Gibt es ein Leben nach Dem Tod?

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ricci
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Re:

von ricci (05.03.2010, 16:32)
Liebe Engelworte,

die Lektuere die Siegfried empfohlen hat, ist wirklich gut. Solltest Du mal lesen aber davon mal ab, steht es mir jetzt natuerlich nicht zu, dass zu Schreiben aber vielleicht solltest Du mal Loslassen, von den ganzen Verstorbenen und mal hinausgehen und wieder das reale Leben spueren. Schau Dir einen Sonnenuntergang an, mach einen Waldspaziergang, hoer den Zwitschern der Voegel zu oder was auch immer aber FANG WIEDER AN ZU LEBEN!

Vielleicht ist irgendetwas schreckliches in Deinem Leben passiert, so dass Du Dich in die Welt der Verstorbenen fluechtest und die Augen vor Deinem Leben verschliesst. Komm wieder zurueck in die Realitaet, lass die Toden allein klar kommen und leb wieder Dein Leben. Geh hinaus, lebe und geniesse, dass kann ich Dir nur raten.

Man denkt immer, seine eigene Wahrheit, waere die ultimative Wahrheit und alle anderen sind ja nur Ignoranten. Aber vielleicht sollte man ab und zu mal in sich gehen und wieder den Bezug zur Realitaet finden.

Du hast Dich glaube ich in den Film "Nachricht von Sam" so hineingesteigert, dass das nun fuer Dich Wirklichkeit geworden ist. Ist unser Geist nicht etwas wunderbares - wir koennen uns unsere eigene Wirklichkeit erschaffen und vor der Realitaet fliehen. Aber auf Dauer wird uns das nicht helfen, denn wir haben nur dieses eine Leben und das ist die Gewissheit (alles andere sind nur Vermutungen und Hoffnungen), weshalb es dieses zu nutzen gilt.

Titus

Re:

von Titus (05.03.2010, 16:35)
Also ehrlich gesagt scheint die Idee, dass man Tote sieht wirklich unheimlich und auch recht unrealistisch.
Die meisten bei uns in Goslar sagen dazu, der kommt wohl aus Liebenburg (ricci weiß als alte Goslarin – sorry alt, in dem Sinne von früherer – was damit gemeint ist) cheezygrin . Dass Menschen „spinnen“, was nun mal in vielen Fällen auch der Fall ist. Da meine Schwester gerade Psychologie studiert und ich häufig die Möglichkeiten habe, ihr dabei mal über die Schulter zu sehen. Natürlich sind das Psychosen, die ich jetzt einfach mal nur mit dem negativen Wort „spinnen“ umschreibe.
Wie auch immer. Ich denke die meisten von uns, sind darüber einig, dass es was nach dem Tod geben muss. Wie das Leben nach dem Tod aussieht weiß ich und ich behaupte weiß auch Barbara nicht. Doch eben, weil es ein Bereich umschließt, der sich unserem Einfluss entzieht, kann und will ich auch nicht über Menschen urteilen, die Dinge sehen, die man nur zum Teil verstehen kann. Nahtoderscheinungen belegen ja in gewisser Hinsicht, dass was Barbara uns beschreibt – ein Leben nach dem Tod.
Und auch ich hatte Erlebnisse, die einen nach dem Tod eines lieben Menschen schon nachdenklich machten.

Gruß Titus

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Engelworte
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Re:

von Engelworte (05.03.2010, 16:47)
Liebe Ricci,
ich habe das Buch von Erich Fromm gelesen. Es ist aber nichts gegen das eigene Erleben.
Vielleicht klingt es so, als ob ich nichts anderes tun würde, als mit Verstorbenen reden und mich damit zu befassen. Das, was ich beschrieben habe, umfasst einen Zeitraum von 10 Jahren.
Nachdem es ja in diesem Thread um "Das Leben nach dem Tod" geht, habe ich halt meinen Senf dazu gegeben.
Und ich finde es sehr nett von Dir, daß Du mir sagst, ich soll das Leben genießen. Das tue ich mehr denn je.
Und meine Wahrheit ist noch lange nicht die Wahrheit von jemand anderen. Und der Tod gehört zu Leben, er ist Realität.
Den Film habe ich erst gesehen, nachdem ich diese Erlebnisse hatte. Wie kann ich mich dann reinsteigern.
Ich wollte damit nur sagen, daß diese "Sichtweise" mehr und mehr von den Menschen geteilt wird, weil immer mehr darüber sprechen können, was sie erleben.
Und die Wirklichkeit, die ich mir erschaffe IST meine Realität. Und meine Realität ist auch, daß wir nicht nur dieses eine Leben haben.

Deine Wirklichkeit ist, daß Du nur dieses eine Leben hast und das ist auch Deine Wahrheit und Deine Realität.

Also, machen wir doch das Beste daraus. :lol: :lol: :lol:
Barbara Zell
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (05.03.2010, 16:49)
Titus hat geschrieben:
Ich denke die meisten von uns, sind darüber einig, dass es was nach dem Tod geben muss.


Warum?

Die Frage hat mir bis heute noch niemand beantwortet, warum es etwas nach dem Tod geben muss. Die Notwendigkeit des "Muss" erschließt sich mir nicht.

Also: Warum muss da was kommen?

Grüße
Siegfried
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gedankendichter
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Hallo und Sorry

von gedankendichter (05.03.2010, 16:55)
Hallo

Also ich lese das hier alles und frage mich ernsthaft, was da abgeht?
Engel sehen, mit toten sprechen, Geister begleiten, Tote stehen hinter einem beim schreiben etc.
GEHT ES NOCH?

Ich finde die Aussage von Ricci sehr richtig!
Ich möchte hier als relativer Neuling niemanden zu nahe treten, aber einige Leute haben es nicht anders verdient.
Und das Menschen, deren Angehörige verstorben sind, für so einen Humbug anfällig sind, ist auch klar.
Aber mal ehrlich:
Ich höre immer Beweisbar!
Aber das einzig beweisbare ist wohl die Abwesenheit der armen Menschen,
die so einen Blödsinn erzählen.
Schlimm ist, das in unseren Zeiten so ein Zulauf auf diese Menschen herrscht.
Ich frage mich, wie viel Leid man erfahren haben muss, um sich einzubilden mit Geistern zu sprechen??
Wenn ich mir diese "Geist Seher" und Wahrsager so ansehe, kann ich schon an den meisten Gesichtern sehen, das die mal richtige Probleme hatten!

Nichts für Ungut, aber wenn hier so etwas geschrieben wird, muss man einfach etwas dazu sagen!

Grüße

Peter

http://gedankendichter.jimdo.com/

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Engelworte
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Re:

von Engelworte (05.03.2010, 16:59)
Lieber Titus,
Du hast recht damit, daß ich nicht weiß, wie DAS Leben nach dem Tod aussieht, nicht einmal, wie meines aussieht.

Ich habe ja auch nur berichtet, was mir Verstorbene erzählt haben, wie IHR Leben - ein kleiner Teil davon, am Anfang aussieht, kurz nachdem sie verstorben sind.

Viele Menschen sprechen mit mir über ihre Erlebnisse - und da sind schon ein paar ziemlich schlimme dabei. Ich kann ihnen helfen, damit umzugehen und die Dinge aufzulösen und ihnen sagen, daß das ganz natürlich ist, wenn jemand so eine Gabe hat.

Ich hatte einmal einen Freund, der immer sagte : "Woher weißt du das alles, wo du das doch nicht studiert hast."
Später, als er eine psychologische Praxis hatte, holte es sich von mir Rat, weil ich doch eine unverbildetere Sichtweise habe.
Wo geht ein Psychologe hin, wenn er einen Psychologen braucht? Zu mir! Das war in meinem Bekanntenkreis ein ernsthafter Witz. cheezygrin
Barbara Zell

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ricci
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Re:

von ricci (05.03.2010, 17:00)
Ja genau lach, da ist wohl wieder jemand aus Liebenburg ausgebrochen *kicher* - :lol:

Es MUSS etwas kommen (denken die meisten) lieber Siegfried, weil die Tatsache, dass danach einfach alles vorbei sein wird, einfach zu schrecklich zu akzeptieren ist aber genau so wird es wahrscheinlich sein und wenn nicht, dann werde ich positiv ueberrascht sein:-)

Und meiner Meinung nach leben die Verstorbenen wirklich weiter aber nur in unseren Herzen und in unseren Erinnerungen.

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Siegfried
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Re: Hallo und Sorry

von Siegfried (05.03.2010, 17:02)
gedankendichter hat geschrieben:
Wenn ich mir diese "Geist Seher" und Wahrsager so ansehe, kann ich schon an den meisten Gesichtern sehen, das die mal richtige Probleme hatten!


Na ja, das kann man nicht so sagen ...

Aber wenn mir jemand erzählt, er könne als Wahrsager oder Geisterseher mit meiner verstorbenen Großmutter sprechen, dann frage ich immer, ob dieser Wahrsager/Geisterseher meine Großmutter mal fragen kann, wie wir sie damals als Kinder immer genannt haben.

Dann ist sehr schnell Ende vom Gelände beim Wahrsager/Geisterseher.
cheezygrin

Erst wenn mir jemand etwas von meiner Großmutter erzählen kann, was ich - und meine Großmutter - weiß, aber sonst niemand, stelle ich meine Zweifel ein.


Grüße
Siegfried
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (05.03.2010, 17:08)
Interessant, was aus dieser Buchvorstellung geworden ist.
Ich halte es da gerne mit dem alten Fritz: Jeder soll nach seiner Fasson selig werden.

Mitunter erscheint mir, als seien die Menschen größenwahnsinnig! Es "muss" etwas nach dem Tod geben! Warum denn?
Weil wir so eitel sind und die Vorstellung nicht ertragen, dass wir uns eines Tages alle entmaterialisieren?

Und bei der Fegefeuertheorie bleibt mir glatt die Spucke weg!

Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Titus

Re:

von Titus (05.03.2010, 17:08)
„Und auch, wenn du nicht an Gott glaubst, glaubst du doch auch an etwas.
Du glaubst nicht an Gott.“ – Zitat meines Reli-Lehrers, mit einer folgenden Diskussion über das Leben nach dem Tod.
Meine Aussage war wahrscheinlich sehr doof formuliert. Ich meine damit, dass jeder von uns eine andere Sicht hat, was nach dem Ableben geschieht. Und es wird ja auch was geben, wenn man nur noch im Grabe liegt: Man liegt nur noch im Grabe.
Beweisen kann man ein Leben und ich meine jetzt das Leben im Himmel, Hölle, auf Erden, oder in riccis Wohnzimmer nicht ;-). Dass entzieht sich unserer Kenntnis.
Und auch unserer Religion. Ich selber gehe nie bis selten in die Kirche und bin trotzdem gläubig. Feste Beweise gibt es nicht. Und doch gibt es ein Paar Ereignisse, auf die ich in diesem Forum verweisen möchte: Es gab Nahtoderfahrungen, von denen häufig berichtet wird. Inwiefern diese jetzt von den Medien verunstaltet worden und inwiefern sich Menschen damit interessant machen wollen, ist eine zweiter wichtiger Aspekt.
Zum anderen habe ich nach dem Tod von Menschen und so ist es auch bei anderen gewesen, die ich kenne, merkwürdige Entdeckungen gemacht.
Das geht von einem unheimlichen Anruf in der Nacht, einer Erscheinung vorm Bett, einer Sternschnuppe bis hin zum Widerfund eines längst weggeschmissenen vierblättrigen Kleeblatts direkt am Tag nach oder am gleichen, in der der Mensch verstorben ist.
Einheitliche Beweise, dies ist jetzt ein Geisterfoto, oder so, kann durchaus gefälscht sein. Die Dinge, von denen erzählt wird, durchaus erlogen. Solange man selber sich komplett an die Physik des Körpers klammert und auch keinen Glauben an Gott hat, ist es vielleicht wirklich schwer, davon überzeugt zu sein. Aber auch wenn man nur im Grabe liegt (vielleicht auch scheintod begraben und man wacht zwischendurch wieder auf und merkt, dass man nicht mehr aus dem Sarg rauskommt und so einen langsamen, grauenvollen, Angsterfüllten,... Zod erleidet ist danach auch noch was. Man liegt dort und verrottet.

Gruß Titus

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (05.03.2010, 18:07)
Titus hat geschrieben:
Und auch unserer Religion. Ich selber gehe nie bis selten in die Kirche und bin trotzdem gläubig. Feste Beweise gibt es nicht.


Wenn es Beweise gäbe, dann wäre es ja auch nicht mehr Glaube, sondern Wissen. angle:

Nur mal eine Frage am Rande: cheezygrin
Glaubst du, die Erde ist eine Kugel - oder weißt du, dass die Erde eine Kugel ist?

Glaubst du, dass die Ereignisse von gestern und vorgestern und vom letzten Weihnachtsfest, an die du dich erinnern kannst, wirklich stattgefunden haben - oder weißt du das?

Warum ich das frage? Der Sohn eines Freundes leidet an paranoiden Wahnvorstellungen. Er weiß, dass Stimmen zu ihm sprechen, ihm bestimmte Dinge sagen und ihm bestimmte Dinge antun. Bei dem einen oder anderen Schub sieht er diese Wesen auch. Und er weiß, was diese Wesen mit ihm gemacht haben.

Die Ärzte sagen, es handelt sich um genetisch bedingte Fehlschaltungen im Gehirn.

Wenn also Fehlschaltungen im Gehirn zu Dingen führen, von denen der Betroffene absolut überzeugt ist, dass sie wirklich passiert sind, dann ist es durchaus auch möglich, dass jede Form von Erinnerung an vermeintlich echte Ereignisse eingepflanzt werden kann. Der Betroffene hält es für Realität - in Wahrheit sind es nichts anderes als künstlich erzeugte Synapsen und Eiweißstrukturen.

Titus hat geschrieben:
Und doch gibt es ein Paar Ereignisse, auf die ich in diesem Forum verweisen möchte: Es gab Nahtoderfahrungen, von denen häufig berichtet wird. Inwiefern diese jetzt von den Medien verunstaltet worden und inwiefern sich Menschen damit interessant machen wollen, ist eine zweiter wichtiger Aspekt.


Die Nahtoderfahrungen betrachte ich mit größtem Zweifel. Wie reagiert ein Gehirn, wenn ihm allmählich der Sauerstoff ausgeht? Löst der Sauerstoffmangel im Gehirn eine Art Halluzination aus als konstanten Effekt? Ist die Nahtoderfahrung im Prinzip nichts anderes als eine Art LSD-Rausch, wo man plötzlich Farben hören und Musik sehen kann (LSD verursacht Fehlverbindungen im Gehirn, wobei sinnliche Eindrücke in die falschen Hirnbereiche geleitet werden)?

Titus hat geschrieben:
Zum anderen habe ich nach dem Tod von Menschen und so ist es auch bei anderen gewesen, die ich kenne, merkwürdige Entdeckungen gemacht.
Das geht von einem unheimlichen Anruf in der Nacht, einer Erscheinung vorm Bett, einer Sternschnuppe bis hin zum Widerfund eines längst weggeschmissenen vierblättrigen Kleeblatts direkt am Tag nach oder am gleichen, in der der Mensch verstorben ist.


In der Motivationslehre läuft so etwas unter dem Begriff "self-fulfilling prophecy". Man will etwas und bekommt es dann auch. Wenn man lange genug will, dass eine Erscheinung vor dem Bett auftaucht, dann macht man sich aus einem harmlosen Lichtreflex ein entsprechendes Phänomen.

Oder man baut Zusammenhänge zwischen zwei Dinge auf, die nicht zusammenhängen: Man hat festgestellt, dass die Population der Klapperstörche in Deutschland in den letzten 40 Jahren deutlich zurückgegangen ist. Gleichzeitig sank in dieser Zeit die Geburtenrate bei den deutschen Frauen auf einen absoluten Tiefststand. Das ist der eindeutige Beweis, dass die Klapperstörche die Kinder bringen! cheezygrin

Jeder möge glauben, an was er mag. Das darf aber nicht verhindern, neugierig auf die Welt zu sein und alle Dinge kritisch zu hinterfragen - hat mir mein Philosophie-Lehrer in der Schule beigebracht.

Grüße
Siegfried
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Titus

Re:

von Titus (05.03.2010, 19:18)
Es gibt aber auch die Fälle, in denen Menschen Wahnvorstellungen haben, und sie wissen, dass es nur Wahnvorstellungen sind. Ein Bereich der z.B. einen Teil der Borderlinepersönlichkeitsstörung ausmacht.

Zu den Erscheinungen, von denen ich geschrieben habe, sind viele häufig schon aufgetaucht, bevor man überhaupt wusste, dass derjenige verstorben war. Und ich kann mir selber eingestehen, dass der Mensch über sein Unterbewusstein viel mehr Dinge wahrnimmt, als es zunächst den Anschein hat. Die Frage ist dabei, wieweit kann das Unterbewusstsein Signale wirklich wahrnehmen?
Kann es soweit gehen, dass Menschen miteinander verbunden sind? Dass sie sich sogar über größere Entfernung spüren können und merken, wenn etwas nicht stimmt? Mutterinstinkt?
Und wenn dieses Unterbewusstsein einen so großen Einfluss auf einen ausübt, könnte man sich nicht fragen, ob es Bestandteil eines etwas Größerem ist?
Die Erde sei eine Scheibe konnte auf vielerlei Weise eindeutig widerlegt werden (Satellitaufnahmen, Weltumseglung, Sonneneinfallswinkel,...). Es ist praktisch physisch bewiesen.
Die letzte Weihnachtsfeier, lässt sich ebenfalls auf eine gleiche Art untermauern.
Fotos. Geschenke. Tannenbäume.
Gott kann man nicht auf eine derartige Weise belegen. Und trotzdem sollte man alles kritisch hinterfragen. Auch meine Meinung. Aber wann ist ein Mensch psychisch krank?
Bei einem Beinbruch ist es offensichtlich. Das ist deine runde Erde. Wann hat ein Patient aber eine psychische Erkrankung. Das kann man nur an den Symptomen, die der Patient selbst schildert deuten. Eindeutig belegen kann man das nicht. Und trotzdem sind sie da!
„Religion ist wie eine Pferdeklappe, man rennt stur in eine Richtung, und achtet nicht, was andere wahrnehmen.“ Hoffe ich habe das nicht rübergebracht.
Aber, wenn jemand Engel sieht. Mit Toten spricht. Für sich weiß, dass es ein Leben nach dem Tod in dem geister wandern gibt, dann soll man es ihm auch lassen und nicht sagen, dass er spinnt.
(Hast du nicht getan, wollte ich aber nur vorwegnehem, weil es immer wieder einigen so vorkommen kann.) Und weil es sich eben auch in gewisser Weise auf Gott bezieht, Religion, kann man es nicht so einfach leugnen.

Grüße Titus

PS. Wie kriegt man diese coolen Zitate hin?
Ich kopiere sie mir immer mühseelig und füge ich in meinem Text ein?

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Re:

von Richymuc (05.03.2010, 19:44)
Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Keine Ahnung, aber ich kann Euch allen versprechen, dass ihr es noch herausfinden werdet.

Der Eine früher, der Andere etwas später.

Persönlich denke ich sehr realistisch und halte nix von Seelenwanderung oder Toten im Wohnzimmer, die neben mir sitzen und zusammen mit mir Fernseh schauen.

Trotzdem gibt es ein Erlebnis, das sich tatsächlich so zugetragen hat und ich bis heute keine Erklärung finde.
Es hat sich wirklich so ertragen.
Es kann sich jeder selber seine Gedanken machen.

Vor vielen Jahren als Jugendliche waren wir mal wieder auf der Suche nach einem geeigneten Platz für eine Silvesterparty.

Eine Bekannte hat die Gerätehalle ihrer Eltern von einer Baumschule angeboten, wir waren dankbar und haben angenommen.
Wir waren ca. 30 Leute und die Stimmung war sehr gut, alle waren gut drauf. Einziger Nachteil, das WC war auf der anderen Seite vom Platz und ca. 20 Meter entfernt.

So um 3-4 Uhr wurde es langsam ruhiger, aber die Stimmung war noch sehr gut.
Ein Mädchen ging auf das WC und kam nach ein paar Minuten kreidebleich und mit Tränen in den Augen zurück.
Sie war merklich verstört und lachte an diesem Abend nicht mehr.

Wir fragten nach, was los sein und nach zögern erklärte sie uns einen Vorfall im WC.
"Ihr ist an der weißen WC Wand, Blut an der Wand erschienen. Also Blut, das an der Wand herunterläuft und dann wieder weg war.
Angeblich ist das Blut aus der weißen Wand gekommen.

"Sie wurde von uns ausgelacht und man hat ihre Erscheinung auf den Alkohol geschoben.
Bald war der Vorfall wieder vergessen.
Die Party ging zu Ende und man hat sich für Neujahr 15.00 Uhr zum großen Aufräumen verabredet.

Alle sind gekommen, nur das Mädchen nicht.

Ihre Freundin hat uns ein paar Tage später erzählt, dass genau bei dem Zeitpunkt der "Bluterscheinung" ihre Eltern auf der Autobahn tödlich verunglückt sind. Die Entfernung zum Unfall war ca. 150 Kilometer. Der Zeitpunkt in der Silvesternacht war gleich.

Das Mädchen habe ich nie wieder gesehen und ich habe keine Ahnung was aus ihr geworden ist.

Das war bisher meine einzige mysteriöse Sache die ich erlebt habe.

Zufall?
Lichtspiele an der Wand?
Zuviel Alkohol?
Seelenwellen?
Letzter Funkspruch von Toten?

Keine Ahnung, aber genau so war das damals.
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Re: Hallo und Sorry

von Richymuc (05.03.2010, 19:52)
Siegfried hat geschrieben:
Aber wenn mir jemand erzählt, er könne als Wahrsager oder Geisterseher mit meiner verstorbenen Großmutter sprechen, dann frage ich immer, ob dieser Wahrsager/Geisterseher meine Großmutter mal fragen kann, wie wir sie damals als Kinder immer genannt haben.
Erst wenn mir jemand etwas von meiner Großmutter erzählen kann, was ich - und meine Großmutter - weiß, aber sonst niemand, stelle ich meine Zweifel ein.
Grüße
Siegfried


Hallo Siegfried,

als berühmter Wahrsager kann kann ich Deine Zweifel zerstreuen.

Ihr habt damals zur Großmutter immer "Oma" gesagt.
Ich weiß auch, was sie zu Dir damals gesagt hat.

"Siegi mein guter Bub, Du wirst mal ein ganz ein Schlauer!"

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Re:

von ricci (05.03.2010, 20:15)
Ich denke das wir mit den Menschen verbunden sind, die uns nahe stehen also unser Innerstes und wenn ihnen etwas passiert, egal wieviele Kilometer sie von uns entfernt sind, dann koennen wir das manchmal spueren. Vielleicht deswegen weil die Verstorbenen in genau dem Moment an uns denken!

Ob sie das Blut wirklich gesehen hat oder nicht, kann man nicht sagen. Unser Gehirn spielt uns aufgrund unserer Empfindungen oefters mal einen Streich oder knuepft falsche Assoziationen.

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