o.T. - tragische Geschichte. Ich bitte um Kritik.

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autoranton
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o.T. - tragische Geschichte. Ich bitte um Kritik.

von autoranton (22.09.2009, 19:00)
Tach

liebes autorenforum-Team.
Ich habe mir eine neue Kurzgeschichte niedergeschrieben. dabei meinen Schreibstil und das Thema radikal verändert. Natürlich habe ich über das Werk nachgedacht ... smart2

Dieser Short-Story gebe ich keinen Titel, weil dieser die Handlung u.U. in eine bestimmte Richtung weisen würde.

Lange Rede, kurzer Sinn: Tadaaaaaaa

Er weint ein Tränenmeer. Sein Gesicht: blutverkrustet.
Dreck lässt seine Augen brennen. Überall Schreie.
Ein Arm weniger, so plötzlich.
Ein Funke Hoffnung. Kanonaden feuern das Lied vom Tod.
Ein perverser Kampf der Nationen.

Er ist gezehrt. KInder fallen mit ihren Eltern. Kameraden melden keinen Bericht. Bomben erwachen zum Leben, entfallten ihre Willenskraft.
Erste. Zweite. Dritte. Vierte. Fünfte. Manchmal eine sechste.
Zivilisten werden zu Dartscheiben. Granaten zu Pfeilen. Gespielt vom Feind.

Man sieht seinen Bruder kämpfen, wie er zur Zielscheibe wird. Getroffen. Man schaut ihm, in die von Angst lodernden Augen und ich weiß:
" Ich kann nichts tun ". Dieser Moment. Diese eine Sekunde stechender Schmerz, prägt.
Er ist tot. Gestorben. Auswechselbar.

Ich weine ein Tränenmeer. Mein Gesicht blutverkrustet. Dreck lässt meine Augen brennen ...

Die Perversität des Friedens.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Also ich musste weinen als ich die Geschichte selber vorlas.



Um konstruktive Kritik freue ich mich sehr und bednke mich im voraus.
Zuletzt geändert von autoranton am 22.09.2009, 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
- Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens. -
Johann Paul Friedrich Richter

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (22.09.2009, 19:44)
Hallo, Anton.

Der Inhalt lässt mich kalt, solche Sätze lese ich nur im Zusammenhang mit von mir ausgewählten Themenbereichen. Abgesehen davon sind dir zwei (naja, mehrere) Fehler unterlaufen, auf die ich verweisen möchte.

1.
Man sieht sein Bruder kämpfen,

Bei solchen grammatikalischen Entgleisungen sollte man dem habitusinternen Bahnangestellten einen Weiterbildungskurs gönnen.

2.
Man schaut ihm in die Angst lodernden Augen und ich weiß:

Entweder fehlt dir dort ein "vor" oder aber das Satzkonstrukt ist zu kompliziert gestickt worden. Bitte umformulieren.

Desweitern solltest du erst deine Texte lektorieren, dann kann man bessere Kritik üben und es passiert dir kein Tippfehler wie dieser hier:
Dieser Momment.

Herzliche Grüße,
Thorsten

Marcel R.
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Re:

von Marcel R. (25.09.2009, 16:41)
Das triffts vollkommen :wink:

Trotzdem muss ich zugeben, dass das schon eine deutliche Steigerung zu dem "Mist" von früher war ...


Marcel
Ich bin ein 16 Jähriger Thrillerautor, der Momentan an seinem ersten richtigen Buch arbeitet.

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (25.09.2009, 17:15)
Ui, so hätte ich es nich formuliert, Marcel! blink3

Aber auch mich berühren diese Sätze nicht.

Es fehlt etwas, nur was?? . . . . blink3 blink3
Wenn ich am Himmelszelt mit den
Sternen schreiben könnte, dann würde
ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.09.2009, 17:22)
AngelaB. hat geschrieben:
Ui, so hätte ich es nich formuliert, Marcel! blink3

Aber auch mich berühren diese Sätze nicht.

Es fehlt etwas, nur was?? . . . . blink3 blink3



Positiv kritisieren!
Wo ist das Gute in diesem Text? angle:

Nicht nur Negatives aufzeigen!
Das reißt den Autor doch nur runter. :twisted: cheezygrin

Und dann vor allem Verbesserungsvorschläge bringen book:


... Sorry, aber DIE Steilvorlage konnte ich mir beim besten Willen nicht entgehen lassen! ... dozey:

Grüße
Siegfried
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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (25.09.2009, 17:48)
Ja Anton, hallo mal wieder.

Also, ich finde das schon ganz okay. Was mir gefällt, ist die Formulierung
"Kanonaden feuern das Lied vom Tod."

Das alles könnt´ schon irgendwann was werden, NUR, wie Thorsten schon schrieb ... warum Anton investierst Du in Deine Texte nicht ein bisschen mehr Sorgfalt? Ich mein, ich denk mal, Du beherrschst doch die Rechtschreibung im Grunde.

Einfach nicht so schludern Anton.

Was ich nicht so gut finde ist: "Ein perverser Kampf der Nationen."

Also, besser Du lässt den Leser da von selbst drauf kommen, musst es nicht vorkauen. Der Leser ist nicht doof, die Gräuel des Krieges weiss er hoffentlich zu erkennen, ohne dass Du ihn mit der Nase drauf stösst ...

Also, viele Grüße. Keep on keepin´ on ...

Chnuppi

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AngelaB.
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Re:

von AngelaB. (25.09.2009, 18:09)
Du kannst es anscheinend einfach nicht lassen :(

Ich verstehe dich nicht, Siegfired!

Ich habe mich entschuldigt, ich habe gesagt, dass
für beide Seiten jetzt Schluss ist und du??? :(
Wenn ich am Himmelszelt mit den

Sternen schreiben könnte, dann würde

ich deinen Namen als erstes schreiben wollen.

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (25.09.2009, 18:11)
cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Nitram
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Re:

von Nitram (25.09.2009, 18:12)
Siegfried hat geschrieben:
Positiv kritisieren!
Wo ist das Gute in diesem Text? angle:
Nicht nur Negatives aufzeigen!
Das reißt den Autor doch nur runter. :twisted: cheezygrin
Und dann vor allem Verbesserungsvorschläge bringen book:


Nitram hat geschrieben:
Natürlich ist es schwer möglich - und wohl auch nicht sinnvoll - in einem Text krampfhaft irgendeine Passage zu suchen, die lobend erwähnt werden kann, um das Selbstvertrauen des Autors zu stärken.
Einen solchen Text würde ich persönlich überhaupt nicht verbessern, sondern den Inverkehrbringer höflich ersuchen, den Text komplett zu überarbeiten und ihn dann nochmals einzustellen.


Vielleicht sollte Anton den Text nochmal überarbeiten... cheezygrin
Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

Marcel R.
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Re:

von Marcel R. (25.09.2009, 18:15)
@Siegfried: Du kannst es einfach nicht lassen, oder?!
Mittlerweile ist mir mal klar, warum Du so viele Beiträge hast! Wahrschienlich nicht ein Intelligenter dabei ...

Woher nimmst Du eigentlich die ganze Zeit dafür?
Keine Hobbys oder Beschäftigung?

Langsam nervts gewaltig. - gerade weil Angi mir sehr am Herzen liegt.

Mit einem ganz freundlichen Gruß
Marcel
Ich bin ein 16 Jähriger Thrillerautor, der Momentan an seinem ersten richtigen Buch arbeitet.



www.twitter.com/marcelr93

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (25.09.2009, 18:25)
Ich weiss nicht wieso, aber irgendwie hab ich den Verdacht, dass eine Diskussion wiederaufflammen könnte ... eine Diskussion, die wir erst jüngst für erledigt hielten ... cheezygrin cheezygrin

Nitram
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Re:

von Nitram (25.09.2009, 18:29)
AngelaB. hat geschrieben:
Du kannst es anscheinend einfach nicht lassen :(

Ich verstehe dich nicht, Siegfired!

Ich habe mich entschuldigt, ich habe gesagt, dass
für beide Seiten jetzt Schluss ist und du??? :(


Hallo Angela,
ich denke nicht, dass Siegfried speziell dich kritisieren wollte. Auch wenn er dich zitiert hat.
Es ging bei der Leseprobe die du eingestellt hattest, zum Schluss vor allem darum, WIE Kritik grundsätzlich formuliert werden sollte.
Dabei haben einige Poster - darunter auch meine Wenigkeit - die Auffassung vertreten, dass man Kritik möglichst "positiv" formulieren sollte, also auch positve Elemente hervorheben sollte.
Nun wird die Frage erhoben: Was, wenn nun ein Text gewisse Mindeststandards nicht erfüllt?
Muss ich dann auch "krampfhaft" nach etwa Positivem suchen?
Ich denke, das hat Siegfried gemeint (@Siegfried: korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege)
Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage

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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (25.09.2009, 18:38)
Naja Nitram,

"gewisse Mindeststandards" - wer soll denn darüber bestimmen???

Und die sind nun ausgerechnet bei Anton nicht erfüllt worden. Hahaha.
Entschuldigung, da werden die Dinge gerade so hingedreht wie´s einem in den Kram passt ...

Nixfürungut+Grüße,
Ch.

büchernarr

Re:

von büchernarr (25.09.2009, 18:58)
Liebe Leute,
streitet doch nicht wegen einer Kritik an einem Text.
Am 22.08.09 schrieb Autoranton:

Zitat
Ja, ich mache mir Gedanken über die Kritik!
Ja, ich nehme sie auch zu Herzen (auch wenn ich Sie nicht umsetze, weil mir meine Gedichte so gefallen wie sie sind! Und ich lasse meinen Stil, meine Gedanken und etc. nicht umändern (Ich will sagen, dass einige hier im Forum erwarten, dass nachdem sie hier eine tolle Kritik (Danke einige sind echt professionell!!!) erwarten, dass ich dann diese in meinen Werken in die Tat umsätze.)
Zitatende

Also, egal, was ihr schreibt, Anton wird es nicht umsätzen,
wenn er nicht mag. Jede Streiterei um seine Texte ist also SINNLOS!!
Zuletzt geändert von büchernarr am 25.09.2009, 19:24, insgesamt 1-mal geändert.

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (25.09.2009, 19:06)
... finds nur lustig, wie mit zweierlei Maß gemessen wird.

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