BoD und Amazon Kindle

ISBN, VLB, Barsortiment, E-Book-Verleih und Buchhandel: Alles rund um den Buchvertrieb.


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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (08.01.2010, 22:42)
Hallo Siegfried,

du bringst hier ja einen ganzen Haufen Argumente gegen den Kindle. Dazu muß ich sagen: du hast in jedem Punkt recht. thumbbup

Speziell die 1984-Geschichte war die absolute Höhe. Man stelle sich mal vor, der Postbote käme und nimmt - ohne zu fragen! - einfach das soeben bei Amazon gekaufte Buch wieder mit.

Leider werden wir den Lauf der Welt nicht aufhalten. Ich persönlich denke nicht mal im Traum daran, mir einen e-Reader gleich welcher Form zu kaufen, solange es noch Bücher gibt - womit sollte ich auch meine Bücherregale füllen? Ich würde auch kein Buch auf dem PC lesen wollen. (Andere Dokumente aber schon - speziell im Bereich Lehrbuchsektor hat das Internet für mich das Buch schon weit überholt.)

Ich bin so ne Art Dinosaurier - hier im Forum haben dagegen schon manche gepostet, e-Books gegenüber herkömmlichen Büchern zu bevorzugen. Und genau da setze ich an: ich will zwar kein e-Book kaufen, aber ich würde meine Bücher gerne auch als e-Book veröffentlichen. Und zwar sogar möglichst rasch. Deshalb hoffe ich, daß BoD für alle neuen Systeme und Vertriebswege schon einen Plan im Sack und bald einen Fuß in der Tür hat.

Ich kann mich erinnern, daß 2008, als ich mein Buch veröffentlichte, BoD eine e-Book-Publishing-Möglichkeit im Programm hatte. Irgendwas für 300 - 400 Euro, keine Ahnung, auf welchem System. Ich habe es jetzt nicht mehr auf der Website gefunden - vielleicht ist der Vertriebsweg zunächst mal auf Eis gelegt. Sicher aber nicht für immer.

Viele Grüße

Torsten
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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (08.01.2010, 22:55)
Lieber Torsten,
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Ich würde auch kein Buch auf dem PC lesen wollen. (Andere Dokumente aber schon - speziell im Bereich Lehrbuchsektor hat das Internet für mich das Buch schon weit überholt.)

Eben, ohne das Internet und ohne Google-Books hätte ich mein letztes Buch kaum schreiben können, weil der Aufwand für das früher übliche physische Recherchieren in den Archiven doch zu groß und eine Verschwendung ist.

Google sucht mir die Bücher auf Stichworte durch, da kann ich an einem Abend Sachen finden, für die ich mich früher Monate in den Bibliotheken herumgequält hätte.

E-Books für einen spezielle Reader halte ich auch nicht für so sehr interessant. Es muss schon auf dem PC zu verarbeiten sein. Und ist ein Buch wirklich gut, dann kauft man es sich ja doch noch als Buch. Die meisten Bücher, die ich noch lese, habe ich nur über das Internet gefunden. Was mein Buchhändler so aufstapelt, ist dagegen meist Müll, Bestsellermüll für Leute, die sich ihre Bücher von den Medien aufschwatzen lassen.
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.01.2010, 23:44)
W.Waldner hat geschrieben:
E-Books für einen spezielle Reader halte ich auch nicht für so sehr interessant. Es muss schon auf dem PC zu verarbeiten sein. Und ist ein Buch wirklich gut, dann kauft man es sich ja doch noch als Buch.


Nur mal so als Randnotiz:
Die Digitalisierung wird das gedruckte Buch ersetzen. So ist die letzte Ausgabe des "Brockhaus" in gedruckter Form gar nicht zu bekommen, weil sie ausschließlich auf DVD vertrieben wird. Was also soll ich kaufen, wenn es die gedruckte Version nicht mehr gibt?

Google ist derzeit dabei, Unmengen von Büchern zu sammeln und zu digitalisieren. Hier ergeben sich für mich sofort zwei Fragen:

Warum machen die das? Aus reiner Menschenfreundlichkeit? Oder weil Google auf absehbare Zeit sich ein entsprechendes Monopol schaffen will: Futter für die e-Book-Reader der Zukunft gibt es nur bei Google, gegen entsprechende Löhnung.

Die zweite Frage: Die Digitalisierung erfolgt in einem ganz bestimmten Format. Ich stelle noch einmal die Frage: Was ist mit diesen Informationen, wenn sich die Art der Datenspeicherung ändert? Muss dann alles für viel Geld von einem Format in ein anderes gebracht werden? Und wer legt fest, bei welchem Werk sich die Umwandlung lohnt und bei welchem nicht? Ein Buch, das vor 200 Jahren gedruckt wurde und bis heute keine Neuauflage erfahren hat, lässt sich immer noch lesen. Ein Buch in einem bestimmten Datenformat dürfte in 50 Jahren kaum noch lesbar sein - wer hat denn heute z. B. noch ein Disketten-Lesegerät für 5,25-Zoll-Disketten? Oder ist in der Lage, seine auf Cassettenbändern gespeicherten Daten eines Commodore C64 in ein aktuelles Computersystem einzulesen? Formate wie PDF, MP3 und Trägersysteme wie CD und DVD werden irgendwann verschwinden - vermutlich wird das nächste Massenspeichermedium der holografische Speicher sein; wer weiß, was dann noch alles kommt. Selbst der PC, wie wir ihn heute kennen, wird eines Tages nicht mehr existieren. Und dann? Was machen wir dann mit den Bergen von Daten in alten Datenformaten? Ich gehe davon aus, dass ein massiver Wissensverlust durch ständige Systemwechsel eintreten wird.

Übrigens: Nicht ganz grundlos ist die Aufnahme von Internet-Seiten in das Archiv der Deutschen Nationalbibliothek (es gibt da ein entsprechendes Gesetz) bis heute nicht realisiert, weil kein Mensch weiß, wie diese Daten dauerhaft und zukunftsträchtig archiviert werden können. Das gleiche Problem. cheezygrin

Grüße
Siegfried
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (09.01.2010, 08:31)
Siegfried hat geschrieben:

Die zweite Frage: Die Digitalisierung erfolgt in einem ganz bestimmten Format. Ich stelle noch einmal die Frage: Was ist mit diesen Informationen, wenn sich die Art der Datenspeicherung ändert? Muss dann alles für viel Geld von einem Format in ein anderes gebracht werden? Und wer legt fest, bei welchem Werk sich die Umwandlung lohnt und bei welchem nicht? Ein Buch, das vor 200 Jahren gedruckt wurde und bis heute keine Neuauflage erfahren hat, lässt sich immer noch lesen. Ein Buch in einem bestimmten Datenformat dürfte in 50 Jahren kaum noch lesbar sein - wer hat denn heute z. B. noch ein Disketten-Lesegerät für 5,25-Zoll-Disketten? Oder ist in der Lage, seine auf Cassettenbändern gespeicherten Daten eines Commodore C64 in ein aktuelles Computersystem einzulesen? Formate wie PDF, MP3 und Trägersysteme wie CD und DVD werden irgendwann verschwinden - vermutlich wird das nächste Massenspeichermedium der holografische Speicher sein; wer weiß, was dann noch alles kommt. Selbst der PC, wie wir ihn heute kennen, wird eines Tages nicht mehr existieren. Und dann? Was machen wir dann mit den Bergen von Daten in alten Datenformaten? Ich gehe davon aus, dass ein massiver Wissensverlust durch ständige Systemwechsel eintreten wird.


Grüße
Siegfried


Völlig richtig, lieber Siegfried. Ich habe meine ersten Programme 1981 geschrieben, auf Rechnern, die längst verschrottet sind. Die Daten sind noch auf Disketten, aber die Programme laufen auf keinem System mehr, selbst, wenn wir sie lesen könnten.

Auch die Haltbarkeit eines Kindle dürfte wohl kaum ewig sein. Such mal nach Elektrogeräten, die älter als 15 Jahre sind. Da wird sich vielleicht ein Eierkocher oder ein Mixer finden. 15 Jahre alter e-Book-Reader: nicht vorstellbar. Das ist aber nicht mein Problem, sondern das Problem desjenigen, der sich so ein Gerät kauft.

Leider werden nicht alle Informationen dauerhaft archiviert. Ich habe zum Beispiel keine Zeitung von 1981 mehr. In unserer Informationsgesellschaft werden Informationen in immer höherem Tempo durchgeschoben. Ich denke da an SMS, Blogs, Twitter - alles Medien, denen ich mich persönlich verweigere. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich unsere Bücher in der digitalen Welt in Form von e-Books abbilden.

Das Problem der Formate sehe ich mittlerweile nicht mehr so kritisch. Ich kann mich an die Zeiten erinnern, da hatte jedes Programm sein eigenes exclusives Datenformat (egal, ob Texte, Bilder, Musikdateien). Mittlerweile verarbeiten viele Programme so ziemlich alles. Ich kann heute einen Text mit einem Editor schreiben, dann in Word weiterverarbeiten, dann mit OO als pdf umwandeln, lässig, mit wenigen Mausklicks.

Wenn wir bei BoD veröffentlichen, wandelt der BoD-Treiber unsere Bücher in ein BoD-Format um (vielleicht auch pdf). Dann wird das gespeichert. Faszinierend, diese Datei in eine Maschine zu schicken, aus der ein Buch rauskommt. Diese Datei auf einen anderen Rechner zu laden oder auf den Kindle: das ruft nur müdes Gähnen hervor. Automatisierte Dateiformatkonversion: überhaupt kein Problem mehr.

Diese Dienstleistung erscheint mir so einfach, daß die Veröffentlichung als eBook nicht mehr als BoD Classic kosten dürfte.

Viele Grüße

Torsten
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CeKaDo

Re:

von CeKaDo (09.01.2010, 12:29)
Ich zitiere mal aus meinem Autorenvertrag, der ja so sehr nicht von Eurem Vertrag abweichen sollte:

§ 3 Leistungen der BoD
1.BoD stellt für den Autor Druckwerke und elektronische Ausführungen (z. B. ebooks) auf Bestellung her.


Es wäre nun also wichtig zu erfahren, inwieweit BoD diesen Service ebook zur Zeit und in Zukunft anbietet.

Und ich wüßte natürlich auch gern, ob es mir erlaubt ist, kurzfristig selbst ein ebook ohne BoD auf den Markt zu werfen.

Denn grundsätzlich habe ich nichts gegen eBooks, weil es für mich ein zusätzlicher Vertriebsweg wäre. Bücher lassen sich unendlich kopieren und von irgendjemanden auf der Welt einscannen und ins Netz stellen, womit sie frei verfügbar wären. Gebe ich selbst ein offizielles eBook heraus, habe ich wenigstens noch die ehrlichen Käufer in meiner Verkaufliste.

Mal ganz abgesehen davon, ob Dateien verändert oder raubkopiert werden können: Wer glaubt, daß Bücher nur von dem gelesen werden, der sie gekauft hat, der hat irgendwie etwas nicht ganz richtig in Erinnerung.

Jedes Buch geht ganz legal durch viele Hände und verkauft sich dennoch nur ein einziges Mal. Auch ich kaufe und tausche einen Großteil der Bücher, die ich lese. Warum sollte es bei ausgerechnet bei eBooks anders sein?

Und gegen die fortschreitende Technik wehre ich mich schon lange nicht mehr. Ich gehe mit der Zeit.

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (09.01.2010, 13:11)
Ja, ich frage mich auch, ob betreffs der e-books Panikmache betrieben wird. In meiner Schulzeit war es ganz normal, dass man sich Schallplatten von Freunden stapelweise geliehen hat .. die wurden dann säuberlich auf Compact-Cassette überspielt. Also, die Plattenindustrie ist deswegen nicht Pleite gegangen; ganz einfach, weil es immer genügend Kunden gab, die ein Original besitzen wollten.

Ich denke, es wird in absehbarer Zukunft schon möglich sein, die Rechte von Autoren zu schützen, so dass nur ein geringer Prozentsatz der Texte illegal kopiert werden wird - eben in der Art, wie es früher mit den Schallplatten war; einen Anteil an Kollateralschäden wird man hinnehmen müssen, dafür gibt es wiederum andere Vorteile ...


Grüße.

Ch.

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Jens-Erik
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Re:

von Jens-Erik (09.01.2010, 16:00)
Wenn ich diesen "Zeit-Online" Artikel:

http://www.zeit.de/newsticker/2010/1/7/ ... 3472028xml

richtig interpretiere, werden demnächst die Auszüge der BoD-Titel, die für die Google-Buchsuche freigegeben sind, auch auf (bestimmten) E-Book-Readern verfügbar sein

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (09.01.2010, 16:34)
Interessanter Artikel!

Allerdings wäre das für den Verkauf aus jetziger Sicht nicht akzeptabel, weil die von amazon an Google gelieferten Bücher in der Google-Buchsuche nicht vollständig sind. Es wird wohl kaum jemand ein unvollständiges Buch erwerben.

Gut, für Menschen, die auf jede x.te Seite verzichten können, wäre das ideal. ;-)

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (09.01.2010, 20:19)
CeKaDo hat geschrieben:
Und ich wüßte natürlich auch gern, ob es mir erlaubt ist, kurzfristig selbst ein ebook ohne BoD auf den Markt zu werfen.


Hallo CeKaDO,

in meinem Autorenvertrag (mit BoD 2008 geschlossen) steht drin:

§ 2 Nutzungs- und Verbreitungsrechte

1. Der Autor... räumt BoD alle zur Herstellung und für den räumlich unbegrenzten Vertrieb der BoD-Titel notwendigen Rechte exklusiv ein, insbesondere:
a. das Vervielfältigungs-, Vermarktungs- und Verbreitungsrecht für die BoD-Titel als Druckwerk und elektronische Ausführung;
...
d. das Recht, eine Anpassung auf heutige und künftige Lesesysteme vorzunehmen;

Heutige Autorenverträge sind sicher ähnlich. Nachdem ich gestern noch gedanklich mit der Möglichkeit spielte, eine e-Book-Version meines Buches in den USA herauszubringen, weiß ich nun nach nochmaligem Lesen meiner Verträge, daß ich das nicht darf. C'est la vie. Pacta sunt servanda.

Das heißt im Klartext: entweder den Vertrag mit BoD kündigen, um selbst ein e-Book rausbzubringen, oder aber warten, bis BoD mein Buch als e-Book rausbringt. Ich ziehe die zweite Möglichkeit vor und rechne fest damit, das BoD entsprechende Pläne in der Schublade hat. Noch fehlt es ja in Deutschland an der entsprechenden Hardware und an der Titelvertriebsstruktur.

Viele Grüße

Torsten
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CeKaDo

Re:

von CeKaDo (10.01.2010, 14:04)
Mal schauen, vielleicht äußert sich ja jemand von BoD zu den möglichen Plänen. Das würde auf jeden Fall so manche Unsicherheit beseitigen.

Momentan wäre mir auch bald ein Hörbuch wichtiger und naheliegender. Doch das ist noch im Projektstadium und es fehlt noch an geeigneten Sprechern, die sich auf eine provisionierte Abrechnung für ihre Mühen einlassen würden.

Bello
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Re:

von Bello (10.01.2010, 14:50)
Hallo!

Wen´s interessiert. Bei der FAZ ist heute ein Bericht zu diesem Thema abrufbar. Ein Zitat daraus: "Am ersten Feiertag sind auf den Amazon-Seiten nach Angaben des Unternehmens zum ersten Mal mehr Kindle-Titel gekauft worden als physische Bücher. Der Kindle und andere solche E-Reader gehörten ohne Zweifel zu den Erfolgsgeschichten der Konsumelektronik im vergangenen Jahr. Der Markt ist zwar insgesamt noch nicht allzu groß, wächst aber rasant und lockt viele neue Anbieter an."

Viele Grüße

Bello

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (10.01.2010, 15:04)
Hallo Bello,

die FAZ bezieht sich auf die USA, also auf amazon.com. In Deutschland sind über amazon.de noch keine e-Books erhältlich.

Ich erwarte aber einen ebensolchen Boom bei uns wie in USA, wenn Geräte und Vertriebssyteme für e-Books erhältlich sind.

Viele Grüße

Torsten
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Bello
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Re:

von Bello (10.01.2010, 15:24)
Hallo Torsten!

Das sehe ich genauso. Ist der Kindle (maskulin oder feminin?) erst einmal erfolgreich in den USA eingeführt, wird es nur noch wenig Zeit dauern, bis Deutschland an der Reihe ist. Da der Kindle schon Konkurrenz bekommen hat, scheint sich hier ein neuer Markt zu etablieren. Ob das für BoD-Autoren gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.

Viele Grüße

Bello

snats
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Re:

von snats (12.01.2010, 13:24)
Ich glaube, dass der Kindle schon sehr bald überholt ist und deswegen E-books für diesen sich auch erübrigen.
Das alles geht über i-phone wahrscheinlich viel einfacher.
Siegmund Natschke: Politik und Jugendarbeitslosigkeit - Deutschland, Großbritannien, die Niederlande und Deutschland im Vergleich.
ISBN: 384233544X
www.jugenderwerbslosigkeit.de

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (12.01.2010, 13:49)
Ach, diese Schnelllebigkeit der modernen Unterhaltungselektronik... in der Zeit, die man braucht, seinen neuen Rechner aus dem Elektromarkt heimzutragen, sinkt der Preis des Teils um 20%...

Was hier droht, ist ein Krieg der Formate wie früher bei den Videokassetten und dann beim DVD-Nachfolger. Natürlich will jeder sein Gerät durchbringen, was uns zu um die 27 verschiedenen e-Book-Formaten bringt, die Hälfte davon exklusiv, so daß der Käufer eines Lesegerätes sein Lesefutter nur beim Originalhersteller beziehen kann. Also etwa so, als könnte man Bücher nur noch bei dem Optiker kaufen, von dem man seine Brille hat.

Ist mir als Autor aber wurschtpiepegal. Ich möchte mein 2008 erschienenes Buch als e-Book herausbringen, sobald in Deutschland in nennenswerter Zahl e-Book-Reader auf den Markt kommen. Welches System sich dann durchsetzt, ist völlig egal, am besten wird gleich auf allen Formaten veröffentlicht.

Viele Grüße

Torsten
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