Wie lege ich ein Manuskript überhaupt vor?

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Judith
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Re:

von Judith (26.10.2007, 12:20)
Gestern habe ich einige Verlage angerufen, da ich in den nächsten Tagen Exposé und Probekapitel meines neuen Buches verschicken möchte. Bei einigen habe ich nochmal nachgefragt, wie sie das Exposé wollen. Bei den meisten war die Antwort: möglichst kurz, 1 - 2 Seiten. Nur in einem Fall hieß es: ausführliches Exposé mit genauem Handlungsablauf. Und alle wollten das Manuskript als Loseblatt-Sammlung (einfach in den Umschlag oder mit Büroklammer/Gummi/Aktenhülle) und keinesfalls gebunden.

Grüßle und schönes Wochenende,
Judith
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Versailles
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@ ChrisK - Link zur IgdA

von Versailles (26.10.2007, 12:58)
Hallo ChrisK,


Ohne Dagmar vorgreifen zu wollen: Es gibt unter http://igda.ig.ohost.de/ ein Blog der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren, und da gibt es die Rubrik "Veröffentlichungsmöglichkeiten Verlage", da sind sehr viele Statements verschiedener Verlage zu finden, wie genau denn die jweilige Einreichung aussehen soll. Vielleicht hilfreich.


danke für den Tipp! Dein Posting ist ja schon etwas älter, daher möchte ich den Link zum Blog gern aktualisieren. Die Website lautet inzwischen www.igda.net/blog (neu) und von dort kann entsprechend weiter in den Themen - wie in deinem Posting genannt - gesucht werden.

Darüber hinaus gibt es auf der Homepage der Interessengemeinschaft dtsch. Autoren einen Beitrag http://www.igda.net/feuilleton/wie_reiche_ich_texte_ein/

Das war's schon. Liebe Grüße und viel kreative Kraft euch allen
Amalia
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Judith
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Re:

von Judith (27.10.2007, 00:45)
Danke für die Links, Amalia!

Grüßle,
Judith
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Versailles
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Re:

von Versailles (27.10.2007, 08:49)
Gern geschehen, Judith

Grüße in den wilden Süden
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Judith
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Re:

von Judith (27.10.2007, 11:56)
Hallo liebe Leute,

ich möchte ja im Laufe der nächsten Tage mein Exposé und Probekapitel an zwei Handvoll Verlage schicken. Nun habe ich eine Frage bezüglich Biographie. Ich schrieb u.a.:

2005 verfasste sie „Hannahs Nachtgeschichten“, neun Vorlesegeschichten für Kinder von 4 - 7 Jahren; 2006 folgte der Jugendroman „Aus dem Tanzstudio gebellt - Umwege zum Glück“. Beide Bücher erschienen im September 2007 im Eigenverlag. Außerdem veröffentlichte sie kleinere Beiträge für Tageszeitungen und Zeitschriften.

Nun meinte jemand, ich solle das "im Eigenverlag" weglassen. An anderer Stelle habe ich schon gelesen, dass man in der Biographie selbst oder in Zuschussverlagen veröffentlichte Bücher nicht aufführen soll. Wie seht ihr das?

Grüßle und schönes Wochenende,
Judith
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julia07
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Re:

von julia07 (27.10.2007, 12:13)
Hallo Judith,

ich bin da etwas "exotisch", denn ich schere mich wenig darum, wie ein Buch hergestellt wurde.

Zunächst weckt das behandelte Thema mein Interesse, dann die äußere Erscheinung und dann lese ich ein Stück daraus. In einer Buchhandlung o.ä. ist das natürlich optimal. Die nächste Möglichkeit sind dann die Leseproben, die das Internet bietet. Wenn ich mir dann noch nicht sicher bin, suche ich nach weiterführenden Informationen. Das können dann Rezensionen, Forenbeiträge, persönliche Empfehlungen und vieles mehr sein...

Sicher ist aber, dass die Schmiede, aus der das Buch kommt, bei mir fast keine Rolle spielt. "Fast" deswegen, weil ich allem, was aus bestimmten Ecken heraus kommt (z. B. Sekten), sehr kritische gegenüber stehe, aber das hat ja mit Deinem Thema nichts zu tun.

LG, Julia

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (27.10.2007, 12:30)
@ Judith

Meiner Meinung nach ist "Eigenverlag" im Zusammenhang mit BoD absolut falsch. Eigeninitiative wäre richtig, aber das schreibt man natürlich nicht. Warum nicht einfach: Beide Bücher erschienen ... bei BoD, Norderstedt. Wenn sich jemand um die Hintergründe kümmert, die Bücher sehen möchte, wird ihm das sowieso klar.
Liebe Grüße
Christel

Rita Hajak

Re:

von Rita Hajak (27.10.2007, 15:09)
Ja, da stimme ich Christel zu.


erschienen ... bei BoD, Norderstedt.



So hätte ich es auch geschrieben. Viel Erfolg! thumbbup


Gruß Rita

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PvO
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Re:

von PvO (27.10.2007, 15:20)
Du brauchst auch gar nichts schreiben. Spätestens nach ein paar Tastensprünge wissen sie es, sofern sie es denn unbedingt wissen wollen. Ich würde aber in der ersten Person schreiben.

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Judith
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Re:

von Judith (27.10.2007, 19:45)
PvO hat geschrieben:
Du brauchst auch gar nichts schreiben. Spätestens nach ein paar Tastensprünge wissen sie es, sofern sie es denn unbedingt wissen wollen. Ich würde aber in der ersten Person schreiben.


Was meinst du mit "gar nicht schreiben"? Die Bücher nicht erwähnen oder nicht schreiben, wo sie erschienen sind?

Ob die Lektoren sich die Mühe machen, im Internet zu suchen, wenn sie ein Tastensprünge: Exposé aus Papier in Händen halten, ist die Frage.

Dass man die Biographie in der ersten Person schreibt, ist mir neu. Bisher habe ich überall gelesen, man solle sie in der dritten Person schreiben. Gibt es dazu weitere Erfahrungen?

Grüßle,
Judith
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robertwalden
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Re:

von robertwalden (27.10.2007, 21:51)
Über sich selbst in der dritten Person zu schreiben, hat einen etwas, nun, größenwahnsinnigen Beigeschmack, findest Du nicht?

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Judith
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Re:

von Judith (27.10.2007, 22:29)
Hallo Robert,

ich habe das nicht so erfunden (und fand es beim ersten Mal auch merkwürdig). Aber mal sehen, vielleicht bekomme ich es tabellarisch hin, um die erste oder dritte Person zu umgehen. Oder ich frage nochmal blöd bei einem Verlag. Ich weiß ja nicht, wie schlau die Autorenratgeber sind. :wink:

Grüßle,
Judith
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Judith
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Re:

von Judith (27.10.2007, 23:02)
Soeben habe ich unter anderem das hier bei autorenorum.de gefunden:

Frage:
Wie schreibt man eine Kurzvita oder Kurzbiographie? (...)

Antwort:
Eine Kurzvita sollte auf keinen Fall tabellarisch sein, sondern ca.
fünf Zeilen Fließtext umfassen. (...)
..........
Billie Rubin ist das Krimipseudonym der Münchner Autorin Ute Hacker.
Schreibt deutsch und englisch. Sie hat zahlreiche Kurzgeschichten in
den (...)


Ich möchte aus urheberrechtlichen Gründen nicht mehr hier reinkopieren, mit der Suchfunktion des Browsers kann man ja den Text finden (sehr weit unten).

Grüßle,
Judith
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jola
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Re:

von jola (27.10.2007, 23:12)
Also, für mich macht es einen gewaltigen Unterschied, wer der Adressat der Kurzbiographie sein wird und was damit passieren soll. In Deinem Fall möchtest Du Dich ja dem Verlag vorstellen. Da würde ich eine Art tabellarischen Lebenslauf mitschicken.

Ist die (Kurz-)Biographie jedoch für eine Website, für den Klappentext oder als Info für die Presse gedacht, dann in der 3. Person, wie Du es anfangs geschrieben hast.

Was mich etwas verwundert, weshalb mailst Du die Unterlagen nicht an den/die Verlag(e)? Es ist doch heutzutage gang und gebe, sowas in digitaler Form zu erledigen.

Liebe Grüße und viel Erfolg,
jola

hwg
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Re:

von hwg (28.10.2007, 08:28)
Guten Morgen Jola!

Warum mailst Du nicht...? Eben deshalb, weil die meisten "richtigen" Verlage keine Mails wollen, weder Exposé noch Manuskript, sondern schriftliche Vorlagen.

Meine Kurzvita wird ebenfalls in der dritten Person vorgelegt (mit dem Hinweis, "von einem Kollegen verfasst").
Meistens verwende ich dafür eine Kopie des Klappentextes von einem meiner nicht unter Pseudonym erschienenen Bücher (welche allerdings schon längst vergriffen sind).

Hinweise auf selbst verlegte Bücher oder BoD-Produkte werden bei den meisten Verlagen nicht gerade als Empfehlung angesehen. Ist zwar Schwachsinn, aber offensichtlich nicht zu ändern.

Gruß!

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