Marketing wie gehts weiter??

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Thorsten Boose

Re: Danke

von Thorsten Boose (08.10.2009, 15:24)
Hallo, Alfred.

Ich gratuliere dir ganz herzlich zu diesem Erfolg. Viel Mühe lohnt sich eben doch! thumbbup
Alfred ST. hat geschrieben:
Zur Frage von MiTu68:
hast Du die Buchhändler per Mail oder Post/Fax angeschrieben?

Ich habe alle per Mail angeschrieben. Vorgefertigter Text - Email reinkopiert und ab.

Hast du das Buchcover als JPG angehängt? Wie umfangreich war dein E-Mail-Text? Das würde mich wirklich interessieren. book:

Herzliche Grüße,
Thorsten

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Alfred ST.
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Hallo Thorsten

von Alfred ST. (08.10.2009, 16:52)
Danke für die guten Wünsche.

Ich habe ein Mail verfasst indem ich kurz auf mein Anliegen hingewiesen habe. Die Eckdaten des Buches mit ISBN und Verkaufspreis lt. BOD und das Cover als Bild in den Mailtext eigefügt.

Dann unter: http://www.buchhandel.de/ auf Partnerbuchhandel geklickt und mir die Emailadressen herausgesucht. Weiters habe ich noch mit den Gelben Seiten die Bundesrepublik abgegrast und Österreich heimgesucht.

Im Mailprogramm den fertigen Entwurf auf weiterleiten und Mailadresse reinkopiert. Ab geht die Post.

Leider habe ich nicht herausbekommen, wie es in den diversen Buchhandlungen in Deutschland/Österreich und der Schweiz angekommen ist. Feedback war nur in ein paar Fällen vorhanden. Von ca. 1000 haben gerade einmal 4 oder 5 geantwortet.

Aber da ich ja nicht mehr zur Arbeit gehe, dachte ich mir: Carpe Diem.
Ich hoffe, dir mit dieser Info einigermaßen geholfen zu haben.

lg Fred thumbbup
Ich hatte einen Traum ...
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Bisher auf BOD erschienen:
Zeit der Tränen - Ausgebrannt (Biografie)
Alfreds Welt der Zwei&Vierzeiler (Humor)
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Blanca Imboden
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Re:

von Blanca Imboden (08.10.2009, 17:02)
Da es ein Buch über deine Therapie und psychosomatische Störungen ist, könntest du auch entsprechende Therapeuten und Sanatorien anschreiben. Die Leute, die dort behandelt werden, sollte das Thema auf jeden Fall interessieren - die Therapeuten ebenso. [i]


Bettina hat recht. Ich kenne eine Frau mit einem Buch über Magersucht. Sie verkaufte wie verrückt, indem sie Therapeuten anschrieb, Kliniken. Es war eine Fleissarbeit, aber es funktionierte. Die Adressen hatte sie aus dem Internet.
Blanca
Mein BOD-Buch:
«Allein in Afrika», 2005
www.blancaimboden.ch

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (08.10.2009, 17:18)
Alfred, hab vielen Dank für deine Erklärungen. Ich bewundere dein Durchhaltevermögen. Davon können sich viele noch eine Scheibe abschneiden - ich mit eingeschlossen. cheezygrin thumbbup

Herzliche Grüße,
Thorsten

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Alfred ST.
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Werd ich nachholen ...

von Alfred ST. (08.10.2009, 17:22)
Danke Blanca für deinen Tipp. Werde das bei Gelegenheit versuchen.
Ich muss halt noch immer aufpassen, nicht zu viele Türen auf einmal zu öffnen. Wer weiß, wer da plötzlich reinschaut :twisted:

Bis jetzt, nur lauter tolle Gäste vo denen ich viel lernen konnte. Und das ist für mich im Moment das Schöne.

Probiert habe ich es aber schon einmal. In der Klinik, in der ich zur Therapie war, wollte ich die Bücher auflegen. Bis heute keine Antwort. Jeder der an meiner Therapie beteiligt war, erhielt von mir ein signiertes Exemplar - Feedback 0! Ob es an meiner Schreibkunst liegt oder daran, dass diese Personen (natürlich ohne Namen) in meinem Buch vorkommen, kann ich nicht beantworten. Dachte mir ich warte halt noch eine Weile.

Sollte sich in der Richtung Therapeuten Neues ergeben, werde ich es hier posten.

lg Fred
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hawepe
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Re: Noch etwas ...

von hawepe (08.10.2009, 18:53)
Hallo Fred,

Alfred ST. hat geschrieben:
Habt ihr einen Tipp, wo vielleicht ein blutiger Internetlaie etwas mehr über das Wie und Warum der Tags erfährt.


z.B. unter http://selfhtml.org

Ansonsten in Kurzfassung: Besonders wichtig ist der title-Tag, in dem die entscheidenden Suchbegriffe der jeweiligen Seite vorkommen sollten. Jede Seite sollte also ihren eigenen title bekommen.

Der descrition-Tag ist wichtig, weil er von den Suchmaschinen in den Suchergebnissen angezeigt wird und so hoffentlich Besucher auf deine Seiten lockt.

Ganz wichtig ist der h1-Tag für die Hauptüberschrift jeder Seite. h1-Tag und title-Tag sind meistens identisch. Suchmaschinen gehen davon aus, dass Überschriften das wichtigste in Kurzform wiedergeben.

Ich muss, es gibt Schnitzel und ich will meine Frau nicht damit alleine lassen.


Du hättest sie auch einfach herbeamen können cheezygrin Überleg mal, wieviel Zeit du gewonnen würdest, wenn du sie nicht mit Essen vergeudest cheezygrin cheezygrin

Beste Grüße,

Heinz.

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Judith
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Re:

von Judith (08.10.2009, 21:47)
Ich hatte nach Erscheinen meines ersten Tanzromans mal ganz gezielt ca. 20 Tanzstudios angeschrieben und wollte das ursprünglich mit weiteren machen und etwa 100 mails verschicken. Doch schon nach den ersten 20 Mails (die freundlich und informativ verfasst waren und sich an Tanzpädagogen-Kollegen richteten) bekam ich zwei böse Antworten, ich solle sie aus dem "Verteiler" streichen.

Eine davon:

Bitte streichen Sie mich unverzüglich aus Ihrem Verteiler - ich habe
Sie nicht um diese Werbung für Ihr Buch gebeten - überhaupt ist es so
in Deutschland gar nicht zulässig - einfach im Internet wild zu
werben…!


Tja, dann habe ich es lieber gelassen. :?

Grüßle,
Judith
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

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Blanca Imboden
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Re:

von Blanca Imboden (09.10.2009, 06:51)
Ich gebs zu: ICH war noch VIEL schlimmer.
Ich habe überall Emailadressen zusammen gesammelt und meine Werbung verschickt.
HUNDERTE!
Es kamen vielleicht fünf bis zehn Rekalamtionen. Diese waren aber teilweise schon sehr böse. Aber ich konnte alle beruhigen und habe mich entschuldigt. Viele wollten nur wissen, wie ich auf ihre Adresse gekommen sei, was ich meist echt nicht mehr wusste.

Woher ich mir diese Frechheit genommen habe?
Aus den HUNDERTEN von Spam-Mails, die ich selber immer bekomme.

Na ja, ich bin froh, dass ich das nicht noch einmal machen muss.

Blanca
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hawepe
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Re:

von hawepe (09.10.2009, 08:44)
Hallo,

tja, Spam ist nun einmal Spam und verboten. Zudem bringt es sehr wenig und bewirkt unter Umständen sogar das Gegenteil. Man braucht sich nur zu überlegen, wie man selbst mit einigen Hundert Spammails pro Tag umgeht.

Sehr viel besser sind Mailings per Post. Da sind meine Erfahrungen durchweg positiv. Mein Problem ist nur, dass ich zu knapp kalkuliert habe und die Mailings sich nicht mehr aus der Marge finanzieren lassen.

Beste Grüße,

Heinz.

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Alfred ST.
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Danke hawepe,

von Alfred ST. (09.10.2009, 08:48)
ich werde mir einmal deinen Link genauer ansehen und hoffentlich etwas nutzen können.
Das mit dem Schnitzlbeamen ist eine geniale Idee! Nur leider würden dabei ja auch diese schrecklichen Quälgeister mitgebeamt - Kalorien glaub ich heißen sie.

Für Judith und Blanca: Bei meinen Mails die ich verschickt habe, hatte ich vielleicht das Glück :shock:: , das es sich um das Thema Burnout gehandelt hat und mir daher keiner zurückschrieb, um mich nicht weiter zu verletzen.
Einfach löschen war in meinem Fall wohl der bessere Weg.

So, mein neues Buch ist soeben per Mail von der Lektorin zurückgekommen.
Sieht nach einer Menge Arbeit aus, die da auf mich zukommt.

Wünsche euch allen ein angenehmes Wochenende.

lg Fred
Ich hatte einen Traum ...

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Amos
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Re:

von Amos (09.10.2009, 08:55)
Gegen Spam hilft ein guter Filter. Bei mir kommen keine Spam an.
Bei youtube sind Filme hochladbar, aber wie steht es mit den GEMA -Gebühren für Herrn Maffay?
Ob jeder da einfach einen Song seiner wahl unterlegen darf, das bezweifel ich.
Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.10.2009, 09:02)
Hallo Amos,

Amos hat geschrieben:
Gegen Spam hilft ein guter Filter. Bei mir kommen keine Spam an.


Wenn ich dir schreibe, du solltest unbedingt meinen Autoren-Ratgeber kaufen, wird das aber vermutlich nicht funktionieren. Filter sind erfolgreich, wenn bestimmt Merkmale zutreffen.

Bei youtube sind Filme hochladbar, aber wie steht es mit den GEMA -Gebühren für Herrn Maffay?
Ob jeder da einfach einen Song seiner wahl unterlegen darf, das bezweifel ich.


Die Lizenzgebühren sind auf jeden Fall niedriger als Schadenersatzzahlungen. Möglicherweise hat Youtube aber auch eine pauschale Vergütung gezahlt, denn inzwischen greifen sie rigoroser durch und sperren illegale Videos. Dass darunter auch Autorenpool-Teilnehmer sind, ist übrigens besonders pikant.

Beste Grüße,

Heinz.

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (09.10.2009, 11:37)
Hallo, Heinz.
hawepe hat geschrieben:
Hallo,

tja, Spam ist nun einmal Spam und verboten. Zudem bringt es sehr wenig und bewirkt unter Umständen sogar das Gegenteil. Man braucht sich nur zu überlegen, wie man selbst mit einigen Hundert Spammails pro Tag umgeht.

Sehr viel besser sind Mailings per Post. Da sind meine Erfahrungen durchweg positiv. Mein Problem ist nur, dass ich zu knapp kalkuliert habe und die Mailings sich nicht mehr aus der Marge finanzieren lassen.

Beste Grüße,

Heinz.

Das interessiert mich jetzt aber. Alfred kann also wirklich pures Glück gehabt haben, einer Anzeige (wofür?) entkommen zu sein? Ich finde die postalische Anschrift natürlich auch seriöser, zumal sie nicht so schnell von dem Adressierten ignoriert oder weggeworfen wird wie eine E-Mail. Einen sachlichen Formbrief aufsetzen, vielleicht ein Flyer des Buches dazu, und ab dafür?

Wenn man als Autor nicht mal Buchhändler auf sein Produkt aufmerksam machen dürfte, dann hätten wir aber ein großes Problem. :shock::

Herzliche Grüße,
Thorsten

mimicossell
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Re:

von mimicossell (09.10.2009, 13:15)
Werbung per Post funktioniert meiner Meinung nach überhaupt nicht. Außerdem ist sie sehr teuer. Ich habe das mal bei einem meiner Krimis versucht (nicht bei BoD erschienen). Der Verlag hatte mir dazu netterweise hunderte von Postkarten zur Verfügung gestellt. Allerdings war das Porto ebenso hoch wie das, was ich bei Verkauf eines Buches als Honorar erhalten hätte. Bei hunderten von Aussendungen kauft dann vielleicht einer das Buch aufgrund dieser Postkarte. Man legt also saftig drauf, und weiß hinterher noch nicht mal, warum das eine Buch verkauft wurde. Vielleicht lag's gar nicht an der Kartenwerbung.

Nette, persönliche Emails an Buchhändler etc. (mit Anrede, also Namen herausfinden!) sind meiner Erfahrung nach viel besser, und auch kein Spam. Ideal ist es, wenn das Mail kein reines Werbemail ist, sondern wenn man eine Frage stellt oder eine Bitte hat, so dass der Ansprechpartner (hoffentlich!) antwortet. Einige Buchhandlungen geben z.B. gerne Gelegenheit zu Lesungen, ohne allerdings dafür zu zahlen. Das Gleiche gilt für Organisationen und Gruppen aller Art. Sie möchten ihre Mitglieder unterhalten, ohne sich in große Kosten zu stürzen. (Bekanntere Autoren können und sollten Geld für Lesungen verlagen, sowie alle, die davon leben müssen - aber bis es soweit ist, ist es kein Fehler, auf der kostenlosen Schiene zu fahren, um auf sich aufmerksam zu machen.) Dazu gehört natürlich, dass man keine Angst vor der Öffentlichkeit hat, und auch laut und gut vorlesen kann, ohne ins Stammeln zu kommen oder rot zu werden. :oops:

Alles Liebe,

Bettina

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hawepe
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Re:

von hawepe (09.10.2009, 14:28)
Hallo Bettina,

mimicossell hat geschrieben:
Werbung per Post funktioniert meiner Meinung nach überhaupt nicht.


Wie kommst du auf diese Idee? Womit begründest du sie?

Allerdings war das Porto ebenso hoch wie das, was ich bei Verkauf eines Buches als Honorar erhalten hätte. Bei hunderten von Aussendungen kauft dann vielleicht einer das Buch aufgrund dieser Postkarte. Man legt also saftig drauf,


Das kann passieren, wenn man die Marge zu knapp kalkuliert.

Nette, persönliche Emails an Buchhändler etc. (mit Anrede, also Namen herausfinden!) sind meiner Erfahrung nach viel besser, und auch kein Spam.


Wenn du die erste Abmahnung erhalten hast, wirst du das nicht mehr behaupten. Oder hast du die Buchhändler vorher schriftlich um Zustimmung gebeten?

Beste Grüße,

Heinz.

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