Vorsicht bei der Verlagssuche!!!

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Heiner
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Re:

von Heiner (29.10.2007, 21:31)
Hallo,

ich habe auf Anraten leider einige Beiträge in diesem Thread löschen müssen, da die dort angesprochenen Personen offensichtlich nicht lange zögern, rechtschliche Schritte gegen `Kritiker´ einzuleiten...

Ich hoffe, Ihr könnt das verstehen. Den Ärger möchte ich mir ersparen. Alles Banditen :wink:

Grüße

Heiner

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Judith
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Re:

von Judith (30.10.2007, 01:42)
Hallo Heiner,

das war sicher die richtige Entscheidung! Und wenn jemand näheres von Werner wissen möchte, gibt es ja PM.

Grüße,
Judith
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julia07
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Re:

von julia07 (30.10.2007, 05:35)
Dann hoffe ich doch sehr, dass wir in solchen Fällen von Heiner, natürlich höchst privat, eine "Rund-PN" erhalten, in welcher der brisante Inhalt der gelöschten PNs enthalten ist cheezygrin
LG, Julia

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PvO
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Re:

von PvO (30.10.2007, 09:04)
Mich hat ohnehin schon gewundert, was hier alles gepostet wird. Als Admin habe ich das bereits hinter mir. 50.000 Eus sollte ich an Schadensersatz zahlen. Mit solchen Äußerungen und Veröffentlichungen sollte man sehr sehr vorsichtig sein.
PS
Gezahlt habe ich keinen Heller thumbbup

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Heiner
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Re:

von Heiner (30.10.2007, 09:38)
Hallo,

eine Rundmail würde mich wahrscheinlich sehr teuer zu stehen kommen. Ich weiß es auch nicht, sicher ist aber bekanntlich sicher.

Generell kann man wohl sagen, entweder man findet einen `richtigen´ Verlag oder man veröffentlicht für ein paar Euros bei einer `Druckerei´...

Grüße

Heiner

hwg
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Re:

von hwg (30.10.2007, 10:04)
Bravo Heiner, diese Feststellung unterstreicht meine Einstellung! :lol: thumbbup

robertwalden
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Re:

von robertwalden (30.10.2007, 11:51)
Gut, ich verstehe, dass sich ein Forenmanager nicht der Gefahr aussetzen will, finanziell belangt zu werden, andererseits muss es aber einen vernünftigen Weg geben können, Meinungs- und Redefreiheit - aber auch kritik an Unternehmen öffentlich machen zu fürfen. Sonst könnte ja jeder Autor den verfasser negativer kritiken verklagen, weil die kritiken für ihn als "Unternehmer" geschäftsschädigend sind.

Ok. Dann eben etwas allgemeiner: Auch bei der Wahl der Agentur sollte man sehr vorsichtig sein und sich nach Referenzen umsehen, und auch nicht davor zurückschrecken, die Agentur mit Fragen zu konfrontieren, ehe man einen Autorenvertrag bei ihnen unterschreibt.. Es gibt tatsächlich Agenturen, die zwar scheinbar seriöse Verträge anbieten, jedoch zusätzliche Kosten im Wunschtraum des Autoren, endlich groß herauszukommen, verstecken. Die solcherart anfallenden Nebenkosten können durchaus die Höhe von Druckkostenzuschüssen erreichen.

Falls also jemand von einer Agentur vertreten werden will (Und dies kann durchaus ein härterer Weg sein, als sich direkt an Verlage zu wenden), sollte bitte folgendes beachten:

Wie lange gibt es die Agentur schon?
Gibt es eine Referenzliste erfolgreich vermittelter Autoren?
Wo ist der Sitz der Agentur?
Wie bewirbt sich diese Agentur (Je unnahbarer, desto besser)?
Ist es möglich, mit einem der erfolgreich vermittelten Autoren Kontakt aufzunehmen?
Scheint die Agentur aus nur einer Person zu bestehen, über die man im Internet wenig schmeichelhaftes finden kann?
Hatte die Agentur oder die Personen hinter der Agentur je mit DKZV zu tun?
Scheint es um die Agentur ein seltsames, fast nur im Web existierendes Geflecht von Partnerseiten zu geben?
usw.

Darum prüfe, wer sich "länger" binde. Speziell Agenturen, die irgendwelche Kosten verstecken wollen, verstehen es sehr gut, den Autor zu locken, seine Hoffnungen zu wecken, endlich, endlich entdeckt worden zu sein.

Grüße

hwg
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Re:

von hwg (30.10.2007, 12:12)
Mit zwei Agenturen habe ich seinerzeit gute Erfahrungen gemacht. So ist es möglich gewesen, ein und dieselbe Story vielfach an Zeitschriften zu verkaufen, deren Existenz mir vorher unbekannt gewesen sind. Das erzielte Honorar habe ich mit der Agentur geteilt - und ich habe mehr verdient, als hätte ich die Geschichten den einzelnen Redaktionen direkt angeboten.

Bedauerlicher Weise gibt es diese (österreichischen) Agenturen nicht mehr. Und die von anderen (in Deutschland und der Schweiz) eingeholten Vertragsbedingungen sind mir zu "windig" erschienen. Es hat sich dabei allerdings um die Vermittlung von Kurzgeschichten und Fortsetzungsromanen gehandelt, nicht um Buchprojekte.

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (15.11.2007, 22:21)
Hhmmm, ich lese hier von "Druckkostenzuschußverlagen" und dem Loblied auf Book on demand.

Wo liegt denn da bitte sehr der Unterschied? Wohlgemerkt für die Autoren, die mit ihrem Werk gern im Buchhandel gekauft werden möchten und eine ISBN mit allen Konsequenzen haben wollen.

Ich habe bei "meinem" Verlag für die ersten Verlagsleistungen gezahlt und erhalte jetzt die von mir verkauften Bücher zu einem hervorragenden Autorenpreis. Alle "fremd" verkauften Bücher bringen mir ein kleines Honorar pro Stück ein. Dafür genieße ich die Werbung des Verlags und hatte neben den für mich kostenfrei versandten Pflichtexemplaren auch noch Freiexemplare.

Bei Bod würde ich gem. eben durchgeführter Online-Kalkulation für mein Buch 470 Euro zahlen und für die ersten 100 Bücher neben dem Stückpreis noch zusätzlich 30 Euronen Versand.

Nun frage ich mich natürlich, was jetzt an meiner Zahlung so falsch sein soll und an Bod so toll? Zumal ich lt. meinem Vertrag auch weiterhin alle Rechte habe, usw. usw.

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Judith
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Re:

von Judith (16.11.2007, 00:34)
Hallo Carsten,

wie kommst du auf 470 Euro? Ich habe 39 Euro bezahlt. Rechne ich noch die Systemgebühren für die nächsten 5 Jahre hinzu sind es 218,40 Euro. Das sind für mich die Kosten für die erbrachte Dienstleistung, die m.E. auch in einem realen Verhältnis zum Aufwand stehen. Über die Marge (ich glaube, die meisten rechnen mit ca. 1 Euro pro Buch) bekommt man mit Eigenwerbung und Glück den Einsatz wieder zurück.

Bücher abzunehmen bin ich bei BoD nicht verpflichtet. Wenn ich aber 100 bestelle, dann zahle ich nur noch etwa 50 Prozent. Wie kommst du auf 30 Euro Porto?

Wenn ein Druckkostenzuschussverlag nur wenige hundert Euro verlangt, dann lässt sich darüber streiten. Wenn es ein kleiner Verlag ist, muss der ja auch seine Arbeit finanzieren. Ich glaube, Hakket ist so ein Fall. Doch in der Regel liegen die Beträge wesentlich höher und die Anbindung an den Buchhandel lässt sehr zu wünschen übrig. Von Werbung ist in der Regel auch nichts zu entdecken.

Bei BoD bin ich bei allen Onlinebuchhandlungen vertreten, ohne mich darum kümmern zu müssen. In "echte" Buchhandlungen kommen die Bücher von Druckkostenzuschussverlagen ebensowenig wie ein BoD-Buch: Gar nicht oder nur direkt über den Autor.

Grüßle,
Judith
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CeKaDo

Re:

von CeKaDo (16.11.2007, 08:51)
Da habe ich wohl die falsche Website besucht. Ich war bei book-on-demand.de

Allerdings habe ich eben mal bei bod.de nachgesehen und komme dort auch für das sogenannte "Comfort"-Paket auf 399 Euronen.

Schließlich gilt es für mich, das mit einem Verlag zu vergleichen, der mindestens die gleichen Serviceleistungen bietet.

Sicherlich würde ich niemals irgendwo 11.000 Euro vorschießen, damit mein Buch gedruckt würde. Doch ich möchte natürlich als Autor, daß mein Produkt beworben wird, vorher ordentlich überprüft und gesetzt wird. Und ich will mich mit nichts anderem beschäftigen, als werben, Lesungen halten und letztlich verkaufen.

Ich muß dazu sagen, daß ich die erste Auflage meines Buches im Eigenverlag erstellt habe. Es ist, darüber dürften wir uns alle klar sein, eine sehr harte Arbeit, ein Buch zu lektorieren, zu setzen und dabei auch noch alle Regeln einzuhalten. Daher bin ich glücklich und froh, wenn ich für wenig Geld am Anfang den ganzen Kram in andere Hände geben kann.

Zudem habe ich jetzt noch feststellen müssen, daß ich auch bei Abnahme nur eines Exemplars mehr verdiene, als ich beispielsweise bei BoD (dem "Richtigen") bei Abnahme von mehr als 100 Stück hätte. Das befriedigt mich nun doch sehr cheezygrin

Was die sache mit den "kleinen Verlagen" angeht, so ist natürlich meines Erachtens klar, daß diese nicht so intensiv Werbung betreiben können, wie z.B. Heyne und Co. Das ist auch einer der größten Mängel. Allerdings habe ich mir mal einen Vertrag von einem der Großen anschauen dürfen und da ist es schwer, als Autor noch zu verdienen. Das wurde ja auch oben schon mal erwähnt.

Es ist, zugegeben, eine Gratwanderung zwischen erfolgreich (bekannt) sein wollen und verdienen möchten.

Ich würde gern beides sein :D

julia07
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Re:

von julia07 (16.11.2007, 09:32)
Deine "Vergleicherei" hinkt ziemlich, denn Bod ist nun mal kein "Verlag".
Im Prinzip muss Du die mit einer komfortablen Druckerei vergleichen! cheezygrin

LG, Julia

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (16.11.2007, 14:42)
Oh, oh, ein heikles Thema.
Cekado - du wirst dir klarmachen müssen, dass du (jeder) mit der Schriftstellerei nicht viel verdienen kannst - es sei denn, du betreibst es professionell und auch da brauchst du eine ordentliche Portion Glück. Man wird wahrscheinlich eher berühmt als reich.
Auf jeden Fall beglückwünsche ich dich dazu, dass du dich getraut hast, dein Buch im Eigenverlag zu machen. Im Grunde habe ich auch so angefangen. Und ja - ganz ehrlich - du wirst an jedem Buch etwas mehr verdienen, als bei einem Verlag. Es ist ohnehin ein Unding, dass der Autor letztlich das kleinste Stück vom Kuchen bekommt - für seine Arbeit. Aber du hast wahrscheinlich gemerkt, dass es kaum anders geht. Zu viele Leute sind in diesen ganzen Prozess mit involviert, und die wollen alle was haben. Was habe ich mir die Haare gerauft, bis ich eine vernünftige Druckerei gefunden habe, die Qualität liefert und günstig ist. Was bin ich vom Gestühl gekippt, als mir klar wurde, dass der Buchhandel ca 40% Nachlass haben will. Aber da werde ich dir sicher nichts neues erzählen.
Ob man für die Veröffentlichung seines Buches bezahlen will, und wenn ja wie viel - das muss jeder selbst entscheiden.
Auch du wirst für deinen Eigenverlag erstmal Geld bezahlt haben. Ist auch völlig in Ordnung. Klar, 11000€ zu zahlen ist Wahnsinn. Man muss sich dann fragen, welche Ziele diese Verlage tatsächlich verfolgen.

Aber du hast ja erkannt, dass man als Autor "Werbung in eigener Sache" machen muss. Auch das ist vielen gar nicht bewusst.
Ich wünsche dir für deinen weiteren Weg auf jeden Fall viel Glück - ob im Eigenverlag oder woanders. thumbbup

Hakket

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (23.11.2007, 23:58)
@ Hakket

Du wirst lachen, ich verdiene jetzt als Autor mit Verlag im Hintergrund mehr als vorher.

Auch wenn mir klar ist, daß ich niemals davon leben werde. Doch warum sollte ich nicht dennoch versuchen, mich entsprechend zu vermarkten?

Welcher Autor möchte mir erzählen, er würde nicht gern ganz oben in den Listen stehen und auf der Straße auf sein Buch angesprochen werden? cheezygrin

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (24.11.2007, 11:48)
@ CeKaDo:
Sich zu vermarkten gehört unabdingbar mit dazu. Ich sage nur mal Eva Hermann. Kann mir keiner erzählen, dass das nicht ausgefeiltes Marketing ist dozey: .
Ja, jeder Autor möchte "reich und berühmt" werden. Aber ich ziehe es vor, Autoren (die noch am Anfang stehen und sehr "romantisch" eingestellt sind) zu sagen, dass genau das mit 99,99%iger Sicherheit NICHT passieren wird. Es gibt eine Menge falsche Vorstellungen.

Aber das muss ich dir ja nicht sagen cheezygrin

PS.: Ganz oben auf der Liste stehen? cheezygrin Mach deine eigene Bestsellerliste und versuch sie na den Mann zu bringen. So ähnlich machen es die anderen auch. Es gibt keine Bestsellerliste, die wirklich objektiv ist. blink3
PPS: Vielleicht solltest du den Typen auf dem Bild neben dir (Ich denke, dass du nicht der Typ mit den roten Haaren bist) öffentlich mit einem Kopschuss hinrichten und dann ein Buch über deine Beweggründe schreiben - DAS wäre Marketing :twisted: (Ist nur Spaß ...)
Lieben Gruß
Hakket

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