Wie viel Überarbeitung steckt in euren Büchern?

Euer Forum rund um kreatives Schreiben, lesergerechtes Texten und spannende Plots.


Wie oft überarbeitet ihr im Durchschnitt eure Texte?

Gar nicht. Alles ist gut, wie es beim ersten Hinschreiben steht.
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Boris.Cellar
Beiträge: 26
Registriert: 18.07.2009, 00:42

Re:

von Boris.Cellar (26.01.2010, 10:10)
Ich lese meine Sachen auch x mal durch. Meistens geht es aber zum Schluss nur noch um Formulierungen und das Ausmerzen von Rechtschreibfehlern oder Satzbaufehlern.

Meine Sachen lasse ich auch von dem ein oder anderen Bekannten gegenlesen, ob die Sachen, die ich schreibe von Dritten auch so verstanden werden, wie ich es ausdrücken möchte.

Der kreative Prozess ist immer recht schnell abgeschlossen. Wirklich schwierig wird dann der Handwerkliche teil - weil ich halt doch nicht Germanistik oder kreatives Schreiben studiert habe, sondern nur Selfmade-Autor bin.

Als nützliche Tools kann ich den Duden Korrektor und das Buch "Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben" von Roy Peter Clark empfehlen.

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Annorra
Beiträge: 36
Registriert: 10.07.2008, 13:03

Re:

von Annorra (26.01.2010, 11:17)
Wow, sind ja viele Antworten da. Bei mir selbst finde ich die Anzahl der Überarbeitungen auch nicht so leicht zu bestimmen. Einige Stellen überarbeitet man mehr, andere weniger - und wenn man schon mal 20 Minuten an einem Satz herumbastelt ... tja, Ansichtssache, ob das Überarbeitung ist und wie hoch die Zahl da war ...

Alles in allem sind meine Überarbeitungen in den acht Jahren seltener geworden. Die Anfänge überarbeite ich häufiger, aber den Rest nur einmal oder zweimal, bis ich es für gut befinde.


Zitat von Blanca:
Schreibratgeber: Sie können helfen, anregen, aber auch blockieren. Wenn man zu viele davon konsumiert, und alles ernst nimmt, kann man bald keinen Satz mehr frei schreiben. Ich lese gerne in Schreibratgebern, kaufe auch immer wieder welche. Aber ich mache dann doch was ich will.

So ähnlich sehe ich das auch. Wenn man sie zu ernst nimmt und alles berücksichtigen will, das führt nicht unbedingt zu guten Büchern, irgendwann wirkt's unfrei. Ich habe auch so einiges davon gelesen und irgendetwas nimmt man mit, aber bei der eigenen konkreten Geschichte mache ich dann auch, was ich will und für die Geschichte am besten finde.
Macht, Liebe und Verrat in einer exotischen Fantasy Welt:
„Astarian – Das Universum der Ancris“
als Ebook bei Amazon und auf www.flyfiction-fantasy-verlag.de

Thorsten Boose

Re: Wie viel Überarbeitung steckt in euren Büchern?

von Thorsten Boose (26.01.2010, 13:00)
Hallo, Annorra.
Annorra hat geschrieben:
Hallo,

mich würde interessieren, wie oft ihr eure Texte überarbeitet, ehe ihr sie dann als BoD herausbringt. Ich meine jetzt nicht das Layout, sondern nur den eigentlichen Text. Überarbeitet ihr sie überhaupt, vom Rechtschreibkorrekturlesen mal abgesehen? Oder empfindet ihr das einmal Aufgeschriebene meist als gut und fertig, wie es beim ersten Hinschreiben ist?

In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren, wie viele Schreibratgeber (Bücher oder Websites mit Schreibtipps) ihr so kennt.

Viele Grüße
Annorra

Ich habe mal für "5 Mal und mehr" gestimmt, obwohl ich das nicht so pauschal sagen kann. Ich schreibe Sachbücher, achte bereits bei den Entwürfen sehr auf Rechtschreibung und Interpunktion - meine Bücher teilen sich in verschiedene Rubriken ein. Da kommt es schon mal vor, dass ich den ersten Buchteil vier Mal korrigiere, während ich für einen zweiten Teil mehr als ein Dutzend Korrekturen/Ergänzungen benötige. Das kommt aber auch darauf an, wie aktuell man sein Buch halten will, wenn man die Informationen betrachtet, nicht die Rechtschreibung. Bei Romanen ist das natürlich etwas ganz anderes ... Übrigens bringe ich meine Bücher nicht als BoD heraus, höchstens als BOD. :wink:

Herzliche Grüße,
Thorsten

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