Marketing wie gehts weiter??

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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hawepe
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Re:

von hawepe (09.10.2009, 14:43)
Hallo Thorsten,

Thorsten hat geschrieben:
Das interessiert mich jetzt aber. Alfred kann also wirklich pures Glück gehabt haben, einer Anzeige (wofür?) entkommen zu sein?


Nicht einer Anzeige. Die käme in diesem Fall sogar billiger. Sondern einer Abmahnung, die meistens mit mindestens einem mittleren dreistelligen Betrag zu Buche schlägt.

Die unverlangte Zusendung von Mails ist inzwischen in vielen Ländern verboten, weil es technisch einfach und finanziell äußerst attraktiv ist, unaufgefordert Werbemails zu versenden. Für die Empfänger besteht daher die Gefahr, dass sie erwünschte Mails zwischen den unerwünschten übersehen.

Ich finde die postalische Anschrift natürlich auch seriöser, zumal sie nicht so schnell von dem Adressierten ignoriert oder weggeworfen wird wie eine E-Mail. Einen sachlichen Formbrief aufsetzen, vielleicht ein Flyer des Buches dazu, und ab dafür?


Die einzige rechtlich zulässige und zudem auch noch effektive Methode.

Wenn man als Autor nicht mal Buchhändler auf sein Produkt aufmerksam machen dürfte, dann hätten wir aber ein großes Problem. :shock::


Ich habe keine Ahnung, wie hoch das Mailaufkommen einer durchschnittlichen Buchhandlung ist, aber als Journalist kam ich zeitweilig auf bis zu 800 Mails täglich, von denen mindestens zwei Drittel eindeutig Spam waren.

Dass Werbemails tatsächlich zur Kenntnis genommen werden, dürfte deshalb sehr gering sein, zumal man selten die individuellen Mailadressen in Erfahrung bringen kann.

Flyer haben zudem den Vorteil, auch optisch wirken zu können. Sonst wird gerne die Bedeutung eines guten Covers betont. Warum soll das nicht auch gegenüber den Buchhändlern gelten?

Beste Grüße,

Heinz.

mimicossell
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Re:

von mimicossell (09.10.2009, 14:51)
Hallo Heinz,

das mit der Marge konnte ich in dem Fall nicht anders kalkulieren, weil es ja kein BoD-Buch war. Bei normalen Verlagen bekommt man sein Autorenhonorar (normalerweise unter 10% des Nettoladenverkaufspreises) und kann daran nicht schrauben.

Ich habe mehrere Versuche mit Postwerbung gestartet, aber nie gab es auch nur die kleinste Resonanz. Etwaige Verkäufe waren nicht messbar oder auf diese Postwerbung zurückzuführen.

Emails liefen im Gegensatz dazu immer wunderbar - ohne Abmahnung oder irgendwelche Beschwerden. Die Webseiten von Buchhändlern, Redaktionen etc enthalten immer Kontaktadressen und Namen. Wenn man die Leute dann mit einer ernstgemeinten Frage kontaktiert, oder PR zum Buch, ist das kein Spam. Spam sind reine Werbemailings, um die keiner gebeten hat.

Wer ganz auf Nummer Sicher gehen will, kann auch überall anrufen. Solche Anrufe kommen zwar oft ungelegen, aber solange es den Ausdruck "Spam-Anruf" noch nicht gibt, kann man nicht viel falsch machen. Als BoD-Autor muss man allerdings damit rechnen, sofort abgewimmelt zu werden, zumindest beim Buchhandel.

Liebe Grüße,

Bettina

Arachne
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Re:

von Arachne (09.10.2009, 16:59)
Alfred ST. hat geschrieben:
Ich kann also nur geringfügig eingreifen, da ich bei Jimdo bin. Müsste eine eigene Domain dazu haben.


Hallo Fred,

ich weiß bestimmt noch viel weniger, aber hast Du bei Deiner Jimdo-Seite unter "Einstellungen" die Punkte "Suchmaschinen" alle ausgefüllt?

Ich komme bei Google mit den Suchwörtern "Spinnrad Bedeutung" auf der 1. Seite auf Platz 3 und bei "Spinnrad Geschichte" war ich gestern auch noch auf der 1. Seite ziemlich weit unten, heute plötzlich erst auf der 2. Seite an 1.Stelle. Bisher war ich jedenfalls damit zufrieden.

Sigrid

Thorsten Boose

Re:

von Thorsten Boose (09.10.2009, 17:48)
Hallo, Heinz.
hawepe hat geschrieben:
Nicht einer Anzeige. Die käme in diesem Fall sogar billiger. Sondern einer Abmahnung, die meistens mit mindestens einem mittleren dreistelligen Betrag zu Buche schlägt.

Die unverlangte Zusendung von Mails ist inzwischen in vielen Ländern verboten, weil es technisch einfach und finanziell äußerst attraktiv ist, unaufgefordert Werbemails zu versenden. Für die Empfänger besteht daher die Gefahr, dass sie erwünschte Mails zwischen den unerwünschten übersehen.

Das wusste ich alles nicht, vielen Dank für den Hinweis! thumbbup
Werde zudem noch weiter nachforschen.

Thorsten hat geschrieben:
Ich finde die postalische Anschrift natürlich auch seriöser, zumal sie nicht so schnell von dem Adressierten ignoriert oder weggeworfen wird wie eine E-Mail. Einen sachlichen Formbrief aufsetzen, vielleicht ein Flyer des Buches dazu, und ab dafür?


hawepe hat geschrieben:
Die einzige rechtlich zulässige und zudem auch noch effektive Methode.

[...]

Flyer haben zudem den Vorteil, auch optisch wirken zu können. Sonst wird gerne die Bedeutung eines guten Covers betont. Warum soll das nicht auch gegenüber den Buchhändlern gelten?

Wenn man Werbebriefe per Post versendet, die Flyer mit eingerechnet, kann das schon teuer werden. Und es ist damit auch längst nicht sicher, dass der Empfänger den Flyer z.B. auslegt bzw. daraufhin reagiert und sich nähere Informationen zum Buch holt.

Ich halte folgende Lösung für optimal: Man lässt sich Poster seines Buches drucken und besucht selbst die Buchhandlungen. Dort fragt man dann persönlich nach, ob die Buchhändler bereit wären, das Poster aufzuhängen. Das kostet kein (unnötiges) Porto, jeder Besucher der Buchhandlung sieht die Werbung theoretisch und zudem lässt man dem Buchhändler eine Entscheidungslücke, ob er das Produkt zusätzlich in sein Programm aufnehmen möchte oder nicht.

Herzliche Grüße,
Thorsten

Nitram
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Re:

von Nitram (09.10.2009, 20:23)
hawepe hat geschrieben:
Thorsten hat geschrieben:
Das interessiert mich jetzt aber. Alfred kann also wirklich pures Glück gehabt haben, einer Anzeige (wofür?) entkommen zu sein?

Nicht einer Anzeige. Die käme in diesem Fall sogar billiger.

Aber nur dann, wenn sie von der Staatsanwaltschaft eingestellt wird... :wink:

hawepe hat geschrieben:
Sondern einer Abmahnung, die meistens mit mindestens einem mittleren dreistelligen Betrag zu Buche schlägt.
Die unverlangte Zusendung von Mails ist inzwischen in vielen Ländern verboten, weil es technisch einfach und finanziell äußerst attraktiv ist, unaufgefordert Werbemails zu versenden.

Schon klar, dieses Gesetz gibt es und entsprechende Urteile hat es auch gegeben.
Allerdings betrafen die Urteile Spammer, die ihren Werbe-Müll millionenfach mittels Robots durchs Internet gejagt haben.
Wenn man seine persönlichen Daten bekannt gibt, sein Buch höflich vorstellt und es nicht übertreibt (nicht penetrant ist), sollte es wohl kein Problem geben.
Aber grundsätzlich finde ich Flyer auch zielführender.
Gruß
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider

mimicossell
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Re:

von mimicossell (10.10.2009, 08:07)
Thorsten hat bereits vorgeschlagen, Buchhändlern Poster anzubieten. Ich habe gehört, dass viele Buchhändler über Werbedisplays froh seien, die ihr Schaufenster bereichern. Ausprobiert habe ich es aber noch nicht, jemandem so was anzubieten.

Viele Läden mögen aus Platzmangel übrigens keine großen Poster, sondern akzeptieren eher die kleinen, flyerartigen, die sie dann an die Tür hängen oder ev. auslegen.

Alles Liebe,

Bettina

idebe
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Re: Noch etwas ...

von idebe (11.10.2009, 12:15)
Hallo Fred,
Nitram hat geschrieben:
Das Problem ist, dass es sich bei Jimdo & Co um second-level-domains handelt.
Jetzt könnte man sagen: okay, der Anbietername in der URL stört ja nicht weiter.. Nur leider erkennen Suchmaschinen wie google derartige Second-level domains sofort


du bist doch Pro-User? Eigentlich sollte Jimdo da gar nicht mehr im Namen auftauchen, tut es aber, wie ich beim Ausprobieren festgestellt habe. Bei anderen Usern klappt das: selbst wenn man die FreeDomain angibt, erscheint bei ProUsern die ProDomain. Schau doch noch mal bei deinen Einstellungen oder frag im Jimdo-Forum nach.

Viele Grüße
Ina

Nitram
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Re: Noch etwas ...

von Nitram (11.10.2009, 12:29)
idebe hat geschrieben:
du bist doch Pro-User? Eigentlich sollte Jimdo da gar nicht mehr im Namen auftauchen, tut es aber, wie ich beim Ausprobieren festgestellt habe.

Das ist natürlich was anderes. Da läuft dann bei Jimdo irgendwas schief, aber das werden die sicher klären können. Einfach mal nachfragen.
Gruß
Nitram
PS: Somit gelten sämtliche Google-Ranking-Kriterien auch für Jimdo-Pages....
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Alfred ST.
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Hi idebe

von Alfred ST. (11.10.2009, 14:16)
Ja ich bin Pro-User. Werde mich einmal mit dem Support Team darüber
unterhalten. Vielen Dank für diesen Tipp.

Und danke auch an alle anderen, die diesen Thread mit ihren Inputs bereichern. thumbbup

lg Fred
Ich hatte einen Traum ...
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Bisher auf BOD erschienen:
Zeit der Tränen - Ausgebrannt (Biografie)
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