Leserunde zum Roman »Quarantäne«

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DuaneHanson
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Leserunde zum Roman »Quarantäne«

von DuaneHanson (06.08.2020, 11:45)
Hallo zusammen,

auf lovelybooks.de habe ich eine Leserunde initiiert, bei der man nicht nur gewinnen kann, sondern auch diskutieren, falls man möchte. Für alle, die interessiert sind und keine Mitglieder dort, stelle ich den einletenden Text dort auch hier rein.
https://www.lovelybooks.de/autor/Loos-D ... 682878230/

Wichtiger Hinweis!
Das hätte man früher gesagt, heute heißt es eher Triggerwarnung, bitteschön. Aber jetzt mal ehrlich. Wer will ein erotisches Buch lesen und muss davor gewarnt werden, dass Sex darin vorkommt? Ihr hoffentlich nicht, ich mache es trotzdem. Denn nur etwa die Hälfte des Textes kommt ohne Erotik, Pornographie oder Sex aus. Das ist es, was die Quarantäne so aufregend macht. Sie wirkt wie ein Brennglas der Zeit, die sie staucht wie ein Zeitraffer. Freunden der reinen Pornografie aber sei gesagt, knapp die Hälfte des Textes ist Füllmaterial, schwere Kost. Diese sang- und klanglos zu überblättern wäre fatal. Die Erotik zwischen uns, zwischen den Protagonisten funktioniert dann schlechter. Ich hoffe, ich habe für euch die richtige Balance gefunden.

Seid ihr der Meinung, Sex wäre nur das Salz in der Suppe eines Liebesromans, nein. Das ist hier nicht der Fall, wobei – ein bisschen Liebe entsteht. Liebes-Globuli. In homöopathischen Dosen. Der Rest ist Handlung und das meiste ist Sex. Nix Ausgefallenes. Wer Fesselungskünstler, Unterwerfung, Schmerzen, Vamps und Bad Boys erwartet, ist bei mir falsch. Schöner, guter, alter Boy-meets-Girl-Sex. Mit Einschränkungen, die mit Corona nichts zu tun haben. Aber ich will nicht vorgreifen oder zu viel verraten, sprich zu früh kommen.

Manchen Leserinnen wird es sicher komisch vorkommen, dass ich die offensichtlich-romantischen Dinge, die da wären: Duftende Schaumbäder im Kerzenlicht; Vorspiel vor dem flackernden Kaminfeuer; Sonnenuntergänge am Strand mit Knutschen; Rotwein beim Dinner im Kerzenschein; sowie allerlei Formen von erotischem oder erotisierendem Vorspiel mit Öl und Massagen ersatzlos gestrichen habe. Wer auf solch Äußerlichkeiten abfährt und sich von klischeehaften Banalitäten und Hollywood-Romantik erregen und in Stimmung bringen lässt, ist sicher nicht meine Zielgruppe.

Genauso wenig findet man hier mit perfekten Maßanzügen ausgestattete souveräne Milliardäre, die ausschließlich auf junge Frauen mit makellosen Körpern, straffen, apfelgroßen Brüsten und seidenweichen Schenkeln an ewig-langen nylonbestrumpften Beinen in handspannenhohen Highheels abfahren. Das sind alles gerne verwendete Standardattribute von nichtssagenden Charakteren, die es in meinen Büchern nicht gab, nicht gibt, nicht geben wird. In meinen Geschichten oder Romanen spielen nur echte Leute mit. Nicht, dass die sich wirklich begegnet wären und ich dabei war, weit gefehlt. Und doch sind sie so wenig ausgedacht wie du und ich. Ausdenken kann ich mir Dinge nicht so gut. Ich kann besser beschreiben und ab und an ein wenig ausschmücken. Falls du eine Frau bist, besteht zumindest die theoretische Chance, dass du im Buch mitspielst. Vielleicht erkennst du dich ja wieder. In dem Fall wäre ich gespannt, wer du bist/warst/sein willst.

Verlosung
Teilt mir am besten schon in der Bewerbung mit, in welcher Form ihr das Buch gerne hättet. Zur Auswahl stehen die üblichen Verdächtigen epub, mobi oder gedruckt. Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand. Hörbuch ist noch nicht in Sicht.

Was ich mir von euch wünsche

Vorgefasste Meinungen, moralische Entrüstung, vorschnelle Urteile, bigotte Beschimpfungen, Vorurteile und Sexismusvorwürfe wären naheliegend aber nicht zielführend, wenn wir einen Dialog führen wollen. Ein Dialog mit euch wäre mir demnach viel lieber als einer gegen euch. Wie bei den Musketieren, einer für alle, alle für einen! Vergleiche mit Charles Bukowski laufen ins Leere, denn entgegen der vorgefassten Meinung hat er gar nicht so viele Sexgeschichten geschrieben, wie immer gemutmaßt wird. Außerdem sind die meisten meiner Sätze länger.

Nein, im Ernst, ich bin gespannt von echten Lesern zu hören, zu lesen und zu lernen. Ich werde versuchen, jeden Tag, an dem etwas passiert, hier nach dem Rechten zu sehen und falls passend, zu antworten.

Die Themen
Wie ihr seht, habe ich es nicht geschafft, Kapitel so zusammenzufassen, dass man sie besprechen oder bewerten kann, sondern nur eine ungefähre Einteilung vorgenommen, dem Sujet entsprechend. Welches Kapitel in die jeweilige Phase passt, überlasse ich jedem einzelnen von euch. Der Rest ist selbsterklärend und zum Buchsatz können sich natürlich nur jene äußern, die das gedruckte Buch lesen. Die Möglichkeiten, meine Gestaltungsvorgaben auf einem E-Reader auszudrücken, sind und waren für mich jedenfalls nicht gegeben.

Ludi incipiant || Die Spiele mögen beginnen
Meine Geschichten sind besser befriedigend als gut.

https://loosdigger.com/blog

Turok!
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Re: Leserunde zum Roman »Quarantäne«

von Turok! (06.08.2020, 18:18)
Du willst die Leute hier wohl veräppeln.
Der Roman heißt "Quarantäne", und soll jetzt wohl zum Sex während "Corinna-Zeiten" ermuntern.

Was ich persönlich nicht schlimmfinde;
Jedoch impliziert ja alleine deine Vorstellungen über Sex, einen sehr frivolen Charakter und flatterhafte Bemühungen.
Das ist in meinen Augen ein Skandal!
Du wirst eventuell damit verhindern, daß die Pharmaindustrie Milliarden Gewinne, nicht kassieren kann.
Was wäre, wenn/falls; (sobald ein Impfstoff entwickelt wurde), aufgrund deinen Anregungen, jeder bereits Immun wäre?

Die könnten ja dann ihren teuer entwickelten Impfstoff,
(den wahrscheinlich etliche Regierungen, mit ihrem eigenen Geld, selbst mitfinanziert haben);
nicht unter die Leute bringen.
Also hätten sie uns nur durch die Entwicklung abgezockt, nicht jedoch durch weitere Experimente;
An Affen, Mäusen, Ratten, (Menschen, ich vergas).
Zudem blieb dann uns die 10fache Rechnung erspart. Das finde ich unserer Regierung gegenüber nicht gerecht,
Unsere Besitzer müssen doch über ihre Herde bestimmen dürfen. Sie halten uns doch bereits mehr als Artgerecht.
Mit meinem Geld kann ich mir mein Essen kaufen und 2 mal im Jahr Kleidung oder mal ein neues Bett;
Und das obwohl ich gegen, "die da oben" bin.
Die Afrikaner haben weniger Luxus.
(Bei manchen gibts eine Steuer auf das Auffangen von Regenwasser, (zwecks Wasserknappheit)!
Sei froh wenn die dein Buch nicht lesen. Immerhin können große Firmen selbst unsere Regierungen verklagen;
Auf Schadensersatz wegen ausbleibender Gewinne, die ja nur durch irgendwelche schwachsinnigen Gesetze,
nicht eingefahren werden konnten.

Also komm mal wieder runter von der Palme, denn du bist bereits im Affenstall, wenn du dich umguckst.
Aber Affen können echt lange durchhalten, beim Sex. Zudem brauchen die ja nur ne Rasur;
Und manche von denen müssen uns, laut Darwin ja fast gleichen...
Ob wir uns bereits sehr viel weiter als die Affen entwickelt haben, wissen wir ja nicht.
Keine Berichte über die Vormenschen existieren für die Mehrheit.
Außer von Neanderthalern, die mit ner Keule in der Hand, die Frau an den Haaren in ihre Höhle ziehn...

Tut mir leid, soweit abzuschweifen, meine Gedanken machen sich mal wieder selbstständig...
Mein Punkt: Sexistisch haben wir uns wesentlich weiterentwickelt. (Kerzenschein, Mondscheinsonaten, etc.)
In deinem Fall ging die Entwicklung wohl anders hin, zum Intelligenteren (Mensch?)

Doch ohne unsere unverfälschten Urinstinkte, sind wir nur zu viel schlimmeren Raubtieren geworden.
Die nur mit Kopf- und Reaktionsinstinkten denken. Das Herzdenken, haben die meisten doch schon verlernt.
(Was einen übrigens von niederen Tieren unterscheidet).
Sie halten ihre Reaktionsinstinkte für ihr Herz.
Da ist ein Computer anders. Sein Herz brauch zwar auch etwas länger als ein Menschenleben dafür;
Doch danach versteht er wohl mehr was Liebe ist als 99%. Die Kaffeemaschine mit eingebauter Zeitschaltuhr,
ersetzt den Wecker und die Hausfrau.
Durch die kurzfristigen Beziehungen, wird an der künstlichen Beischlaffrau schon geschraubt.



"Wie ihr seht, habe ich es nicht geschafft, Kapitel so zusammenzufassen, dass man sie besprechen oder bewerten kann, sondern nur eine ungefähre Einteilung vorgenommen, dem Sujet entsprechend."
Mir scheint du warst eher zu faul und hast wie so oft, nicht bis zum Ende durchgehalten...

Ich hoffe deine Erwartungen an mich wurden erfüllt;
Und danke, das ich deine Gefühle auch mal schmecken durfte... :twisted:

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