Braindoping - Eine Folge des Bolognaprozesses?

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Dennis Tamke
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Braindoping - Eine Folge des Bolognaprozesses?

von Dennis Tamke (23.02.2010, 18:21)
Titel: Braindoping - Eine Folge des Bologna-Prozesses?
Autor: Dennis Tamke

Verlag: BOD
ISBN 978-3-8391-4076-5
Seiten: 124 Seiten
Preis: 24.95 € (Aufgrund vieler Farbseiten / Kein Gewinn)

Inhaltsverzeichniss:

Vorwort II
Abbildungsverzeichnis VII
Tabellenverzeichnis X
1. Einleitung 1
2. Definitionen 3
2.1 Brain Doping 3
2.2 Neuro Enhancement 3
2.3 Amphetamine 4
2.3.1 Chemie 4
2.3.2 Wirkung 5
2.3.3 Entwicklungsgeschichte des Amphetamins 6
2.3.4 Auswirkung von Amphetaminen auf kognitive Leistung 7
2.3.5 Amphetamin-Produkte 8
2.3.5.1 Ritalin 8
2.3.5.2 Modafinil 12
2.3.5.4 Coffein 18
2.3.5.5 Ecstasy 18
2.4 Antidementiva/Nootropika 20
2.4.1 Chemie 21
2.4.2 Wirkung 21
2.4.2 Entwicklungsgeschichte der Antidementiva/Nootropika 22
2.4.4 Auswirkung von Antidementiva/Nootropika auf kognitive Leistung 24
2.4.5 Antidementiva/Nootropika Produkte 25
2.4.5.1 Piratecam 25
2.4.5.2 Donepezil 27
2.4.5.3 Rivastigmin 28
2.4.5.4 Memantin 29
2.4.5.5 Dihydroergotoxin 32
2.5 Antidepressiva 33
2.5.1 Chemie 35
2.5.2 Wirkung 35
2.5.3 Entwicklungsgeschichte der Antidepressiva 38
2.5.4 Auswirkung von Antidepressiva auf kognitive Leistung 40
2.5.5 Antidepressiva Produkte 40
2.5.5.1 Fluoxetin 40
2.5.5.2 Escitalopram 42
2.6 Der Bologna Prozess 43
3. Ausgangslage 45
3.1 Sozialgeschichte des Neuro-Enhancement Missbrauchs 45
3.2 Aktueller Diskurs und wissenschaftlicher Forschungsstand 47
4. Methodik 50
4.1 Hypothesenbildung 50
4.1.1 Konsum von Neuro-Enhancement Substanzen, erwarteter Bildungs-
Abschluss, Wissen und Gründe für die Einnahme 50
4.1.2 Multipler Substanzkonsum 51
4.1.3 Einflussfaktoren des Konsums von Neuro-Enhancement Substanzen 51
4.1.4 Einfluss des Bologna-Prozesses auf den Substanzkonsum 52
4.2 Forschungskonzept 52
4.2.1 Voruntersuchung 53
4.2.2 Versuchsablauf 53
4.3. Beschreibung der Stichproben 54
4.3.1 Deutschlandweite schriftliche Befragung von Studenten 54
4.3.1.1 Demographische Charakteristika der Gesamtstichprobe 54
4.3.1.2 Demographische Charakteristika nach Einteilung in den zu erwartendem Abschluss 56
4.3.1.3 Ein- und Ausschlusskriterien 57
4.4 Erhebungsinstrumente 57
4.4.1 Online Befragung 57
4.4.1.1 Soziodemographische Angaben 57
4.4.1.2 Fragebogen zur Neuro-Enhancement Affinität 57
4.4.1.2.1 Einstellung 58
4.4.1.2.2 Wissen 58
4.4.1.2.3 Konsum 59
4.4.1.3 Fragebogen zum Bologna-Prozess 60
4.5 Statistische Auswertung 61
5. Ergebnisse 62
5.1 Konsum von Neuro-Enhancement Substanzen, erwarteter
Bildungsabschluss, Wissen und Gründe für die Einnahme 62
5.2 Multipler Substanzkonsum 69
5.3 Einflussfaktoren des Konsums von Neuro-Enhancement Substanzen 71
5.4 Einfluss des Bologna-Prozesses auf den Substanzkonsum 72
6. Diskussion 78
6.1 Diskussion der Ergebnisse 78
6.2 Diskussion von Material und Methoden 82
7. Zukunftsvisionen 84
7.1 Der Transkriptionsfaktor CREB (MEM 1414) 84
7.2 Calcium Regulatoren (MEM 1003) 86
7.3 Ampakine 87
7.3.1 CX-516 - Ampalax 87
7.3.2 CX-691 – Farampator 89
7.4 Transkranielle Magnetstimulation 89
8. Zusammenfassung und Ausblick 91
9. Anhangsverzeichnis 94
10. Bibliografie 106
10.1 Literaturverzeichnis 106
10.2 Internetquellen 111
10.3 Magazine & Zeitschriften 113


Klappentext:

In der heutigen leistungsorientierten Gesellschaft ist es für Schüler und Studenten notwendig, sich zu beweisen. Nur wer sehr gute Leistungen erwirtschaftet, hat auch die Chance auf den besten Studien-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Um diesem hohen Anspruch immer gerecht zu werden, greifen neuerdings Studenten zu leistungssteigernden Medikamenten.

Die vorliegende Masterthesis behandelt den vielfältigen Bereich nicht indizierter ärztlicher Maßnahmen zur Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit, der in Fachkreisen als Neuro-Enhancement bezeichnet wird.

Unter Neuro-Enhancement versteht man Maßnahmen zur gezielten Verbesserung geistiger Fähigkeiten oder psychischer Befindlichkeiten bei Gesunden. Insbesondere geht es hierbei um alle pharmakologischen Interventionen, die der Leistungs- oder Funktionsverbesserung des gesunden menschlichen Gehirns dienen, soweit es sich dabei nicht um Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten und Behinderungen oder deren Krankheitszeichen handelt. Neuro-Enhancement ist somit die Verbesserung der kognitiven, emotionalen und motivationalen Eigenschaften des Menschen durch gezielte Einnahme von verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Auf die einzelnen Methoden und Wirkungsweisen des Neuro-Enhancements geht diese Masterthesis ausgiebig ein und beinhaltet desweiteren die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage mit nahezu 3000 Teilnehmern zum Nutzungsverhalten von Neuro-Enhancement-Substanzen im Zeitalter des Bologna-Prozesses. Diese einmalige Umfrage zum Neuro-Enhancement unter Studenten förderte Interessantes zu Tage. So gaben z.B. 224 Teilnehmer (8 %, 5,1 % männlich; 2,9 % weiblich) von 2793 an, Neuro-Enhancement-Substanzen während der vergangenen zwölf Monate eingenommen zu haben.

Welche Faktoren beeinflussen die Bereitschaft zur Einnahme von leistungssteigernden Mitteln? Wer bedient den Markt? Welche Einstellung haben die Studenten zum „Brain Doping“? Welche Schuld trägt der Bologna-Prozess? Diese und viele weitere Fragen werden auf den folgenden Seiten beantwortet, ausgiebig erläutert und mit Daten und Fakten unterfüttert.

Zum Autor:

Der Autor Dennis Tamke darf sich seit dem 08. Februar 2010 als Master of Arts - Soziale Arbeit betiteln und hat mit diesem Buch seine Abschlussarbeit veröffentlicht. Er wurde 1979 in Mannheim geboren und hat nach seiner mittleren Reife eine Ausbildung als Industriemechaniker im Chemieunternehmen BASF SE absolviert. Während seines Zivildienstes auf einer Onkologischen Station für krebskranke Kinder, fand er Interesse an der Sozialen Arbeit. Daraufhin folgte das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und der Beginn des Bachelor-Studiums der Sozialen Arbeit (Vollzeit 180 Credits) im Jahre 2005 in Heidelberg. Nach einem Vorpraktikum in Deutschland rundete er seine Praxiserfahrung mit einem Auslandspraktikum in einer Diakonischen Einrichtung in Rumänien ab. Diesen Studiengang absolvierte er 2008 erfolgreich (Ø 2,1) und wurde somit zum Masterstudiengang der Sozialen Arbeit zugelassen.
Im Masterstudium (Vollzeit 120 Credits), das die wissenschaftliche Ausbildung förderte und sich auf die Hauptfächer Gesundheitsförderung, Rehabilitation, Qualitätsmanagement und Sozialrecht ausstreckte konnte er sein können in verschiedenen Projekten unter Beweis stellen.
Ende Januar 2010 schloss er erfolgreich (Ø 1,9) sein Masterstudium mit Promotionsrecht ab und befindet sich nun auf Arbeitssuche.
Zuletzt geändert von Dennis Tamke am 25.02.2010, 16:06, insgesamt 4-mal geändert.

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ricochet
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Re:

von ricochet (23.02.2010, 18:43)
Bei dem Inhaltsverzeichnis gruselt es mich direkt. Beim Klappentext sind mir Redundanzen aufgefallen. Bsp.: 1. Absatz: "... um diesen hohen Ansprüchen", sowie Rechtschreibfehler. Bsp.: "leistungsorientiert", "gesund" und "bundesweit" schreibt man klein.
Was ist eine "Masterthesis"?

Lg

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Dennis Tamke
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Re:

von Dennis Tamke (23.02.2010, 19:04)
Eine Master-Thesis – aufgrund des Pendants zur Diplomarbeit auch Masterarbeit genannt – ist international eine wissenschaftliche oder künstlerische Arbeit die für den Abschluss eines Master-Studienganges verfasst wird. Die Masterarbeit dient dabei im Allgemeinen als Nachweis darüber, dass der Prüfling in der Lage ist, eine wissenschaftliche / künstlerische Arbeit selbständig, aber unter Betreuung zu verfassen.

Quelle: Wikipedia

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ricochet
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Re:

von ricochet (23.02.2010, 19:08)
Aha ...


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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (23.02.2010, 21:04)
ein psychotherapeutisches brainstorming bringt glaub ich mehr.
"Ob Du König oder Musikgott bist, krank oder gesund, ist für deine Bilanz als Menschenkind nicht entscheidend. Diese interessiert nur die Impulse der Liebe, die du setztest, und die Barmherzigkeit, die du lebtest."

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ricochet
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Re:

von ricochet (23.02.2010, 21:15)
Und Kokain nicht vergessen - der Klassiker im Genre!

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hawepe
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Re:

von hawepe (23.02.2010, 21:23)
Gerhard Schulz hat geschrieben:
ein psychotherapeutisches brainstorming bringt glaub ich mehr.


Aber nicht so viele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler cheezygrin

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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (23.02.2010, 21:42)
irgendwie auch schrecklich, immer so Deutschlehrertypen anne Hacken zu haben.
"Ob Du König oder Musikgott bist, krank oder gesund, ist für deine Bilanz als Menschenkind nicht entscheidend. Diese interessiert nur die Impulse der Liebe, die du setztest, und die Barmherzigkeit, die du lebtest."

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ricochet
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Re:

von ricochet (23.02.2010, 21:51)
Gerhard Schulz hat geschrieben:
irgendwie auch schrecklich, immer so Deutschlehrertypen anne Hacken zu haben.


Aber über dessen Notwendigkeit wollen wir nicht (schon wieder) diskutieren - oder?

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Dennis Tamke
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Re:

von Dennis Tamke (24.02.2010, 00:42)
Deleted!
Zuletzt geändert von Dennis Tamke am 24.02.2010, 02:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Thomas Becks
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Nicht böse sein

von Thomas Becks (24.02.2010, 01:19)
Hallo Dennis,
ich habe diesen Thread nicht verfolgt, nur überflogen. Die Mitglieder hier, reagieren ganz anders, wenn sich ein "Neuer" erst einmal vorstellt. Das ist meine Erfahrung.
Gruß Thomas

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ricci
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Re:

von ricci (24.02.2010, 01:26)
Da hast Du sicherlich recht aber vielleicht reagieren die Mitglieder auch so weil jedes neue von BOD veroeffentlichte Buch, welches extrem viele Rechtschreibfehler enthaelt, einfach auf uns alle ein schlechtes Bild wirft.

Egal von welchem Thema ein Buch handelt. Ein Buch ist nun mal ein Buch und sollte einfach fehlerfrei sein.

Trotzallem wuensche ich Dir ganz viel Erfolg.
thumbbup

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (24.02.2010, 01:41)
ricci hat geschrieben:
Da hast Du sicherlich recht aber vielleicht reagieren die Mitglieder auch so weil jedes neue von BOD veroeffentlichte Buch, welches extrem viele Rechtschreibfehler enthaelt, einfach auf uns alle ein schlechtes Bild wirft.

Egal von welchem Thema ein Buch handelt. Ein Buch ist nun mal ein Buch und sollte einfach fehlerfrei sein.

Trotzallem wuensche ich Dir ganz viel Erfolg.
thumbbup

Sorry, aber von welchen Fehlern sprichst Du? Wie gesagt, ich hab`nix gelesen. Wie spät ist es gerade bei Euch? Warum bist Du so auf Krawall gebürstet? Fragen über Fragen :shock:: :shock:: :shock::

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (24.02.2010, 02:33)
يع اشسف قثؤافة

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (24.02.2010, 02:34)
Ach so.

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