Katzen sind meine Hobby's.

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Franz Manser
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Katzen sind meine Hobby's.

von Franz Manser (06.05.2007, 11:38)
Katzen sind meine Hobby's.

Lulu und Eros, unsere beiden Katerchen - Lulu Persianer, langhaar und graufarben mit weissen Fleck auf Brust. gibt sich sehr auf Abstand und Respekt bedacht.
Eros, eine Haus- oder Bauernkatze, fast gänzlich weiss als ob dem Schöpfer die kostbare Farbe ausgegangen wäre. Nur gerade sein Schwanz ist getiegert, zwei schwarzgraue Flecke links und der andere rechts auf seinem breiten Rücken, ein Ohr ist weiss geblieben, das andere hat noch einen Spritzer gräulicher Farbe abbekommen. Er ist etws kleiner als Lulu, doch nichtsdestoweniger bescheidener. Sein Karakter ist herrisch und fordernd und wenn's ihm nicht schnell genug geht, dann beisst er auch ganz herzhaft und schnell zu. Und täglich fordert er seine Streicheleinheiten ein und zwar einige Male.

In's Freie können sie leider nicht, wäre doch auch viel zu gefährlich, es führt eine stark befahrene Strasse dicht an unserem Haus vorbei.
Also müssen sie halt drinnenbleiben aber daran haben sie sich schon längst gewöhnt.

Ausserdem haben sie ja auch schon ein respektables Alter mit 13 und 14 Jahren.
Die Zeit verbringen sie mit fressen und schlafen und zwischendurch tollen sie auch mal durch die Wohnung. Dabei verlierenn sie natürlich auch einige Haare, was wiederum meine Frau auf die Palme bringt. Ich kann sie wohl verstehen, denn diese Haare schweben lautlos durch die Luft und setzen sich überall an und nieder
Zuweilen können Katzenhaare auch lästig werden.
Zwar bürste ich Lulu und Eros alle Tage - was sie auch sehr gerne mögen, doch das verhindert halt den allfälligen Haarausfall nicht ganz.

Gerne schaue ich ihnen auch zu, wenn sie sich selbst ihrer Fellpflege mit einer unglaublichen ernsthaftigkeit, unermüdlichen Geduld und voller Hingabe beschäftigen. Das ist ein lecken und zupfen beginnend bei den Ohren, zuerst das linke, dann das rechte Ohr, immer zwischendurch die Pfote mit ihrer nassen Zunge befeuchtend. Dann hinunter zum Schnauz bis die glasigen und feinen Schnurrhaare schön gerade und glänzend ausgerichtet sind. Dann werden die etwas zu langen Krallen an den Vorderpfoten mit gezielten und knackenden Bissen gekürzt und weiter geht's mit belecken der Vorpfoten und den Voreder- beinen, dann Bauch und das Hinterteil bis hin zur Schwanzspitze. Nur den Rücken kriegen sie nicht so ganz hin wie sie gerne möchten.
Ihr geruhsames Leben lässt sie recht rundlich machen und in Bauchgegend sammelt sich so etwas zuviel Speck an, was sie in ihrer Bewegung dann hindert, auch ihren Rücken zu erreichen. Ja ja, das gibt es halt auch im Katzenleben, mit dem Alter verliert man leicht seine jugentliche Form und Geschmeidigkeit.

Macht doch nichts, dafür gibt es ja mich und die Katzenbürste und sie lassen sich dies ganz gerne und genussvoll gefallen und belohnen meine Arbeit mit fleissigen, gut hörbaren Schnurren.
Nach getaner und zufriedenstellender Reinigung suchen sie sich ein bequemes Plätzchen aus, rollen sich zusammen und geben sich einen tiefen, sorgenfreien Katzenschlaf hin.

Am aktivsten sind sie allerdings während der Nacht.
Kommt es zwischen ihnen zu einer freundlschaftlichen Rauferei, wecken sie uns mit ihrem kriegerischen Radau damit oft auf. Da wird gemiaut, gefaucht, geknurrt und gekreischt, schier fast unheimlich so mitten in der Nacht wo ohnehin jeder Laut viel stärker zu hören ist.. Dann, nach getaner Schlacht - wo keiner von beiden als Sieger hervorgegangen ist, ruhen sie sich wieder stundenlang und friedlich wie nur Katzen sein können,aus.

Ja ja, Katze müsste man sein. ein sorgenloses und unbeschwertes Leben.
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dbs

Re:

von dbs (06.05.2007, 12:11)
Hallo, Franz!

Reine Verständnisfrage: Warum hast du deinen Beitrag unter "Schreibwerkstatt" eingestellt?

Grüße
Siegfried

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Franz Manser
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Warum gerade hier?

von Franz Manser (09.05.2007, 15:43)
Hallo, lieber Siegfried,
Herzlichen Dank für Deinen zustimmenden Kommentar.
Der hat mich sehr gefreut!

Ich war mir nicht sicher, ob ich im richtigen Forum bin, darum.
Anderseits betrachte ich meine Storys nie als endgültig und perfekt geschrieben.
Ich nehme immer gerne Verbesserungsvorschläge an. Ausgelernt hat man ja bekanntlich nie.

Nochmals ein herzliches Dankeschön und freundlicher Gruss, Franz :D

dbs

Re: Warum gerade hier?

von dbs (09.05.2007, 16:38)
Hallo!

Ich fühle mich verwirrt ...

Franz Manser hat geschrieben:
Hallo, lieber Siegfried,
Herzlichen Dank für Deinen zustimmenden Kommentar.
Der hat mich sehr gefreut!


Welcher zustimmende Kommentar?

Franz Manser hat geschrieben:
Ich war mir nicht sicher, ob ich im richtigen Forum bin, darum.


Ich bin mir noch immer nicht klar darüber, warum der Text unter "Schreibwerkstatt" steht und nicht z.B. "Textvorstellung: Prosa".

Franz Manser hat geschrieben:
Anderseits betrachte ich meine Storys nie als endgültig und perfekt geschrieben.
Ich nehme immer gerne Verbesserungsvorschläge an. Ausgelernt hat man ja bekanntlich nie.


Ersteres ist normal - aber wo siehst du Verbesserungsvorschläge?

Franz Manser hat geschrieben:
Nochmals ein herzliches Dankeschön und freundlicher Gruss, Franz :D


Ist ja nett, dass du dich bedankst ... aber wofür?

Grüße
Siegfried

Susanne Henke

Re:

von Susanne Henke (11.05.2007, 11:42)
Hallo Franz,

du hast den Beitrag ja in die Schreibwerkstatt gestellt. Ich gehe jetzt vielleicht ein bisschen hart damit um, aber dafür ist dieser Bereich ja da ;-)

Ein Teil des Handwerks ist die Rechtschreibung. Habe unten mal markiert, was mir so aufgefallen ist.
Zu stilistischen Punkten ein paar Beispiele:
Der Einstieg ("Lulu und Eros, unsere beiden Katerchen" - machen was? Hier fehlt das Satzende), Wiederholungen (viermal hintereinander dann z.B)., überflüssige Füllwörter (halt, gerade, doch usw.) , Substantivierungen (mit unglaublicher Ernsthaftigkeit statt ernst), Formulierungen wie "ja, ja", Umgangssprache (müssen sie halt drinnen bleiben), Allgemeinplätze ("Die Zeit verbringen sie mit Fressen und Schlafen und zwischendurch tollen sie auch mal durch die Wohnung". - das machen alle Katzen. Was ist das Besondere? Zeig sie deinen Lesern), Bezüge , ("ein Ohr ist weiß geblieben" wann – als man Eros in einen Farbeimer gesteckt hat?)
Zum Aufbau/Inhalt
Du beschreibst deine Katzen, aber das ist noch keine Geschichte


Viele Grüße
Susanne


Katzen sind meine "Hobbies (oder Hobbys)"

Lulu und Eros, unsere beiden Katerchen (machen was? Hier fehlt das Satzende) - Lulu Persianer, "Langhaarkater oder langhaarig" und "grau" mit "weißem" Fleck auf Brust, gibt sich sehr auf Abstand (Anstand???) und Respekt bedacht.
Eros, "ein Haus- oder Bauernkater" (ja was?), fast gänzlich "weiß", als ob dem Schöpfer die kostbare Farbe ausgegangen wäre. Nur gerade sein Schwanz ist "getigert" zwei schwarzgraue Flecke links "und rechts auf seinem" breiten Rücken, ein Ohr ist "weiß" geblieben (wann – als man Eros in einen Farbeimer gesteckt hat?), das andere hat noch einen Spritzer gräulicher Farbe abbekommen. Er ist "etwas" kleiner als Lulu, doch "nicht" bescheidener. Sein "Charakter" (besser: "Er ist") ist herrisch und fordernd, und "wenn es" ihm nicht schnell genug geht, dann beißt er auch ganz herzhaft und schnell zu. Und täglich fordert er seine Streicheleinheiten ein und zwar einige Male.

"Ins" Freie können sie leider nicht, wäre doch auch viel zu gefährlich, es führt eine stark befahrene Strasse dicht an unserem Haus vorbei.
Also müssen sie halt "drinnen bleiben" aber daran haben sie sich schon längst gewöhnt.

"Außerdem" haben sie ja auch schon ein respektables Alter mit 13 und 14 Jahren.
Die Zeit verbringen sie mit "Fressen" und "Schlafen" und zwischendurch tollen sie auch mal durch die Wohnung.(das machen alle Katzen. Was ist das Besondere? Zeig sie deinen Lesern) Dabei verlieren sie natürlich auch einige Haare, was wiederum meine Frau auf die Palme bringt. Ich kann sie wohl verstehen, denn diese Haare schweben lautlos durch die Luft "und setzen sich überall an und nieder" ???
"Zuweilen können Katzenhaare auch lästig werden". (wann zum Beispiel???)
Zwar bürste ich Lulu und Eros alle Tage - was sie auch sehr gerne mögen, doch das verhindert halt den allfälligen Haarausfall nicht ganz.

Gerne schaue ich ihnen auch zu, wenn sie sich selbst ihrer Fellpflege mit "unglaublicher Ernsthaftigkeit, unermüdlicher" Geduld und voller Hingabe beschäftigen.(besser: wenn sie sich ihrer Fellpflege widmen Das ist ein "Lecken und Zupfen" beginnend bei den Ohren, zuerst das linke, dann das rechte Ohr, immer zwischendurch die Pfote mit ihrer nassen Zunge befeuchtend. Dann hinunter zum Schnauz bis die glasigen und feinen Schnurrhaare schön gerade und glänzend ausgerichtet sind. Dann werden die etwas zu langen Krallen an den Vorderpfoten mit gezielten und knackenden Bissen gekürzt und weiter geht's mit belecken der Vorpfoten und den "Vorderbeinen", dann Bauch und das Hinterteil bis hin zur Schwanzspitze. Nur den Rücken kriegen sie nicht so ganz hin wie sie gerne möchten.
Ihr geruhsames Leben lässt sie recht rundlich "werden" und "in der Bauchgegend" sammelt sich so etwas zuviel Speck an, was sie in ihrer Bewegung dann hindert, auch ihren Rücken zu erreichen. "a ja, das gibt es halt auch im Katzenleben, mit dem Alter verliert man leicht seine "jugendliche" Form und Geschmeidigkeit.

Macht doch nichts, dafür gibt es ja mich und die Katzenbürste und sie lassen sich dies ganz gerne und genussvoll gefallen und belohnen meine Arbeit mit "fleißigem",(aber Schnurren und fleißig passen nicht zusammen – dann eher wohliges, genießrrisches o.ä.) "gut hörbarem" (das muss es ja sein, vielleicht eher lautem) Schnurren.
Nach getaner und zufriedenstellender Reinigung suchen sie sich ein bequemes Plätzchen aus, rollen sich zusammen und geben sich einen tiefen, sorgenfreien Katzenschlaf hin.

Am aktivsten sind sie allerdings während der Nacht.
Kommt es zwischen ihnen zu einer "freundschaftlichen" Rauferei, wecken sie uns mit ihrem kriegerischen Radau damit oft auf. Da wird "miaut", gefaucht, geknurrt und gekreischt, fast unheimlich so mitten in der Nacht, wo ohnehin jeder Laut viel stärker zu hören ist."." Dann, nach getaner Schlacht - wo keiner von beiden als Sieger hervorgegangen ist, ruhen sie sich wieder stundenlang und friedlich wie nur Katzen sein können aus.

Ja ja, Katze müsste man sein. Ein "sorgloses" und unbeschwertes Leben.

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