Mit welchem Editor das Buch schreiben ?

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Zoso
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Re: Mit welchem Editor ein Buch schreiben?

von Zoso (08.02.2010, 02:13)
guenther klein hat geschrieben:
Hallo, Zoso
Die Art deiner Formulierung sagt mir, dass du nichts verstanden hast.
Noch ein Versuch:

Man müsste auf den Bildschirm ein Papier pappen, das den Maßen des zukünftigen Buch entspricht. So könnte man nie über das virtuelle Papier schreiben.

Womit kann dass erreicht werden, wenn wir von LaTeX reden?
Ich empfehle das Paket \usepackage{geometry}. Im Übrigen hat jede TeX-Distribution umfangreiche Dokus. Man kann nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht.

grüße guenther


Hi Günther,

nein das ist mir schon klar, ich kann in LaTex ja genau definieren wie groß die Seite sein soll. Welche Kulanz/Schwankungsbreite hat BoD denn letztendlich ?

Wie ich so in anderen Threads gelesen habe, treten hier ja öfters mal Fehler auf. Reicht 1 cm an jeder Seite so das auf keinen Fall Teile des Texts abgeschnitten werden ? (Es ist mir natürlich klar, dass dies letztendlich immer vom Einzelfall abhängig ist).

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guenther klein
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Mit welchem Editor ein Buch schreiben?

von guenther klein (08.02.2010, 14:02)
hi. Zoso

wenn ich mit LaTeX eine Pdf-Datei erzeugt habe und sie mit dem Adobe Reader betrachtete, ist das so, als hättest man bereits das fertige Buch in der Hand.

BoD verwendet nämlich für die Druckvorschau den gleichen Viewer.

Schreibe ich von rechts nach links, erscheint das Buch als von rechts nach links geschrieben. Habe ich einen großen Rand, erscheint das Buch mit dem großen Rand. Verstehe ich Grammatik als ein Fußbodenbelag, auf dem man herum turnen kann, erscheint das so:

"Hat du begreifen schön?"

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Oldenfelde
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Re: Mit welchem Editor das Buch schreiben ?

von Oldenfelde (08.09.2018, 14:51)
Eine interessante Diskussion, auch wenn Sie seit über zehn Jahren hier verstummt ist.

Selbst heute kommen InDesign und QuarkXPress nicht an das uralte TeX, LaTeX und Co. heran.
Ich habe von InDesign und von QuarkXPress die neuesten Versionen. Bei Büchern bis hundert Seiten kein Problem. Aber bei vierhundert Seiten versagt QuarkXPress (Version 2018) derzeit noch kläglich. Man muss das Buch dann in Kapitel aufteilen, wodurch jegliche kapitelübergreifenden Bezüge verloren gehen. Außerdem nervt das ständige Nachladen der Bilder, weil diese angeblich verändert wurden. Kann ja sein, dass die 2019 Version besser sein wird. Aber ich habe zwischenzeitlich LaTeX gefunden und werde nur noch Scribus testen, bevor ich höchstwahrscheinlich zu LaTeX zurückkehre.
Und bei Buchblocks, die ich mit LaTeX erstellt und mit PdfLaTeX übersetzt habe, gibt es keinerlei Fehlermeldungen über zu geringe Auflösungen bei Bildern. Bei QXP wurde bei den gleichen Bildern "gemeckert".
https://latex-buch.de/
Als Autor finde ich auch diese Signatur sehr passend:
Aus Zeitgründen sehe ich meistens von der Korrektur von Schreibfehlern ab. Man möge es mir fazein.

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Hannelore Goos
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Re: Mit welchem Editor das Buch schreiben ?

von Hannelore Goos (08.09.2018, 17:31)
Oldenfelde hat geschrieben:
Ich habe von InDesign und von QuarkXPress die neuesten Versionen. Bei Büchern bis hundert Seiten kein Problem.

Ich habe noch InDesign CS5 und damit ist es gar kein Problem ein beliebig großes Buch zu setzen, mit Querverweisen, Stichwortverzeichnis und Inhaltsverzeichnis über alle Teile. Du musst einfach ein Buchdokument anlegen und alle Teile dort zusammenführen. QuarkXPress kenne ich nicht.

Gruß
Hannelore
Es gibt Menschen, die denken gern, und Menschen, die schreiben gern. Leider sind das nicht immer dieselben. book:
(Aus einem Gartenforum)

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