Die Prophezeiung der Elfen - Die Auferstehung des Drachen

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estralie
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Die Prophezeiung der Elfen - Die Auferstehung des Drachen

von estralie (02.01.2010, 20:11)
Titel: Die Prophezeiung der Elfen - Die Auferstehung des Drachen


Der Autor über das Buch:

Das ist der zweite Teil meiner Triologie "Die Prophezeiung der Elfen" Den zweiten Teil könnt ihr hier auf meiner Homepage nachlesen: http://kunstfabrik.jimdo.com/die_prophezeiung_der_elfen.php
Für Lob und Kritik habe ich immer ein offenes Ohr!

Klappentext:

Nachdem der Dunkelmagier Serachas endlich bezwungen war, kehrte wieder Frieden in das magische Leben von Ustradia ein. Jessi ahnte allerdings, dass die Prophezeiung, die einst von den Elementelfen vorhergesehen wurde, noch einiges für sie bereit halten sollte. Leider bestätigte sich diese düstere Vorahnung bald und eine schwere Zeit brach über sie herein…

Begleite Jessi bei ihrem neuen Abenteuer, im zweiten Band der Trilogie "Die Prophezeiung der Elfen".


Inhalt:

Hier eine kurze Inhaltsangabe:

Nachdem Jessi im ersten Band den mächtigen, bösen Magier Serachas bezwungen hat, geht es im zweiten Teil nicht minder aufregend weiter. Die mysteriöse Prophezeiung der Elementelfen hat noch nicht ihr Ende gefunden. Somit beginnt Jessis neues Abenteuer mit dem Auftauchen eines geheimnisvollen Reiters aus einem weit entfernten Dorf. Die Nachricht des Reiters: Ein unverwundbarer Drache ist aus seinem Schlaf geweckt worden und verwüstet alles, was unter seine scharfen Krallen kommt. Damit nicht genug begleiten den Drachen dreizehn geisterhafte Dunkelmagier. Ein abenteuerlicher Marsch erwartet Jessi auf ihrem Weg zu dem Ort an den der Drache sein Unheil verbreitet.

Ich versuche immer einen guten Ausgleich zwischen Abenteuer, Romantik und Humor zu finden. Deshalb hier ein paar ganz unterschiedliche Ausschnitte aus dem Buch die genau das rüberbringen sollten:

Leseprobe 1: Es war kalt und Jessis Konzentration war am Ende. Immer dasselbe eintönige Schwarz vor den Augen und die eisige, kühle Luft in der Lunge. Ihre Augen tränten und juckten. Sie versuchte noch immer, eine Lösung zu finden, wie man unverwundbare Wesen vernichten könnte. Doch es war sinnlos. Stundenlang ritten sie ohne auch nur ein Wort miteinander zu wechseln. Doch plötzlich war Jessi wieder hellwach. Das sanfte Treten der Pferdehufe auf den weichen Waldboden hatte sich in ein Knacksen geändert. Als sie genauer hinsah, konnte sie erkennen, dass sie über hunderte von Knochen ritten. Mendrik bremste sein Pferd und auch alle anderen blieben stehen.
"Wir sind in ein Schattenjägerlager geraten", flüsterte Mendrik nach hinten und nun ging ein Flüstern bis ans Ende der langen Schlange von Kriegern.
"Was bedeutet das?", fragte Jessi.
"Schattenjäger sind große, raubkatzenähnliche, magische Geschöpfe. Mit ihren Krallen können sie dir mühelos die Kehle durchschneiden und mit ihrem gewaltigen Kiefer zermalmen sie alles was sie in ihr mächtiges Maul bekommen."
"Wir müssen jetzt schnell sein, reitet so schnell ihr könnt, aber bleibt zusammen!", gab Mendrik nach hinten weiter und galoppierte los. Nun wurde es laut in diesem so scheinbar friedlichen Wald. Die lauten Tritte auf den Knochen schallten durch den Wald und ein modriger Geruch kam ihnen entgegen. Ruckartig bremste Angelina ab und auch Sebastians Pferd Angelo blieb stehen.
"Halt!", schrie Sebastian und nun bremsten auch die anderen.
"Was ist los?", fragte Mendrik und suchte angestrengt die Gegend ab.
"Angelina und Angelo wittern etwas. Wir sollten einen Bogen machen!", sagte Sebastian.
"Wie stellst du dir das vor! Wie groß sollte der Bogen sein? Wir könnten schon längst umzingelt sein und dann wäre es egal in welche Richtung wir reiten!"
"Wir können es wenigstens versuchen!"
"Ich befürchte es ist zu spät!", murmelte plötzlich Nuhja und deutete auf zwei große, schwarze Umrisse, die immer näher kamen. Jessi konnte kaum etwas erkennen, nur zwei große, reflektierende Augenpaare und weiße, spitze Zähne.
"Aufgepasst Männer! Versucht wenig einzuatmen!",
Auf diese ungewöhnliche Aussage holte Jessi tief Luft, zog ihr Schwert und stieg vom Pferd. Von hinten flogen die ersten Pfeile und die gewaltigen Tiere starteten mit einem lauten Brüllen, dass die Erde bebte, auf sie los. Ein grüner Rauch erfüllte die Luft und Jessi ahnte, dass sie genau deshalb nicht einatmen sollte.

Leseprobe 2: Jessi öffnete die Augen. Es war dunkel. Das Geräusch des tobenden Windes war verstummt. Alle schliefen noch. Sie sah kaum etwas, jedoch roch sie den vertrauten Duft von Sebastian und spürte, dass er sie zärtlich mit seinen Armen umschlungen hielt. Sie erwiderte seine Umarmung und umklammerte seine Brust. Sie hob ihren Körper etwas an um Sebastians Gesicht zu sehen und plötzlich öffnete auch er seine Augen. Sie glitzerten etwas durch das spärliche Mondlicht, das den Weg zwischen den Brafinen und durch den dünnen Stoff des Zeltes gefunden hatte.
Jessis Herz schlug schneller, doch sie wagte es kaum zu atmen. Eine Gänsehaut verbreitete sich über jeden Zentimeter ihres Körpers. Sie hatte ein Gefühl als müsste sie in tausend Teile zerspringen. Sie hätte alles gegeben, um diesen Moment festzuhalten, um dieses Gefühl für immer zu behalten. Jessi verlor sich in Sebastians Augen und ohne dass sie es richtig realisierte, wurde sie wie durch einen Magneten immer näher zu Sebastians Gesicht hingezogen. Er strich mit seinen Fingern zärtlich über ihre Wange und richtete sich immer mehr auf. Nun waren sie ganz nahe beieinander. Sebastians Herz schlug gegen ihre eigene Brust und es fühlte sich so an, als würden ihre Herzschläge zusammen tanzen, gleichmäßig, vereint. Sie spürte seinen leisen Atem an ihren Lippen. Sie war nur mehr wenige Millimeter von seinen Lippen entfernt. Doch dann, wie eine eisige Klinge, die den schönsten und magischsten Moment in Jessis Leben durchbohrte, schallte ein helles Läuten durch das ganze Lager. Jessi erschrak und zuckte zusammen. Die anderen Krieger fingen zu murmeln und gähnen an.

Leseprobe 3: Etwas Helles blitzte im Wald auf und ein schauriges Knurren übertönte das Quieken. Sekunden darauf stürmte ein kleines, felliges, rotes Tierchen aus dem Wald, gefolgt von einem Fuchs. Das rote Tier watschelte unbeholfen auf zwei kleinen Beinchen direkt auf Jessi zu, krabbelte an Angelina hoch und verflüchtigte sich in Jessis Armen. Merkwürdiger Weise färbte sich sein Fell plötzlich grün.
Der Fuchs blieb ehrfürchtig vor der Truppe stehen und flüchtete kampflos in den Wald. Jessi hielt das kleine Wesen sachte in den Händen und setzte es auf ihren Schoß. Das Herz des zwanzig Zentimeter kleinen Tierchens raste in Jessis Händen. Es stand aufrecht und tabste auf seinen weichen Beinen auf Jessis Oberschenkel herum. Seine großen, grünen Kulleraugen starrten Jessi erwartungsvoll an. Es erinnerte sie etwas an einen Teddybären auf zwei Beinen: kleine pelzige, abstehende Ohren und eine kleine, flache Schnauze. Jedoch hatte es an jeder Pfote vier kleine Finger, die jetzt nach Jessis Haaren griffen.
"Buhbuh", quietschte es vergnügt und hantelte sich an Jessis Haaren auf ihre Schultern, dort blieb es ruhig sitzen.
"Ähm", stotterte Jessi und alle, die dieses Treiben beobachten konnten, fingen zu lachen an.
"Das ist ein Coloribus! Die galten eigentlich schon als ausgestorben. Du hast vielleicht den letzten seiner Art vor dem Tod bewahrt und ich glaube er mag dich!", sagte Sebastian schmunzelnd.
"Wie auch immer - ES GEHT WEITER!", schrie Mendrik und alle galoppierten weiter.
"Buhh buh", quiekte das kleine Tier bei den heftigen Erschütterungen des Pferdes und krallte sich mit den kleinen Fingern an Jessis Hals fest.
Jessi sah aus ihren Augenwinkeln nur, dass sich das grüne Fell nun rosa färbte.
"Ist schon gut, du bist hier in Sicherheit!", versuchte Jessi das Tier zu beruhigen und das zeigte Wirkung, denn langsam nahm es wieder eine grüne Farbe an.
"Ist der süß! Wir sollten ihm einen Namen geben!", rief Nuhja freudig.
"Ich kann ihn doch nicht behalten!";, warf Jessi ein. "Ich weiß ja nicht einmal was das ist, was es für Essen braucht und vor allem reiten wir gerade in einen Kampf. Da kann es wohl kaum auf meiner Schulter sitzen bleiben!&"
"Es ist ein Coloribus und ändert die Farbe seines Fells je nach Gemütszustand. Er ist ein Allesfresser und ein richtiger Angsthase. Wie man sieht ja auch berechtigt.", erklärte Sebastian in seinem lehrerhaften Tonfall.
"Ja und was schlagt ihr jetzt vor?", fragte Jessi, etwas überfordert mit dieser Situation.
"Ich schlage vor du behältst ihn, bis wir wieder bei der Tierfarm sind. Dann soll Silvia entscheiden was zu tun ist. Sie schützt ja schließlich bedrohte Tierarten!"
"Na gut! Ich hoffe nur, ihm passiert nichts wenn er mit mir kommt.", ergab sich Jessi und streichelte das Tier mit einem Finger, wobei es Jessi zufrieden ins Ohr gluckste.

Lesprobe 4: Jessi genoss die komfortable Dusche, während Bubuh heiter im Waschbecken planschte, indem Jessi etwas Wasser für ihn eingelassen hatte. Jessi schätzte es, sich in ihren weichen Bademantel zu hüllen, anstatt die raue und harte Rüstung zu tragen. Bubuh hantierte gerade unbeholfen mit der Seife, bis sie ihm aus den kleinen Fingern flutschte und erbarmungslos das Waschbecken abräumte.
"Schon gut, schon gut, ab in ein Handtuch mit dir!", sagte Jessi und hob Bubuh, der nun die Zahnpasta entdeckte hatte, aus dem Waschbecken um ihn abzutrocknen.
"Buhhhbuhhh buhh!", quiekte er protestierend und deutete mit wilden Handbewegungen an, dass er ins Waschbecken zurück wollte.
"Ein andermal wieder Bubuh! Wir müssen uns beeilen, um rechtzeitig zur Siegesfeier zu kommen. Das letzte Mal musste ich etwas sagen - also muss ich mir auch noch etwas überlegen."

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