Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.09.2013, 16:04)
Büchernarr hat geschrieben:
Ich erlaube mir zu widersprechen: Wenn ICH zu faul bin zum arbeiten, dann bringt es mir die von Dir genannten 1000 €. Ist das nix?


Nee, nee ... cheezygrin

Die Idee ist anders.

Wenn du nicht arbeitest, bekommst du 1.000 Euro.
Wenn du arbeitest und ein monatliches Einkommen von 2.000 Euro hast, bekommst du 1.000 Euro zusätzlich
Wenn du arbeitest und ein monatliches Einkommen von 6.000 Euro hast, bekommst du 1.000 Euro zusätzlich.
Wenn du ein dementer Rentner von 93 Jahren bist und monatlich 800 Euro Rente hast, bekommst du 1.000 Euro zusätzlich.
Wenn du ein sechs Monate altes Baby bist, bekommst du 1.000 Euro

Das ist der Grundgedanke. Jeder bekommt Geld. Egal, ob er das Geld benötigt oder nicht. Wäre das nicht so, dürfte es meines Erachtens nicht "bedingungsloses Grundeinkommen" heißen - weil dann an den Bezug Bedingungen geknüpft sind.

Die einzelnen Modelle rechnen sehr unterschiedlich. Teilweise unterscheiden sie zwischen Kindern, Erwachsenen und Rentnern (das Straubhaar-Althaus-Modell), teilweise wird zwischen Erwerbstätigen und Nicht-Erwerbstätigen unterschieden (Ulmer Modell; in gewisser Weise auch Milton Friedman).

Finanziert werden die Modelle durch entsprechende steuerliche Regelungen sowie durch Wegfall aller Sozialleistungen. Im Straubhaar-Althaus-Modell sähe das so aus:

Jeder Bürger hat die Wahl zwischen 800 Euro ("großes Bürgergeld") und 400 Euro ("kleines Bürgergeld"). An die Wahl ist der Steuersatz für Einkommen gekoppelt. Großes Bürgergeld bedeutet 50% Steuern, kleines Bürgergeld bedeutet 25% Steuern. Das gezahlte Bürgergeld wird vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Vom Bürgergeld sind 200 Euro für die Krankenversorgung abzuziehen (eine typische Marotte für diese Modelle: Man hätte die 200 Euro auch sofort abziehen können und statt der 800 Euro dann 600 Euro bzw. statt der 400 Euro dann 200 Euro auszahlen können - aber die niedrigeren Zahlen machen sich nicht so gut!)

Wohlgemerkt: Es gibt keine weiteren Abgaben für die Sozialversicherung (RV, AV, PV). Zusätzlich gilt: Ein Kind bekommt 500 Euro extra, ein Rentner 600 Euro extra.

Ein Rechenbeispiel:
Zwei Erwachsene, drei Kinder, keine Einkünfte.
5 Personen mit je 800 Euro = 4.000 Euro
3 Kinder mit je 500 Euro extra = 1.500 Euro
5 mal 200 Euro Abzüge für die Krankenversorgung = - 1.000 Euro
Macht für die Familie Nettoeinkünfte von 4.500 Euro. Nett, oder? cheezygrin

oder
Ein Erwachsener, kein Kind, 3000 Euro Monatseinkommen
3.000 Euro - 400 Euro kleines Bürgergeld = 2.600 Euro
2.600 Euro zu 25% versteuern = 650 Euro Steuern = 1.950 Euro netto
400 Euro kleines Bürgergeld - 200 Euro Krankenversorgung = 200 Euro
Macht Nettoeinkünfte in Höhe von 2.150 Euro
Laut Brutto-Netto-Gehaltsrechner würde dieser Erwachsene heute knapp 1.900 Euro erhalten.

Auf einen völlig anderen Weg setzt die BGE-Berechnung von Götz Werner (Gründer der dm-Drogeriemärkte). Er schlägt vor, jedem Bürger 1.000 Euro zu zahlen und dafür alle Sozialversicherungen und Steuern abzuschaffen - ausgenommen die Mehrwertsteuer. Die soll auf 100% erhöht werden. Wer viel und teuer konsumiert, zahlt viel in die BGE-Kasse ein. Klingt im ersten Moment sehr schräg, geht aber angeblich auf:

Kostet etwas an der Kasse 100 Euro, stecken in diesem Preis Steuern in Höhe von 50% drin: Umsatzsteuer, Lohn- und Einkommensteuer als Teil des Gehaltes der Arbeitnehmer, Energiesteuer, Steuer auf Unternehmensgewinne, Grundsteuer, Gewerbesteuer usw. usw. Fallen alle diese Steuern weg, ergibt das eine Quote von 50%. Die Ware kostet ohne Steuern netto nur noch 50 Euro. Darauf will Götz Werner nun eine MWSt von 100% aufschlagen. Damit kostet die Ware wieder 100 Euro.

Vorteil: Exportierte Ware wird extrem günstig für den Weltmarkt, weil alle Steuern, die bisher im Preis enthalten waren, jetzt beim Export keine Rolle spielen.

Nachteil: Importierte Ware wird extrem teuer, da Importware im Inland nur mit der Mehrwertsteuer belegt wird. Ein Importprodukt für 100 Euro verliert nur den heutigen MWSt-Anteil und kostet damit 84,03 Euro netto, auf den dann der neue MWSt-Betrag von 100% aufgeschlagen wird. Statt bisher 100 Euro kostet die Importware dann 168,06 Euro. Konsequenz daraus: Branchen, die aus Kostengründen in Deutschland zusammengebrochen sind, haben plötzlich wieder eine Chance, weil sie bessere Preise anbieten als dann teure Importware (vgl. Kleidung, Fotoartikel, Elektronik). Die hohen Preise bei importierter Energie (Erdöl) führt zu einem entsprechenden Druck für Innovationen in diesem Bereich.

In allen Modellen wird das Kapital, dass Bund, Länder und Kommungen für soziale Leistungen ausgeben, frei. Für 1.000 Euro je Kopf und Monat sind über das Jahr 960 Mrd Euro notwendig (12.000 Euro im Jahr). Der Staat (Bund, Länder, Gemeinden) zahlt heute pro Kopf und Jahr bereits über 14.000 Euro. Die Steuereinnahmen liegen bei 600 Mrd, die Einnahmen der Sozialversicherungen bei 550 Mrd. In Summe also beio 1.150 Mrd Euro.

Lustig, oder??? cheezygrin
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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (25.09.2013, 16:39)
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Beste Grüße

MichaelHA

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Büchernarr
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Re:

von Büchernarr (25.09.2013, 16:43)
Soweit klar, Siegfried, aber was ist jetzt mit mir?
Ich bin einfach nur faul (Hartz ist für mich gesperrt, nehme ja keinen Job an) und habe kein Einkommen, krieg' ich jetzt meinen Tausender oder nicht?

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.09.2013, 17:23)
Büchernarr hat geschrieben:
Soweit klar, Siegfried, aber was ist jetzt mit mir?
Ich bin einfach nur faul (Hartz ist für mich gesperrt, nehme ja keinen Job an) und habe kein Einkommen, krieg' ich jetzt meinen Tausender oder nicht?


Lies mal meinen Beitrag oben ... ziemlich weit am Anfang steht dies:

Siegfried hat geschrieben:
Wenn du nicht arbeitest, bekommst du 1.000 Euro.
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Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (25.09.2013, 20:39)
Follower hat geschrieben:
Der Bäcker ist der einzige der dort arbeitet.


Aber was passiert, wenn der Bäcker im Dorf keine Lust hat zu arbeiten? Was passiert, wenn gar kein Bäcker mehr Lust hat zu arbeiten?

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.09.2013, 20:53)
Sir Adrian Fish hat geschrieben:
Aber was passiert, wenn der Bäcker im Dorf keine Lust hat zu arbeiten? Was passiert, wenn gar kein Bäcker mehr Lust hat zu arbeiten?


Dann gibt es kein Brot und keine Brötchen. Ist doch logisch, oder? cheezygrin

Deine Frage setzt voraus, dass die Leute mit den 1.000 Euro BGE zufrieden sind. Wenn sie das nicht sind, müssen sie arbeiten. Was jemand arbeitet, ist jedem selbst überlassen. Warum arbeitet jemand heute als Bäcker? Weil man da so super bezahlt wird? Weil die Arbeitszeiten so toll sind? Wohl kaum. Weil ein gewisses Interesse, eine gewisse Leidenschaft dafür da ist? Vielleicht.

Wie sieht das aber aus mit den Leuten von der Kanalreinigung? Von der Müllabfuhr? Wer fühlt sich berufen, in der Sch**** anderer herumzustochern? cheezygrin

Eigentlich müsste MichaelHA auf all unsere Fragen Antworten wissen. Schließlich hat er das Buch zum Thema geschrieben. thumbbup
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Follower
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Re:

von Follower (25.09.2013, 21:39)
So ganz richtig hast Du mich nicht verstanden @ Büchernarr - denke ich zumindest.
Neben dem Problem, dass dann ggf. keiner mehr Boch hat zu arbeiten, gibt es das wesentlich größere Problem der Geldentwertung.
Das Geld wird durch so einen Schwachsinn entwertet.
Das selbe siehst Du heute in Branchen, die ständig mehr Lohn fordern.
Arbeitnehmer fordert mehr Lohn>>Arbeitgeber muss irgendwann nach Streiks mehr Lohn zahlen>>Arbeitgeber macht nicht mehr genug Knete>>Arbeitgeber erhöht die Preise>>Arbeitnehmer sieht das alles teurer wird>>Arbeitnehmer fordert mehr Kohle >>Loop

Nehmen wir mal ein ganz extremes Beispiel, dass das Problem verdeutlicht.
Jeder bekommt ab morgen 10.000 Euro bedingungsloses Grundeinkommen.

Meinst Du, dass Geld behält seinen Wert?
Nein!
Es würde vollkommen entwertet!
Das Brötchen würde dann beim Bäcker 100 Euro kosten.
Im Endeffekt hast Du genau so viel geld wie vorher mit ALGII zum Beispiel.

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (25.09.2013, 23:18)
Ja, die Urangst der Gesellschaft, dass niemand mehr arbeiten würde, wenn er nicht aus materiellen Gründen gezwungen wäre ... ich weiß nicht, ob das wirklich so ist, oder ob die Freiheit, die mit einem bed. Grundeinkommen verbunden ist, nicht im Gegenteil bisher nicht genutzte Kräfte freilegt.

Menschen sind verschieden; ein Teil würde sich vielleicht wirklich einen faulen Lenz machen und ohne die Struktur des Arbeitsalltags den Halt verlieren und ins Bodenlose abdriften; manche würden arbeiten, um eben gerade diese sinnvolle/sinnstiftende Tagesstruktur aufrecht zu erhalten, andere wiederum würden vielleicht Talente ausbauen - was ihnen niemals möglich wäre, wenn sie einem Brotberuf nachgehen müssten. Die Hoffnung also: das bed. Grundeinkommen erlaubt es Menschen, ihren wahren Neigungen nachzugehen und sich optimal zu entfalten - was natürlich der Gesellschaft wieder Nutzen brächte.

Ich habe zu diesem Thema keine abschließende Meinung; letztlich weiß ich nicht, wie sich bed. Grundeinkommen gesellschaftlich auswirken würde - keine Ahnung!

Was ich aber glaube: Wir sind sowieso auf dem Weg zu einer Freizeitgesellschaft; einfache Jobs werden früher oder später von Robotern erledigt werden. Die meisten Menschen werden viel Freizeit haben - berufstätig im klassischen Sinn werden nur noch verhältnismäßig wenige hochqualifizierte Spezialisten sein.

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (26.09.2013, 01:48)
Siegfried hat geschrieben:
Eigentlich müsste MichaelHA auf all unsere Fragen Antworten wissen. Schließlich hat er das Buch zum Thema geschrieben.


Natürlich weiß ich die Antworten - und wer in mein Buch schaut, wird sie auch darin finden.

Beste Grüße

MichaelHA

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Re:

von Follower (26.09.2013, 02:08)
Ziemlich monoton, einfach zu sagen "kauf das Buch".
Ich bin raus aus der "Diskussion".
Für alle die Wissen wollen, warum das b.G. nicht funktionieren kann, empfehle ich, nein nicht mein Buch zu kaufen, sondern Google zu bemühen:
https://www.google.de/#q=bedingungsloses+grundeinkommen+funktioniert+nicht&safe=off
Die Links von Oliver Jahnich durchlesen + Süddeutsche + andere Treffer.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (26.09.2013, 03:01)
Follower hat geschrieben:
Ziemlich monoton, einfach zu sagen "kauf das Buch".
Ich bin raus aus der "Diskussion".


Genau aus dem Grund ("kauf das Buch" - es geht also nicht um eine Diskussion des Themas, sondern nur ums Geldmachen) bin ich hier auch raus.
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (28.09.2013, 19:42)
Siegfried hat geschrieben:
Genau aus dem Grund ("kauf das Buch" - es geht also nicht um eine Diskussion des Themas, sondern nur ums Geldmachen) bin ich hier auch raus.


Wenn ich Geld oder Gold machen könnte, bräuchte ich keine Bücher zu schreiben... :-)

Beste Grüße

MichaelHA

Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (28.09.2013, 20:02)
MichaelHA hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Genau aus dem Grund ("kauf das Buch" - es geht also nicht um eine Diskussion des Themas, sondern nur ums Geldmachen) bin ich hier auch raus.


Wenn ich Geld oder Gold machen könnte, bräuchte ich keine Bücher zu schreiben... :-)

Beste Grüße

MichaelHA


und würdest auch kein bedingungsloses Grundeinkommen fordern ...

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (29.09.2013, 15:27)
Das Geld- und Goldmachen in dem von mir gemeinten Sinne ist eine Angelegenheit der Alchemie und hat nichts mit der politischen Diskussion um das BGE zu tun.

Beste Grüße

MichaelHA

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ricochet
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Re:

von ricochet (04.10.2013, 15:26)
Ich habe eine Argumentationsliste der Fürs und Widers zum Thema BGE zusammengestellt.

LG

rico
PS: Ich freue mich, wenn wir ausnahmsweise einmal einer Meinung sind, Michael.
Dateianhänge
Argumentationsliste BGE.pdf
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Texte mit Pfiff.

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