Der Klavierspieler

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Manfred Marder
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Der Klavierspieler

von Manfred Marder (27.02.2010, 18:40)
Titel: Der Klavierspieler
Autor: Manfred Marder

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8391-4098-7
Seiten: 116
Preis: 7,90 EUR

Klappentext:

Unbequeme Fragen stellen, das ist es, was Manfred Marder schon immer will. Darf ein Mensch sein Leben selbst bestim-men? Darf religiöser Fanatismus die Privatsphäre anderer verlet-zen? Oder ganz banal: Darf ein Klavierspieler einfach weiterspie-len, auch wenn er gegen bürgerliche Konventionen verstößt?
Nach dem Studium der Geisteswissenschaften war der aus Sachsen stammende Autor zunächst freier Mitarbeiter diverser Verlage und Rundfunkanstalten. Der erklärte Musikliebhaber lebt heute als freier Schriftsteller und bevorzugt die Abgeschiedenheit der Toskana für seine schriftstellerische Tätigkeit.


Inhalt:

Etwas Ungeheuerliches geschieht. Der Klavierspieler Paul Meinert verlässt nach beinahe 30 Jahren Ehe sein Haus, einen Koffer in der Hand, eine gescheiterte Beziehung hinter sich, eine ungewisse Zukunft vor sich. Doch Ruhe findet er nicht. Seine engste Umgebung beschließt, ihn zu bestrafen. Er soll seinen Arbeitsplatz verlieren, für unzurechnungsfähig erklärt werden, man dichtet ihm Beziehungen an, um ihn zur Strecke zu bringen, religiöse Eiferer sehen gar den Satan im Spiel. Zuletzt soll er nicht einmal sein Instrument behalten dürfen.

Der Autor schildert die auch heute noch gängigen Praktiken der Selbstjustiz in einem kleinbürgerlichen Milieu und stellt mehr als einmal die Frage, ob unsere Gesellschaft tatsächlich schon in der Neuzeit angekommen ist. Was dem Klavierspieler Paul Meinert widerfährt, könnte auch jedem von uns jederzeit widerfahren. Plötzlich gibt es keine Privatsphäre mehr, Verleumdung wird zum Kavaliersdelikt, wer sich den Konventionen widersetzt, muss vernichtet werden, dazu ist jedes Mittel recht.

Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Selbstbestimmung des Einzelnen erwartet den Leser.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (27.02.2010, 19:43)
welcome: Manfred, hier im Forum.
Dein Buch klingt interessant, vielleicht magst du noch eine Leseprobe dazu einstellen?

Ich wünsche dir viel Erfolg

Haifischfrau

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (27.02.2010, 20:19)
Hallo,

ich finde auch, dass das Buch sehr interessant klingt. Die Leseproben, die ich mir kurz angesehen habe, scheinen den ersten positven Eindruck zu bestätigen.
Der Titel hat mich aufmerksam und neugierig gemacht, weil ich den 'Der Pianist' denken musste.

Viele Grüße
Cornelia

Manfred Marder
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Re:

von Manfred Marder (28.02.2010, 12:01)
Leseproben zu meinem neuen Buch

"Der Klavierspieler"

finden sich auf

www.manfred-marder.de.tl
und
www.manfred-marder.de

Ich werde auch hier noch eine Leseprobe einstellen.
M. Marder

Manfred Marder
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Re:

von Manfred Marder (02.03.2010, 21:33)
Manfred Marder
Der Klavierspieler

Leseprobe

1

Da saßen sie nun alle beieinander und beratschlagten, was zu tun sei. Etwas Ungeheuerliches war passiert. Paul Meinert hatte eine Entscheidung getroffen. Und nicht nur dies, er hatte auch sogleich gehandelt. Eine Unverschämtheit. Einem wohl situierten Menschen in seinem Alter steht so etwas einfach nicht zu. Darüber waren sich alle einig. Und nun musste man ganz schnell die Gründe seines Handelns herausfinden, es gab ja nicht viele Möglichkeiten. Sehr wahrscheinlich war Paul Meinert schwer erkrankt, womöglich ein psychischer Defekt, eine Art Wahnsinn, plötzlich und über Nacht ausgebrochen? Eine Irrsinnstat! Was war passiert? Paul Meinert hatte an einem Freitag nach dem Mittagessen einen Koffer gepackt und das Haus verlassen, einfach so. Seitdem war er verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt.
Eine hagere Dame mit Bubikopf, sie war nicht mehr die Jüngste, hatte es als erste ausgesprochen: Es musste ein psychischer Defekt sein. Und sie verstand eine Menge von Psychologie, schließlich war sie Gynäkologin. Ihr Mann, ein kleiner und äußerst lebendiger Mensch, wollte nicht widersprechen, eigentlich widersprach er seiner Frau niemals, meinte allerdings, dass, sobald man ein Lebenszei-chen von Paul hätte, er ein Gespräch mit diesem führen wolle, um sich der Sache ganz sicher sein zu können. Auch er war Arzt, aber ebenso wenig Psychologe wie seine Gattin und wollte keinesfalls eine solch riskante Ferndiagnose stellen. Gregor, Pauls zweiter Sohn, war dagegen wie elektrisiert von der Theorie, die die Freundin seiner Mutter aufgestellt hatte. Jetzt wurde ihm klar, ja, wie konnte er es auch übersehen haben, wie sehr der Vater sich in letzter Zeit verändert hatte. Was genau sich verändert hatte, konnte er nicht wirklich beschreiben. Aber es war eine große, im Nachhinein gesehen bedrohliche Verände-rung. Karin, seine Schwester, wollte nicht an Gespenster glauben, sie dachte stets kühl und pragmatisch und schlug vor, zunächst des Vaters Aufenthaltsort zu erkunden.
Paul hatte vor seiner Abreise von einem Dachzimmer, einer Mansarde gesprochen, in der er zur Untermiete wohnen könne. Und nachdem er ganz offensichtlich seine Arbeitsstelle nicht aufgegeben hatte, könne man doch versuchen, nach Geschäftsschluss seinen Weg zu verfolgen. Als geeigneten Detektiv schlug Karin ihren Freund vor, der wie immer still neben ihr saß. Er gehörte schon lange zur Familie, zumindest seit dem Zeitpunkt, da Karin dies beschlossen hatte. Sie pflegte zu beschließen und ihr Verehrer war glücklich, ihre Wünsche erfüllen zu dürfen.
„Und außerdem“, sagte Frau Utz, sie hatte zunächst geschwiegen, obwohl sie es gewohnt war, als erste zu reden. „Außerdem“, sagte sie, „ist da ganz bestimmt eine andere Frau im Spiel. Ja“, fuhr sie fort, „es kann eigentlich nur eine Frau sein, es muss so sein“, und sie könne sich überhaupt nichts anderes vorstellen als eine andere Frau und schließlich sei es da und dort und gerade letzthin ganz genau so gewesen und es sei immer das gleiche und jetzt sei das Maß voll.
Frau Utz redete immer schneller und ohne Punkt und Komma und entlarvte das ganze schändliche Spiel, das Männer immer treiben, wenn sie mit einem Koffer das Haus verlassen und alle anwesenden Männer schauten ganz schuldbewusst auf Frau Utz und waren sich sicher, dass auch sie jetzt gemeint waren.
Aber irgendwann wusste auch Frau Utz nicht mehr weiter und Bernhard Theurer ergriff das Wort. Der kleine, athletisch gebaute Mann redete gern als Letzter und war somit der ideale Gesprächspartner für Frau Utz. Diese Eigenschaft verschaffte ihm die Möglichkeit, sehr lange nachzudenken, und seine bedächtige Art wurde allgemein sehr geschätzt.
„Ich werde mich mal drum kümmern“, sagte Herr Theurer. „Schließlich bin ich ja so etwas wie der Vorgesetzte von Paul. Ich werde mich bei seinen Mitarbeitern umhören, was da eigentlich los ist.“
„Na, eine Frau steckt dahinter“, rief Frau Utz. Die Diskussion ging ihr schon wieder viel zu lang und schließlich wusste sie ja ohnehin, was dabei herauskommen würde. „Eine Frau“, wiederholte sie, „eine Frau, was sonst, und jetzt reicht es“, fügte sie hinzu. „Erst der Karl, dann der Jonas, jetzt auch noch der Paul.“ Es war einfach ganz unglaublich, wie viele Männer in der direkten Umgebung von Frau Utz sich erdreisteten, mit einem Koffer in der Hand das Haus zu verlassen.
„Es reicht jetzt!“, wiederholte sie und schaute dabei auch ihren Mann an, fügte aber schnell hinzu, wie froh und glücklich sie sei, selbst eine so wunderbare Ehe zu führen. Das wollte aber niemand mehr hören und alle schauten plötzlich auf Frau Röll.
„Um was geht es denn eigentlich? Überlegt doch mal!“ Die sanfte Stimme von Babette Röll war erklungen. Sie sprach oft mit Alten und Kranken und redete stets sehr langsam und etwas umständlich. Frau Röll, im Besitz eines gut verdienenden Mannes, hatte ihren Beruf aufgege-ben und sich der Wohltätigkeit verschrieben, was ihr allgemeine Bewunderung einbrachte.
„Jetzt“, sagte Frau Röll, „müssen wir doch zuerst einmal nach unserer Doris schauen.“ Sie betonte besonders das besitzanzeigende Fürwort. „Seht ihr nicht, wie unsere Doris leidet?“
Alle schauten Doris an und jetzt fiel ihnen erst wieder ein, warum sie hier beieinander saßen. Natürlich, es ging ja um Doris, es ging um ihre Probleme, alle hatten das jetzt bemerkt außer Frau Utz, die immer noch fest davon überzeugt war, es ginge nur um ihre eigene Entrüstung. Doris Meinert pflegte nie viel zu sagen, sie hatte immer gerne ihrem Paul das Wort überlassen, der wohl allzu oft auch in ihrem Namen gesprochen hatte, weil sie es nie anders wollte. Und jetzt, da Paul nicht mehr da war, gab es plötzlich noch viel mehr Menschen, die für sie sprechen wollten, es tat ihr sichtlich gut. „Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll“, sagte Doris und brach in Tränen aus. Sie brach immer in Tränen aus, wenn sie nicht wusste, was sie sagen sollte.
Und auch, wenn sie Paul Vorwürfe machte und er sich rechtfertigen wollte, brach sie in Tränen aus. Das war im-mer donnerstags nach dem Mittagessen, Paul fürchtete diesen Tag seit langem, er kam schon immer sehr spät aus dem Büro, er wollte nicht, dass die Kinder noch bei Tisch waren, es war ja Donnerstag und das war der Tag für ihre immer sinnloser werdenden Auseinandersetzungen. Er aß noch stumm die letzten Bissen, da setzte sich Doris schon zu ihm, um ihm wieder zu sagen, wie sehr er sie verletzt habe und dass sie ihm das niemals in diesem Leben mehr verzeihen könne. Womit er sie verletzt habe, fragte Paul jeden Donnerstag.
„Das weißt Du selbst am besten!“ Ihre Stimme war fast eine Oktave höher geworden. „Das weißt Du selbst am besten!“
„Ach hör doch endlich auf“, sagte Paul noch kauend.
„Und das Schlimmste“, schrie Doris, „das Schlimmste ist, dass man Dir nicht mal irgend etwas nachweisen kann.“
Paul hatte ihr längst vorgeschlagen, den stets wörtlich wiederkehrenden Disput doch einfach aufzuzeichnen, das würde eine Menge Zeit ersparen und ginge schneller, als die immer gleichen Worte selbst aufzusagen, aber damit hatte er sie nur noch mehr gereizt.
Dieses Ritual der beiden ereignete sich meistens donnerstags, nein, eigentlich fast immer donnerstags, und anschließend fuhren sie zur Schule. An diesem Tag hatten sie zur gleichen Stunde ihren Unterrichtsbeginn, und noch auf dem Weg zur Schule stritten sie. Sie stritten bis zur Türe und dann war es vorbei, wie von Geisterhand ver-schwunden. Doris' fröhliches Lachen schallte durch den Flur, wenn sie ihre ersten Schüler begrüßte. Und wenn ihnen auf der Fahrt zur Schule Silvia in ihrem grünen Auto entgegenkam, wurde alles noch viel schlimmer, es wurde eigentlich jeden Donnerstag ein wenig schlimmer, denn Silvia brachte immer genau zu dieser Zeit ihr Kind zur Schule. Es gab Donnerstage, da war Paul schon so wütend über die mittägliche Streiterei, dass er Silvia im Vorbeifahren besonders fröhlich zuwinkte. Dann konnte er sich sicher sein, dass Doris vor Samstag nicht mehr mit ihm reden würde. Aber das war immer noch besser, als den Freitag so zu verbringen wie den Donnerstag. Doris hatte dieses tagelange Schweigen von ihrer Mutter gelernt und konnte nun so lange schweigen, bis einer aus der Familie sich erbarmte und sie lange und ausführlich be-fragte, was sie denn so sehr bedrücke.
„Ihr seht doch alle, wie schlecht es unserer Doris geht“, wiederholte Babette Röll, „so kann das nicht weitergehen, wir müssen jetzt etwas tun.“
„Gleich morgen“, Frau Utz hatte schon wieder viel länger als üblich geschwiegen und hob den Zeigefinger, „gleich morgen werde ich ihn zur Rede stellen, in der Schule, es sollen ruhig alle hören, was glaubt der eigentlich! Und dann sagt er nicht einmal, wohin er gegangen ist mit seinem Koffer.“
Albert, der jüngste Spross der Meinerts, schaute zur Türe herein. „Redet ihr immer noch?“, fragte er in die Runde. Er hatte sich wie immer zu seinen Computerspielen zurückgezogen und nur, wenn Hunger oder Durst es verlangten, suchte er die unteren Gemächer, vorzugsweise den Kühlschrank auf.
Werner, der älteste Sohn, hatte stumm das ganze verfolgt und meldete sich zu Wort. „Ich bin ja selbst erst geschieden worden, was soll ich sagen, es gibt schon mal Beziehungsprobleme, ich weiß ja auch viel zu wenig davon, was hier so alles passiert ist, ich war ja auch gar nicht mehr zuhause.“ Aber er konnte nicht weiter reden.
„Halt, halt!“, tönte es jetzt aus der Ecke. Doris’ Mutter pflegte sich an Gesprächen in großer Runde außerhalb der Familie grundsätzlich nur zuhörend zu beteiligen, aber jetzt musste sie einschreiten. „Das ist etwas ganz anderes, lieber Werner“, sagte sie mit scharfer Stimme, „etwas ganz anderes! Du hattest ja auch nicht die richtige Frau gefunden. Aber Dein Vater konnte sich nun wirklich nicht beklagen.“
„Alles habe ich für ihn getan“, fügte Doris hinzu, „immer stand das Essen pünktlich auf dem Tisch.“
„Na wenn Ihr meint“, gab Werner nach. Er merkte, dass seine Meinung nicht gefragt war. „Ich kann auch nicht mehr dazu sagen!“, meinte er im Hinausgehen, er ging lieber schnell nach oben, um mal nachzuschauen, wie weit Albert mit seiner aktuellen Internetschlacht gekommen war.
Bevor die Runde sich auflöste, wurde noch die Strategie festgelegt. Frau Utz wollte sich gleich morgen in die Höhle des Löwen begeben, Gregor wollte dies gleichfalls tun, Bernhard Theurer wollte das Personal der Schule nach Auffälligkeiten in Pauls Verhalten befragen und Babette Röll wollte sich ganz speziell einen Mitarbeiter vorknöpfen, zu dem sie ein besonders gutes Verhältnis zu haben mein-te. Paul Meinert ging einfach weiter seiner Arbeit nach, als wenn nichts geschehen wäre, das durfte man so nicht dulden, schließlich war etwas ganz Ungeheuerliches ge-schehen.
„Stell Dir einfach vor“, sagte Frau Utz noch unter der Türe zu Doris, „stell Dir einfach vor, Paul wäre gestorben, nur so wirst Du das ertragen können.“
„Endlich ein Schauspiel nach meinem Geschmack!“, dachte Frau Utz, während sie nach Hause ging. Und sie konnte ihre Lieblingsrolle, die Rolle der Entrüsteten spielen. Sogar das Drehbuch durfte sie mitgestalten. Sie kannte die Meinerts nun schon seit vielen Jahren. Sollte sie lieber die Vermittlerin spielen? Nein, das war entschieden zu langweilig. Endlich gab es eine spannende Geschichte im langweiligen Kronberg, das durfte sie sich nicht entgehen lassen. Sie konnte den morgigen Tag kaum erwarten.

Weitere Leseproben: www.manfred-marder.de.tl
Zuletzt geändert von Manfred Marder am 23.03.2010, 19:14, insgesamt 2-mal geändert.

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Lisa_Sonnenblume
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Re: Der Klavierspieler

von Lisa_Sonnenblume (02.03.2010, 21:51)
Manfred Marder hat geschrieben:
Seine engste Umgebung beschließt, ihn zu bestrafen. Er soll seinen Arbeitsplatz verlieren, für unzurechnungsfähig erklärt werden, man dichtet ihm Beziehungen an, um ihn zur Strecke zu bringen, religiöse Eiferer sehen gar den Satan im Spiel. Zuletzt soll er nicht einmal sein Instrument behalten dürfen.


Wann und wo soll das passiert sein? Schwer vorzustellen, dass irgendwo in Deutschland noch Menschen gibt, die so denken und handeln ... oder ist das eine erfundene Geschichte?
LG,

Lisa

Manfred Marder
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Re: Der Klavierspieler

von Manfred Marder (03.03.2010, 14:07)
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
Manfred Marder hat geschrieben:
Seine engste Umgebung beschließt, ihn zu bestrafen. Er soll seinen Arbeitsplatz verlieren, für unzurechnungsfähig erklärt werden, man dichtet ihm Beziehungen an, um ihn zur Strecke zu bringen, religiöse Eiferer sehen gar den Satan im Spiel. Zuletzt soll er nicht einmal sein Instrument behalten dürfen.


Wann und wo soll das passiert sein? Schwer vorzustellen, dass irgendwo in Deutschland noch Menschen gibt, die so denken und handeln ... oder ist das eine erfundene Geschichte?


Die besten und spannensten Geschichten
schreibt das Leben selbst.

Gruß M.Marder

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (04.03.2010, 14:00)

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Die besten und spannensten Geschichten
schreibt das Leben selbst.


8) da muss ich Dir Recht geben,
zumal wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht
Mimi und der große Brand
Geschichten für ....
www.blix-derneueselbstverlag.de
www.geschichtenfuer.blogspot.com

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Re:

von Lisa_Sonnenblume (04.03.2010, 19:59)
Birgit Fabich hat geschrieben:

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Die besten und spannensten Geschichten
schreibt das Leben selbst.


8) da muss ich Dir Recht geben,
zumal wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt geht


Ich sehe und höre viel aus der Welt, nur in Deutschland hätte ich so eine Geschichte nicht erwartet, und nicht im 21. J ... aber mal lernt nie aus, nicht wahr cheezygrin
LG,



Lisa

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Re:

von Manfred Marder (05.03.2010, 17:50)
"Der Klavierspieler"

Das Buch wird schon fleißig gekauft. Zwei neue Rezensionen stehen
auf der Amazon-Seite. So viel positive Reaktionen hatte ich nicht erwartet.

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Re:

von Manfred Marder (12.03.2010, 22:45)
Nachdem "Der Klavierspieler" auf so großes Interesse stößt,
will ich die Novelle noch in diesem Jahr als Hörbuch anbieten.

M. Marder

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Re:

von Manfred Marder (22.03.2010, 18:18)
Zum "Klavierspieler" gibt es mittlerweile zwei weitere
Rezensionen bei Amazon, auch die Nachfrage ist erfreulich gut.

Manfred Marder

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (22.03.2010, 18:33)
Habe das Buch gelesen und muß sagen: es lohnt sich. Ganz toll. Hat mir sehr gefallen.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
http://www.romanzeit.de
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Manfred Marder
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Re:

von Manfred Marder (23.03.2010, 14:50)
Lieber Nicolas Fayé,

vielen Dank für diese Rückmeldung.

Herzlich grüßt
Manfred Marder

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Zeitl0ch
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Re:

von Zeitl0ch (23.03.2010, 15:59)
Wegen des Titels erwartete ich zuerst eine Mischung aus "Das Piano", "Der Pianist" und "Der Vorleser". Aber es ist ja doch was anderes. Sieht sehr gut aus und vor allem engagiert. thumbbup
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