... liebe Grüße ...
AA




Hallo Alfred!

Der Verkauf läuft ausgezeichnet -- jedenfalls für meine Erfahrungen.

BoD weist 15 Verkäufe aus. Davon sind allerdings 9 eigene Käufe, sodass ich 6 Bücher tatsächlich verkauft habe -- und das ist mehr als bei den meisten anderen meiner Bücher.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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SandraR
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Re:

von SandraR (16.02.2011, 05:22)
HPG, ich bin lange nach dem Krieg geboren insofern würde ich die Aussage von Gero unterschreiben, ich wurde in eine kapitalistische Gesellschaft hineingeboren! Was ich von Krieg weiß stammt, aus Büchern, der Familiengeschichte und damit den Großeltern und ich weiß viel vielleicht zu viel über Kriege der Neuzeit auch weil ich sie mit eigenen Augen bewusst gesehen habe.
Kriege werden wie alle Kriege vor ihnen und alle Kriege die noch folgen werden nur aus einem einzigen Zweck geführt, der Gier! Alle anderen Gründe sind vorgeschoben um die Maßen dazu zu verlocken bei dem Mist mitzumachen.
Die Gier betrifft nicht in erster Linie den Einzelnen oder Betriebe die von Eigentümern geführt werden, der Gierigste ist der Staat! Der Staat der sich so verhält, dass man verstehen kann, dass es ganze Maßen von Menschen gibt die den geringsten Weg des Wiederstandes gehen und eben keine Leistung erbringen sondern Leistungsverweigerer werden. Hier haben wir auch die Leistung eben dieser Verweigerer und mein Statement warum es die auch braucht! Hier ist die andere Seite der Münze eines Systems.
Den leider ist der Gierigste im System letztlich der Staat, der Steuergelder sinnlos verplempert, ist ja nicht sein Geld. Aber nicht für das Allgemeinwesen und Zukunftsgerichtet sondern für die Spezietruppen die die Wahlkämpfe finanzieren (Stichwort WestLB) oder ihm das Gefühl geben "sie seien jemand" (Stichwort Griechenland).
Eigentlich gehört die Regierung Merkel wegen Unfähigkeit einfach entlassen. Als Firmenvorstand wäre dieses Kabinett schon dreimal raus geflogen.

Siegfried, Arbeitnehmer benötigen einen Mindestschutz aber nicht in Form von erschwerten Kündigungen sondern in Form von Mindestlöhnen. Es darf nicht sein, dass obwohl jemand arbeitet sein Gehalt nicht zum Leben reicht und er Zuschüsse von Hartz bekommt, das ist pervers und gegen die Menschenwürde.
Genau das ist aber in Deutschland heute auch der Fall. Menschen die 8 Stunden im Tag in einem Callcenter arbeiten und zu wenig verdienen. Dies kann nur mit einem Mindestlohn aufgefangen werden. In vielen Ländern gibt es Mindestlöhne, sie sichern die Arbeitnehmer vor Ausbeutung durch Staat und Unternehmen. Wenn Du 8 Stunden arbeitest und von dem Geld nicht leben kannst, ist dies Ausbeutung! Jede Verkäuferin, jeder Handwerker oder eben Callcentermitarbeiter der 8 Stunden arbeitet muss ein Gehalt bekommen, dass ihm seinen Lebensunterhalt sichert! Wenn die Wirtschaft dies nicht freiwillig und automatisch garantiert muss man sie eben durch die Einführung eines Mindestgehaltes dazu zwingen.
Ich stelle es mir auf jeden Fall wirklich schrecklich vor, zu wissen ich gehe arbeiten und muss noch Zuschüsse beim Staat holen. Hier fehlt es ja nicht an der Leistung sondern an Mechanismen die ein Leben in Würde garantieren.
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HPG

Re:

von HPG (16.02.2011, 10:14)
Hallo Maryanne!
Ja, da bin ich wieder! War eigentlich nie richtig weg, habe stets mitgelesen. Zugegeben jetzt nicht so leicht erkennbar. Aus dem Hans-Peter ist der HPG geworden und das Bildchen soll meine Seele spiegeln: Unangepasst, voller Geheimnisse, in keine Schublade passend. :D

Spaß beiseite, selbstverständlich hatte ich mich ordentlich - wie ich nun mal bin - wieder zurückgemeldet.

http://www.bod.de/autorenpool/hpg-melde ... 12196.html

Aber das kann eine viel beschäftigte Autorin schon mal übersehen. Viel Erfolg mit Deinem neuen Buch. thumbbup Man ließt sich.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (16.02.2011, 10:45)
SandraR hat geschrieben:
Wenn Du 8 Stunden arbeitest und von dem Geld nicht leben kannst, ist dies Ausbeutung!

Das ist ein guter Satz, Sandra!

wgbajohr hat geschrieben:
Ein unabhängiges Institut stellt die Inflationsrate fest und erhöht alle Einkommen entsprechend.

Diese Institute existieren bereits: Die Rating-Agenturen.

wgbajohr hat geschrieben:
Das Denken überlasse den Pferden, sie haben größere Köpfe als du.
Lerne erst gehorchen …
Widersprich nicht …
Gehorche der Obrigkeit!
Alt und grau kannst du werden, aber nicht frech

O.T.: Das kann ich gut für Hexenänneken gebrauchen. :D
Gruß
Thomas

HPG

Re:

von HPG (16.02.2011, 10:47)
Hallo Wolf-Gero!

Zitat: Hier brauchen wir die Wende. Meine Wende beruht auf der Entwicklung zum starken Menschen.

Könntest Du „Stark“ durch Begriffe wie: Gebildet, weltgewandt, weltoffen, eloquent, Anstand und gutem Benehmen ersetzen, hättest Du mich an Deiner Seite.

Das Wort „Stark“ isoliert betrachtet hat für mich persönlich einen schalen Beigeschmack. :(

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (16.02.2011, 13:51)
HPG hat geschrieben:
Hallo Wolf-Gero!

Zitat: Hier brauchen wir die Wende. Meine Wende beruht auf der Entwicklung zum starken Menschen.

Könntest Du „Stark“ durch Begriffe wie: Gebildet, weltgewandt, weltoffen, eloquent, Anstand und gutem Benehmen ersetzen, hättest Du mich an Deiner Seite.

Das Wort „Stark“ isoliert betrachtet hat für mich persönlich einen schalen Beigeschmack. :(





Hallo HPG!

Ich füge hier einmal die Teil-Kopie eines früheren Beitrags über die Bedeutung von stark ein, so wie ich sie verstehe.

Der Ausbruch aus dem Teufelskreis ist nur dann möglich, wenn das nachgeholt wird, was bei allen bisherigen Versuchen versäumt wurde, da es den Menschen zu schwer fällt. Er muss die bereits oben erwähnte Voraussetzung schaffen. – Der Mensch selbst muss sich ändern. Er muss seine Schwäche überwinden und zum starken Menschen werden. Was unterscheidet den starken Menschen von der schwachen Ausfertigung?

1. Der starke Mensch ist sich seiner Verantwortlichkeit für alles, was er beeinflussen könnte, stets bewusst, und er handelt entsprechend.
2. Der starke Mensch ist fähig und bereit, alles zu kritisieren, was seiner Vorstellung von richtig und gut widerspricht.
3. Der starke Mensch erweist Andersartigem die angemessene Achtung.
4. Der starke Mensch überwindet die Gier in ihren vielfältigen Formen. Im Zusammenhang mit unserem Thema sind besonders
die Gier nach Besitz (Habgier)
und
die Gier nach Anerkennung und Ehren (Ehrgeiz) zu nennen.
5. Der starke Mensch ist frei von Neid und Hass.
6. Der starke Mensch ist gegen Gewalt und vermeidet deshalb alles, was zu Gewalt führen könnte.


Solange der Mensch nicht stärker wird als seine Schwächen, wird er dabei bleiben, für kurzfristige Vorteile langfristige Nachteile in Kauf zu nehmen.


Viele Grüße
Wolf-Gero
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (16.02.2011, 13:55)
wgbajohr hat geschrieben:
b) Dass Unternehmen versuchen, Gewinne vor dem Staat zu verstecken, ändert nichts daran, dass es Gewinne sind.

Wie heute von den Ausgegrenzten erwartet wird, dass sie sich anpassen, so kann man es später auch von den verbliebenen Kapitalisten erwarten.

Ursprünglich war das Modell nur national gedacht. Doch dafür ist es viel zu spät. Bevor sich die Stärke einiger Menschen voll entwickelt hat und sich dann auch auswirkt, wird Zeit vergehen. In dieser Zeit werden jedoch die weltweit Benachteiligten ihren Zorn nicht mehr länger verbergen wollen, sondern die Länder überlaufen, in denen es den Menschen materiell besser geht. Wir haben versäumt, rechtzeitig Sozialsysteme zu exportieren, weil wir nur an die Vergrößerung der Märkte dachten und an ihre Kompatibilität.

Dennoch dürfen wir den Kopf nicht in den Sand stecken. Auch wenn es spät ist, Sozialsysteme zu exportieren und sich selbst zum starken Menschen zu entwickeln, fangen wir an, und wir werden sehen, wie weit wir kommen.

c) Ein wirkliches Mehr an Kaufkraft gibt es nicht. Ein unabhängiges Institut stellt die Inflationsrate fest und erhöht alle Einkommen entsprechend.


Ich habe mir zu b) (also zur Vorgabe, dass Arbeitnehmer ihr Gehalt netto vom Staat bekommen und keinen Kostenfaktor beim Unternehmen darstellen) nochmals ein paar Gedanken gemacht. Weil ich pragmatische Ansätze gegenüber idealisierten Theoren bevorzuge.

Stellen wir uns vor, das vorgestellte Modell würde realisiert. Was würde geschehen?

Ein Bauunternehmen benötigt für die anstehenden Aufträge Mitarbeiter. Die muss es sich besorgen. Entweder werden die Mitarbeiter von einem Mitarbeiterüberlassungsunternehmen gestellt oder das Bauunternehmen stellt Mitarbeiter ein. Lohn- und Sozialkosten spielen keine Rolle, der Staat zahlt ja.

Nach einer Weile ist der Auftrag erledigt. Leiharbeiter würden das Unternehmen jetzt verlassen, Festangestellte bräuchten jetzt den nächsten Auftrag. Ist im vorgestellten Modell aber nicht notwendig, da die Festangestellten keine Kosten verursachen. Daher müssen sie weder eine Tätigkeit erhalten noch gekündigt werden.

Beim nächsten Auftrag kann sich der Unternehmer wie im Fall zuvor verhalten. Er kann auf den Pool der vorhandenen Mitarbeiter zugreifen, er kann sich Leiharbeiter holen, er kann sich auch neue Mitarbeiter beschaffen. Denn egal, was er macht, er muss keine Kosten einspielen.

So kann es geschehen, dass ein kleiner Handwerksbetrieb, bestehend aus Vater, Mutter, zwei Kinder (die alle Anteile am Unternehmen halten), plötzlich eine Belegschaft im sechsstelligen Bereich hat. Denn der Handwerksbetrieb ist nie gefordert, Personal abzubauen.

Gleiches gilt für untaugliche Mitarbeiter. Warum soll ein Unternehmen einen unfähigen Mitarbeiter kündigen? Man schickt ihn einfach nach Hause und verbietet ihm, jemals wieder im Unternehmen zu erscheinen. Dieser Mitarbeiter ist zwar untätig, aber nicht arbeitslos. Er ist einfach von jeglicher Arbeit freigestellt (zur Not wird er angewiesen, daheim jeden Tag die Tageszeitung zu lesen, um das Unternehmen auf mögliche Aufträge hinzuweisen - mauern, Haare schneiden, Reifen wechseln oder programmieren für das Unternehmen darf er hingegen nicht). Dieser Mitarbeiter bekommt weiterhin sein Gehalt und hat viel Freizeit. Denn eine zwingende Notwendigkeit für den Unternehmer, mangelhafte Arbeitnehmer zu entlassen, gibt es ja nicht.

Offen ist für mich auch das Verfahren für den Außenhandelsverkehr. Wenn ein Unternehmen 1 Million Euro Gewinn gemacht hat und diesen Gewinn versteuern müsste, das Geld aber benutzt, um die neueste Technologie aus dem Ausland zu kaufen, dann liegt der Gewinn bei 0 Euro (also auch keine Einnahme für den Staat). Genau das ist ja das von mir bereits geschilderte Grundprinzip der Wirtschaft: Kein Unternehmen will Geld durch Steuerzahlungen verschleudern. Gewinne müssen re-investiert werden. Erfolgt die Re-Investition im Inland, verringert das im schlechtesten Fall die Verluste eines anderen Unternehmens, im besten Fall wird dadurch der Gewinn eines anderen Unternehmens größer. Bei einem Geldabfluss ins Ausland ist das Kapital dem Binnenmarkt entzogen, kann also keinen Gewinn für ein inländisches Unternehmen darstellen. Folglich keine Einnahmen für den Staat.

Das Denkmodell ist also extrem idealisiert.

zu c) Gehaltsanpassung durch den Staat im Rahmen der Inflation ... ich denke, staatliche Lohnfestsetzungen hatten wir in Teilen Deutschlands von 1949 bis 1990. Es hat nicht funktioniert. Und den oben beschriebenen Fall der Nichtkündigung von Mitarbeitern, da ihre Beschäftigung staatlich garantiert war, ähnelt ja auch der DDR.

Es funktioniert einfach nicht. Es ist zu sehr idealisiert und zu sehr theoretisiert. Und eine pragmatische Umsetzung setzt einen zu großen Wandel des Mensch-Seins voraus. Und ganz ehrlich: Ich dachte, die Zeiten des Stamokap wären vorbei.

Grüße
Siegfried
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