welcher Verkaufspreis für meinen Katzenkrimi?

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Gitta

Re:

von Gitta (28.12.2009, 22:17)
ich bin ja noch ein Frischling aber auch ich habe mir schon Gedanken über den VK gemacht.

Dazu habe ich mal mein eigenes Kaufverhalten analysiert. Wenn ich z.B. für den Urlaub einen schönen Roman möchte, lese ich zuerst den Klappentext. Spricht mich dieser an, kaufe ich es - unabhängig von Preis und Bekanntheitsgrad des Autors.

Auch bei Fachbüchern entscheidet bei mir nicht unbedingt der Preis, sondern vielmehr der Inhalt.

Ein Autor, egal ob bekannt oder nicht, hat meiner Meinung nach ein Recht, sich seine Arbeit angemessen honorieren zu lassen. Es gibt Kunden, die die Bücher kaufen - warum sollte man sie verschenken?

Ich sehe es mal so: mit dem einen Buch kann man vielleicht das nächste finanzieren und irgendwann ist man vielleicht tatsächlich berühmt. :D

Mein bescheidener Rat: verfasse einen excellenten Klappentext und setze den VK so an, dass du dich selbst darin wieder erkennst.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (28.12.2009, 22:57)
Die Frage ist doch auch: wie sieht das Buch denn aus? Wie ist es gestaltet?
Form? Schriftgröße? Absätze und Zeilenabstände?
Gerade lese ich wieder ein bod-Buch, das zwar interessant geschrieben ist, aber durch große Schrift, riesige Absätze und fehlende Silbentrennung aufgebläht ist. Das finde ich ärgerlich, denn damit wurde das Buch absolut unnötig verteuert.
Damit meine ich, dass nicht nur Genre und Inhalt, Spannung usw. relevant sind, sondern auch die Form(alien).
Ein Buch vom Preis her mit einem Essen im Restaurant zu vergleichen, halte ich nicht für hilfreich.
Das Gute bei bod ist ja, dass man als Autor meist einen wesentlich höheren Erlös pro Buch erzielt, als bei konventionellen Verlagen (die Bestseller-Autoren nehme ich davon mal aus).
Man kann sich bei der Preisgestaltung ja aussuchen, ob man lieber 100 Bücher mit einer Marge von 2 € / Buch oder lieber 200 mit einer Marge von 50 Cent / Buch verkaufen möchte.
Wer ein bestimmtes Buch unbedingt haben möchte, wird dafür auch fast jeden Preis zahlen - aber ich denke doch, dass es relativ wenige Leute gibt, die relativ wenige Bücher unbedingt haben wollen.
Viele Kollegen haben doch die gute Erfahrung gemacht, dass ein Unterschreiten der 10 €-Marke günstig für den Verkauf ist.

Was also genau bekommt der Käufer für dein Preis von ??? €?

Nachdenkliche Grüße
Haifischfrau

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Manu
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vielen Dank für die vielen Meinungen

von Manu (29.12.2009, 18:16)
@hawepe

Man sollte die Werbekosten nicht unterschätzen, da hast du recht. Auch wenn es mit vistaprint und flyeralarm heute preisgünstig ist, sich Postkarten oder Flyer machen zu lassen - dann will man noch eine Homepage habe, und einen Trailer für youtube und hast-du-nicht-gesehen....... und schon laufen einem die Kosten aus dem Ruder. Ich denke, man kann nicht alles aus dem Spardöschen vorfinanzieren (ich jedenfalls nicht) einen Teil der Werbekosten muss der Buchverkauf erbringen.

@haifischfrau
ich stelle hier mal das Cover und eine Doppelseite zur Ansicht rein. Ich arbeite in der Werbung und traue mir schon einiges selber zu. Ich habe mir beim Buchumbruch sehr viel Mühe gegeben, was lesefreundlichkeit und Layout betrifft.
Dateianhänge
Todeswind innen.jpg
Cover_5 Kopie.jpg

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