Mein erster Roman bei Shaker Media

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Körsten
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Re:

von Körsten (30.07.2008, 16:21)
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Frank-Freres
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Re:

von Frank-Freres (30.07.2008, 23:14)
Hallo,

also die Änderung der Regelung für die ISBN - Kosten war doch im letzten Shaker Media Newsletter enthalten. Maßgeblich ist letztendlich doch der Vertrag den man abschließt und nicht die Erläuterungen auf den www-Seiten. Der Mustervertrag ist bei Shaker auch auf der Seite mit den Kalkulationen (Honrare etc.) verfügbar. Auch dort ist unschwer die Verrechnung der Vorlaufkosten nachzulesen. Für mich ist dieses Thema daher überhaupt nicht kritikwürdig. Nun zur Frage ob diese Regelung eine Verbesserung darstellt oder nicht. Shaker Media geht für diese Kosten zunächst in Vorleistung und für uns Autoren besteht keine Zahlungspflicht. Also eine klare Verbesserung. Läuft das Buch nicht gut, trägt Shaker Media die Kosten alleine. Für mich genau das Unterscheidungungsmerkmal zwischen Verlag und Dienstleister. Was soll daran nicht gut sein ?

Gruß

Frank
In der Ruhe liegt die Kraft

Körsten
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Re:

von Körsten (31.07.2008, 06:22)
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Frank-Freres
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Re:

von Frank-Freres (31.07.2008, 09:11)
Hallo Körsten,

also im Musterverlagsvertrag auf der Kalkulationsseite von Shaker steht es in §5 im ersten Satz. Demanch verzichtet der Autor für X Exemplare auf ein Honorar. Ich finde das ausreichend und deutlich.

Aber in der Annahme man bezahle dies mit seinem eigenen Geld, muss ich dir leider widersprechen. Denn man verzichtet ja auf das entsprechende Honorar und erwirbt auf diesen Betrag somit keinen Anspruch. Das ist also nie eigenes Geld geworden. Vielmehr liegt hier einfach eine eigenständige Honorarvereinbarung bzw. Vertragsformulierung vor. Der Herr Lammertz von Shaker Media hat diesbezüglich im Interview bei Literaturcafe.de also schon die Wahrheit gesagt.

Diesbezüglich finde ich die Vergleiche mit BoD daher nicht sonderlich passend. Die müssen darauf ausdrücklich hinweisen, da man für die ISBN eine Rechnung bekommt und den Betrag vom eigenen Konto an BoD überweisen muss und zwar unabhängig vom Verkaufserfolg.

Außerdem hat Thesken auch über eine gewisse Flexibilität bei Shaker berichtet. Vielleicht trifft das auch einzelne Modalitäten oder Vertragspassagen zu.

Gruß

Frank
In der Ruhe liegt die Kraft

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (31.07.2008, 12:19)
Sehe ich das richtig? Wenn die X Exemplare überhaupt nicht verkauft werden, dann legt Shaker drauf. Ob die das bei der derzeitigen Schreibwelle lange durchhalten?
Liebe Grüße
Christel

Thesken

Re:

von Thesken (31.07.2008, 12:43)
@ Frank, richtig, bei mir haben die sich recht flexibel gezeigt. Ich verzichte natürlich auch auf das Honorar für X Exemplare, aber der Passus mit der Online-Veröffentlichung wurde bei mir ohne Diskussion komplett aus dem Vertrag gestrichen. Sämtliche anderen Fragen wurden mir freundlich und zügig beantwortet, so dass ich innerhalb von wenigen Tagen nach Erhalt des ersten Vertrags die endgültige Version vorliegen hatte, die ich dann unterschrieben habe.

Meine Druckfreigabe ist seit Montag bei Shaker, so dass ich euch bald auch meine Erfahrungen mit der Qualität mitteilen kann. Im Bookshop bin ich auf jeden Fall schon seit einigen Tagen gelistet cheezygrin

Liebe Grüße,
Theresa

P.S.: @ Bärentante: Das ist so richtig, allerdings fordert Shaker eine Leseprobe an, bevor sie einen Vertrag anbieten. Wenn sie also der Meinung sind, kein einziges Buch davon verkaufen zu können, werden sie es wohl ablehnen :wink:

Körsten
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Re:

von Körsten (31.07.2008, 14:38)
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joker123
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Re:

von joker123 (31.07.2008, 16:58)
Sehe ich das richtig, dass für dich 50 Euro zu viel sind??
Bei Shaker zahlst du keinen Cent Datenhaltungskosten (im Gegensatz zu Bod).
Bei Shaker bekommst du freie Rezensionsexemplare (bei BodClassic ist dies nicht der Fall).

Jetzt hol`nochmal deinen Taschenrechner raus und rechne nach, bei welchem Verlag du letztendlich mehr zahlst.

Körsten
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Re:

von Körsten (01.08.2008, 14:11)
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Frank-Freres
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Re:

von Frank-Freres (01.08.2008, 21:31)
Hallo Körsten,

leider muss ich dir auch bezüglich dieses Postings widersprechen. Du hast eine falsche Sichtweise der Dinge und bringst Kosten und Einnahmen durcheinander. Die ISBN- und Datenhaltungsgebühren von BoD sind Kosten und entstehen unabhängig von deinen Buchverkäufen.
Werden keine Bücher verkauft, was im Belletristikbereich zeitweise durchaus passiert, fällt deine Verrechnung von Datenhaltungsgebühren und Handesspanne aus. Verkauft wird dein Buch vielleicht, die Kosten enstehen aber ganz sicher.

Dann vergleichst Du bei Shaker und BoD Preise inklusive Barsortiment und sprichst davon wieviel du zahlst. Du bezahlst diese Beträge aber nicht, vielmehr meinst du vermutlich wieviel in deiner Kalkulation für Herstellkosten und Rabatt für das Barsortiment vom Endverkaufspreis abgezogen wird und wieviel du bekommst bzw. dann als Honoraranteil ausgezahlt wird.
Jedoch sind BoD und Shaker Media in diesem Punkt sowie in vielen anderen Punkten gar nicht vergleichbar, da es sich wie bereits erwähnt um völlig unterschiedliche Konzepte und Angebote handelt. Die von dir erwähnte Listung im Barsortiment bei BoD und die echte Präsenz im Barsortiment bei Shaker Media (und teilweise bei BoD) sind völlig unterschiedlich. Ich sprach zuletzt auf der Buchmesse mit dem Einkaufsleiter eines Barsortiments darüber. Tausende Bücher sind demnach im Barsortiment gelistet aber nur mit langen Bestellzeiten lieferbar. Das ist nicht Sinn und Zweck des Barsortiments. Da steht dann bei Amazon, bol etc. Lieferzeit 3-5 Wochen und laut besagtem Einkaufsleiter wird nur wenig bzw. ein ganz kleiner Prozentsatz dieser Bücher überhaupt bestellt. Wirklich wichtig ist dagegen die echte Präsenz im Barsortiment, also die Bücher die vom Barsortiment erworben werden, auf Lager sind und zur sofortigen Auslieferung zur Verfügung stehen. Das sind die Bücher die tatsächlich auch gekauft werden. Deshalb passt dein Vergleich in diesem Punkt sowie auch sonst nicht. Der Vergleich zwischen Shaker Media und BoD ist nicht so einfach möglich. Bei Shaker Media bekommst du eine persönliche Beratung und individuelle Betreuung sowie z.B. ein Referenzexemplar vor dem Druck. Weiterhin viele Aussattungsvarianten und manche Extrawünsche werden berücksichtigt. Für uns Autoren sind z.B. die Kosten für die Autorenexemplare entscheidend. All das und mehr spielt eine Rolle, das weisst du sicherlich selbst gut. Da kann man nicht einfach 39,- Euro einem anderen Betrag gegenüberstellen und davon ausgehen die Leistung sei gleich.

Die Modifikation der ISBN Gebühren die dich bei Shaker so sehr zu stören scheint, finde ich sehr autorenfreundlich. Angenommen du veröffentlichst bei Shaker 3 Romane. Einer läuft gut (z.B. wegen der Thematik) , die beiden anderen Bücher finden kaum Käufer. Somit werden bei Shaker nur 50.- Euro mit deinem Honorar für das erfolgreiche Buch verrechnet, bei den beiden anderen Büchern kaum etwas. Teilst du den Gesamtbetrag nun durch 3 ist die ganze Sache für dich viel günstiger als jetzt von dir erwartet. Und dieses Szenario ist gar nicht unwahrscheinlich. Deshalb stehe ich dieser neuen Regelung bei Shaker recht positiv gegenüber. Die bekommen ihre Gebühren also nicht in jedem Fall für jedes Buch und in jedem Monat, sondern nur im Erfolgsfall. Ist wirklich in Ordnung und für mich als Autor so ideal.

Gruß

Frank
In der Ruhe liegt die Kraft

Körsten
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Re:

von Körsten (02.08.2008, 06:37)
...
Zuletzt geändert von Körsten am 06.01.2009, 12:46, insgesamt 1-mal geändert.

Thesken

Re:

von Thesken (02.08.2008, 10:33)
So, bevor sich hier eine falsche Vorstellung festsetzt:

Bei Shaker zahlt man das Barsortiment nicht mit höheren Herstellungskosten!
Um es mal zu erklären: Bei bod hat man immer die gleiche Autorenmarge, ganz egal, über welchen Verkaufsweg.
Bei Shaker hingegen wird unterschieden. Der Verkauf über den Verlag, der Verkauf über den Buchhandel (mit glaube ich 25 % Rabatt) und der Verkauf über das Barsortiment (mit 40 % Rabatt). Natürlich müssen diese Rabatte vom Verkaufspreis abgezogen werden können, ohne dass man in die Miesen kommt, deshalb müssen die Bücher mit Barsortiment teurer verkauft werden. Die Herstellkosten bleiben aber gleich, d. h. wenn der Autor ein Buch selber verkauft, verdient er logischerweise auch mehr daran, wenn der Verkaufspreis durch Barsortimentslistung teurer verkauft werden muss.
Ich selber habe mich gegen das Barsortiment entschieden, weil ich dann mein Buch nochmal über einen Euro teurer machen müsste, mit einer Marge von ca. 10 Cent über Barsortiment. Meine Margen für Verkäufe über Shaker oder den Buchhandel wäre dann aber natürlich noch um einiges höher als jetzt.

Ich habe aber letztens erst gelesen, dass inzwischen viele Buchhandlungen immer mehr auch direkt beim Verlag bestellen und nicht mehr über Barsortiment, von daher hoffe ich, dass es sich nicht zu negativ für mein Buch auswirkt;)

Liebe Grüße,
Theresa

Danny
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Was mich interessiert ..

von Danny (05.08.2008, 18:43)
Mein Shaker Buch ist nun auch bei Amazon gelistet (seit heute). Allerdings kann man über Amazon direkt keines meiner Werke bestellen, sondern SHAKER erscheint als Drittanbeiter. Über diesen WEg muß der Kunde aber 3 Euro Versandkosten extra zahlen, was ich nicht gut finde. Da ich auch mein Erstwerk (BOD) bei Amazon habe, möchte ich, dass meine Interessenten die Möglichkeit haben, beide Bücher zusammen über Amazon zu kaufen.

Ich habe mal geschaut. EInige Bücher von Shaker sind tatsächlich über Amazon erhältlich (meist die von 2007) und die neueren Bücher nur über Shaker als Drittanbieter.

KEnnt jemand die Regelung? Ich möchte UNBEDINGT, dass mein Shaker Buch über Amazon direkt gekauft werden kann und dies nicht 3 Euro extra Versandkosten für meine Leser fordert blink3

Danny
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Re: Mein erster Roman bei Shaker Media

von Danny (05.08.2008, 18:45)
Thesken hat geschrieben:
So, da es langsam ernst wird, möchte ich mal meine ersten Erfahrungen schildern.

Ich habe mich für Shaker Media entschieden, da sie aus meiner Sicht einige Vorzüge gegenüber bod bieten:
- keine Vertragsbindung (Kündigungsfrist 1 Monat)
- keine monatliche Grundgebühr
- bessere Lieferfristen, da immer eine kleine Menge der Bücher auf Lager liegt

Meine bisherigen Fragen (vieeeele Fragen) wurden sehr freundlich und recht zügig per E-Mail beantwortet, es wird auf meine persönlichen Wünsche eingegangen (Sonderformat, Coverzeichner wird namentlich in Titelei genannt). Ich darf bereits vor Erscheinen meines Buches eine selbst ausgewählte Leseprobe mit Cover und Klappentext auf meine Homepage stellen. Die Covergröße wurde mir auf NAchfrage nochmal ausgerechnet und bestätigt, obwohl ein Buchrückenrechner auf der Homepage steht und auf meine Entschuldigung für die vielen Fragen kam nur nett zurück: "Das ist kein Problem, fragen Sie ruhig!"

Bisherige Bilanz: Gutes Angebot, sehr nette Betreuung!

Wenn mein Buch fertig ist, melde ich mich auf jeden Fall noch bzgl. der Qualität, da es hier ja einige interessiert, wie gut Shaker Media ist.

Liebe Grüße
Theresa


Unabhängig von meiner eben gestellten Frage bzgl. der Katalogisierung bei Amazon etc. kann ich diese Aussagen alle KOMPLETT bestätigen!

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Judith
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Re:

von Judith (05.08.2008, 19:13)
Hallo Danny,

ich kenne mich mit Shaker nicht aus. Aber gerade die Tatsache, dass die meisten Bücher nur über Shaker als Drittanbieter und mit dem Porto zu bekommen sind, ist für mich ein Punkt, der für BoD und gegen Shaker spricht. Die fünfjährige Vertragsbindung mit den 1,99 Euro pro Monat sehe ich als Datenerhaltungskosten nicht nur bei BoD sondern auch bei den Barsortimentern.

Grüßle,
Judith
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