Buchprojekte entspannt umsetzen - Meth.+Software f. Autoren

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Steve
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Buchprojekte entspannt umsetzen - Meth.+Software f. Autoren

von Steve (06.09.2009, 21:46)
Titel: Buchprojekte entspannt umsetzen - Meth.+Software f. Autoren
Autor: Stefan Pichel

Verlag: Books-on-Demand, Norderstedt
ISBN: 978-3839119716
Seiten: 244
Preis: 19,90

Der Autor über das Buch:

Es gibt viele Methoden und Programme, die Autoren bei der Erstellung eines Buches unterstützen können. Dieses Werk richtet sich sowohl an Autoren klassischer Verlage als auch an Books-on-Demand-Autoren, die viele Aufgaben des Publikationsprozesses selbst übernehmen müssen. Schwerpunktmäßig wird kostenlose Software betrachtet, die den Arbeitsprozess erleichtern und dem Autoren helfen, sich und sein Werk zu organisieren. Die Installation und Anwendung der Programme wird anhand von vielen Abbildungen auch für Laien verständlich erklärt.

Klappentext:

- Inhalte eines Buchprojektes (Aufgaben, Planung, Vorgänge)
- Textverarbeitung (Stilüberprüfung, Arbeit mit langen Texten)
- Literaturverwaltung (Synapsis, Citavi)
- Geschichten konstruieren (Outliner)
- Bebilderung (Anforderungen, Bildverarbeitungsprogramme)
- Umschlaggestaltung mit DTP-Programmen
- Gedanken ordnen (Mindmapping)
- Projektplanung (Gantt-Charts, Zeit-/Kostenplanung)
- Versionsverwaltung
- Todo-Manager und Bugracking-Software
- Informationen sammeln mit Mini-Wikis
- Teamarbeit (Einsatz von Groupware)
- Archivierung mit Dokument-Management-Programmen (DMS)


Inhalt:

In diesem Buch plaudere ich mal etwas aus dem "Nähkästchen" und verrate, welche Methoden und Software man einsetzen kann, um ein Buchprojekt umzusetzen.

Computer müssen nämlich nicht nur für dem Eingeben des Textes dienen. Stattdessen können Sie dem Autor auch bei vielen anderen Aufgaben innerhalb des Buchprojektes helfen.

Etwas mehr zu Buchprojekten und diesem Buch speziell habe ich hier geschrieben:

www.stefan-pichel.de/buchprojekte

Ich habe mich bemüht, das Buch so zu schreiben, dass es auch für Nichtinformatiker leicht verständlich ist. Ich würde mich freuen, wenn ich Rückmeldungen bekomme, um zu wissen, ob ich mein Ziel erreicht habe oder wo ich noch für eine spätere Ausgabe nachbessern muss.
Dateianhänge
buchprojekte-cover.jpg
Umschlagtitelseite

HuWes
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Re: Buchprojekte entspannt umsetzen - Meth.+Software f. Auto

von HuWes (07.09.2009, 00:42)
Steve hat geschrieben:
Ich habe mich bemüht, das Buch so zu schreiben, dass es auch für Nichtinformatiker leicht verständlich ist. Ich würde mich freuen, wenn ich Rückmeldungen bekomme, um zu wissen, ob ich mein Ziel erreicht habe oder wo ich noch für eine spätere Ausgabe nachbessern muss.


Nach Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses komme ich zu dem Schluss, dass es in deinem Buch wohl mehr um die Herstellung eines Buches geht, also das Aufbereiten eines Manuskriptes für den Druck, als um das Schreiben eines belletristischen Werkes. Mich hat der Buchtitel daher in die Irre geführt - ich hatte Arbeitsmethoden zum Schreiben von Romanen, Erzählungen etc. erwartet (das ist mein Verständnis des Begriffes "Buchprojekt")

Letztlich bleibt es aber bei technischen Hinweisen zur Gestaltung des Textes bzw. des Umschlages als druckfertige Vorlage (alles Vermutung aufgrund des Inhaltsverzeichnisses). Ein Konkurrenzbuch zum Werk von Hawepe?

Kollegiale Grüße
Hubert

Steve
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Re:

von Steve (07.09.2009, 01:10)
Hallo Hubert!

Das Buch von Hawepe ist sehr gut gemacht und benötigt daher kein Konkurrenzbuch. Im Gegenteil habe ich versucht, keine Thema zu behandeln, welches schon in jenem Werk beschrieben ist - wenngleich es an einigen Stellen leichte Überschneidungen gibt, Während Hawepe schwerpunktmäßig auf Layout, Typographie, Buchaufbau und PDF-Erstellung eingeht, möchte ich den Weg von der Idee bis zum Buch erläutern, d.h. alle Aufgaben beschreiben, die auf einen Autor zukommen und wie er die Zeit- und Kostenplanung macht und bei umfangreichen Buchprojekten nicht die Übersicht verliert.

Die Aufbereitung zum Druck beschreibe ich auch in meinem Buch, aber das ist doch nur ein kleiner Teil des Inhalts. Viele Themen sind unabhängig davon, ob es sich um belletristische Literatur oder ein Fachbuch handelt (z.B. die automatische Stilüberprüfung). Speziell für Romanautoren beschreibe ich Software (oft als Outliner bezeichnet), mit der man eine Storyline entwickeln kann, Charaktere und Schauplätze verwaltet, Szenen und Kapiteln sinnvoll bildet, Inkonsistenten und Widersprüche erkennt, usw. Auch das Mindmapping-Kapitel ist gerade für Autoren belletristischer Werke interessant.

Ich habe eine kleine Internetseite über mein Buch angelegt. Dort finden sich noch viele weitere Informationen zum Buch (www.stefan-pichel.de/buchprojekte). Das Inhaltsverzeichnis hänge ich mal als Datei an.

Wie auch immer möchte ich vor allem die Werkzeuge vorstellen, die das Schreiben unterstützen. Auch ohne diese Werkzeuge kann man Bücher schreiben, aber man macht sich das Leben unnötig schwer... Aber mit den richtigen Methoden und der geeigneten Software kann man sich auf den Buchinhalt konzentrieren und so entspannt ein Buchprojekt umsetzen (so verstehe ich meinen Titel).

Ich hoffe, dass ich jetzt etwas verständlicher beschrieben habe, was die Intention zu meinem Buch war und welchen Inhalt es hat.

Viele Grüße!

Stefan
Dateianhänge
inhaltbuchprojekte1600-250.jpg
Inhaltsverzeichnis

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (07.09.2009, 12:51)
Hallo, Steve.

Das Thema des Buches dürfte wohl in der Tat eine Lücke schließen, die bei vielen Autoren zu einem gewissen Zeitpunkt auftritt. Es sieht auch recht gut geordnet aus.

Was mir allerdings überhaupt nicht gefällt, ist das Buchcover. Meiner Meinung nach nimmt es dem gesamten Thema - da Sachbuch - die Würze und Ernsthaftigkeit. Hier hättest du mehr Wert auf Sachlichkeit legen können; dabei wäre ein Uni-Farbcover nicht mal nötig gewesen. Mich würde das Buchcover von einem Kauf abhalten. Das ist meine ehrliche Meinung, konstruktive Kritik muss ja auch mal sein.

Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg mit deinem Projekt! thumbbup

Herzliche Grüße,
Thorsten

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Siegfried
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Re: Buchprojekte entspannt umsetzen - Meth.+Software f. Auto

von Siegfried (07.09.2009, 14:53)
Hi!

Steve hat geschrieben:
Ich würde mich freuen, wenn ich Rückmeldungen bekomme, um zu wissen, ob ich mein Ziel erreicht habe oder wo ich noch für eine spätere Ausgabe nachbessern muss.


Ich kann meinen Vorrednern (besser: Vor-Schreibern) nur zustimmen. Ich bin weder mit dem Titelbild noch mit dem Inhaltsverzeichnis, das auf der angegebenen Homepage nachzulesen ist, irgendwie warm geworden.

Meine Frage an den Autor: Ist das Buch "nur" ausgerichtet an Leute, die technische Hilfsmittel beim Schreiben brauchen? Textverarbeitung, Planungstools, Archivierungssysteme usw. - wenn ja, warum geht das Buch so sparsam mit Toolempfehlungen um? Es gibt z.B. mehr als nur ein Outline-Werkzeug. Wo bleiben die Beschreibungen der Alternativen?

Ist das Buch auch zu empfehlen für Leute, die sich erstmals an das Abenteuer machen, einen Roman zu schreiben? Kann man das nach dem Studium dieses Buches? Mir fehlen für diesen Fall z. B. die notwendigen Arbeitsmethoden zur Gestaltung von schlüssigen und interessanten Charakteren, oder der Aufbau von Dramaturgie.

An wen richtet sich das Buch? Wer soll es kaufen und lesen? Der erfahrene Autor, der bereits mehrere Tausend Seiten Manuskript hinter sich hat und jetzt nach technischer Unterstützung sucht - oder der Anfänger, der zum ersten Male vor einem leeren Blatt Papier (bzw. einer weißen Anzeige seiner Textverarbeitung) sitzt?

20 Euro (fast 20 Euro) sind eine Menge Geld. Was bekomme ich dafür?

Grüße
Siegfried
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Steve
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Re:

von Steve (07.09.2009, 19:50)
Hallo Siegfried!

Ich freue mich, dass Du Dir das Inhaltsverzeichnis angeschaut hast und mir dazu Deine Meinung geschrieben hast thumbbup

Ich kann meinen Vorrednern (besser: Vor-Schreibern) nur zustimmen. Ich bin weder mit dem Titelbild noch mit dem Inhaltsverzeichnis, das auf der angegebenen Homepage nachzulesen ist, irgendwie warm geworden.


Ich hätte das Buch auch "Buchprojekte planen und durchführen" nennen könne. Das klang mir aber zu sachlich und so wollte ich das Ziel betonen, also Buchprojekte ohne Stress umsetzen. Aus diesem Grund habe ich mich für ein Bild entschieden, welches eine Autorin zeigt, die relaxt und mit Freude an einem Dokument schreibt. Aber klar, ist Geschmackssache...

Meine Frage an den Autor: Ist das Buch "nur" ausgerichtet an Leute, die technische Hilfsmittel beim Schreiben brauchen?


Der Schwerpunkt liegt schon darauf. Um genauer auf diese Frage und die anderen Fragen zum Inhalt einzugehen, möchte ich gerne exemplarisch einen Situation beschreiben, für die ich im Buch eine Lösung beschreibe:

Wer kennt das nicht: Sie beginnen mit dem Schreiben und mit jedem Tag wächst das Dokument. Es kommt der Zeitpunkt, an dem das Dokument einen Stand erreicht hat, den Sie zur Sicherheit aufbewahren möchten. Sie speichern also diese wertvolle Version und geben der Sicherheitskopie zum späteren Wiederfinden einen entsprechenden Dateinamen, der das Datum der Erstellung enthält ("MeinBuch-28Jun09.doc"). Mit dieser Information im Dateinamen glauben Sie, dieses Dokument jederzeit wiederfinden zu können.

Natürlich bleibt es nicht bei dieser Version. Stattdessen häufen sich schon nach wenigen Wochen zahlreiche dieser datumsgestempelten Zwischenversionen an. Wenn Sie den Rechner einschalten, fragen Sie sich, ob die Version "MeinBuchFastFertig.doc" auf dem Speicherstick oder "MeinBuch-28Jun09.doc" auf dem Notebook die letzte Version ist.

Wenn der Text eine gewisse Reife erreicht hat, speichern Sie zusätzlich eine Version für zwei Freunde, Max und Moritz, ab, damit diese den Text vorab Korrektur lesen. Während Sie also fleißig am Dokument weiterarbeiten, bekommen Sie nach einigen Tagen die Anmerkungen von Max. Natürlich hat er seine Ideen gleich ins Dokument eingearbeitet. Doch welche Version hatten Sie ihm ursprünglich gegeben und was hat er geändert? Welche Fehler haben Sie womöglich selbst bereits entdeckt und korrigiert? Mit viel Aufwand arbeiten Sie Max Änderungen ein. Anschließend trifft auch die korrigierte Version von Moritz ein und der Spaß beginnt von vorne...

Mit Versionsverwaltungen (ohne die eine Softwareentwicklung heute undenkbar wäre) weiß man immer, welche Version aktuell ist, kann Versionen zusammenführen, bekommt jedes Dokument eine "Biografie" und lassen sich Versionen grafisch miteinander vergleichen, usw...

Ist das Buch auch zu empfehlen für Leute, die sich erstmals an das Abenteuer machen, einen Roman zu schreiben?


Sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene sollte das Buch interessante Infos enthalten. Für den Einsteiger halte ich zum Beispiel das Planungskapitel für besonders wixchtig, in dem ich beschreibe, welche Kosten bei einem Buchprojekt entstehen können, wie man diese "trackt" und wie man eine realistische Zeitplanung macht. Die meisten Themen sind aber für alle Autoren gleichermaßen wichtig.

Beispielsweise das Beispiel von eben: Natürlich kann man auch ohne eine Versionsverwaltung wunderbare Bücher schreiben, aber warum soll man sich nicht solcher Werkzeuge bedienen, wenn sie die Arbeit erleichtern?? Sowohl für Einsteiger als auch Autoren mit großer Erfahrung können vom Einsatz einer Versionsverwaltung profitieren.

So ähnlich verhält es sich auch mit den anderen Themen im Buch. Man muss die vorgestellten Methoden nicht kennen, aber sie bringen sowohl dem Einsteiger als auch dem Fortgeschrittenen meiner Meinung nach einen großen Nutzen. Für einen Einsteiger ist es natürlich schön, wenn er nicht erst in diese bekannten Fallen läuft.

20 Euro (fast 20 Euro) sind eine Menge Geld.


Es geht nicht preiswerter! Ich würde das Buch auch gerne zu einem niedrigeren Preis anbieten, aber bei 244 Seiten und 19 Farbseiten lässt sich bei BoD über den Preiskalkulator errechnen, wie teuer mich das Buch kommt.

warum geht das Buch so sparsam mit Toolempfehlungen um? Es gibt z.B. mehr als nur ein Outline-Werkzeug. Wo bleiben die Beschreibungen der Alternativen?


Ich kann nicht alle Programme beschreiben, weil es den Rahmen des Buches bei weitem sprengen würde. Daher erwähne ich die Alternativen zu Beginn eines Kapitels und stelle exemplarisch jeweils ein Programm der jeweiligen Gattung vor, von dem ich glaube, dass es das beste Preis-/Leistungsverhältnis besitzt. In der Regel ist die Bedienung der alternativen Programme ähnlich und übertragbar - wenn man erst einmal das Konzept verstanden hat.

Arbeitsmethoden zur Gestaltung von schlüssigen und interessanten Charakteren, oder der Aufbau von Dramaturgie


Ich stelle die Hilfsmittel vor, habe aber kein Buch über 'Kreatives Schreiben' verfasst. Das können andere besser und dazu gibt es schon genügend Ratgeber. Aber für den geschilderten Fall gehe ich darauf ein, wie man mit Outlinern Geschichten konstruiert, d.h. Szenen auf einer Zeitachse grafisch anordnen kann, Charaktern eine Biographie gibt, usw. Den Inhalt muss jeder Autor schon selber füllen.

Was bekomme ich dafür?


Ich verstehe Deine Skepsis. Als ich zum ersten Mal in einem industriellen Großprojekt eingebunden wurde, stellte man mir die vielen dort eingesetzten Methoden vor. Aber deren Sinn habe ich anfangs auch nicht verstanden. Mittlerweile möchte ich diese Werkzeuge nicht mehr missen und es ist mir unverständlich, wie man ohne deren Einsatz überhaupt produktiv sein könnte.

So ähnlich ist es mit den Werkzeugen, die ich in meinem Buch vorstelle. Ich glaube, dass man nur aufgrund des Inhaltsverzeichnis nicht einschätzen kann, ob sich deren Einsatz lohnt.

Ich kann nur sagen, dass alle, denen ich bisher solche Programme gezeigt bzw. installiert habe, diese bis heute benutzen. Das soll aber nicht heißen, dass jeder seine Arbeitsweise unbedingt umstellen sollte. Ich gebe in meinem Buch nur Ratschläge, wie ich glaube, dass man sich die Arbeit erleichtern kann, damit ein Buchprojekt nicht in Frust endet, sondern viele weitere folgen..

Ich hoffe, ich konnte Dir die Fragen gut beantworten, :?

Viele Grüße!

Stefan

NeuerAutor
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Wow!

von NeuerAutor (24.09.2009, 21:25)
Hallo Stefan!!

Als unser Prof uns Dein Buch vorstellte, war ich ja erst etwas skeptisch, denn den Buchumschlag finde ich ... na ja, für die nächste Ausgabe vielleicht was sachlicheres?

Aber der Inhalt ist echt top! Ich habe nämlich gerade meine Diplomarbeit fertiggestellt. Vor drei Wochen war ich noch mit den Nerven am Ende: Inhaltlich fehlte die Struktur, unzählige Korrekturansätze, viel zu unhandlich große Word-Dokumente, usw....

Nun gibt es an der Uni extra Kurse für das Erstellen großer Fachdokumente. Darin wurde Dein Buch vom Prof total angepriesen. Na ja, ich hab nicht geglaubt, dass ich das Ruder noch rumreißen könnte, aber schlimmer konnte es auch nicht werden. Also habe ich die D-Arbeit erst mal eine Woche liegen lassen und mir Dein Buch durchgelesen und einige Programme, die Du aufführst, installiert. Du beschreibst ja exakt die Situation, in die ich geraten bin. Ok, auch das ist mir nicht immer leicht gefallen, aber es hat auch Spaß gemacht, wenn es lief und ich das Konzept verstanden hatte. Vor allem habe ich eine völlig neue Herangehensweise gelernt!!

Damit habe ich meine DA nun neu aufgesetzt, d.h. mit Mindmapping den Inhalt neu strukturiert. Die Versionsverwaltung möchte ich NIE NIE NIE mehr missen und werde sie zukünftig immer verwenden. Und die Tipps für das Verknüpfen von Abbildungen waren Gold wert! Sogar yWriter konnte ich gut einsetzen, obwohl es doch eigentlich für die Romanerstellung gedacht ist.

Vielen Dank!!! Das wollte ich Dir doch mal schreiben! Eigentlich hatte ich erst an eine Rezension bei Amazon gedacht, aber dann bin ich durch Google auf diesen Foreneintrag gestoßen. Hier ist es bestimmt noch besser aufgehoben, denn ich möchte hier auch an die anderen Skeptiker sagen: Erst ausprobieren, dann urteilen!

VG,

Silke

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (24.09.2009, 21:28)
cheezygrin cheezygrin cheezygrin


Wieviel kostet das?

Ich mein so eine Jubelarie in c-dur?

xenia

Re:

von xenia (24.09.2009, 22:02)
chnuppesaager hat geschrieben:
cheezygrin cheezygrin cheezygrin


Wieviel kostet das?

Ich mein so eine Jubelarie in c-dur?


Na, das siehste doch: Nichts. Registrieren, posten, loben. Der grüne Klee wächst nicht nur bei Amazon-Rezensionen, sondern auch hier. cheezygrin

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (24.09.2009, 22:06)
:lol: :lol: :lol:

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.09.2009, 22:33)
chnuppesaager hat geschrieben:
cheezygrin cheezygrin cheezygrin


Wieviel kostet das?

Ich mein so eine Jubelarie in c-dur?


Chnuppe ... du bist böse! cheezygrin


Ich kann aber auch böse sein! :twisted:

Da erzählt ein Prof einer nicht genannten Universität seinen Studis, was für ein tolles Buch das doch ist. Wie kommt der Prof dazu? Vermutlich, weil er das Buch gekauft, gelesen und die genannten Methoden und Programme ausprobiert hat (wenn nicht, was für eine Qualität hat dann die Aussage des Profs?).

Wie lange braucht man dazu?

Für Bestellung und Lieferung gehen drei oder vier Tage ins Land. Dann wird gelesen, die empfohlene Software gesucht, installiert und getestet (oder kann der Prof eine Empfehlung aussprechen, ohne einen praktischen Test durchgeführt zu haben?). Nehmen wir an, es dauert noch einmal drei Tage. Macht also sieben Tage.

Er empfiehlt seinen Studis das Buch. Mindestens eine - Silke - bestellt das Buch. Drei bis vier Tage, bis das Buch da ist. Dann klinkt sich Silke aus und ackert eine Woche lang das Buch durch, installiert die Software, bringt sich die Bedienung selbst bei. Alles in allem also zehn Tage für Silke. Macht zusammen bereits 17 Tage.

Übrigens - ich habe allein für den yWriter mehr als drei Tage gebraucht, bis ich das Programm verstanden hatte. book:

Dann startet Silke durch und dank der Tipps im Buch und der installierten Software kann sie ihre verhunzte Diplomarbeit durch Mindmapping völlig neu strukturieren und gleich mehrere Versionen erzeugen (sonst macht die von Silke hochgelobte Versionsverwaltung - "... NIE NIE NIE mehr missen! ..." - ja keinen Sinn).

Schaue ich bei Amazon nach, ist das Buch am 21. August 2009 erschienen. Also vor fünf Wochen. Oder 34 Tagen. Davon sind 17 Tage schätzungsweise für andere Dinge verbraucht (Bestelldauer, Testdauer usw.). Die Diplomarbeit ist also in 17 Tagen komplett neu geschrieben worden - inkl. Mindmapping und Mehrfach-Versionierung.

Entweder findet da gerade eine Revolutionierung des Diplomarbeitschreibens statt, oder ... :shock::

Aber lassen wir das! Sonst heißt es wieder, ich sei böse! :twisted:

Grüße
Siegfried

P.S.: Amazon meldet bei dem Buch bisher keine Verkaufszahlen. Da tut Werbung Not! angle:
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chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (24.09.2009, 22:38)
:lol: :lol: :lol: cheezygrin

NeuerAutor
Beiträge: 3
Registriert: 24.09.2009, 21:01

Bitte keine Unterstellungen!

von NeuerAutor (26.09.2009, 16:36)
Hallo Siegfried, chnuppesaager!

Ihr seid aber eine charmante Truppe! Vielen Dank für die Unterstellung. Kennen wir uns so gut, dass ihr mich einer bezahlten Werbung bezichtigt??

Nur weil ich ein Buch toll finde und ihr nicht, kann man das auch anders äußern, z.B. auf den Buchinhalt Bezug nehmend.

Eigentlich gehört so etwas jetzt nicht ein Forum, aber da Ihr mich darin ziemlich persönlich angreift, nehme ich öffentlich dazu jetzt Stellung.

@Siegfried: Kann es sein, dass Deine Rechnung weniger mathematisch als provozierend motiviert ist? Das Seminar war Ende August, ich habe das vorgestellte Buch ausleihen dürfen und jetzt haben wir Ende September. Im Buch werden Standardprogramme beschrieben, die wahrscheinlich viele Dozenten kennen, besonders wenn sie aus dem Drehbuchbereich kommen. Ich glaube nicht, dass Profis sich in das Buch besonders einarbeiten müssen. Anders bei mir: Ich sprach von einer Woche, in der ich mir einige Programme (4 um genau zu sein) installiert und ausprobiert habe. 3 Tage hast Du für yWriter gebraucht?? Das ist nicht Dein Ernst! Und habe ich an einer Stelle behauptet, dass ich die Diplomarbeit bereits abgeschlossen habe? Ich habe davon gesprochen, eine andere Methodik erlernt zu haben. Mit dieser glaube ich die DA besser im Griff zu haben und nichts anderes habe ich behauptet. Bitte halte Dich also mit der Ironie von wegen "Revolutionierung" und "komplett neu geschrieben worden" zurück.

Und machst Du keine tägliche Sicherheitskopie? Arbeitest Du immer nur mit einer Version?? Dann kannst Du das gerne weiterhin so machen, aber unterstelle mir nichts!

Nochmal zum Thema bezahlte Werbung: Glaubt Ihr nicht, dass mein Bewertung in einem solchen Fall nicht als Rezension bei Amazon, also da wo die potentiellen Käufer surfen, besser aufgehoben wäre? Nein, ich habs hier gepostet, um mich auch an den Autor zu richten. So ein Forum bietet Dialogmöglichkeiten, die ein Bewertungsportal nicht ermöglicht. Leider hätte ich mir aber einen freundlicheren Dialog gewünscht - da helfen Eure Smilies wenig.

So zum Abschluss: Ich bitte darum, keine weiteren Verleumdungen hier zu posten. Inhaltliche Kritik gerne, aber wenns persönlich wird, sendet mir eine PN und wir telefonieren.

Silke

Nitram
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Re:

von Nitram (26.09.2009, 17:11)
Steve hat geschrieben:
Wenn der Text eine gewisse Reife erreicht hat, speichern Sie zusätzlich eine Version für zwei Freunde, Max und Moritz, ab, damit diese den Text vorab Korrektur lesen.
......
Mit Versionsverwaltungen (ohne die eine Softwareentwicklung heute undenkbar wäre) weiß man immer, welche Version aktuell ist, kann Versionen zusammenführen, bekommt jedes Dokument eine "Biografie" und lassen sich Versionen grafisch miteinander vergleichen, usw...

Hallo Stefan,
darf ich mir einen fachlichen Hinweis erlauben?
Versionsverwaltungen sind zweifellos eine gute Sache. Man weiß immer, welche Version die letztgültige ist und kann auch sehr gut dokumentieren, was in welcher Version geändert worden ist.
Nur:
Das parallele Bearbeiten ein und desselben Dokumentes, wie du es mit dem Beispiel von Max und Moritz beschreibst, sollte man allerdings in jedem Fall vermeiden.
Hier schützt eine Versionsverwaltung auch nicht wirklich.
Wenn Max, Moritz und du gleichzeitig ein und dasselbe Manuskript bearbeiten bzw. Korrektur lesen, gibt es schließlich 3 Versionen desselben Manuskriptes.
Eine Versionszusammenführung wird in diesem Fall auch schwer möglich sein, da die Änderungen von Max und Moritz jede für sich durchaus sinnvoll sein können - einander im Gesamtkontext aber widersprechen können.
Das wird in der Softwareindustrie ebenfalls so gehandhabt, dass ein Datensatz bei Änderung für die anderen Benutzer gesperrt ist und diese nur Lesezugriff haben.
Gruß
Nitram
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Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

Steve
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Version

von Steve (26.09.2009, 18:47)
Hi!

@Silke und Siegfried: siehe PN

@Nitram: Danke für deine Anmerkung. Du hast natürlich recht, es ist immer eine Entwicklungsphilosophie, ob man nach dem Konzept "Lock Modify Write" oder "Copy Modify Merge" entwickelt. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Ich arbeite seit über 11 Jahren in der Softwareentwicklung und wir haben uns für eine Misch-Arbeitsweise entschieden, weil es uns bei einem Projekt von 80 Softwareentwicklern und verschiedenen Branches am praktikabelsten erscheint. Reserved-Checkouts sind genauso möglich wie unlocked checkouts, was bei den verschiedenen Trunks manchmal etwas unübersichtlich wird (siehe Abb.).

Ich möchte auch nicht sagen, dass nun das wilde Mergen von Word-Dokumenten beginnen soll. Das geht natürlich bei dem Format nicht automatisch und ließe sich auch nicht mal eben in einem Kapitel erklären, aber mit VCSen ist das Nachvollziehen von Änderungen jederzeit möglich. Darauf kommt es doch meist an. Und wenn ich weiß, was Max und Moritz verändert haben, kann ich das selektiv in mein Mainline-Dokument aufnehmen oder nicht.

Gruß,

Stefan
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