Korrektorat und Kleines Lektorat zu günstigem Preis

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (15.03.2013, 13:34)
Hallo alle zusammen,

bis zum 31. März 2013 biete ich 15 % Rabatt auf die Korrektur und sonstige Überarbeitung von Texten, die thematisch mit Afrika, Mittelamerika, den Sundainseln (v.a. Indonesien), mit Geografie, Ethnologie, Forschungsreisen und/oder mit David Livingstone oder Karl Helbig sowie ähnlichen Themen zu tun haben (David Livingstone, schottischer Afrikaforscher, wurde vor 200 Jahren geboren und Karl Helbig, deutscher Indonesien- und Mittelamerika-Forscher, wurde vor 110 Jahren geboren).
Dazu gehören natürlich auch Texte, in denen die genannten Themen nur ›berührt‹ werden, ohne sie ›wissenschaftlich‹ zu beleuchten, etwa ein Roman, der teilweise in Afrika, Mittelamerika oder Indonesien spielt, oder eine Geschichte rund um einen Geologen oder Schiffsheizer (wer sich jetzt über den Schiffsheizer wundert, dem empfehle ich, sich über Karl Helbig zu informieren oder meine Kurzfassung auf der Sonderpreis-Infoseite zu lesen).

Weitere Infos dazu sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›März-Aktion‹ zu finden.

Wie üblich gelten die 15 % Rabatt zusätzlich zu allen normalen Preisnachlässen (z.B. Studenten- oder Autoren-Preise, Mengenrabatte) und es genügt ein thematisch passender Anteil von 25 % des Gesamttextes, um den Themen-Rabatt zu erhalten. Bei rechtzeitiger Beauftragung bis zum Ende des Aktionszeitraums (31. März) ist es natürlich auch wieder möglich, mir den fertigen Text erst bis zu zwei Monate danach zuzusenden und trotzdem den Rabatt zu erhalten (eine kostenfreie Stornierung ist natürlich auch dann möglich).

Freundliche Grüße
Jörg Querner

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (04.04.2013, 22:11)
Hallo alle zusammen,

bis zum 30. April 2013 biete ich 15 % Rabatt auf die Korrektur und sonstige Überarbeitung von Texten, die thematisch mit Tieren, Natur, Natur- und Tierschutz sowie -dokumentation, Zoos, Tierparks usw. und ähnlichen Themen zu tun haben (Anlass: Carl Hagenbeck, Gründer des nach ihm benannten Tierparks in Hamburg, starb vor 100 Jahren; Götz Dieter Plage, ein bekannter Naturfilmer, starb vor 20 Jahren).
Dazu gehören natürlich nicht nur Sachbücher über Tiere, Pflanzen oder Lebensräume, sondern zum Beispiel auch Geschichten oder Romane rund um einen Tierarzt, Gärtner (als Mörder?) oder Umweltskandal oder mit Tieren als Hauptdarstellern.

Weitere Infos dazu sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›April-Aktion‹ zu finden.

Wie üblich gelten die 15 % Rabatt zusätzlich zu allen normalen Preisnachlässen (z.B. Studenten- oder Autoren-Preise, Mengenrabatte) und es genügt ein thematisch passender Anteil von 25 % des Gesamttextes, um den Themen-Rabatt zu erhalten. Bei rechtzeitiger Beauftragung bis zum Ende des Aktionszeitraums (30. April) ist es natürlich auch wieder möglich, mir den fertigen Text erst bis zu zwei Monate danach zuzusenden und trotzdem den Rabatt zu erhalten (eine kostenfreie Stornierung ist natürlich auch dann möglich).

Freundliche Grüße
Jörg Querner

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (29.10.2013, 23:47)
Hallo alle zusammen,

vom 1. bis 30. November 2013 biete ich 15 % Rabatt auf die Korrektur und sonstige Überarbeitung von Texten, die thematisch mit Astronomie, Astrophysik, Raumfahrt und ähnlichen Themen zu tun haben (Anlass: Wilhelm Herschel, Astronom, u.a. Entdecker des Planeten Uranus, wurde vor 275 Jahren geboren; Gerard Peter Kuiper, Astronom, starb vor 40 Jahren).
Dazu zählen natürlich nicht nur Sachbücher über Planeten, Galaxien, Raumsonden oder Teleskope, sondern zum Beispiel auch thematisch passende Science-Fiction-Romane oder eine Kriminalgeschichte, die sich um den Betreiber (oder auch den Hausmeister) eines Planetariums oder einer Sternwarte dreht.

Weitere Infos dazu sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›November-Aktion‹ zu finden.

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Noch bis zum 31. Oktober 2013 ist es möglich, 15 % Rabatt zu erhalten, wenn das Thema des zu überarbeitenden Textes sich um Jugend- oder Kinderliteratur, Volkssagen, Märchen, Böhmen, Mähren oder jeweils damit verwandte Themen dreht bzw. der Text zu diesen Themen gehört. Anlass ist der 90. Geburtstag des Anfang des Jahres leider verstorbenen Kinderbuchautors Otfried Preußler.

Weitere Infos dazu sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›Oktober-Aktion‹ zu finden.

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Wie üblich gelten die 15 % Rabatt zusätzlich zu allen normalen Preisnachlässen (z.B. Studenten- oder Autoren-Preise, Mengenrabatte) und es genügt ein thematisch passender Anteil von 25 % des Gesamttextes, um den Themen-Rabatt zu erhalten. Bei rechtzeitiger Beauftragung bis zum Ende des Aktionszeitraums (z.B. 30. November bei der November-Aktion) ist es natürlich auch wieder möglich, mir den fertigen Text erst bis zu zwei Monate danach zuzusenden und trotzdem den Rabatt zu erhalten (eine kostenfreie Stornierung ist natürlich auch dann möglich).

Im Dezember wird es übrigens um die Luftfahrt und damit verwandte Themen gehen, denn vor 110 Jahren gelang den Brüdern Wright der erste gesteuerte Motorflug. (Eine Infoseite hierzu gibt es noch nicht.)

Freundliche Grüße
Jörg Querner

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Fachlektor
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Deine Preise

von Fachlektor (13.11.2013, 21:22)
Ich finde deine Preispolitik sehr interessant, vor allem die themenbezogenen Rabatte sind eine gute Idee. Andere Lektoren und Firmen gestalten Ihre Lektorats-Preise ähnlich, indem Sie den verschiedenen Fachrichtungen eigene Preisparameter zuteilen. Dein Konzept klingt da jedoch um einiges flexibler.
Hast du denn in all diesen Fachbereichen auch Expertise oder bleibt der Inhalt bei einem Lektorat von dir unangetastet?

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (13.11.2013, 23:22)
Hallo,

nein, ein Fachlektorat biete ich nicht an; dann wären meine Preise wohl deutlich höher. Es dürfte auch nahezu unmöglich sein, Experte zu sein für alle Themen, die ich bisher für einen themenbezogenen Rabatt ausgewählt habe oder in Zukunft auswählen werde.

Inhaltlich achte ich bei einem Lektorat vor allem auf innere Widersprüche; natürlich ist aber "nicht auszuschließen", dass mir auch allgemeine sachliche Fehler auffallen, die ich jetzt eher zur Allgemeinbildung zähle. Bisher habe ich in nahezu jedem Roman-Manuskript Widersprüche oder sachliche Fehler gefunden (in Sachbüchern seltener, was aber vermutlich daran liegt, dass der Autor dann ein entsprechender Experte war).
In der Astronomie (November-Thema) kenne ich mich zwar aus privatem Interesse ganz gut aus, aber ein Astronom bin ich dadurch natürlich nicht.

Freundliche Grüße
Jörg Querner

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (03.07.2015, 15:54)
Hallo alle zusammen,

anders, als manche hier vielleicht denken, gibt es das ›Lektorat Anti-Fehlerteufel‹ noch; zur Abwechslung sogar mit freien Kapazitäten in den nächsten Wochen (Stand 3. Juli 2015).

Und es gibt mal wieder eine themenbezogene Sonderpreisaktion:

Seit 1. Juli bis einschließlich 31. August 2015 biete ich 10 bis 15 % Rabatt auf die Korrektur und sonstige Überarbeitung von Texten, die thematisch mit Licht, Lichttechnik, Fotografie, Lichtmythen (je 10 % Rabatt) oder speziell mit dem ›Internationalen Jahr des Lichts‹ (15 %) und ähnlichen Themen zu tun haben.
Dazu gehören natürlich nicht nur Sachbücher z.B. über Sonnenenergie, Teleskoptechnik, Albert Einstein, die Funktionsweise des Auges oder über die Bedeutung von Licht in Mythen und Märchen, sondern auch thematisch passende Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten usw., z.B. der junge, unerfahrene Lichtmagier, der am Romanende die Welt rettet, oder der Serienmörder, der mit raffinierter Lichttechnik seine Taten verschleiert oder durchführt. (Nein, die Taschenlampe, mit der ein Ermittler auf Seite 95 wichtige Spuren findet, reicht wahrscheinlich nicht ;).)

Weitere Infos dazu und zum Anlass für diese Aktion sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›Licht-Aktion‹ zu finden.
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Wie üblich gelten die 10 bzw. 15 % Rabatt zusätzlich zu allen normalen Preisnachlässen (z.B. Studenten- oder Autoren-Preise, Mengenrabatte) und es genügt ein thematisch passender Anteil von 30 % des Gesamttextes, um den Themen-Rabatt zu erhalten. Bei rechtzeitiger Beauftragung bis zum Ende des Aktionszeitraums (31. August) ist es natürlich auch wieder möglich, mir den fertigen Text erst bis zu zwei Monate danach zuzusenden und trotzdem den Rabatt zu erhalten (eine kostenfreie Stornierung ist natürlich auch dann möglich).

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Neues Leistungsangebot

Außerdem biete ich seit Januar 2015 eine ›Planungsberatung‹ bzw. ›Plotberatung‹ an.
Hierbei beurteile ich in Entstehung befindliche Romane, Geschichten, Novellen etc. hinsichtlich Spannungskurven, Widersprüche, Erzählperspektive, Plotlöcher, Figuren- bzw. Charakterdesign, Kapitelstruktur und weiterer inhaltlicher Aspekte und gebe Empfehlungen bzw. mache Verbessserungsvorschläge auf Grundlage einer Zusammenfassung des geplanten oder begonnenen Romans (bzw. der Novelle, Geschichte usw.).
Dies kann umfangreiche Änderungen nach Fertigstellung und ein aufwendiges, teures Lektorat und im Extremfall eine überarbeitete Neuauflage ersparen. Je nach Aufwand und Komplexität kann diese Beratung für ca. 20 bis 60 Euro (bei sehr komplexen oder umfangreichen Projekten evtl. auch etwas über 100 Euro; jeweils mit Autorenpreis gerechnet) durchgeführt werden.
Diese Beratung ist auch denkbar, wenn es z.B. ein Problem mit einem konkreten Kapitel gibt, für das der Autor/die Autorin noch keine Lösung gefunden hat. Auch für erzählerisch ausgearbeitete Sachthemen kann dies sinnvoll sein.

Weitere Infos und ausführliche Beispiele zur ›Planungsberatung‹ gibt es auf meiner Website.

Freundliche Grüße

Jörg Querner

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (12.01.2016, 13:48)
Hallo alle zusammen und allen hier wünsche ich ein gesundes, glückliches und kreatives neues Jahr!

Gleich zu Beginn des neuen Jahres gibt es mal wieder eine themenbezogene Sonderpreisaktion:

Seit 11. Januar bis einschließlich 14. Februar 2016 biete ich 10 bis 15 % Rabatt auf die Korrektur und sonstige Überarbeitung von Texten, die thematisch mit Krimis, Thrillern, Kriminalistik, Forensik, Archäologie (je 10 % Rabatt) oder speziell mit Agatha Christie (15 %) und ähnlichen Themen zu tun haben.
Dazu gehören natürlich Krimis und Thriller jeder Art, aber z.B. auch die Geschichte (oder der Roman etc.) um eine junge Archäologin, die einen historischen Schatz jagt und selbst zur Gejagten wird, genauso wie Sachbücher über merkwürdige Kriminalfälle, archäologische Ausgrabungen oder (un)bekannte Krimiautoren.

Weitere Infos dazu und zum Anlass (40. Todestag sowie vor Kurzem 125. Geburtstag von Agatha Christie) für diese Aktion sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›Agatha-Christie-Aktion‹ zu finden.
_

Wie üblich gelten die 10 bzw. 15 % Rabatt zusätzlich zu allen normalen Preisnachlässen (z.B. Studenten- oder Autoren-Preise, Mengenrabatte) und es genügt ein thematisch passender Anteil von 30 % des Gesamttextes, um den Themen-Rabatt zu erhalten. Bei rechtzeitiger Beauftragung bis zum Ende des Aktionszeitraums (14. Februar) ist es natürlich auch wieder möglich, mir den fertigen Text erst bis zu zwei Monate danach zuzusenden und trotzdem den Rabatt zu erhalten (eine kostenfreie Stornierung ist natürlich auch dann möglich).

Freundliche Grüße

Jörg Querner
Zuletzt geändert von Anti-Fehlerteufel am 14.10.2018, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.

ohjefisch
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Re:

von ohjefisch (01.06.2016, 18:00)
Hallo Jörg,

ich habe mich mal durch die ganze Diskussion gelesen, die meisten Teilnehmer/innen hier brauchen für Ihre Werke wahrscheinlich weder Korrektorat noch Lektorat ...

Was mich aber entsetzt, ist, dass Deine Honorargestaltung so einfach hingenommen wird! Was dagegen aber alles gefordert wird! Ich habe mir Deine Preislisten angesehen, durchschnittlich kommen da doch kaum 17 Euro pro Stunde zusammen? Das erscheint mir sehr wenig, kannst Du davon leben? Das wären bei 40 Stunden pro Woche 2720 Euro brutto! (Abzüglich Versicherungen, Urlaub ...)

(Ich bin freiberufliche Übersetzerin, mache auch hin und wieder Korrektorat/'einfaches' Lektorat, fühle mich aber bei weniger als 25 Euro Stundenlohn unterbezahlt und sehe das dann eher als Hobby an, wenn ich zu Konditionen darunter einen Auftrag annehme. Da ich noch andere Einnahmequellen habe, reicht mein Einkommen, von meinen Sprachdienstleistungen allein könnte ich nicht leben. Unter den Übersetzern bin ich da kein Einzelfall.)

Ich muss mich auch noch mehr hier im Forum einlesen. (Ich habe mich auch zweimal selber an einem Roman versucht ohne Ahnung von Spannungsbogen usw., eigentlich nur für mich. Aber viele veröffentlichen doch in der Hoffnung, es wird ein Bestseller, die Verkaufszahlen sind nur enttäuschend. Klar, dass man da kaum raten kann, viel Geld ins Korrekorat/Lektorat zu stecken. Darf ich Dich empfehlen, wenn mal wieder jemand anfragt, dem ich zu teuer und/oder zu langsam bin? Und dessen Text aus meiner Sicht vor Fehlern wimmelt und aus meiner Sicht wenig Verkaufschancen hat?)

Und an alle hier, Ihr seid ja sehr kritisch: Wenn ich in einem Forum was schreibe, mache ich das in meiner Freizeit, da können und dürfen sich durchaus Fehler einschleichen. Das ist was anderes, wenn man eine bezahlte Arbeit abliefern soll.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Grüße,

Monika

(Website auf Anfrage)

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (01.06.2016, 18:37)
Willkommen im Autorenpool, Monika!

Bitte achte in Zukunft auf das Datum der Beiträge. Die Diskussion, auf die du dich hier beziehst, ist mehrere Jahre alt. Viele dieser Mitglieder sind in diesem Forum inzwischen gar nicht mehr aktiv. Wenn du für dich und deine Dienstleistungen Werbung machen möchtest, kannst du im Bereich "Dienstleistungen und Werbung" einen neuen Thread starten.

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Anti-Fehlerteufel
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Re:

von Anti-Fehlerteufel (01.06.2016, 20:12)
Hallo Monika (von 18:00 Uhr),

reich werde ich davon sicherlich nicht, aber es reicht zum Leben, wenn ich einigermaßen ausgelastet bin. Es kommen ja auch "hin und wieder" (in letzter Zeit relativ häufig) Aufträge von gewerblichen Kunden rein, da berechne ich "ein paar Euro" mehr als bei BoD-Autoren ...
Ich würde natürlich auch gerne besser bezahlt werden, aber Hobbyautoren haben nun mal meist kein sehr üppig ausgestattetes Budget. Ich bin ja nicht der Einzige, der für diesen Kundenkreis bewusst günstigere Preise anbietet.

Selbstverständlich kannst Du mich gerne weiterempfehlen und es würde mich sehr freuen, vielen Dank hierfür schon jetzt.
thanks:

Gruß
Jörg

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.06.2016, 10:50)
ohjefisch hat geschrieben:
Was mich aber entsetzt, ist, dass Deine Honorargestaltung so einfach hingenommen wird!


Das Prinzip ist ganz einfach:

Steigt der Preis, sinkt die Nachfrage
Sinkt der Preis, steigt die Nachfrage

Siehe dazu die angehängte Grafik.

Die Autoren und Autorinnen im On_demand-Bereich sind extrem preisempfindlich. Das basiert zum Großteil auf den zu erwartenden Umsätzen für ihre Bücher. Wer 100 Bücher verkauft, erwirtschaftet einen Ertrag von 200 oder 300 Euro. Davon kann niemand ein Korrektorat/Lektorat von 800 oder mehr Euro zahlen.

Folglich reagieren On_demand-Autoren mit Entsetzen, wenn ein Kostenvoranschlag für ein Korrektorat von 160 Seiten über 650 Euro auf den Tisch flattert - und es gibt absolut kein Entsetzen, wenn der Preis sich unter 100 Euro für die gleiche Arbeit bewegt.

Oder in den Worten des Diagramms:
Steigt der Preis über eine bestimmte Grenze, fällt die Nachfrage auf 0.

Was nutzen also hier Preise, von denen man zwar leben kann, aber keine Umsätze generiert?
Dateianhänge
Gleichgewichtspreis.JPG
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

ohjefisch
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Re:

von ohjefisch (03.06.2016, 13:53)
Hallo Siegfried,

in einem anderen Beitrag von Dir habe ich gelesen, dass Du mal ein sehr günstiges Angebot abgeben hast, das dann abgelehnt wurde.

Wer für 100 Euro was haben will, wofür Menschen, die vom Lektorat leben müssen (z. B. weil sie eine entsprechende Ausbildung haben, aber keine Heizungen installieren können), meinetwegen 500 Euro verlangen, der sollte sich vorher mit seiner Preiskalkulation und den Vermarktungschancen seines Werks beschäftigen.

Ansonsten: Ist eben ein teures Hobby! Damit muss man sich dann aber auch abfinden.

Grüße,

Monika F.

(Die zumindest mit viel eigenem Engagement einer Autorin dazu verholfen hat, die Nachfolgewerke selbst einigermaßen korrekt und lesbar zu veröffentlichen. Die Autorin ist zwar enttäuscht, dass beim zweiten Band gerade mal 3 gekauft wurden, eine Käuferin war ich! Und bei einem Lyrikband eines anderen Autors habe ich Ratenzahlung vereinbart, den jungen Mann wollte ich irgendwie unterstützen, weil mir seine Denkweise gelegen hat. Mein eigenes Buch, wenn's mal fertig wird, will ich eigentlich keinem zumuten, außer meiner besten Freundin, die drin vorkommt.)

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (03.06.2016, 15:54)
Hallo Monika F.,

Ich habe deine Postings mehrfach gelesen und muss gestehen, dass ich dein Anliegen nicht verstehe. Ok, ich könnte etwas hinein interpretieren.

Warum stört es dich, dass Lektoren / Korrektoren unterschiedliche Preise für ihre Arbeit verlangen?

Warum bezeichnest du das Schreiben von Selfpublishern als "teures Hobby"? Woran machst du das fest? In dem Moment, wo Bücher verkauft werden, müssen Autoren ihr Einnahmen versteuern.

Aus deinen Postings geht m.E. kein respektvoller Umgang mit Autoren (und möglichen Kunden!) hervor.

Vielleicht erklärst du mal dein Ansinnen hier!

Gruß
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (03.06.2016, 17:45)
ohjefisch hat geschrieben:
in einem anderen Beitrag von Dir habe ich gelesen, dass Du mal ein sehr günstiges Angebot abgeben hast, das dann abgelehnt wurde.


Das Angebot wurde mit dem Argument abgelehnt: "Wenn etwas zu dem Preis angeboten wird, kann die Leistung nicht gut sein."

Es wurde anhand des Preises auf die Qualität der Leistung geschlossen - was ich für unzulässig halte. Die Qualität der Leistung ergibt sich durch die Prüfung der abgelieferten Arbeit - nicht durch den Preis.

Zu welchem Preis eine Leistung angeboten wird, ist von der Kalkulation abhängig. Da gibt es Beschaffungskosten, Selbstkosten, Gewinnaufschlag.

Die entscheidende Frage ist, ob der kalkulierte Preis am Markt durchsetzbar ist, also ob sich bei dem vorgesehenen Preis Aufträge generieren lassen.

Bei dem hier im Forum existierenden Marktpotenzial sind Aufträge mit Rechnungssummen von 500, 600, 800 oder 1.000 Euro (oder mehr) illusorisch. Die möglichen Kunden hier sind nicht bereit, diese Summen zu zahlen - weil es für sie anhand der eigenen Verkaufszahlen unrentabel ist oder weil die Leute diese Geldsummen einfach nicht zur Verfügung haben.

Regt sich z. B. ein Porsche-Händler darüber auf, dass die Bevölkerung, die nur den Mindestlohn verdient, bei ihm kein Auto kauft - und das mit der Argumentation, dass ein Dacia für einen Bruchteil des Preises eines Porsche zu haben ist?

Regt sich ein Mitarbeiter der Lufthansa auf, dass ein Flug von Frankfurt nach Palma de Mallorca bei der Lufthansa über 180,- Euro kostet, während andere Fluggesellschaften die gleiche Strecke für das halbe Geld fliegen (hier: Condor - ausgerechnet eine Lufthansa-Tochter)? Ist die Flugleistung von Condor plötzlich nur halb so gut wie die der Lufthanse, weil der Preis so eklatant unterschiedlich ist?

ohjefisch hat geschrieben:
Wer für 100 Euro was haben will, wofür Menschen, die vom Lektorat leben müssen (z. B. weil sie eine entsprechende Ausbildung haben, aber keine Heizungen installieren können), meinetwegen 500 Euro verlangen, der sollte sich vorher mit seiner Preiskalkulation und den Vermarktungschancen seines Werks beschäftigen.


Es geht nicht nur um die Vermarktungschancen eines Werkes. Es geht auch - und gerade - um die finanziellen Mittel, die den Buchautoren und -autorinnen zur Verfügung stehen.

Professionelle Korrektoren und Lektoren fischen hier mit einem sehr großen Angelhaken in einem Teich, in dem sich nur sehr kleine Fische befinden. Oder anders ausgedrückt: Die Profis, die fettes Geld für ihre Leistungen haben wollen, weil sie davon leben müssen, treffen hier auf eine falsche Klientel.

Nur mal eine Gegenfrage: Bietest du deine Leistung für 25,- Euro die Stunde Leuten aus Hartz-IV-Kreisen, alleinerziehenden Müttern am Existenzminimum, Berufstätigen mit Mindestlohn oder Rentnern kurz vor der Sozialhilfe an? Ist das die Kundschaft, von der du das Geld verlangst? Ist das deine Zielgruppe, aus der du Aufträge von 800 oder 1.000 Euro generieren willst?

Vermutlich nicht. Aber du tust so, als können diese Leute deine teure Leistung bezahlen. Und wenn sie diese Leistung nicht bezahlen können, dann sollen sie gefälligst keine Bücher schreiben - weil das eben ein teures Hobby ist.

Nein, sage ich, ist es nicht. Wer sich ein teures Korrektorat nicht leisten kann, muss ein kostengünstiges Korrektorat suchen. Eines, das wenig Geld kostet, aber im Verhältnis zum Preis gut ist.

Und da komme ich ins Spiel. Marktlücke. Nische. Wie man es auch bezeichnen will.

Die Leute, die bei mir ein Korrektorat für ihr Buch bestellen, würden nie und nimmer eines bei dir buchen zum Preis von mehreren Hundert Euro. Aktuell habe ich ein Buch in Arbeit, das besteht aus knapp 183.000 Zeichen. Also in etwa 120 bis 125 Seiten (bei 1.500 Zeichen pro Seite). Was kostet das bei einem professionellen Korrektor? 600 Euro? Oder mehr? Noch mehr? Könnte sich der Auftraggeber niemals leisten. Selbst eine Rechnung in Höhe von etwa 100,- Euro muss der Auftraggeber in Raten zahlen, weil das Geld nicht da ist.

Folgerung also: "Dann schreib kein Buch"?

ohjefisch hat geschrieben:
Ansonsten: Ist eben ein teures Hobby! Damit muss man sich dann aber auch abfinden.


Wer eine große Angel mit einem dicken Haken an der Schnur hat, der soll bitte in einem großen Teich nach den dicken Fischen angeln. Der große Teich mit den dicken Fischen ist aber nicht hier.

@Maryanne

Haifischfrau hat geschrieben:
Warum stört es dich, dass Lektoren / Korrektoren unterschiedliche Preise für ihre Arbeit verlangen?


Ganz einfach: Die professionellen Korrektoren haben eine Scheißangst, dass andere Leute mit niedrigeren Preisen ihnen die Aufträge wegnehmen. Und in ihrer Angst sehen sie nicht, dass viele On-Demand-Autoren überhaupt nicht die richtigen (weil finanzschwachen) Auftraggeber für sie sind.


Nachtrag:

ohjefisch hat geschrieben:
Und dessen Text aus meiner Sicht vor Fehlern wimmelt und aus meiner Sicht wenig Verkaufschancen hat?


Korrektoratsfrage: Wo steckt der Fehler? cheezygrin
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

ohjefisch
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Re:

von ohjefisch (03.06.2016, 18:29)
Hallo Haifischfrau,

erst einmal: Ich will keinem hier zu nahe treten. Mein Ansinnen: Vor zwei Wochen hatte ich eine Anfrage eines Autors, die ich ablehnen musste, weil er auch Unterstützung beim Self-Publishing brauchte. Das konnte ich ihm nicht anbieten. Ich habe daraufhin überlegt, ob ich es in mein Angebot aufnehmen soll, kann, will (Gelistet bei lektorat.de). So bin ich dann in diesem Forum gelandet. Nebenher habe ich mir einige Internetauftritte von Lektoren angesehen, der Trend geht wohl zum Rundumpaket.

Dann habe ich Jörgs Beitrag gesehen und seine Seite aufgerufen. Seine Preiskalkulation durchgerechnet und mich bzw. ihn gefragt, wie er damit hinkommt. In Übersetzerkreisen, ich bin von der Ausbildung her Übersetzerin, werden immer mal wieder Rechnereien aufgestellt, auf welchen Stundensatz man kommen müsste, um davon seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und da ist man mit 17 Euro schlecht bedient, zumal wenn man noch Gratisleistungen anbietet. Buchhaltung muss man auch irgendwann machen, fürs Erstellen von Angeboten und Rechnungen kann man auch nichts verlangen, alles braucht aber Zeit. (Freiberufler müssen alles selbst bezahlen: Krankenversicherung, Rentenversicherung, evt. Berufshaftpflicht, Berufsunfähigkeitsversicherung. Kein Urlaub, kein Weihnachtsgeld. Und ich, das kann ich aber nur von mir sagen, kann nicht 8 Stunden pro Tag pro Woche lektorieren. Da verschwimmen mir die Buchstaben.)

Was Übersetzungen angeht, so ist der Markt sowieso schon kaputt. Übersetzungsagenturen z. B. in Indien nehmen Aufträge für eine Übersetzung vom Niederländischen ins Deutsche zu einem Dumpingpreis an und suchen dann mangels internem Übersetzer in Indien übers Internet Übersetzer in Deutschland. Der kommt dann vielleicht auf einen Stundensatz von 8 Euro für eine hochspezialisierte Arbeit. Beim Lektorat ist es wohl noch nicht so weit, weil das weniger internationale Dimensionen hat. Aber ein deutscher Lektor mit Wohnsitz in Rumänien kann wahrscheinlich anders kalkulieren als einer, der in München wohnt.

Was ich hier mit 'Hobby' gemeint habe: Die (wenigen) Autoren, die ich kennen gelernt habe, hatten das Schreiben eben als 'Hobby'. Ich selbst auch, und falls ich wirklich mal mein Buch fertig habe, werde ich es nicht lektorieren lassen. Wenn ich es überhaupt drucken lasse. Nicht, weil ich denke, ich kann das selbst sowieso oder mir das Geld sparen will, sondern weil ich davon ausgehe, dass es kaum Leser finden wird. Der Buchmarkt boomt, nicht zuletzt durch die Möglichkeit des Self-Publishings. Aber lesen die Leute entsprechend mehr im Zeitalter des Internets?

Also entweder man belässt es bei der Unvollkommenheit, oder man investiert in sein 'Hobby'. Weil als Lektor/Korrektur zu arbeiten, ist in der Regel kein 'Hobby', sondern Broterwerb. So war das gemeint.

Wenn mir was vorgelegt wird, was ich so toll finde, dass ich eine Veröffentlichung unbedingt unterstützen möchte, dann bin ich auch bereit, das Honorar zu reduzieren und Ratenzahlung anzubieten. Das war bisher einmal der Fall. (Was nicht heißt, dass alle das Werk so toll finden, und dass der Autor viele Exemplare verkauft.) Das wäre dann wiederum als mein 'Hobby' einzuordnen. Vorsichtig geworden bin ich bei Anfragen für Internetauftritte, wo ich 2 Dateien umsonst als Probe lektoriere und danach nichts mehr höre.

Und nein, ich will hier keine Werbung machen für mich. Die kritischen Teilnehmer hier im Forum sind mir in mancher Hinsicht wohl überlegen (s. Fragen an Jörg bzg. Fehler in dem Text mit den beiden Teenagern). Und ich tendiere auch dazu, mich nicht weiter mit Self-Publishing zu beruflichen Zwecken zu beschäftigen.

Ich kann mir, ob's jetzt positiv oder negativ ist, 'erlauben', wenige Aufträge zu bearbeiten, weil ich das inzwischen nur nebenberuflich mache. Ich mache keine Aquise, das Geldverdienen nimmt schon genug Zeit in Anspruch. Wobei das 'Geldverdienen' nicht meiner Ausbildung und meinen Interessen entspricht.

Hast Du weitere Fragen? Du hattest ja Vermutungen?

Grüße,

Monika F.

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