noelle - Prolog

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


Bitte beurteilt meinen Prolog nach deutschen Schulnoten.

Umfrage endete am 27.11.2008, 13:34

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Abstimmungen insgesamt: 13

LOFI

Re: Prolog

von LOFI (14.11.2008, 13:38)
Siegfried hat geschrieben:
P.S.: Mehr als dieser sprachlich unzulängliche Satz (so etwas kann immer mal jemandem passieren) überrascht mich, dass niemand hier solche Schwachpunkte bemängelt. Nehmt ihr es in Texten einfach hin? Ist es euch egal, wenn ihr so etwas lest? Oder sagt ihr tatsächlich, das es gut und lesbar sei?


Hi Siegfried,

vielleicht sehen es andere anders, weil es ihnen keine Probleme macht. Das solltest du akzeptieren. Abgesehen von deiner Satzanalyse, die wiedermal schlüssig ist, gibt es auch noch soetwas, wie einen persönlichen Schreibstil, und der ist nunmal Geschmacksache. Nicht alle Sätze, die verbesserungswürdig sind, sind gleich auch unzulänglich; das sind so entgültige Urteile, die nichts mehr daneben existieren lassen.

Aber jetzt bitte nicht wieder gleich beleidigt sein.
Ich habe den Text übrigens mit 2 bewertet, und weißt du auch warum? Weil die Idee gut ist, es gibt einen Spannungsbogen,es kommt eine passende Stimmung rüber und man muss die Unerfahrenheit der jungen Autorin mit einbeziehen in die Bewertung. Somit ist das natürlich eine RELATIVE NOTE, sozusagen für einen "Erstklässler des Schreibens."

Und wer dem Text eine 5 gibt, und das rein technisch begründet, hat sogesehen auch Recht. Aber die Technik alleine macht es eben nicht. Ich habe den Text gestern abend gelesen, und noch heute geht mir diese Stimmung durch den Kopf.

Natürlich kann man den Text noch nicht so veröffentlichen. Keine Frage.

Und wenn ich deswegen ein Weichspüler bin, danke, gerne, habe ich kein Problem mit.

VG

Lorenz

Dozen-Roses

Re: Prolog

von Dozen-Roses (14.11.2008, 15:08)
Niemand hier sagt, dass der Text sehr gut und sehr gut lesbar ist. Das spiegelt sich in allen Aussagen und oben in der Abstimmung wieder.
Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Alles zusammen ergibt ein Ganzes. thumbbup
Zuletzt geändert von Dozen-Roses am 14.11.2008, 22:20, insgesamt 2-mal geändert.

anja1989
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Re:

von anja1989 (14.11.2008, 15:08)
Hi ihr fleißigen :wink: ,
ich danke auch für eure ehrliche Antworten.
Was mir aber wichtig wäre, die Idee zu bewerten, nicht die Rechtschreibung oder die Grammatik, mit der werde ich mich auch noch richtig befassen smart2
@Sigfried: Du hast das Prinzip verstanden thumbbup

Mit diesem einen Satz
"Es waren erstaunlich wenige Kinder dafür, dass es der erste warme Tag im Jahr war." bin ich selbst nicht einverstanden, das muss ich auf jedenfall noch ändern, wenn mir etwas besseres einfällt blink3



Was wäre eure Note für diese Idee?

LG Anja

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Siegfried
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Re: Prolog

von Siegfried (14.11.2008, 15:11)
LOFI (Moderator) hat geschrieben:
vielleicht sehen es andere anders, weil es ihnen keine Probleme macht. Das solltest du akzeptieren.


Dazu kann ich nur jemandem aus der Schreibgruppe zitieren, in der ich mitarbeite:

"Wenn wir das Schlechte für gut befinden, welchen Grund haben wir dann, uns zu verbessern?"

LG
Siegfried

anja1989
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Re:

von anja1989 (14.11.2008, 15:14)
was mich euch noch interessieren würde, wer hat mir eine 6 gegeben?
Und wofür? Wegen der Rechtschreibung und Grammarik oder ist die Idee so *******???

LOFI

Re: Prolog

von LOFI (14.11.2008, 15:19)
Siegfried hat geschrieben:
LOFI (Moderator) hat geschrieben:
vielleicht sehen es andere anders, weil es ihnen keine Probleme macht. Das solltest du akzeptieren.


Dazu kann ich nur jemandem aus der Schreibgruppe zitieren, in der ich mitarbeite:

"Wenn wir das Schlechte für gut befinden, welchen Grund haben wir dann, uns zu verbessern?"

LG
Siegfried


Nur, weil du sagst, oder sonst ein Gruppenmitglied, dass es schlecht ist, ist es noch lange nicht schlecht. Es ist verbesserungswürdig. Dicker Unterschied.

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Siegfried
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Re: Prolog

von Siegfried (14.11.2008, 15:39)
Dozen-Roses hat geschrieben:
Es gibt Menschen, die müssen scheinbar immer und überall rumkrakeelen und meckern. An allem herumnörgeln.

Also, deine Art stinkt mir gewaltig. Dass muss ich hier einfach mal loswerden. :twisted:


Ich wusste es.
Warum habe ich Hornochse mich dazu hinreißen lassen, eine Kritik zu verfassen?

Ab jetzt halte ich wirklich meine Schnauze!

Mir stinkt es nämlich auch ganz gewaltig, wenn ich mir die Arbeit mache, Texte gründlich durchzuarbeiten, damit andere (!!!) in ihren Schreibaktivitäten besser werden.

Wer nicht besser werden will, der soll in seinem Mittelmaß stecken bleiben.

Ohne Grüße!!!
Siegfried

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chiquitita
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Re: Prolog

von chiquitita (14.11.2008, 15:54)
Siegfried hat geschrieben:
P.S.: Mehr als dieser sprachlich unzulängliche Satz (so etwas kann immer mal jemandem passieren) überrascht mich, dass niemand hier solche Schwachpunkte bemängelt. Nehmt ihr es in Texten einfach hin? Ist es euch egal, wenn ihr so etwas lest? Oder sagt ihr tatsächlich, dass es gut und lesbar sei?


Sorry, Siegfried,
ich reite sonst nicht auf solchen Fehlern herum, weil ich weiß, dass es jedem mal passieren kann. Aber diese das/dass Fehler sind mir immer wieder ein Dorn im Auge- und wenn Du schon (auch berechtigt) Kritik übst, musst Du diese von mir jetzt auch einstecken. :(
Gruß Uschi

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (14.11.2008, 16:02)
Famous Last Words (zu diesem Thema):



“Hach”, sagte mir vor einiger Zeit eine junge Dame aus der Schickeria, “ist ja toll, Bücher zu schreiben, das würde ich auch sooo gerne tun, ich fühle mich richtig zur Schriftstellerin berufen, aber ich habe ja für sowas keine Zeit, hab zuviel anderes zu tun!”

Früher habe ich verkrampft gelächelt, wenn ich so etwas hörte. Heute bin ich sehr kurz angebunden mit solchen Leuten. Mich ärgert die grenzenlose Dummheit, die hinter der Annahme steckt, man könnte Bücher so nebenher schreiben, vielleicht in der halben Stunde Zeit zwischen dem Kosmetiksalon und der nächsten Party. Das ist, als wollte man sagen: “Ach, so ein Spitzensportler, das ist ein Job, der springt mal schnell über eine Stange drüber und kassiert dafür ein irres Geld, das möchte ich auch machen!”

Eine Menge Leute fühlen sich zu SchriftstellerInnen berufen, dazu gehören auch solche, die gerne einen Bestseller schreiben würden, weil man da ohne Arbeit zu viel Geld kommt. Überhaupt ist das ein herrliches Leben, dauernd auf Partys, umschwärmt von Fans, so gut wie keine Arbeit, mein Gott, so ein Buch, das ist doch schnell geschrieben und macht auch nicht wirklich Mühe, oder?

Ich begegne tatsächlich noch immer Leuten, die es nicht fassen können, dass ich keine Zeit habe. “Aber du kannst dir die Arbeit doch einteilen, oder?” Womit sie eigentlich meinen: Du brauchst doch nur zu arbeiten, wenn du gerade einmal Lust hast! Dann schauen sie mich verständnislos an, wenn ich ihnen von Abgabeterminen erzähle, von Verträgen, von Lektoraten, die auch einen Terminplan haben und ganz allgemein von der Notwendigkeit, an der Arbeit dranzuhängen, wenn etwas daraus werden soll. Wenn ich nur dann schreiben wollte, wenn mich irgendeine ätherische Muse küsste, hätte ich sicher nicht in fünfzehn Jahren fünfzig Bücher geschrieben. Und, nebenbei bemerkt: Ich muss wie alle anderen Leute Stromrechnungen, Telefonrechnungen, Miete, Katzenfutter und Hundesteuer zahlen und könnte das sicher nicht, wenn mich einmal im Jahr die Inspiration zu einem Haiku überkäme.

Schreiben ist Arbeit, und berufsmäßiges Schreiben ist eine Hundearbeit.



(von: Barbara Büchner, österreichische Autorin von Kinderbüchern sowie von Fantasy- und Horrorromanen; veröffentlicht in der Literaturzeitschrift "Federwelt")

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Siegfried
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Re: Prolog

von Siegfried (14.11.2008, 16:04)
chiquitita hat geschrieben:

Sorry, Siegfried,
ich reite sonst nicht auf solchen Fehlern herum, weil ich weiß, dass es jedem mal passieren kann. Aber diese das/dass Fehler sind mir immer wieder ein Dorn im Auge- und wenn Du schon (auch berechtigt) Kritik übst, musst Du diese von mir jetzt auch einstecken. :(
Gruß Uschi


Kein Problem - ich bin auch nur ein Mensch und keine Maschine ... cheezygrin

Aber gut, dass wir drüber gesprochen haben! :wink:

LG
Siegfried

LOFI

Re:

von LOFI (14.11.2008, 16:06)
Nun nochmal zurück zum Text und der Idee, die dahinter steckt.
Wird das eine Kurzgeschichte oder ein Roman? Die Mischung aus gedrückter und ausgelassener Stimmung, die da rüberkommt hat mich beeindruckt.

Dieser Satz:
»Ich muss mich doch wieder zurückdrehen, sonst gehe ich doch falsch rum durch die Welt...«
könnte eine Kernaussage beinhalten, oder tappe ich damit im Dunkeln?

Vielleicht klärt Anja ja auf.

VG

Lorenz

Dozen-Roses

Re: Prolog

von Dozen-Roses (14.11.2008, 16:25)
Siegfried!

Du solltest einmal meinen ersten Beitrag hier zu diesem Thema lesen. Ich habe den Text sehr wohl gründlich durchgelesen und die unkorrekte Rechtschreibung sowie Grammatik angemerkt.

Ich fände es halt angemessener, Diplomatisch und freundlich zu bleiben. In jeder Beziehung.
cheezygrin
Zuletzt geändert von Dozen-Roses am 14.11.2008, 22:21, insgesamt 1-mal geändert.

anja1989
Beiträge: 60
Registriert: 11.11.2008, 21:50

Re:

von anja1989 (14.11.2008, 16:30)
@ sigfried:
Ja das ist eine Kernaussage. Mit der Aussage beginnt alles.
Soll ein Roman werden.

@ all:
Ich hätte gerne einen Teil des 1. Kapitels beigefügt, aber ich denke es ist in meinem anderen Autoren- Forum besser aufgehoben.
Naja, da merkt man wie die Meinungen auseinander gehen.

Und weshalb Sprossa der Kleinen später nicht mehr sagen kann, dass sie anders ist, liegt daran, dass Sprossa sich aus verzweiflung das Leben nimmt...

MIT Grüße
Anja

Dozen-Roses

Re:

von Dozen-Roses (14.11.2008, 16:33)
anja1989 hat geschrieben:
@ sigfried:
Ja das ist eine Kernaussage. Mit der Aussage beginnt alles.
Soll ein Roman werden.

@ all:
Ich hätte gerne einen Teil des 1. Kapitels beigefügt, aber ich denke es ist in meinem anderen Autoren- Forum besser aufgehoben.
Naja, da merkt man wie die Meinungen auseinander gehen.

Und weshalb Sprossa der Kleinen später nicht mehr sagen kann, dass sie anders ist, liegt daran, dass Sprossa sich aus verzweiflung das Leben nimmt...

MIT Grüße
Anja


Anja, das hört sich nach Abschied an. In jeder Beziehung. Wäre schade, wenn du gehst, weil ... du nimmst alles sehr gelassen. Das finde ich klasse. Eine seltene Eigenschaft.

LOFI

Re:

von LOFI (14.11.2008, 16:34)
anja1989 hat geschrieben:
Und weshalb Sprossa der Kleinen später nicht mehr sagen kann, dass sie anders ist, liegt daran, dass Sprossa sich aus verzweiflung das Leben nimmt...


Da kann man in jedem Fall etwas Spannendes und ?Psychologisches? draus machen.

VG
Lorenz

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