Kapitalismus oder Leistungsgesellschaft

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (20.02.2011, 11:33)
Thomas Becks hat geschrieben:
Neulich im Archiv:
“Würden Sie mir bitte eine Kopie der Katasterurkarte machen?”
“Gerne, das kostet aber einen Euro.”
Ich gab der freundlichen Dame einen 10 Euroschein und sie kopierte die Karte.
“Behalten Sie noch einen Euro extra für die Kaffeekasse”, sagte ich.
“Oh nein, das dürfen wir nicht”, antwortete sie mir, reichte die Kopie und gab mir acht Euro Wechselgeld zurück.
Das war am Montag.
cheezygrin
Gruß
Thomas





Hallo Thomas!

Wie das Leben so spielt!
Allerdings müssen wir die Möglichkeit einkalkulieren, dass es unabsichtlich geschah.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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mtg
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Re:

von mtg (20.02.2011, 11:48)
wgbajohr hat geschrieben:
Allerdings müssen wir die Möglichkeit einkalkulieren, dass es unabsichtlich geschah.

Nein, Wolf-Gero - so etwas passiert nicht unabsichtlich. Und wer das ernsthaft glaubt, ist für mich etwas sehr weltfremd.

Ich habe mich bislang in diesem Thread nicht geäußert, weil ich viele Deiner Thesen für reine Theorie halte. Solange sie als solche gemeint sind, ist es ja okay ... aber ich befürchte, Du glaubst wirklich daran. Das belegt Deine oben zitierte Einlassung, die nur einem Elfenbeinturm entspringen kann.

Wer mit halbwegs offenen Augen durchs Leben geht, wird sehr schnell feststellen, dass wir nicht von Theorien satt werden, sondern letztlich von Kompromissen. Inwiefern sich jemand dabei »verkauft« (um Richys Gedanken einfließen zu lassen), bleibt jedem selbst überlassen. Aber ganz frei davon kann sich keiner machen ...

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SandraR
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Re:

von SandraR (20.02.2011, 12:08)
wgbajohr hat geschrieben:
Derartige Reaktionen sind für mich inakzeptabel.
Finde ich Falsch! Manchmal hat eine Gesellschaft genau dies verdient!

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (20.02.2011, 13:12)
mtg hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Allerdings müssen wir die Möglichkeit einkalkulieren, dass es unabsichtlich geschah.

Nein, Wolf-Gero - so etwas passiert nicht unabsichtlich. Und wer das ernsthaft glaubt, ist für mich etwas sehr weltfremd.


Nein, Matthias, hier ist es ausgerechnet einmal umgekehrt. Es kann nämlich tatsächlich geschehen, dass etwas, was man vermeiden möchte, gerade dann doch geschieht. Ich bringe ein praktisches Beispiel aus meiner Kindheit. Vier Teenager sehen einen Mann, der auf sie zukommt. Einer der Jungen meint: "Da kommt Herr Wonneproppen". "Um Gottes Willen, er heißt doch Wonneberger". Um jeden Ärger zu vermeiden, nehmen wir uns als höfliche junge Menschen vor, ihn beim richtigen Namen zu nennen. Wir kommen näher und näher, dann wünschen wir einen guten Tag, und zwei von uns nennen ihn dann doch Wonneproppen.


mtg hat geschrieben:
... weil ich viele Deiner Thesen für reine Theorie halte ...


Damit hast du natürlich recht. Meine Thesen sind noch sehr weit weg von der Praxis, wobei es noch nicht einmal sicher ist, ob sie überhaupt einmal zur Praxis werden, denn die Widerstände der Menschen, die dabei etwas verlieren würden, sind sehr groß, und die Menschen, die dabei gewinnen könnten, erkennen ihre Chance nicht, weil sie vermutlich längst zum Opfer des Prinzips Brot und Spiele geworden sind.

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (20.02.2011, 13:18)
SandraR hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Derartige Reaktionen sind für mich inakzeptabel.


Finde ich Falsch! Manchmal hat eine Gesellschaft genau dies verdient!

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... auch schon an die Babys und an die Kleinkinder?
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mtg
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Re:

von mtg (20.02.2011, 13:21)
Wolf-Gero,

Dein »praktisches« Beispiel ist ja ganz hübsch, hat aber überhaupt nichts mit dem zu tun, was Thomas mit seiner Geschichte vom Katasteramt ausdrücken wollte ... und worauf sich Deine und später auch meine Einlassung bezogen. Die Welt ist nicht so, wie Du sie Dir wünscht - sie ist so, wie wir sie täglich erleben. Wir haben aber die Möglichkeit, kleinteilig Dinge zum Besseren zu verändern - und wem daran gelegen ist, der sollte es auch tun. Trotzdem kommen wir nicht an den Realitäten vorbei - auch Du nicht.

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SandraR
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Re:

von SandraR (20.02.2011, 13:53)
wgbajohr hat geschrieben:

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SandraR
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Re:

von SandraR (20.02.2011, 13:58)
mtg hat geschrieben:
Wir haben aber die Möglichkeit, kleinteilig Dinge zum Besseren zu verändern - und wem daran gelegen ist, der sollte es auch tun. Trotzdem kommen wir nicht an den Realitäten vorbei - auch Du nicht.


Theorien die gegen den Strich gebürstet sind und neue Ideen im Ansatz beinhalten halte ich grundlegend wichtig! Sie sind das was die Welt weiter bringen kann. Nur sollte man auf alle Fälle sämtliche alte Rezepte versuchen zu vergessen. Sie wurden bereits erprobt und haben offensichtlich nicht funktioniert.
Matthias hat aber recht, dabei darf niemals die Realität außer acht gelassen werden. Gerade die Realität war es, an der alle Vorgängertheorien einer gerechten Welt zwangsläufig scheiterten. Ansonsten bin ich auch der Meinung, tue in deinem Umfeld gutes und halt die Klappe darüber angle:
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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (20.02.2011, 15:08)
wgbajohr hat geschrieben:
Hallo Thomas!

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Ein Freud'scher Verzähler sozusagen.
Ich glaube bei Geld hört die Freud-schaft auf. :lol:
Gruß
Thomas

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (21.02.2011, 02:23)
Matthias!

mtg hat geschrieben:
Die Welt ist nicht so, wie Du sie Dir wünscht - sie ist so, wie wir sie täglich erleben. … Trotzdem kommen wir nicht an den Realitäten vorbei - auch Du nicht.


Mit der Realität hat es seine eigene Bewandtnis. Wer sich zu ängstlich an sie klammert, wird wohl kaum den Sprung zu neuen und zugleich unabhängigen Ideen wagen. Auf der anderen Seite ist es natürlich völlig richtig, dass man an der Realität nicht vorbeikommt. Ich nehme sogar an, dass der erste Anstoß dazu, sich auf Neuland zu begeben, von der Realität kommt.

Wer sich nicht damit zufriedengibt, die Realität so zu akzeptieren, wie sie sich bei einem flüchtigen Blick darstellt, sondern einen intensiven Blick hinter das Offensichtliche wirft, der wird die Ungereimtheiten innerhalb der Realität aufspüren.

Reagiert er jetzt darauf, indem er sich Gedanken macht, wie diese Ungereimtheiten vermieden werden können, dann wandert er noch immer nicht in die Welt der Theorien. Das geschieht oftmals erst, nachdem er festgestellt hat, dass es eine ganz bestimmte Ursache gibt, die sehr oft als Störenfried auftaucht. Jetzt macht er sich vielleicht wirklich auf den Weg in die Welt der Theorien und geht als Erstes einmal davon aus, es gäbe den Störenfried gar nicht oder nur in geänderter Form.

Da er jedoch feststellt, dass der Störenfried bleiben wird, lenkt er seine Gedanken auf Möglichkeiten, beim Störenfried das zu ändern, was das eigentlich Störende ist. Endlich hat er alles zusammen, was zu ändern wäre, aber nun taucht das größte Problem auf: Die reale Welt ist voll von realen Störenfrieden. Die nicht mehr störende Version ist zwar in greifbarer Nähe, aber solange sie keinen Zugang zur realen Welt hat, bleibt sie reine Theorie, und zwar völlig unabhängig davon, ob sie nur eine Illusion ist oder etwas, was in die Realität passen würde.

Jetzt bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder gibt der Theoretiker auf, oder er versucht immer wieder einmal, einen Zugang zu den realen Störenfrieden zu finden.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (21.02.2011, 02:24)
SandraR hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:

... auch schon an die Babys und an die Kleinkinder?
An die Babys und Kleinkinder beim Kinderarzt und bei der Tafel!



Da ich kein Praktiker bin, sondern Theoretiker, sehe ich noch immer keinen Weg, ohne Hilfe von Erwachsenen an die Babys heranzukommen. Schließlich kann ich bei den Babys keinen Vortrag halten.
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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (21.02.2011, 02:27)
Thomas Becks hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Hallo Thomas!

Wie das Leben so spielt!
Allerdings müssen wir die Möglichkeit einkalkulieren, dass es unabsichtlich geschah.

Ein Freud'scher Verzähler sozusagen.
Ich glaube bei Geld hört die Freud-schaft auf. :lol:
Gruß
Thomas



Hallo Thomas!

Das ist ein nettes Wortspiel.
Ich behaupte nicht, dass es keine Absicht war. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Absicht war, ist sicherlich sogar größer als die, dass es keine war. Mir geht es nur darum, dass wir niemanden verurteilen, obwohl es zumindest eine theoretische Möglichkeit gibt, dass es anders war.

Vielleicht gönnen wir der Originalredewendung ein paar Gedanken. Immer wieder hören wir, bei Geld höre die Freundschaft auf, und alle nicken zustimmend. Ist es aber nicht eher so, dass nur das aufhört, was zwar wie Freundschaft aussah, aber keine war.
Mein Vorschlag wäre:
Bei Geld trennen sich wirkliche Freundschaften von Pseudofreundschaften.

Viele Grüße
Wolf - Gero
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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (21.02.2011, 03:44)
wgbajohr hat geschrieben:
Hallo Thomas!

Das ist ein nettes Wortspiel.
Ich behaupte nicht, dass es keine Absicht war. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Absicht war, ist sicherlich sogar größer als die, dass es keine war. Mir geht es nur darum, dass wir niemanden verurteilen, obwohl es zumindest eine theoretische Möglichkeit gibt, dass es anders war.

Vielleicht gönnen wir der Originalredewendung ein paar Gedanken. Immer wieder hören wir, bei Geld höre die Freundschaft auf, und alle nicken zustimmend. Ist es aber nicht eher so, dass nur das aufhört, was zwar wie Freundschaft aussah, aber keine war.
Mein Vorschlag wäre:
Bei Geld trennen sich wirkliche Freundschaften von Pseudofreundschaften.


Nein, wahre Freunde sind mehr als Geld wert. Was sind Pseudofreundschaften? Kenne ich nicht.
Ich sprach von Freud und nicht vom Freund. :wink:
Gruß
Thomas

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wgbajohr
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Re:

von wgbajohr (21.02.2011, 06:42)
Thomas Becks hat geschrieben:
wgbajohr hat geschrieben:
Hallo Thomas!

Das ist ein nettes Wortspiel.
Ich behaupte nicht, dass es keine Absicht war. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Absicht war, ist sicherlich sogar größer als die, dass es keine war. Mir geht es nur darum, dass wir niemanden verurteilen, obwohl es zumindest eine theoretische Möglichkeit gibt, dass es anders war.

Vielleicht gönnen wir der Originalredewendung ein paar Gedanken. Immer wieder hören wir, bei Geld höre die Freundschaft auf, und alle nicken zustimmend. Ist es aber nicht eher so, dass nur das aufhört, was zwar wie Freundschaft aussah, aber keine war.
Mein Vorschlag wäre:
Bei Geld trennen sich wirkliche Freundschaften von Pseudofreundschaften.


Nein, wahre Freunde sind mehr als Geld wert. Was sind Pseudofreundschaften? Kenne ich nicht.
Ich sprach von Freud und nicht vom Freund. :wink:
Gruß
Thomas




Hallo Thomas!

Pseudo stammt aus dem Griechischen und steht für falsch, folglich sind Pseudofreundschaften falsche Freundschaften.

Ich ging und gehe immer noch davon aus, dass Deine Redewendung
"Ich glaube bei Geld hört die Freud-schaft auf" der häufig zu hörenden Redewendung "bei Geld hört die Freundschaft auf" nachempfunden ist.

Viele Grüße
Wolf-Gero
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SandraR
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Re:

von SandraR (21.02.2011, 07:08)
Gero, Stichwort Babykurse für Mütter aus sozial schlechten Umgebungen! Kostenlose Schwimmkurse Mutter und Kind (Baby), kostenlose Krabbelkurse etc. das Baby kommt natürlich ohne die Mutter nicht dahin, bekommt die Mutter aber einen Mehrwert (zB. Kaffe und Kuchen) geht sie vermutlich dorthin!
Mit Käse fängt man Mäuse!

Zu deinem Kommentar an Matthias. Aus einer Katze kann ich beim besten Willen keinen Hund machen und aus einer Maus wird keine kluge Ratte. Bei jeder Theorie die ich entwerfe muss ich folglich quer über die einzelnen wissenschaftlichen Diszipline gehen. Wirtschaft muss mit Volkswirtschaft und Soziologie und Psychologie verbunden werden. Interdisziplinärer Zugang ist der einzig gangbare Weg, sonst scheitert man, wie einst Marx. Seine Ideen sind ja sympathisch, nur haben sie das Wessen des Menschen außer acht gelassen und mussten automatisch scheitern.
Der Ansatz wir sind alle gleich, löst automatisch Proteste aus, kann also schon mal nicht funktionieren. Höhere Säugetierarten haben alle ihre Individualität, frag jeden beliebigen Hundebesitzer. Hunde der gleichen Rasse sogar wenn sie mit einander verwandt sind, sind dennoch vom Charakter unterschiedlich (du kannst auch Katzenbesitzer, oder Pferdebesitzer etc. fragen). Das hat nichts mit der Erziehung zu tun, ein und der selbe Besitzer mag immer gleich erziehen.
Wenn dies also für Tiere zutrifft, kannst du es ausgerechnet beim Menschen nicht ignorieren.
Den Menschen kannst du nicht ändern, man kann die Bedingungen aber so ändern, dass das Resultat für den einzelnen Menschen angenehmer ist. Dabei muss man aber mit Tabus brechen. Zu den Tabus gehört für mich aber offensichtlich andere Dinge als für dich, und das finde ich durchaus interessant.
So finde ich, der Mensch hat halt auch ein Recht sich zu verweigern ohne dass man ihm dafür das Recht der Fürsorge durch die Allgemeinheit entziehen darf. Da sehe ich gar nicht wirklich das Problem. Das Problem liegt im System der sozialen Hängematte die nicht mehr finanzierbar ist. Das betrifft aber zukünftige Rentnergenerationen genauso wie HartzIVler und Krankenkassenpatienten.
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