Nochmal Schreibstil - nur diesmal anders?

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Lesebär
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Nochmal Schreibstil - nur diesmal anders?

von Lesebär (27.11.2014, 22:16)
Hey Forum,
ich habe bereits einmal eine andere Frage zum Thema Schreibstil gestellt, ich würde aber gerne mal was Anderes fragen.

Ich habe vorgehabt einen recht flotten Prolog zu schreiben, auch das erste Kapitel soll mit schnell aufeinanderfolgender Handlung beginnen und erst mit dem zweiten Kapitel möchte ich dann ausschweifender werden.
Haltet ihr das für sinnlos oder kann man das guten Gewissens machen?

LG Tobi cheezygrin

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gigantus
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Re:

von gigantus (28.11.2014, 12:05)
Also wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, würde ich sagen, dass mit der Zeit jeder seinen eigenen Schreibstil entwickelt. Dabei ist deine Idee oder Vorgehensweise sicherlich möglich - denke ich.

Das worüber ich mir Gedanken machen würde ist, dass der Leser damit nicht verwirrt wird und das auch einigermaßen nachvollziehen kann, was da passiert - damit der Leser nicht resigniert aufhört zu lesen.
Außerdem ist vielleicht wichtig, welche Lesergruppe du ansprechen willst.

Viele Grüße

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Thomas Becks
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Re: Nochmal Schreibstil - nur diesmal anders?

von Thomas Becks (28.11.2014, 12:19)
Lesebär hat geschrieben:
Ich habe vorgehabt einen recht flotten Prolog zu schreiben, auch das erste Kapitel soll mit schnell aufeinanderfolgender Handlung beginnen und erst mit dem zweiten Kapitel möchte ich dann ausschweifender werden.
Haltet ihr das für sinnlos oder kann man das guten Gewissens machen

Was ist ein recht flotter Prolog?
Wenn damit ein kurzer Prolog gemeint ist, ist das schon Mal gut. Wenn mit "flott" kurz und knackig gemeint ist, ist das ebenfalls gut.

Nun stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt empfiehlt, einen Prolog zu schreiben. Wenn ein Prolog nicht unbedingt dem Fortkommen der Geschichte dient, sollte man besser darauf verzichten.
Wenn Du meinst, der Leser müsse unbedingt die Vorgeschichte kennen, musst Du sie aufschreiben. Natürlich recht flott! Der Leser will schließlich mit der eigentliche Story beginnen. Rückblicke mögen die wenigsten Leser. Du musst also wirklich einen Grund für den Prolog haben.

Wir verkaufen hauptsächlich über das Internet und ein ausgedehnter Prolog frisst nur ein zu wertvolles Teil der Vorschau weg, nämlich den Anfang. Du musst also einen verdammt guten Grund haben, um ein Vorwort schreiben zu wollen.

Die zweite Frage hat mit Deinem Schreibstil zu tun. Du kannst unmöglich erst rasant beginnen, um dann langatmig weiterzuschreiben. Die ersten Seiten dienen unter anderem dazu, Informationen zu streuen. Das geht nur mit Geschick und hat nichts mit dem Tempo zu tun.
Das ist das Gleiche wie mit dem Vorwort: Wenn Du am Anfang der Geschichte eine Verfolgungsjagd brauchst, weil sie unwahrscheinlich wichtig ist und ohne sie die Story überhaupt nicht vorwärtsgeht, dann schreibe sie. Aber hektisch anfangen, um lahmarschig weiterzuschreiben? Vergiss es, das ist Müll.

Lesebär
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Re:

von Lesebär (28.11.2014, 21:59)
Danke schonmal für die Antworten :)

Also es handelt sich eher weniger um einen Prolog als um einen simplen Anfang, hab den Prolog heut morgen rausgestrichen^^
Mein Genre ist Science-Fiction.
Ich meine eigentlich auch eher am Anfang den Schauplatz etwas kürzer zu beschreiben um später noch Informationen hinzufügen zu können.
Also am Anfang zum Beispiel die "Akademie" nur kurz im Aussehen von außen beschreiben und in einem anderen Kapitel von innen, als Beispiel halt, ist noch völlig aus der Luft gegriffen.

Ich persönlich bin kein Fan von langen Texten und unnötig ausgedehnten Unterhaltungen sondern eher von Action und Taten, auch wenn es natürlich viele Dialoge gibt.

Ich möchte also zusammengefasst nicht schnell beginnen und dann langsam weiterschreiben sondern einige Informationen zum Beispiel zu Orten und Figuren zurückhalten um sie später einzufügen, wenn sie von Belang sind.
Meine Sorge war halt dass am Anfang die Beschreibungen zu kurz ausfallen, weil ich dazu so kaum Beispiele in Büchern gefunden habe, da ist immer alles lang und ausführlich beschrieben, auch Sachen die man später nie wieder braucht und nach zwei Seiten vergessen hat.

Sorry nochmal das ich mich falsch ausgedrückt habe angle:
LG Tobi

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (28.11.2014, 22:09)
@ Thomas
Deinen Beitrag habe ich mit großem Interesse gelesen. thumbbup

@Lesebär
Mich nerven endlose Beschreibungen der Umgebung in Büchern sehr. Als Leserin mag ich es lieber, wenn die Informationen mit dem Fortschreiten der Handlung Hand in Hand gehen und man sie dann bekommt, wenn man sie braucht. Deine geplante Vorgehensweise erscheint mir deshalb sinnvoll.

Gruß,
Monika
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Lesebär
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Re:

von Lesebär (28.11.2014, 22:19)
Ich war/bin nur etwas besorgt dass meine Beschreibungen kürzer ausfallen als bei anderen Autoren, meistens zumindest.
dozey:

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (28.11.2014, 22:43)
Monika K. hat geschrieben:
@ Thomas
Deinen Beitrag habe ich mit großem Interesse gelesen. thumbbup


Ich melde mich hier nur mal ganz kurz mit einer Frage - gerade wegen der Aussage "mit großen Interesse gelesen" - bzgl. deiner Äußerung in einem anderen Diskussionsfaden:

http://www.bod.de/autorenpool/artikel-t ... tml#208808
08.11.2014 21:01 Uhr

In welche Gruppe fällt Lesebär?

Monika K. hat geschrieben:

Insgesamt sehe ich in keiner der drei Gruppen eine Zielgruppe für Schulungen zum Thema "Schreibhandwerk".


Keine Schulung zum Thema "Schreibhandwerk"? Was ist das, was Thomas gemacht hat?

Vielleicht ist meine Frage doch nur rhetorischer Art. Und damit bin ich wieder raus aus dieser Diskussion hier.
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (28.11.2014, 23:21)
Siegfried hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
@ Thomas
Deinen Beitrag habe ich mit großem Interesse gelesen. thumbbup


Ich melde mich hier nur mal ganz kurz mit einer Frage - gerade wegen der Aussage "mit großen Interesse gelesen" - bzgl. deiner Äußerung in einem anderen Diskussionsfaden:

http://www.bod.de/autorenpool/artikel-t ... tml#208808
08.11.2014 21:01 Uhr

In welche Gruppe fällt Lesebär?


Ansonsten geht es dir aber gut, ja? Ich empfinde diese Frage als äußerst ungezogen. Du anscheinend nicht. dozey: In welche Gruppe gehörst denn du? Und ich? angle:

Siegfried hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:

Insgesamt sehe ich in keiner der drei Gruppen eine Zielgruppe für Schulungen zum Thema "Schreibhandwerk".


Keine Schulung zum Thema "Schreibhandwerk"? Was ist das, was Thomas gemacht hat?


Das fällt bei mir in diese Rubrik:
"(...)"Austausch mit Gleichgesinnten", der hier ja manchmal zu konkreten Fragen stattfindet, aber keines an Grundlagenschulungen. Bei dir scheint das dasselbe zu sein, bei mir nicht."
(Dieses Zitat findest du in dem von dir genannten Thread in meinem Kommentar vom 09.11.2014, 09:28 )
Ich habe deine Grundlagenschulungen aus dem Jahr 2012 (?), die du wutentbrannt gelöscht hast, weil sich "nur" drei Mitglieder daran beteiligt hatten, sehr gut in Erinnerung und bezog mich auf sie. Es fehlte leider die Quellenangabe zu dem damals ausführlich vermittelten Wissen, obwohl das auch bei indirekten Zitaten erforderlich ist, wenn wir gerade beim Thema sind. Wenn Thomas hier als Antwort auf eine konkrete Frage seine persönlichen Erfahrungen einbringt, hat das wenig zu tun mit dem "Schulespielen", das du damals aufgeführt hast. Und damit bin ich ebenfalls aus der Diskussion mit dir "raus".

Wann gewöhnst du dir eigentlich mal ab, fremde Threads, die friedlich verlaufen, völlig ungeniert für irgendwelche alten Meinungsverschiedenheiten zu kapern, die anscheinend noch immer an dir nagen? Mach das doch in dem Thread, in den das gehört, und beziehe dich dort meinetwegen auf diesen hier. Betrachte meine Frage gerne als rhetorisch und bleib weiter "raus", damit hier die Leute antworten können, die sich ernsthaft für ihre Mitmenschen interessieren und sie nicht nur als gesichtslose Statisten in ihrer persönlichen Schmierentheateraufführung betrachten. Starte doch einfach wieder in der Schreibwerkstatt deine Schulungen, wenn sie dir so wichtig sind. Wer hindert dich daran? Wer hat dich damals daran gehindert? Es kann sich beteiligen, wer will, und hoffen, dass sie nicht wieder von dir gelöscht werden. "Vergiss" halt die Quellen nicht. angle:

Gruß,
Monika
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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (29.11.2014, 10:33)
Wenn ich mir den ersten Thread von Tobi ansehe, kann ich die Reaktion von Siegfried fast nachvollziehen. Siegfrieds längerer Beitrag schien Tobi schon zu langweilen, da kam keine Reaktion von ihm. Von Ricos kurzem Beitrag war er dann hin und weg. Tobi schreibt, er hätte schon viel gelesen. Das ist relativ. Wenn er 12 Jahre alt ist, wären z.B. fünf Bücher eine Unmenge. Wäre er 15, dann sind 20 Bücher ganz schön viel usw. Vielleicht erzählt uns Tobi ein wenig mehr über sich, dann bräuchten wir auch nicht lange spekulieren, in welche Gruppe (Schublade) :? er zu stecken ist.

@Tobi, es macht den Eindruck, als wenn Du alles ganz schnell wissen möchtest, um bloß bald loslegen zu können. Aber so schnell schießen selbst Deine Sci-Fi-Helden nicht. :D
In Büchern nachzuschauen, wie es andere Autoren gemacht haben, ist schon nicht schlecht, es sollte aber nicht der erste Weg sein. Wichtiger ist, noch mehr zu lesen. Irgendwann wirst Du Deinen oder Deine Lieblingsautoren gefunden haben. Diese Autoren werden automatisch Deinen eigenen Stil beeinflussen. Das brauchst Du also nicht zu lernen, der Schreibstil entwickelt sich von ganz alleine.
Was Du aber unbedingt lernen musst, ist das Handwerk. Da gibt es super Bücher drüber. Wenn Du Tipps für Bücher haben möchtest, sag Bescheid.

Lesebär
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Re:

von Lesebär (29.11.2014, 11:39)
Hey alle miteinander :D

Also erstmal vorweg ich wollte hier natürlich keinen Streit vom Zaun brechen kam bei den Thema gar nicht mit.

"Siegfrieds längerer Beitrag schien Tobi schon zu langweilen, da kam keine Reaktion von ihm."
Das stimmt so nicht, meine Antwort wurde nur unter Ricos Post gepostet, er hat nur vor mir auf Absenden gedrückt, da mir beide Antworten gefallen haben und hilfreich waren habe ich es einfach stehen lassen, auch sorry dafür ;)

Kurz zu mir:
Ich bin 21 und lese seit ungefähr fünf Jahren Bücher, ich habe eigentlich immer eines auf dem Nachttisch liegen, wobei ich für ein Buch in der Regel nicht mehr als zwei Wochen brauche.
Die allermeisten Bücher befassen sich mit Science-Fiction und Moderne Polit-/Spionagethirller, ab und zu ist auch mal ein Fantasy-Buch dazwischen.
Einer meiner Lieblingsautoren ist zum Beispiel Dale Brown.
Ich habe also bereits viel gelesen, aber auch zum Thema Schreibstil mir ein paar ausgewählte Kapitel noch mal angeschaut.

Ich denke nicht dass ich es zu schnell angehen möchte, habe ja schließlich keinen Termindruck, was auch fatal wäre da ich Student bin^^
Ich habe die Phantasie ein eigenes Buch zu schreiben nun schon seit ungefähr zwei Jahren, mich aber nie wirklich getraut mal was zu schreiben weil ich immer dachte Autor muss man können und man muss vom Verlag "entdeckt" werden (wie zum Beispiel ein Fußballspieler von einem Scout).

Ich hätte gerne einige Bücher zum Thema "Handwerk" also
"Was Du aber unbedingt lernen musst, ist das Handwerk" nech?^^
Als Student habe ich aber leider weder die Zeit noch das Geld mir viele dicke Wälzer zu kaufen und sie zu lesen, ich bin froh wenn ich zweimal die Woche am Buch arbeiten kann weil es mir halt Spaß macht.

"so schnell schießen selbst Deine Sci-Fi-Helden nicht."
Bisher ist in meinem Buch nicht ein Schuss von einem "Helden" abgefeuert worden" also passt das nicht aber ich weiß natürlich was du meinst :P

LG Tobi smart2

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (29.11.2014, 12:02)
Willkommen im Forum, Tobi! thumbbup

Es tut mir leid, dass ich mich in deinem Thread an einem "themenfremden Austausch" beteiligte, und bitte um Entschuldigung.

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen:

Lesebär hat geschrieben:
Ich war/bin nur etwas besorgt dass meine Beschreibungen kürzer ausfallen als bei anderen Autoren, meistens zumindest.
dozey:


Man sammelt beim Schreiben sehr viele Erfahrungen, wenn man das Geschriebene nach ein paar Tagen in Ruhe durchliest und auf sich wirken lässt. Wenn dir dann deine kurzen Beschreibungen immer noch gefallen, würde ich sie stehen lassen. Wenn du den Eindruck hast, dass Informationen fehlen, kannst du sie nachträglich einbauen. Schreiben ist ein dynamischer Prozess. Man sollte sich nie scheuen, die ursprüngliche Fassung komplett umzuschreiben, wenn man später den Eindruck hat, dass irgendetwas nicht richtig rund läuft. Schreib einfach munter drauflos und lies es mit etwas zeitlichem Abstand kritisch durch. Ich habe das auch so gemacht und kam zu dem Entschluss, meinen allerersten Roman lieber gar nicht erst zu beenden. cheezygrin Ich fing stattdessen etwas anderes an, konnte aber die Erfahrungen, die ich inzwischen gesammelt hatte, gut gebrauchen.

Gruß,
Monika
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Lesebär
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Re:

von Lesebär (29.11.2014, 12:04)
Hab ich schon zwei mal getan, mittlerweile finde ich es besser ;)
aber es handelt sich natürlich noch um den Anfang

Alan Smithee
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Re:

von Alan Smithee (29.11.2014, 13:20)
Lesebär hat geschrieben:
Als Student habe ich aber leider weder die Zeit noch das Geld mir viele dicke Wälzer zu kaufen und sie zu lesen,

Kaufen ist gar nicht nötig. Als Student hast du sicherlich eine (Uni-)Bibliothek, in der du Bücher ausleihen kannst. Lesen ist aber durchaus nötig.

Lesebär
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Re:

von Lesebär (29.11.2014, 14:33)
Was ich studiere hat leider nichts damit zu tun, ich bezweifel dass ich dort Fachliteratur dazu finde.

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (29.11.2014, 18:53)
Natürlich haben gute Fachbücher ihren Preis. Das Geld ist aber gut angelegt.
Bevor ich das erste Mal in die Tasten gehauen habe, las ich acht Fachbücher über das Schreiben.

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Hier wird erklärt, wie man gute Drehbücher schreibt. Ja, Du hast richtig gelesen. Drehbücher! Ich wollte ursprünglich Drehbuchautor werden und bin deshalb auf dieses Buch gestoßen.
Das Drehbuchschreiben erfordert viel Disziplin, hier sind einige Dinge mehr zu beachten als bei einem Roman. Doch es geht Dir ja nicht ums Drehbuchschreiben.
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Einige Tricks der Filmemacher lassen auch die Verwendung für Romane zu.
Das Wichtigste jedoch ist, gute Storys schreiben zu können. Und ein Roman ist nichts anderes als ein Film, die Bilder entstehen im Kopf des Lesers.
Doch als Romanautor hast Du nicht die Zwänge und Einschränkungen, die Drehbuchautoren haben. Du kannst Deine Helden jeden Ort der Welt besuchen lassen, Du kannst teure Jumbos abstürzen lassen oder die Bank von England sprengen.
Als Budget reicht BAföG. :D

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