SearchInside? FINGER WEG!!!

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Athenaios
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SearchInside? FINGER WEG!!!

von Athenaios (12.03.2010, 23:42)
Ich habe vor wenigen Tagen mein zweites Buch veröffentlicht und dann ein wenig gegoogelt ...

Mit Schrecken musste ich feststellen, dass

a) mein neues Buch bei GoogleBuchsuche zu 30 % zugänglich ist, und da mein Buch zur Hälfte aus Anhang besteht, ist jetzt mehr als 50 % des eigentlichen Textes zugänglich! Bei einem Sachbuch ist das tödlich.

b) mein altes Buch bei libreka zu 100 % zugänglich ist!!! Beim Durchblättern fehlt ab und zu eine Seite, aber von der Seitenübersicht kann man beliebige Seiten direkt ansteuern, und dort gab es keine Sperren. Das Buch ist wirklich völlig frei im Netz!!!
PS: Es sind um genau zu sein 80 %. Schlimm genug.

c) Nur bei Amazon, dem SearchInside, war es vernünftig gemacht: Cover, Inhaltsverzeichnis, und ein paar Seiten aus dem Buch. Mehr nicht.

Bei BoD habe ich dann erfahren, dass 30 % die erlaubte Grenze sind. Außerdem kann man bei BoD nur alle drei Anbieter (Amazon SearchInside, Google, Libreka) auswählen, oder keinen. Google und Libreka haben mich auf meine Beschwerden hin an BoD zurückverwiesen.

Fazit:

Wer sein Buch nicht verschenken will, hat nur eine Wahl: Keine Internetvorschau zulassen, auch wenn dann die schöne SearchInside-Vorschau auf Amazon gleich mit wegfällt. Schade, aber es geht nicht anders.

Man muss eben eine eigene Vorschau auf der selbsterstellen Buchpage anbieten. Wenn man die Internetadresse auf das Cover druckt, findet jeder von Amazon dorthin, der möchte.

Und glaubt bitte nicht, dass niemand ein Buch am Bildschirm lesen würde ... erstens gibt es das sehr wohl, zweitens weiß ich aus eigener Erfahrung, wie man gerade Sachbücher mit großer Mühe aus dem Internet "rippt", wenn sie einem schon so auf dem Präsentierteller angeboten werden. Und gerade bei Sachbüchern ist die gesuchte Information häufig nur auf 2-3 Seiten.

Da hilft nichts. Es heißt Abschied nehmen von SearchInside, so schön das auch ist.

PS:

In diesem Thread geht es vor allem um die Frage, wie sich BoD verbessern kann. Ich schlage vor, dass BoD in seine Unterlagen und auf der Homepage, dort, wo es um die Internetvorschau geht, den Satz aufnimmt:

"Ich erkläre mich damit einverstanden, dass bis zu 80 % meines
Buches kostenlos und für jedermann im Internet zugänglich gemacht
werden, und dass diese Zugänglichmachung auf beliebig vielen und von
BoD frei auswählbaren Internetpräsenzen geschieht."

Das würde der Realität entsprechen.

PS II:
Gegen Ende der zweiten Seite dieses Threads findet sich meine
Zwischenbilanz: Ich werfe das Handtuch, hier kann man nicht
vernünftig miteinander reden. Schade.
Siehe hier: http://www.bod.de/autorenpool/searchinside-finger-weg-t9785,start,15.html#119505
Zuletzt geändert von Athenaios am 13.03.2010, 16:39, insgesamt 4-mal geändert.
Meine Internetseite mit meinen Büchern über Platons Atlantis:
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die_jolie
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Re:

von die_jolie (13.03.2010, 00:02)
danke für die info!!

habe einen teil meines "romans" (er will es mal werden) auch online gestellt, aber mehr in der hoffnung, die leser später zum kauf zu kriegen :D

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hawepe
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Re:

von hawepe (13.03.2010, 00:29)
Hallo,

ein Dauerthema - alle paar Wochen stößt jemand darauf und dann gibt es wieder einmal einen Sturm der Entrüstung.

Das Lustigste daran ist, dass die größe Aufregung meistens von jenen kommt, die immer wieder mit der Technik von BoD zu kämpfen haben und da auch fast nie Tips geben können, aber dann genau wissen, wie einfach es ist, komplette Bücher im Internet zu lesen.

Muss man das wirklich ernst nehmen? Aber ich will ja niemandem die Freude nehmen ...

Beste Grüße,

Heinz.

Athenaios
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AW

von Athenaios (13.03.2010, 00:39)
@hawepe:

> ein Dauerthema - alle paar Wochen stößt jemand darauf
> und dann gibt es wieder einmal einen Sturm der Entrüstung.

Das wäre ein Grund, dieses Thema im Forum anzupinnen, damit jeder gleich darauf stößt. Wenn die Moderatoren auf Zack sind.

> Das Lustigste daran ist, dass die größe Aufregung meistens von jenen
> kommt, die immer wieder mit der Technik von BoD zu kämpfen haben
> und da auch fast nie Tips geben können

Die Aufregung ist vollauf berechtigt.
Ob man darüber hinaus von irgend etwas Ahnung hat, ist irrelevant.
Sollte das etwa ein Versuch gewesen sein, ein berechtigtes Anliegen zu diffamieren? Hm?

> Muss man das wirklich ernst nehmen?

Ja. Sehr ernst.
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T.Tharun
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Re: AW

von T.Tharun (13.03.2010, 01:44)
Athenaios hat geschrieben:
> Muss man das wirklich ernst nehmen?

Ja. Sehr ernst.


Nö.
Das Thema war hier wirklich in den letzten Monaten etliche Male drin.
Und Heinz hat Recht, wer sein Buch im Internet findet könnte auch ältere Threads zu dem Thema im Forum finden, die "Suchen"-Funktion wirkt hier wahre Wunder.
Da müsste man nichtmal was irgendwo anpinnen, es würde genügen, solche Threads mit einem Verweis auf eine ältere Diskussion (in der vermutlich schon alles gesagt wurde) zu schließen.
In manchen anderen Foren landen solche Sachen dann auf einer "Müllkippe", einem Unterforum für gesperrte Threads, die entweder unnötig waren oder doppelt und dreifach eröffnet, was der Übersichtlichkeit sehr zugute kommt.
Könnte man hier vielleicht auch mal andenken.

Athenaios
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Re: AW

von Athenaios (13.03.2010, 01:58)
@T.Tharun:

> Das Thema war hier wirklich in den letzten Monaten etliche Male drin.

Das Thema war insgesamt exakt 2x drin, nicht "etliche" Male.
Und hat BoD daraufhin etwas an seinen Texten geändert,
mit denen den Autoren erklärt wird, was es bedeutet,
wenn sie das entsprechende Kreuz machen?

Nein? Nicht?

Tja, dann wird es wohl Zeit für einen dritten Thread.

> In manchen anderen Foren landen solche Sachen dann auf einer
> "Müllkippe", einem Unterforum für gesperrte Threads

Ignorieren wir diese Ignoranz, und diskutieren wir hier doch einmal, was BoD an seinen Erklärungstexten verbessern sollte. Fangen wir an.
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mtg
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Re: AW

von mtg (13.03.2010, 09:31)
Athenaios hat geschrieben:
Das Thema war insgesamt exakt 2x drin, nicht "etliche" Male.


Spaßeshalber in der Forumssuche folgende Begriffe mit folgenden Ergebnissen gesucht und gefunden:

libreka: 17 Themen
search inside: 64 themen
google buchsuche: 22 themen.

Mehr muss ich zur (Nicht-)Nutzung dieser Möglichkeit wohl nicht sagen ...

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Beckinsale
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Re:

von Beckinsale (13.03.2010, 09:32)
Mich stoßen immer meine Autoren drauf. Gähn :) Ich habs gecheckt, für mich ist es okay. Egal, ob 30, 50, 80 oder 99,5 %. Wer damit zufrieden ist, ein Buch online zu lesen, bei dem ihm vielleicht die eine entscheidende Seite fehlt, der hat es auch nicht besser verdient. So jemand fällt auch auf Falschgeld rein - und damit kann man auch keine Bücher kaufen.

Ei drüber.

My.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (13.03.2010, 11:30)
Man kann es auch aus einer anderen Perspektive - nämlich der des potentiellen Käufers - sehen. Ich bin mittlerweile nicht mehr bereit, ein Buch zu kaufen, das NICHT das Search-Inside bietet. Einfach deshalb, weil ich mir vor dem Kauf Informationen über die Gesamtqualität des Buchs beschaffen möchte.

(Nachdem ich zeitweise blauäugig verschiedene bod-Bücher gekauft und anschließend in die Entsorgung gegeben habe).

Wer ein "ordentliches" Buch schreibt, muss Search Inside nicht fürchten, sondern darf es getrost als Möglichkeit der Werbung betrachten.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Athenaios
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Re: AW

von Athenaios (13.03.2010, 13:03)
@mtg:
> libreka: 17 Themen
> search inside: 64 themen
> google buchsuche: 22 themen.
> Mehr muss ich zur (Nicht-)Nutzung dieser Möglichkeit wohl nicht sagen

Es gibt hier in diesem Online-Buchhändler-Thread genau 2 Unterthreads,
die die Problematik einer allzu freizügigen Internetvorschau zum Thema
machen.

Zurück zum Thema:

Ich schlage vor, dass BoD in seine Unterlagen und auf der Homepage,
dort, wo es um die Internetvorschau geht, den Satz aufnimmt:

"Ich erkläre mich damit einverstanden, dass bis zu 80 % meines
Buches kostenlos und für jedermann im Internet zugänglich gemacht
werden, und dass diese Zugänglichmachung auf beliebig vielen und von
BoD frei auswählbaren Internetpräsenzen geschieht."


Das würde der Realität entsprechen.

Ich bitte um konstruktive Meinungen, und nicht um defätistisches Gewäsch.
Danke.
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CeKaDo

Re:

von CeKaDo (13.03.2010, 13:06)
Das Thema ist reichlich hier im Forum behandelt. Es zum "Sticky Item" zu machen, ist sinnlos, wenn klar ist, wie man die Suche benutzen sollte. Soviel zum Vorwurf.

@ Topic:
Ich betrachte die Online-Buchlesemöglichkeit ebenfalls als gute Werbung. Wer online lieber liest als offline, kauft mein Buch ohnehin nicht. Oder irgendwann als ebook.

Wer mein Buch offline liest und durch Libreka, Google und Co. einen umfangreichen Einblick erhält, kauft es auch. Oder verhindert böse Kritik durch Nichtkauf cheezygrin

Wieviel von dem Buch online zu sehen ist, geht mir völlig am Hinterteil vorbei. Es ärgert mich höchstens, wenn meine Kracherstories nicht zu sehen sind, wie bei amazon. Aber auch das überstehe ich lässig.

Wie schon so oft betont und geschrieben, kann jeder Autor mit einer kurzen Mail an BoD sein Ensetzen beenden lassen und sich meinetwegen über die dummen Autoren wie mich ärgern oder aufregen.

Ist mir egal, ich hab schon nen Freund blink3

Athenaios
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Fairness

von Athenaios (13.03.2010, 13:15)
@CeKaDo:

Danke, das nenne ich einen konstruktiven Beitrag.

Du musst aber zugeben, dass BoD durchaus etwas besser darüber informieren könnte,
was man ankreuzt, wenn man SearchInside ankreuzt, oder meinst Du nicht?
Es hat schon seinen Grund, dass immer wieder Autoren aus allen Wolken fallen,
die sind nicht alle blöd, sondern schlicht uninformiert.

"Ich erkläre mich damit einverstanden, dass bis zu 80 % meines
Buches kostenlos und für jedermann im Internet zugänglich gemacht
werden, und dass diese Zugänglichmachung auf beliebig vielen und von
BoD frei auswählbaren Internetpräsenzen geschieht."

Der Satz würde doch fair sein, oder?
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mtg
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Re:

von mtg (13.03.2010, 13:20)
Eigentlich ist es ja ganz einfach. Search Inside etc. ist ein Angebot, das man bei Abschluss des Vertrages annehmen oder ablehnen kann. Es kommt nur darauf an, wie gut man einen Vertrag liest, bevor man ihn unterschreibt bzw. ihn durch Abschicken bestätigt.

Manchmal habe ich das Gefühl, manche können besser (?) schreiben als lesen ...

Athenaios
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Kannst Du lesen?

von Athenaios (13.03.2010, 13:30)
@mtg:
> Es kommt nur darauf an, wie gut man einen Vertrag liest,
> bevor man ihn unterschreibt
> Manchmal habe ich das Gefühl, manche können besser (?) schreiben als lesen ...

Also in meinem Vertrag steht z.B. der Satz: "Bitte stellen Sie mein Buch
kostenlos bei Anbietern von (Voll-)Textsuchfunktionen, wie z.B. ..., ein."
Da steht etwas von Suche, nicht von 80 % Zugänglichmachung.
Du kannst doch lesen, mtg?

"Ich erkläre mich damit einverstanden, dass bis zu 80 % meines
Buches kostenlos und für jedermann im Internet zugänglich gemacht
werden, und dass diese Zugänglichmachung auf beliebig vielen und von
BoD frei auswählbaren Internetpräsenzen geschieht."


Wenn dieser Satz in die Unterlagen und Homepages von BoD aufgenommen würde,
kämen hier in diesem Forum auch viel weniger überraschte Autoren an,
um neue Threads zum Thema aufzumachen, wetten?
Wäre es das nicht wert? :-)
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mtg
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Re: Kannst Du lesen?

von mtg (13.03.2010, 13:36)
Athenaios hat geschrieben:
Anbietern von (Voll-)Textsuchfunktionen

Genau da stehts. Aber es macht wohl wenig Sinn, Dir das zu erklären.

Es macht nämlich wenig Sinn, deinen Textvorschlag hier gebetsmühlenartig mit einem "man müsste..." oder "man sollte ..." zu wiederholen. Wende Dich an BoD - nur die sind Dein Ansprechpartner.

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