noelle - Prolog

Präsentiert euren Roman, Thriller, Fantasy-, Science-Fiction-, Romance-Titel oder euer Kinderbuch.


Bitte beurteilt meinen Prolog nach deutschen Schulnoten.

Umfrage endete am 27.11.2008, 13:34

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Abstimmungen insgesamt: 13

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hawepe
Beiträge: 7138
Registriert: 15.04.2007, 21:26
Wohnort: Berlin

Re: Grundsatzdiskussion

von hawepe (17.11.2008, 08:22)
Hallo,

haekelschwein hat geschrieben:
Wenn man aber feststellt, dass diejenigen, die sich lobend äußern, dies bei jedem x-beliebigen Text tun, und sei er noch so dürftig, dann wird man diese Laudes nicht mehr als so schmeichelhaft empfinden, sondern als irrelevant. Ein Lob ist nur dann wertvoll, wenn es von jemandem kommt, der auch tadeln kann.


Kennst du jemanden, der immer nur lobt und nicht auch mal kritisiert - dass ein Komma vergessen wurde?

Die meisten, die schreiben, sind doch mehr oder weniger von sich überzeugt und erwarten deshalb nahezu positive Kritiken. Das ist kein spezifisches Autorenpool-Phänomen, sondern gilt generell. Und es gilt ebenso wenig ausschließlich für Autoren, sondern für alle Lebensbereiche. Frage einfach mal in irgendwelchen Betrieben, welche Mitarbeiter der Meinung sind, dass sie wieder einmal eine Weiterbildung nötig hätten. Das Ergebnis kann einen deprimieren :-(

Genau deshalb sind unsere Freunde und Familie so schlechte Ratgeber, was die eigene Schreibkunst betrifft: Sie wollen uns nicht verletzen oder finden schon deshalb alles toll, weil sie uns gern haben.


Das ist meiner Meinung nach zu kurz gegriffen. Sie sind in der Regel wirklich davon überzeugt, dass die Texte toll sind. Zum einen haben sie noch weniger Ahnung vom Schreiben und zum anderen kennen sie das ganze Drumherum.

Sie sehen nicht den Text, sondern den Autor und dessen Geschichte. Beim Text über eine zerbrochene Liebe lesen sie nicht wirklich den Text, sondern erleben den Kummer dieses Menschen nach.

Wenn man einen Text gut findet, sollte man das sagen. Aber ein richtig tolles Lob wird es erst dadurch, dass man an anderer Stelle gezeigt hat, dass man auch schlechte Texte zu kritisieren weiß.


Das sieht mit Sicherheit nur eine Minderheit so. Ich war in der Vergangenheit sehr lange in einigen Autorengruppen aktiv und lese heute in verschiedenen Autorenforen. Die Mehrheit sagt zwar Gegenteiliges, aber an ihren Reaktionen merkt man dann eben doch sehr schnell, dass zwischen Theorie und Praxis Welten klaffen.

Loben ist immer einfacher als Bemängeln. Man braucht es nicht so genau begründen, weil der Gelobte selten nachfragt, womit er das verdient habe - der Kritisierte hingegen schon.


Eben. Deshalb machen sich Lobende fast nie, Kritisierende fast immer unbeliebt.

Die zweite Motivation, hier seinen Text zu veröffentlichen, liegt darin, endlich einmal eine objektive Beurteilung zu erhalten.


Objektive Beurteilung oder Lob von Außenstehenden? Erhoffen nicht die meisten doch eher Lob als objektive Kritik? Nach meinen Erfahrungen wird das besonders deutlich, wenn Autoren Texte zur Kiritk einstellen und ausdrücklich auch negative Kritiken erwünschen. Fast immer gibt es Frust und führt dazu, dass sie schneller wieder weg als gekommen sind.

Voraussetzung ist natürlich immer, dass die Kritik konstruktiv geübt wird.


Stimme ich dir voll zu. Bloß leider haben jene, die einen Text schlecht finden, von vorneherein schlechte Karten. Von ihnen wird ganz selbstverständlich eine Begründung erwartet, die sie natürlich mit den Fähigkeiten eines perfekt ausgebildeten Pädagogen herüberbringen müssen.

Und wenn gar kein Argument mehr einfällt, findet sich bestimmt ein Rechtschreibfehler im Beitrag des Kritisierenden.

Wenn Lobende ihr Lob damit begründen, dass der Text von Herzen kommt oder man das beschriebende Problem auch schon mal hatte, dann reicht das völlig aus. Und dass ein Lob nichts wert sei, weil zwei Rechtschreibfehler enthalten seien, habe ich auch noch nicht gelesen.

Wie gesagt, das sind keine spezifischen probleme des Autorenpools, sondern erlebe ich in etlichen Autorenforen und kenne ich ebenso aus Autorengruppen.

Beste Grüße,

Heinz.

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haekelschwein
Beiträge: 122
Registriert: 08.11.2008, 21:46

Re:

von haekelschwein (17.11.2008, 11:05)
@hawepe:
In der Tat handelt es sich um kein spezifisches Autorenpool-Phänomen, meine Überlegungen waren allgemeinerer Natur und treffen wohl auf jedes Forum zu, wo Teilnehmer etwas Selbstgemachtes präsentieren und zur Diskussion stellen. In solchen Foren besteht immer die Gefahr, dass sie zu Lästerforen werden, die alles schlechtmachen, oder zu Streichelforen, die alles über den grünen Klee loben. Diesen Entwicklungen kann man vorbeugen, indem man sich rechtzeitig klar macht, dass sowohl Kritik als auch Lob beide wünschenswert sind, sofern sie begründet und konstruktiv vorgetragen werden.

anja1989
Beiträge: 60
Registriert: 11.11.2008, 21:50

Re:

von anja1989 (17.11.2008, 18:35)
Hi Leute,
ich willl nicht dass es wegen meinem Prolog hier zu Streitereien kommt. Ich habe kein Problem mit der Kritik von Siegfried, es ist okay, ich kann mich dadurch nur verbessern. Hab Tipps von Sigfried in meinen Prolog und in das erste Kapitel eingebracht.

Liebe Grüße
Anja angle:

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