Manuskriptform

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Judith
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Re:

von Judith (13.01.2009, 12:03)
Bei meinen Erstlesemanuskripten ist es auch so, da schreibt man 20 Manuskriptseiten und muss ziemlich exakt auf eine bestimmte Zeichenzahl kommen. Ist manchmal pingelige Kleinarbeit. Wo kann ich einen Halbsatz streichen, wo etwas noch etwas kürzer ausdrücken ...?

Grüßle,
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Mochi-kun
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Re:

von Mochi-kun (09.03.2009, 12:15)
Ich hätte da noch zwei wichtige Fragen:

1.) In welcher Din Form sollte die Leseprobe gestaltet sein? Din A5 oder doch Din A4?

2.) Ich weiß, wie eine Normseite von den Zahlen her aussieht. (60 anschläge / 30 zeilen etc.) Aber wie sieht so eine Seite letztendlich wirklich aus? Können in einer Zeile auch mal weniger als 60 Anschläge stehen? (Wenn der Satz beendet ist oder wenn ich einen Absatz mache)
Kann auch mal eine Zeile frei bleiben?
Oder ganz einfach: Ist die Normseite genau so gestaltet, wie sie später für das Buch gedruckt werden würde? Und muss ich einen breiteren rechten Rand an der Seite lassen, sofern ich es als Leseprobe sende?

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Judith
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Re:

von Judith (09.03.2009, 14:03)
Hallo Mochi-kun,

die Manuskript-Probeseiten verschickst du als A4 Normseite. Natürlich gibt es auch Zeilen mit nur 4 Zeichen. Ich lasse rechts einen breiteren Rand für eventuelle Korrekturen.

Grüßle,
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (09.03.2009, 14:07)
Mochi-kun hat geschrieben:
Ich hätte da noch zwei wichtige Fragen:

1.) In welcher Din Form sollte die Leseprobe gestaltet sein? Din A5 oder doch Din A4?


A4 - immer!

Mochi-kun hat geschrieben:
2.) Ich weiß, wie eine Normseite von den Zahlen her aussieht. (60 anschläge / 30 zeilen etc.) Aber wie sieht so eine Seite letztendlich wirklich aus? Können in einer Zeile auch mal weniger als 60 Anschläge stehen? (Wenn der Satz beendet ist oder wenn ich einen Absatz mache)
Kann auch mal eine Zeile frei bleiben?
Oder ganz einfach: Ist die Normseite genau so gestaltet, wie sie später für das Buch gedruckt werden würde? Und muss ich einen breiteren rechten Rand an der Seite lassen, sofern ich es als Leseprobe sende?


Die Formatierung von 60 Zeichen bei 30 Zeilen ist die Maximalangabe. Selbstverständlich kann eine Zeile weniger als 60 Zeichen enthalten.

Zeilen freilassen ist nur dann notwendig/erwünscht, wenn später im Buch auch eine Leerzeile gesetzt werden soll. Bei belletristischen Texten sind Leerzeilen unüblich. Zur Hervorhebung eines Absatzes kann eine Einrückung der ersten Zeile eines Absatzes vorgenommen werden (die erste Zeile rückt zwei bis drei Zeichen ein).
Die Normseite hat layoutmäßig nichts mit dem späteren Seitenlayout des Buches zu tun.
Wenn das Manuskript als Leseprobe an einem Verlag geht, sollte ein ausreichend breiter Rand rechts vorhanden sein. Der sonst übliche breite linke Rand dient eigentlich nur dazu, wenn die Seite gelocht und abgeheftet werden soll.
Ausgedruckte Manuskripte auch nicht lochen, heften oder sonstwie binden. Dafür aber mit Seitenzahlen versehen (für das eventuelle "Dreihundert-heb-auf"-Spiel cheezygrin )

LG
Siegfried
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Judith
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Re:

von Judith (09.03.2009, 14:12)
Und am besten auf jeder Seite deinen Namen und den Arbeitstitel. Kürzlich wurde ich vom Verlag auf meinen neuen Roman angesprochen, er war aber gar nicht von mir. :shock:: Der Autor hatte vergessen, seinen Namen aufs Manuskript zu schreiben. dozey:

Grüßle,
Judith
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Mochi-kun
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Re:

von Mochi-kun (11.03.2009, 20:51)
Aucht nicht schlecht :lol:

Also das heißt dann, Absätze können rein, sofern ich sie auch für das Buch so geplant habe? Und die Zeileneinrückung nach nem Absatz ist auch in Ordnung? (hab bei mir 0,6 cm Einrückung genommen, weiß ja nicht, ob es dafür auch ne feste Regel gibt.)

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