Gewelltes Buch

Buchblock, Cover, Print on Demand, E-Book-Konvertierung: Euer Forum rund um die Bucherstellung.


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Ankh
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Gewelltes Buch

von Ankh (08.04.2010, 14:33)
Hallo,
das Buch (nicht BOD) kam heute aus der Druckerei und ist gewellt, so als ob das Papier nicht waagrecht gelagert worden wäre. Das Cover ist gerade, aber die Seiten gewellt, ungefähr so, wie bei einem Papier, das schon mal durch einen PC-Drucker rauskam.

Ist das als normaler Schönheitsfehler hinzunehmen?

Dein-Lieblingsbuch
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Re:

von Dein-Lieblingsbuch (08.04.2010, 15:06)
Hallo,

ähhh nein, das sollte eigentlich nicht passieren das dein Buchblock Wellen schlägt - du solltest aufgrund des Mangels eine Senkung der Produktionskosten bei deiner Druckerei vorschlagen, weil eine ganze Auflage in die Tonne zu treten wäre auch Käse...

Liebe Grüße

FLO

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Manu
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Re:

von Manu (08.04.2010, 15:30)
Ich vermute mal, hier wurde beim Drucken die Laufrichtung des Papiers nicht beachtet.
Mit einer Nagelprobe kannst du die Laufrichtung herausfinden. Ein Blatt des Buches anfassen und die Papierkante mit dem Daumennagel gegen den Zeigefinger drücken und ein paar Zentimeter die Kante entlang ziehen. An der Längsseite des Papiers dürfte sich (das wäre normal) das Papier weniger wellen als an der kurzen Seite.
Die Wellung kann entstanden sein, weil das Papier Feuchtigkeit (hohe Luftfeuchtigkeit z.B.) aufgenommen hat.


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Ankh
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Re:

von Ankh (08.04.2010, 18:55)
Da es beim ersten Druck schon Probleme gab (falsches Cover von mir, falscher Buchblock von Druckerei) und dieser Neudruck ein verbilligter war, wird das Ganze langsam schwierig und lästig.

Rabatt, o.k., wie viel, Vorschläge? 20, 25 % ?

Vielleicht kennt die Druckerei Tricks, wie es wieder gerade zu bringen ist. Mal fragen.

Dein-Lieblingsbuch
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Re:

von Dein-Lieblingsbuch (08.04.2010, 19:18)
Ja, ich habe es damals im Forum gelesen als die erste Auflage nicht richtig war. Ich muss sagen du hast einen wirklich schweren Start hin gelegt, denn ich hatte diese Probleme alle nicht, aber nicht verzagen die Arbeit zahlt sich noch mal aus. Die Höhe des Rabattes kann man nicht pauschal so ansetzten; die Druckerei sollte wenigstens noch ihre Fixkosten gedeckt bekommen - ich denke das du auch so eine Argumentation ansetzen musst...

malschaun
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Re:

von malschaun (08.04.2010, 20:36)
Hi,

ich würde erst mal abwarten, vielleicht regelt sich das von allein:

http://papermagic.biz/blog/papier-wellt-sich/

Wenn Du im Internet zu diesem Thema etwas suchst, wirst Du noch einige Tipps und Infos finden. Die Chancen stehen gut, dass sich das Problem von allein löst.

Grüße

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Ankh
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Re:

von Ankh (08.04.2010, 23:05)
Dein-Lieblingsbuch hat geschrieben:
Ja, ich habe es damals im Forum gelesen als die erste Auflage nicht richtig war. Ich muss sagen du hast einen wirklich schweren Start hin gelegt, denn ich hatte diese Probleme alle nicht, aber nicht verzagen die Arbeit zahlt sich noch mal aus. Die Höhe des Rabattes kann man nicht pauschal so ansetzten; die Druckerei sollte wenigstens noch ihre Fixkosten gedeckt bekommen - ich denke das du auch so eine Argumentation ansetzen musst...


Tja, mit dem "als Autor- und Verleger-Neuling alles selber machen" habe ich schon einiges hinter mich gebracht, bis die Druck-Dateien fertig waren. Wenn ich das jetzt noch um die beiden Druckprobleme ergänze, könnte ich fast ein kleines Buch draus machen:
"Als Autor und Verleger starten - Der Erlebnisbericht einer erfahrungsreichen Odyssee."

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Ankh
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Re:

von Ankh (08.04.2010, 23:09)
malschaun hat geschrieben:
Hi,

ich würde erst mal abwarten, vielleicht regelt sich das von allein:

http://papermagic.biz/blog/papier-wellt-sich/

Wenn Du im Internet zu diesem Thema etwas suchst, wirst Du noch einige Tipps und Infos finden. Die Chancen stehen gut, dass sich das Problem von allein löst.

Grüße


Das wäre natürlich am Einfachsten, aber die Bücher sind alle folienverpackt und damit reduzieren sich vermutlich einige Möglichkeiten.

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Ankh
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Re:

von Ankh (13.04.2010, 14:48)
Also, die Druckerei stellt sich auf den Standpunkt, gewellte Bücher seien ein generelles Problem im Digitaldruck, das stark vom Wetter abhängt und ich hätte da quasi Pech gehabt, weil da wohl die Bedingungen gerade ungünstig gewesen seien.

Die Bücher sollen sich angeblich noch etwas legen.

Bisher habe ich noch nichts bezahlt...

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hawepe
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Re:

von hawepe (13.04.2010, 17:02)
Hallo Ankh,

Ankh hat geschrieben:
Also, die Druckerei stellt sich auf den Standpunkt, gewellte Bücher seien ein generelles Problem im Digitaldruck, das stark vom Wetter abhängt und ich hätte da quasi Pech gehabt, weil da wohl die Bedingungen gerade ungünstig gewesen seien.


Es ist eben nun einmal nie nachteilig, von seinem Handwerk Ahnung zu haben.

Einen wirklichen Tip, was du machen kannst, habe ich nicht. Nicht bezahlen ist natürlich erst einmal richtig, aber vermutlich wird die Druckerei irgendwann schwereres Geschütz auffahren. Vielleicht fragst du mal bei der IHK nach, ob es dort eine Schlichtungsstelle für solche Auseinandersetzungen gibt.

Falls du eine Neuauflage planst, könntest du das Problem auch mal mit einer anderen Druckerei bereden. Manchmal hilft es in Auseinandersetzungen schon, dass man ein oder zwei schlaue Sätze einbringt, weil die Gegenseite dann merkt, dass ihr nicht jedes Märchen abgekauft wird.

Beste Grüße,

Heinz.

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Re:

von Dein-Lieblingsbuch (13.04.2010, 18:02)
Hallo,

ich habe nun auch mal in meiner Druckerei nachgefragt,
die auch mit Digitaldruck arbeitet; bisher habe ich
von dieser nur optimale Ergebnisse bekommen und hier
folgendes Statement der Druckerei:
Die Fasern des Papiers ordnen sich während
des Durchlaufs ub der Papiermaschine parallel
zur Laufrichtung des Siebs. Insbesondere beim
Druck von Büchern ist deshalb auf die richtige Lage der Papier-
fasern zu achten. Wird das Papier mit
falscher Laufrichtung verwendet, wellt es sich beim
Leimen und die Buchseiten lassen sich schlecht aufschlagen...

Welche Druckerei nutzt du denn? Bitte per PN melden,
würde mich freuen dir ein wenig helfen zu können...

Liebe Grüße

FLO
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Manu
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Re:

von Manu (13.04.2010, 18:05)
Ankh hat geschrieben:
...... das stark vom Wetter abhängt und ich hätte da quasi Pech gehabt, weil da wohl die Bedingungen gerade ungünstig gewesen seien....


die Druckerei kann einem richtig leid tun, kein Dach über dem Klopf, die Armen müssen doch tatsächlich im Regen drucken - näääää wie traaaauurig :P

Ich würde dem Drucker mal fragen, ob er schon mal was von der Papierlaufrichtung gehört hat?

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Re:

von Dein-Lieblingsbuch (13.04.2010, 18:42)
Manu hat geschrieben:
Ankh hat geschrieben:
...... das stark vom Wetter abhängt und ich hätte da quasi Pech gehabt, weil da wohl die Bedingungen gerade ungünstig gewesen seien....


die Druckerei kann einem richtig leid tun, kein Dach über dem Klopf, die Armen müssen doch tatsächlich im Regen drucken - näääää wie traaaauurig :P


ich mag diesen humor...
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Ankh
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Re:

von Ankh (14.04.2010, 12:01)
Manu hat geschrieben:
Ankh hat geschrieben:
...... das stark vom Wetter abhängt und ich hätte da quasi Pech gehabt, weil da wohl die Bedingungen gerade ungünstig gewesen seien....


die Druckerei kann einem richtig leid tun, kein Dach über dem Klopf, die Armen müssen doch tatsächlich im Regen drucken - näääää wie traaaauurig :P

Ich würde dem Drucker mal fragen, ob er schon mal was von der Papierlaufrichtung gehört hat?


Inwiefern das Wetter in Gebäuden eine Rolle spielen kann, habe ich die Druckerei auch erstaunt gefragt. Aber die meinte:

"natürlich spielt das Wetter in Räumen eine Rolle.
Es ändert sich sowohl die Luftfeuchtigkeit, als
auch die Temperatur in Räumen, wenn sich das Wetter verändert."

Das mit der Laufrichtung ist eine ganz andere Sache, auf die die Druckerei bisher nicht eingegangen ist (ich habe es kurz erwähnt), soll wohl heißen, dass sie es ausschließen.

Ich weiß nicht, ob dein vorgeschlagener Test ein Beweis für die falsche Laufrichtung wäre, aber ehrlich gesagt kann ich deine Beschreibung nicht nachvollziehen, wo da der Nippel durch die Lasche...

Die Welle sieht übrigens so aus, dass die Täler in der Mitte und an den beiden Rändern sind, also wie ein ganz flaches, langgezogenes "M" mit runden Spitzen oben. Wie zwei Hügel nebeneinander. Bei Blick auf die breite Kante mit den offenen Seiten, also gegenüber dem Buchrücken.

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