Manuskriptform

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (23.11.2008, 21:54)
Conny hat geschrieben:
Um es mal auf Eifeler Platt zu sagen: Häh????

Entschuldige, ich verstehe nur Bahnhof ... :(

Welche Schrift ist denn z.B. eine solche Nichtproportionalschrift? Damit wäre mir geholfen.


Kann man sehr einfach selbst testen. Öffne deine eigene Textverarbeitung und dann schreibst du fünf große W nebeneinander und dann in der Zeile darunter fünf kleine i in den Schrifttypen

a) in Arial oder Times Roman
b) in Courier oder Courier New

und dann schau dir an, wie viel Platz die fünf W und die fünf i verbrauchen. Ist der Platzverbrauch unterschiedlich, handelt es sich um eine Proportionalschrift (ein Buchstabe verbraucht so viel Platz, wie er breit ist).
Verbrauchen die fünf w und die fünf i gleich viel Platz, handelt es sich um eine Nichtproportionalschrift, weil jedem Buchstaben so viel Leerraum links und rechts hinzugefügt wird, dass ein kleines i so viel Platz wie ein großes W verbraucht.

Das Thema AIDA ist weiter oben korrekt beantwortet worden. Weitere Details dazu siehe hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/AIDA-Modell

LG
Siegfried

LOFI

Re:

von LOFI (23.11.2008, 22:01)
Hi Conny,

Nichtproportionalschriften findest du auf deinem PC wie folgt:

Start Programme Zubehör Systemprogramme Zeichentabelle

In der Zeichentabelle gibt es oben eine Dropdownliste.
Wenn du die anklickst und die List e anschaust, stehen vor den Schriftarten, die dort aufgelistet sind diverse Zeichen für Truetype etc. Überall dort wo nichts steht, handelt es sich um eine Nichtproportionalschrift.

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Conny
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Re:

von Conny (23.11.2008, 22:01)
Ich danke euch vielmals! Jetzt sehe ich klarer!

LG, Conny
"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
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Hiob
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Re:

von Hiob (24.11.2008, 19:26)
Gleich noch eine Frage.

Schreibt man linksbündig oder Blocksatz?

Fragt mit erbsenzählendem Blick
Hiob

LOFI

Re:

von LOFI (24.11.2008, 19:28)
Hiob hat geschrieben:
Gleich noch eine Frage.

Schreibt man linksbündig oder Blocksatz?

Fragt mit erbsenzählendem Blick
Hiob


Wie du möchtest. ich persönlich bevorzuge den Blocksatz. Nur Aufpassen, dass keine zu großen Wortlücken entstehen, was aber bei Normseiten-Zeilenlänge von 60 Anschlägen seltener ein Problem ist.

VG

Lorenz

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (24.11.2008, 19:37)
Hiob schrieb:

Ich möchte mein Manuskript in eine Form bringen, in der ich es bei den Verlagen vorstellen kann.

Da würde ich aber von Blocksatz abraten. Der wird erst interessant, wenn Du selbst Druckvorlagen erstellst.

Bei Manuskripteinsendungen an Verlage linksbündig und unbedingt ohne Silbentrennung.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.11.2008, 19:45)
Hiob hat geschrieben:
Gleich noch eine Frage.

Schreibt man linksbündig oder Blocksatz?

Fragt mit erbsenzählendem Blick
Hiob


Ich zitiere mich mal selbst:

Siegfried hat geschrieben:
Leseprobe:

- ca. 20 bis 40 Seiten
- Standardmanuskriptform: 30 Zeilen zu je 60 Zeichen in einer Nichtproportionalschrift, mindestens 1,5fache Zeilenschaltung, einseitig bedruckt, rechter Rand deutlich breiter als der linke Rand, kein Blocksatz, keine Trennungen (auch keine automatischen!), Deckblatt mit Autorenname und Kontaktadresse, auf der Manuskriptseite Name, Adresse und Buchtitel im Seitenkopf, Seiten durchgehend nummerieren
- die Leseprobe nicht heften, klammern, binden oder sonstwie fest zusammenpappen. Lektoren wollen Einzelblätter! Gummiband drum herum reicht!
- das Manuskript muss sauber aussehen. Seiten mit Flecken, Eselsohren oder sichtbaren Korrekturen austauschen!



Manchmal frage ich mich, wozu ich ausführliche Informationen bereitstelle, wenn sie dann doch nicht gelesen werden ... :(

LG
Siegfried

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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (24.11.2008, 20:19)
Hallo Hiob,

BoD Fun kostet in der Herstellung nichts, nur die Bücher, die du bestellst musst du bezahlen. Auf www.bod.de findest du alle nötigen Informationen unter Bod Fun.
Wenn du weder überzeugen willst, noch irgendwie in die Öffentlichkeit, ist das der einzige Weg einer Veröffentlichung, bei der du kontrollieren kannst, wer dein Buch liest.

Beste Grüße, Gabi
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

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JulyRose
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Re:

von JulyRose (24.11.2008, 20:30)
cosmopolit hat geschrieben:
Siegfried hat folgendes Geschrieben:
Wieso wagt sich jemand, der von sich behauptet, öffentlichkeitsscheu zu sein, mit seinen Büchern in das Licht der Öffentlichkeit?

Das ist genau die Frage(Nagel auf den Kopf getroffen)


Macht ja Walter Moers auch. Den kennt niemand, da weiß niemand wie er aussieht ... so what? Hindernis ist es nicht, kein Verlag wird es als absolutes NoGo betrachten und ins Anschreiben oder Vita gehört's auch nicht.

Liebe Grüße
Juliane
die sich schon auf ihre erste Lesung freut ;)
Das Lied der Sonnenfänger (Januar 2011)
Die Rose der Kreuzritter (März 2011)

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Conny
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Re:

von Conny (25.11.2008, 08:20)
Siegfried hat geschrieben:

Manchmal frage ich mich, wozu ich ausführliche Informationen bereitstelle, wenn sie dann doch nicht gelesen werden ... :(

LG
Siegfried



Oh doch, lieber Siegfried! Ich sauge Deine Infos förmlich auf, da Du ja wirklich bewandert bist. Da kann ein Anfänger wie ich noch einiges lernen!
Weitermachen!!! thumbbup

LG, Conny
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hawepe
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Re:

von hawepe (25.11.2008, 08:32)
Hallo Juliane,

JulyRose hat geschrieben:
Macht ja Walter Moers auch. Den kennt niemand, da weiß niemand wie er aussieht ... so what? Hindernis ist es nicht, kein Verlag wird es als absolutes NoGo betrachten


Natürlich gibt es für alles auch immer Ausnahmen. Wenn man auf diese setzt, sind Fragen hier allerdings ziemlich überflüssig. Ohne permanente Öffentlichkeit können Verlage ihre Bücher nun einmal nicht verkaufen.

Beste Grüße,

Heinz.

Hiob
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Re:

von Hiob (25.11.2008, 17:44)
von Conny :
Oh doch, lieber Siegfried! Ich sauge Deine Infos förmlich auf, da Du ja wirklich bewandert bist. Da kann ein Anfänger wie ich noch einiges lernen!


Conny, da musst du aber aufpassen, dass du nicht zu seinem Double wirst, hmm? Da heute ja jeder „an sich arbeitet“,. wachsen will und sich für ein bestimmtes „eigenes“ Ziel an die die ihm Wahrheit spenden, anpasst, haben wir ja beinahe 6,7 Milliarden fast fertige Doubels. Es wäre also nicht so schlimm, Conny, wenn du mit einem gesunden und angemessenen „Widerstand in Blocksatz“ beginnst. Ich werds mal mit einem dickeren Rand und einer gewagten bunten Heftklammer am Anschreiben versuchen.
*mit geballter Faust und heroischer Stimme von einer brennenden Barrikade herunterschmetter *
Also Siegfried, siehs mir nach, so brechend ernst ist das alles nicht gedacht, was da zu deinem Grummeln führte.

Ich möchte mich jedenfalls für die vielen Infos bei allen bedanken, genau das wollte ich wissen.

Soweit
Hiob

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Conny
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Re:

von Conny (25.11.2008, 21:21)
Lieber Hiob!
Ich möchte etwas lernen - nicht kopieren!

LG, Conny
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AF Verlag

Re:

von AF Verlag (26.11.2008, 11:21)
hawepe hat geschrieben:
Ohne permanente Öffentlichkeit können Verlage ihre Bücher nun einmal nicht verkaufen.


Wie wahr, wie wahr

Hiob
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Re:

von Hiob (09.12.2008, 22:56)
Bedeutet das, dass ihr schreibt, um euer Selbstbild aufzumöbeln und Geld zu verdienen?
Das kann ich garnicht glauben. :shock::
Hiob

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