Manuskripte werden nicht angenommen

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Claire
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Re:

von Claire (30.06.2008, 18:47)
@jola

Und sie bleiben dran, bis sie ihr Ziel erreicht haben. Wenn alles nichts hilft, überlegen sie sich neue Strategien.


Genau! Ich arbeite auch schon dran.

@Lofi und Steffi

Ich unterstelle nicht, dass hier jemand schlampig arbeitet. Ich meine nur, dass wir als "No-names" vielleicht noch einen Tick sorgfältiger sein müssen.
LG Claudia
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Judith
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Re:

von Judith (01.07.2008, 01:08)
Heute habe ich leider mal wieder eine Antwort bekommen: :(

danke für Ihr Manuskriptangebot. Unsere Programmleiterin informierte mich, dass wir für den Erstlesebereich schon fixe Autorenteams haben, die nach engen Vorgaben arbeiten. Da wir für diesen Bereich keine neuen Autoren suchen, müssen wir Ihnen leider eine Absage schreiben.

Immerhin nett, dass sie sich überhaupt melden.

Grüßle,
Judith
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pinky
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Re:

von pinky (01.07.2008, 07:55)
Hi Judith,
habe gestern auch wieder eine Absage bekommen, aber mal mit einem ganz neuen Tenor:
Ausnahmweise hat mal tatsächlich einer das Manusscript gelesen - findet es auch noch gut und die Illustratioenen sehr gelungen - aber: Versucht gerade eine Reihe Geschichtenbücher dieser Art auf den Markt zu bringen und findet keinen befriedigenden Absatz - deshalb wird er erstmal solche Dinge nicht mehr neu auflegen :-((
Also wenn man nicht am Lektorat scheitert, dann spätestens am Markt...
:( steffi
NEUES von mir findet ihr hier: http://www.mayer-teegen.de/index.php?id=12
NEU erschienen: "Engel in dir", Bildmeditationen

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PvO
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Re:

von PvO (01.07.2008, 08:59)
Dicht daneben ist halt auch vorbei. Solche Absagen in der Art hab ich auch bekommen. Manuskript sei gut, aber es kommt ein paar Jahre zu spät. Und was hab ich davon?

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Claire
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Re:

von Claire (01.07.2008, 09:14)
Leute, Kopf hoch! So schnell geben wir nicht auf! Auch die ganz Großen mussten erst bitteln und betteln, bis sie endlich den Durchbruch schafften. Es wäre nur schön, wenn es noch zu unseren Lebzeiten wäre ... :D
LG Claudia

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Nele Neuhaus
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Re:

von Nele Neuhaus (01.07.2008, 10:00)
Hallo, alle miteinander,

ich verfolge regelmäßig die Diskussionen auf dieser Seite und jetzt möchte ich euch allen mit meiner Geschichte etwas Mut machen. Ich habe 2005 meinen ersten Roman beim MV-Verlag herausgebracht, ein Jahr später den zweiten, diesmal einen Krimi mit regionalem Hintergrund (Taunus). 2007 folgte der zweite "Taunus-Krimi". Einem richtigen Verlag hatte ich die gar nicht mehr angeboten, denn mittlerweile hatte ich in der Gegend einen Namen und meine Bücher verkauften (und verkaufen) sich zu meiner Zufriedenheit. Ein paar Zahlen: Unter Haien (2005) bisher 6.000 Mal, Eine unbeliebte Frau (2006) bisher 7.500 Mal und Mordsfreunde (2007) bisher 6.000 Mal.

Im Januar bekam ich eine E-Mail von Ullstein, die von einer Vertreterin ein Exemplar der Mordsfreunde mitgebracht bekamen. Sie baten mich um ein Expose für einen dritten Taunus-Krimi, waren in der Lektoren/Vertriebskonferenz davon überzeugt und gaben mir einen Vertrag. Das nächste Buch wird also 2009 bei Ullstein erscheinen. Außerdem werden sie die beiden ersten Bände auch übernehmen, sie werden gerade nochmals lektoriert.

Also: es IST möglich, auch ohne Beziehungen, die ich nämlich nicht hatte. Woran lag's? Meine Lektorin fand die Geschichten gut, den Plot, die Personen und ganz besonders meinen Schreibstil. Ich denke, daran hapert es eben oft, das sagte sie mir.

Vielleicht habe ich Glück gehabt, aber allmäglich glaube ich auch daran, dass es an dem Talent liegen könnte, dass der liebe Gott mir geschenkt hat. Ohne Books on Demand hätte ich es allerdings ganz sicher niemals geschafft, meinen Traum Schriftstellerin zu werden, tatsächlich zu verwirklichen. Deshalb: MUT, weiterschreiben, selbstkritisch bleiben!!!
Ich drücke euch allen die Daumen - wenn ihr sie mir auch drückt! :-)

Herzliche Grüße

Nele

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Re:

von Nele Neuhaus (01.07.2008, 10:01)
Entschuldigt bitte den einen oder anderen Tippfehler ... :-)))

hwg
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Re:

von hwg (01.07.2008, 10:22)
Nele, Du bist ein schöner Beweis dafür, dass zum Schreiben können und zur Ausdauer eben auch eine Portion Glück in Form einer aufgeschlossenen Lektorin oder eines Lektors in einem bekannten Verlag gehört.

Aufrichtigen Glückwunsch und herzlichen Gruß aus der Steiermark! thumbbup

Hans

Nele Neuhaus
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Re:

von Nele Neuhaus (01.07.2008, 11:09)
hwg, Glück gehört ganz unbedingt dazu, wie überall im Leben! Dieses 'zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein' ist eine Unwägbarkeit, die sich nicht planen lässt. Aber hätte ich meine Manuskripte in der Schreibtischschublade gelassen, hätte ich die Chance nie bekommen. Deshalb bin ich eine absolute Befürworterin von Books on demand, bzw davon, sein Glück in die Hand zu nehmen und etwas zu wagen.

Übrigens werde ich auch weiterhin Bücher beim MV-Verlag verlegen, zB meine Jugendbücher und andere Projekte, die sich bei Publikumsverlagen nicht unterbringen lassen. Einfach, weil es Spaß macht. Leben kann man vom Schreiben sowieso nicht, also will ich Freude daran haben.

Danke für die Glückwünsche.

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Judith
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Re:

von Judith (01.07.2008, 11:57)
Hallo Nele,

die einen sagen, BoD-Veröffentlichungen würden die Autoren in den Augen der Lektoren "absacken" lassen, doch du oder Gerd/Constanze/Petra u.a. beweisen, dass es nicht so sein muss.

Meine "Hannahs Nachtgeschichten" laufen nicht schlecht und haben gute Kritiken. Auch mein Tanzroman hat gute Rezensionen. Außerdem habe ich mit meinen Vorlesegeschichten einige Lesungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich damit bei den Verlagen anecke.

Aufgeben werde ich ganz sicher nicht. Nur irgendwann doch mal kleinere Verlage oder Agenturen anschreiben, wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Schönen Tag wünscht
Judith
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Nele Neuhaus
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Re:

von Nele Neuhaus (01.07.2008, 12:04)
Hallo Judith,

hast du es schon einmal beim Kinderbuchverlag Wolff in Bad Soden probiert?

www.kinderbuchverlagwolff.de

Ich kenne den Verlag zwar nur vom Hörensagen, er ist in unserem Nachbarort, aber das ist ein kleinerer Verlag, noch jung und sehr ambitioniert.

Übrigens: es stimmt, dass sich Bücher, die schon einmal erschienen sind, egal ob bei BoD oder einem anderen Verlag, schwer erneut zu vermitteln
sind. Ich hatte Glück, dass ich für Ullstein den dritten Krimi einer Reihe schreiben soll, deshalb haben sie die beiden ersten Bücher auch übernommen.

Liebe Grüße,

Nele

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hawepe
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Re:

von hawepe (01.07.2008, 12:32)
Hallo Nele,

Nele Neuhaus hat geschrieben:
selbstkritisch bleiben!!!


Oder ueberhaupt erst einmal selbstkritisch werden.

Ich weiss, das kann manchmal ganz schoen frustrierend sein. Eigentlich sollte mein Autoren-Ratgeber schon längst bei Shaker liegen, aber dann habe ich das Cover einigen Graphikdesignern gezeigt - und darf mir jetzt ein neues Coverbild, eine neue Schrift und eine neue Farbe ueberlegen. Man kann auch sagen, das Cover ganz von vorne neu gestalten. Bis zu dieser Einsicht hat es allerdings zwei Tage gedauert :-(

Beste Gruesse,

Heinz.

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Claire
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Re:

von Claire (01.07.2008, 18:01)
@Nele

Deine Geschichte macht wirklich Mut! Ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Erfolg! thumbbup
LG Claudia

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Judith
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Re:

von Judith (01.07.2008, 23:18)
Hallo Nele,

die Hannah-Geschichten wurden bei Wolff abgelehnt, sind auch nicht sehr außergewöhnlich, sondern eben das, was viele Kinder gerne hören. Mein vorletztes Manuskript konnte ich nicht hinschicken, da es für Kinder ab 9 Jahren ist, der Verlag aber dort schon die Obergrenze hat.

Bei der Messe fand ich die Leute am Stand sehr sympathisch. Der Verlag gehört außerdem auf jeden Fall zu den kleineren Kinderbuchverlagen, die man ernstnehmen kann.

Meine bereits erschienenen Bücher biete ich keinem Verlag mehr an, auch nicht den zweiten Teil der Hannah-Geschichten (ist fertig geschrieben, wird jetzt illustriert und von mir nochmal überarbeitet). Die werde ich von vorneherein mit BoD machen. Aber ich habe zwei neue Manuskripte "unterwegs", wobei das vom letzten Sommer bald mit den Absagen durch ist. :cry:

Grüßle,
Judith
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Judith
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Re:

von Judith (31.07.2008, 12:19)
Gestern bekam ich für das Manuskript meines Erstlesebuches eine Absage eines der größten Kinderbuchverlage Deutschlands (der mit den 20 Manuskripten täglich). Es war diesmal kein vorgedruckter Formbrief, sondern mit persönlicher Anrede und im Text erkennbaren Stellen, dass das Manuskript angesehen worden war. So erlaubte ich mir, telefonisch rückzufragen, warum es abgelehnt wurde, um nicht unnötigerweise die nächsten hundert Jahre Manuskripte dorthin zu schicken.

Die Lektorin erinnerte sich noch an mein Manuskript (!) und sagte, es sei bis zum Lektorat vorgedrungen. Und somit wäre es schonmal gut, würde sich deutlich von dem abheben, was sie normalerweise geschickt bekommen. cheezygrin Es gab dann zwei Punkte, die dagegen sprachen. Zum einen nimmt der Verlag für seine Erstlesereihe eigentlich keine Newcomer (steht sogar hinten auf dem Cover "bekannte Autoren"), zweitens fehlte noch irgendwie ein "Knaller". so dass die Erstleser gleich zu Anfang wissen, sie müssen das Buch unbedingt weiter- und zuende lesen.

Trotz der Absage bin ich mächtig stolz. Es ist einer der ganz großen Verlage, an die man kaum 'rankommt. Und über den Schritt bis zum Lektorat habe ich mich sehr gefreut.

Nun, die Geschichte liegt noch bei drei großen und zwei mittelgroßen Verlagen. Da obiger Verlag der von mir anvisierte war und ich jetzt die Absage habe, werde ich das Manuskript noch an einige weitere verschicken. Vielleicht klappt's an anderer Stelle.

Grüßle und schönen Tag,
Judith
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