Welcher Verlag ???

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (07.05.2010, 22:09)
Hallo Kai-Uwe Freudenberger,

ich "meckere" nicht, sondern habe mir lediglich den freundlichen Hinweis erlaubt, dass eine fehlerhafte Website keine gute Visitenkarte ist.
Gruß
Haifischfrau
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kleine woelfin
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Zuviel des Guten

von kleine woelfin (07.05.2010, 23:12)
Hi Kai,

auf der Eintrittsseite steht:

"Danach soll jedes erschienendes Buch nicht nur fehlerferei sein"

Die Endung kommt mir merkwürdig vor. "Erschienene" Buch oder? Weder "d" noch "s".

Gruß

KW
Ich wünsche entspannte Zeiten.

mimicossell
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Re:

von mimicossell (08.05.2010, 00:43)
Herzlich Willkommen (willkommen) auf der Internetseite von »Hundert Seiten« !!!

Der Autor, Kai-Uwe Freudenberger, hatte innerhalb von 4 Wochen sein erstes Buch geschrieben (Dieser Satz verspricht nicht gerade höchste Qualität, wenn du mich fragst). Dieses Buch hat genau hundert Seiten. Die einzige Besonderheit im ersten Buch sind Textfehler. (Diese Information bringt dir keine Leser ein.) Danach soll jedes erschienendes (erschienene) Buch nicht nur fehlerferei [/b](fehlerfrei) sein, sondern auch wie das erste Buch genau hundert Seiten haben. »Hundert Seiten« ist zu einem Markenzeichen für die Leser geworden. (Wieso ist es zu einem Markenzeichen geworden, wenn es erst ein Buch gibt?) Sich dies zu merken ist einfacher, als (einfacher als) den Namen des Verlages (Verlags) oder eines Autors.

Alle Bücher können Sie in jeder Buchhandlung, in Büchershops im Internet oder auch gleich hier bestellen.

Kaufen Sie eines der »Hundert Seiten« Bücher ("Hundert-Seiten-Bücher") für sich selbst oder verschenken Sie es.


Leider gibt es so gut wie keine Verlage, die 100-Seiten-Bücher verlegen. Hundert Seiten sind kein Roman, sondern eher eine Novelle. Ein Heftchen. Für eine Kurzgeschichte ist es wiederum zu lang. Ich denke, diese Reihe musst du im Eigenverlag oder bei BoD herausbringen. Mein Tipp: Geh mal in eine Buchhandlung und frag dort, welche Verlage Bücher dieser Länge herausbringen. Vielleicht gibt es Geschenkbuchverlage, für die diese Länge in Frage kommt.

Liebe Grüße und viel Glück mit deiner Buchreihe, :D

Bettina

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.05.2010, 02:38)
mimicossell hat geschrieben:
Der Autor, Kai-Uwe Freudenberger, hatte innerhalb von 4 Wochen sein erstes Buch geschrieben (Dieser Satz verspricht nicht gerade höchste Qualität, wenn du mich fragst).


Was überprüfbar ist:

http://www.hundert-seiten.de/Leseprobe% ... 20Love.pdf

Grüße
Siegfried

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Freudenberger
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Re:

von Freudenberger (08.05.2010, 09:33)
...na DAS nenne ich doch mal Hilfe.....danke euch.
Das mit dem Meckern war auch nicht böse gemeint von mir, sonder nur die Aufmerksamkeit, anstatt nur Fehler zu erkennen, sie doch auch gleich zu benennen, damit ich sie auch korrigieren kann.

Danke den Anderen, die es getan haben.
Liebe Grüße

Kai-Uwe Freudenberger

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True Love
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (08.05.2010, 09:49)
"Hundert Seiten" ist eine Taschenbuchausgabe zum Sammeln.

< wie kann EINE Taschebuchausgabe zum Sammeln sein?>

Es sind einfache < einfache? < Taschenbücher mit genau 100 Seiten und dienen zur einfachen < einfache? < Unterhaltung von 2-3 Stunden
< kann man Stunden unterhalten< . Etwas schwierig < was heißt das? <soll die Schreibweise des Autoren <des Autors< sein, aber nach etwa 2-3 Seiten hat man sich eingelesen.
> Ich halte diesen Text nicht für anregénd <


Das erste Buch »True Love« ist bereits seit <das Wort "seit" ist überflüssig < Anfang April 2010 im Handel erschienen.



Der Autor, Kai-Uwe Freudenberger, hat bereits mit dem Schreiben des zweiten Buches begonnen und wird ganz besonders den Frauen gewidmet.< wird der Autor ganz besonders den Frauen gewidmet <
<den Frauen - allen? <

Wenn alles gut geht, dann wird es vermutlich <also zwei Bedingungen: 1. alles muss gut gehen und DANN wird es auch nur vermutlich fertig sein?< im Juli 2010 fertig sein.

Wenn dir diese Anregungen nützen, ok, wenn nicht, dann vergiss sie einfach

Haifischfrau
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mimicossell
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Re:

von mimicossell (08.05.2010, 12:19)
Ich habe mir durchgelesen, was du unter "Buchvorstellung" schreibst:

Dieses Buch hat genau »Hundert Seiten«.
Auf dem Cover ist vorne und hinten ein Logo
mit der Aufschrift »Hundert Seiten«, denn jedes Buch, das der Autor schreibt, soll genau 100 Seiten besitzen. So wird fast garantiert, dass man dieses Buch in einem Flug von Hamburg nach Detroit durchliest.
Es entsteht dadurch eine Art Buch-Serie, die ein Leser sammeln kann.
"True Love" ist das erste Buch und besitzt auf dem Buchrücken die Nummer 01. Das neue Buch, das schon in Arbeit ist, besitzt dann die Nummer 02 u.s.w.


Diese Ausführungen kommen mir so vor, als sprächst du irgendwelche Tölpel an, die noch nie ein Buch gesehen haben und auch sonst nicht gerade bis drei zählen können. Wem müsste man sonst erklären, dass das erste Buch der Reihe eine 1 auf dem Buchrücken hat und das zweite eine 2?

"True Love" ist mit Sicherheit kein Bestseller, und das soll es auch nicht. Warum denn nicht, fragt sich da der Leser. Wenn du ein Buch anpreist, ist es immer wichtig, es nicht unter den Scheffel zu stellen - außerdem kannst du am Tag der Veröffentlichung sowieso nicht wissen, ob das Ganze mal ein Bestseller wird oder nicht.

Es soll lediglich zur kurzzeitigen Unterhaltung dienen. Es gibt nichts Schlimmeres, als 1-2 Stunden beim Arzt zu sitzen und auf den Aufruf zu warten. Dafür ist so ein kleines Taschenbuch gedacht. Hmm, da könnte ich aber auch die Bild lesen, oder sonst was. Außerdem ist auch hier wieder jedem klar, dass ein Hundert-Seiten-Buch nur kurzzeitig unterhalten kann.


Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nur so kann der Autor etwas rüberbringen was auch gemeint ist. Diesen Satz würde ich SOFORT streichen, denn er macht keinerlei Werbung für dich und dein Buch. Im Gegenteil.

Statt dessen solltest du das Gute an deinem Manuskript hervorheben. Das, was die Leute dazu bringt, dein Buch zu kaufen. Also nicht "gewöhnungsbedürftiger" Schreibstil, sondern "außergewöhnlicher" Schreibstil. Lass auch Infos weg, die das Potenzial haben, negativ ausgelegt zu werden. Also schreib nicht stolz, dass du das Buch in Rekordzeit geschrieben hast, denn dann denkt man unwillkürlich: "Na, ob das wohl etwas taugt?". Wenn du schreibst, dass du drei Jahre an dem Buch gesessen hast, ist es auch wieder nix. Dann denkt man nämlich: "Was, in all der Zeit hat er nur hundert Seiten hingekriegt?" Lass solche Infos einfach weg. Dem Leser macht es nichts, wenn er nicht weiß, wie lange du daran geschrieben hast. Das kannst du den Leuten dann immer noch erzählen, wenn du eine Lesung gibst und sie danach fragen.

Vorschlag: "True Love", Band 1 der Reihe "Hundert-Seiten-Bücher", verspricht spannende Unterhaltung für zwischendurch, sei es im Strandkorb, unterwegs oder zu Hause vor dem Kamin. Die packende Story und der außergewöhnliche Schreibstil des Autors garantieren fesselnde Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt.

Liebe Grüße,

Bettina

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Freudenberger
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Re:

von Freudenberger (08.05.2010, 12:26)
Liebe Haifischfrau,

als Pädagogin vermitteln Sie mir nicht gerade meine Fehler einfühlsam blink3
Ich hatte leider nicht die Erfahrung zu studieren oder gar eine mittlere Reife zu machen. Ich bin froh überhaupt zu schreiben. UND ICH möchte meine Sätze so formulieren wie ich es auch sprechen würde, denn das ist ja auch so gedacht. Wenn ich die Bücher genauso schreibe, wie alle Anderen, dann ist es nichts Besonderes !!! Es wäre dann nicht mehr mein Schreibstil.
Und jeder Autor sollte etwas Besonderes sein und bleiben.
Sie haben es studiert, dass wir alle Individuen sind. Und ich möchte auch eins bleiben. Genau das macht mich aus.
Danke...und nichts für ungut.
:wink:
Liebe Grüße



Kai-Uwe Freudenberger



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mtg
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Re:

von mtg (08.05.2010, 12:42)
Hallo Kai-Uwe,

komm' mal wieder runter. Maryanne hat lediglich ein paar logische Fehler angemerkt, die (nicht nur) ihr aufgefallen sind – damit aber in keiner Weise an Deiner Individualität gezweifelt.

Auch in deiner Leseprobe sind so ein paar Verbindungsfehler, z.B. Der Ventilator an der Decke dreht sich ellipsenförmig, das T-Shirt hängt aus der Hose, ein Schuh noch an und der andere nicht zu sehen. Was hat z.B. der Ventilator mit dem T-Shirt oder den Schuhen zu tun, dass sie alle einträchtig in einem einzigen Satz vorkommen?

Entweder möchtest Du, dass man Fehler benennt oder Du möchtest es nicht. Aber jemanden so patzig anzugehen, weil er Deinem Wunsch nachkommt, nee ...

Im Übrigen kann sich Siegfried wohl den Mund fusselig reden bzw. die Hand fusseilg schreiben: Schlechter Stil und falsche Rechtschreibung sind kein Markenzeichen, und erst recht kein Ausdruck von Individualität.

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Freudenberger
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Re:

von Freudenberger (08.05.2010, 12:46)
So, ich habe jetzt mal die blöde jimbo Seite weggenommen.

@ Bettina, ich danke dir für deine Tips und ist echt lieb gemeint. Ich werde einfach die Hauptwebseite, www.hundert-seiten.de, behalten und nicht mehr die von jimbo.

@ Haifischfrau, eine Taschenbuchausgabe kann für "ein" Buch sein oder auch für "mehrere" Bücher. Ich denke, dass andere es richtig verstanden haben. Bei mir kommt es darauf an, wie man mir entgegen kommt. Ideen und Beispiele sind auch gut, aber bitte nicht gleich auf Angriff gehen....dies ist "falsch" und das ist "falsch"....
Ich habe es jetzt mal etwas übertriebener formuliert, damit Sie mich verstehen, wie ich es meine und aufgefasst habe.
Liebe Grüße



Kai-Uwe Freudenberger



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Freudenberger
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Re:

von Freudenberger (08.05.2010, 13:11)
mtg hat geschrieben:

Auch in deiner Leseprobe sind so ein paar Verbindungsfehler, z.B. Der Ventilator an der Decke dreht sich ellipsenförmig, das T-Shirt hängt aus der Hose, ein Schuh noch an und der andere nicht zu sehen. Was hat z.B. der Ventilator mit dem T-Shirt oder den Schuhen zu tun, dass sie alle einträchtig in einem einzigen Satz vorkommen?

Entweder möchtest Du, dass man Fehler benennt oder Du möchtest es nicht. Aber jemanden so patzig anzugehen, weil er Deinem Wunsch nachkommt, nee ...

Im Übrigen kann sich Siegfried wohl den Mund fusselig reden bzw. die Hand fusseilg schreiben: Schlechter Stil und falsche Rechtschreibung sind kein Markenzeichen, und erst recht kein Ausdruck von Individualität.



Naja, wenn ich schreibe, dass an der Decke ein Ventilator hängt und weitere Gegenstände beschreibe, dann ist es wohl auch eine Beschreibe vom Apartment.

Warum sagt der Eine.....die Rechtschreibung ist falsch....und der Andere aber.....so kann man es lassen ???
Ich frage mich manchmal ehrlich, welche Rechtschreibung wenden denn die Leute hier überhaupt an?!

Ich möchte niemanden hier angreifen und ich werde mich auch nicht dafür entschuldigen, dass ich "nur" einen Hauptschulabschluss gemacht hatte, aber Hilfe sieht doch etwas anders aus, als mir klar zu machen, wie schlecht meine schriftliche Darstellung ist. ich sag ja, nichts für ungut und ich meine es auch wirklich nicht böse, aber bitte macht die "Neuen" nicht gleich so nieder. Sowas habe ich hier schon öfter bemerkt, als würde man keine Neuen mehr zulassen. jeder neuer Autor ist ein Mitbestreiter.....so empfinde ich das hier. Tut mir echt leid, aber s sehe ich das hier wirklich.
:?
Liebe Grüße



Kai-Uwe Freudenberger



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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.05.2010, 13:24)
Freudenberger hat geschrieben:
Bei mir kommt es darauf an, wie man mir entgegen kommt. Ideen und Beispiele sind auch gut, aber bitte nicht gleich auf Angriff gehen....dies ist "falsch" und das ist "falsch"....
Ich habe es jetzt mal etwas übertriebener formuliert, damit Sie mich verstehen, wie ich es meine und aufgefasst habe.


Vielleicht erklärst du einfach, wie du auf Fehler hingewiesen werden möchtest. Jeder ist da bekanntlich anders. Manche wollen gar nicht an irgendwelche Fehler erinnert werden, andere nur unter Anwendung entsprechend hoher Streicheleinheitem, einige aber auch knallhart und direkt.

Als ich vor kurzem einen Buchblock auf den Server von BoD hochgeladen habe, kam nach wenigen Sekunden eine Ablehnung: »Buchblock fehlerhaft. Schriftart TimesKlatschDingsbums nicht eingebunden«.

Peng!

Kein »Entschuldigen Sie, aber könnte es sein, dass ...«, kein »Eigentlich ist der Buchblock ja wunderschön formatiert, aber da gibt es ...«, sondern knallhart und pur die Fehlermeldung: »Fehler gefunden, und zwar da ...«

Ein Computer kennt nur die Zustände »Das ist falsch« und »Das ist richtig«. Interessant ist, dass wir uns diese einfache und direkte Art der Anrede von einer Maschine gefallen lassen, uns bei einer gleichwertigen Aussage eines Menschen aber aufregen. cheezygrin

Rechtschreibung- und Grammatikfehler sind nun mal Fehler. Ebenso Fehler in der Logik. Da ist mir persönlich ein klares »Das da ist falsch!« wesentlich lieber als diese Gesäusel im Konjunktiv: »Könnte es unter Umständen und bei genauer Betrachtung sein, dass ...« dozey:

Über Stil lässt sich streiten. Da soll jeder so schreiben, wie er oder sie es für richtig hält. Es gibt nun mal einen Charles Bukowski und einen James Joyce, einen Hans Henning Claer und einen Thomas Mann. Ob jemand einfache, kurze Sätze bevorzugt oder über drei Seiten reichende Bandwürmer, das muss jeder selbst entscheiden. Nur Fehler sollten nicht drin stecken.

Grüße
Siegfried

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mtg
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Re:

von mtg (08.05.2010, 13:29)
Kai-Uwe,

Welpenschutz ist ja an sich eine schöne Sache. Aber Du stellst Dich bereits der Öffentlichkeit mit einem Buch. Du planst, eine ganze Buchreihe daraus zu machen; die Idee mit den "Hundert-Seiten-Büchern" finde ich übrigens richtig gut. Und Du suchst bzw.. interessierst Dich für einen Verlag, bei dem Du diese Reihe unterbringen kannst. Alles schön und gut.

Aber dann muss auch Dein Auftritt dazu passen. Hier macht Dich niemand an, weil Du keinen Doktorenhut trägst. Und Du musst Dich dessen auch nicht schämen oder/und es immer wieder anführen. Aber was Du lernen musst, ist mit Kritik zu leben - und wenn Du nach ihr fragst, sie auch anzunehmen.

Wenn es um Rechtschreibung geht, können wir uns - so glaube ich - alle auf die aktuellen Ausgaben des Duden oder des Wahrig stützen, ohne einen Fehler zu machen. Deshalb gibt es nicht "die eine" oder "die andere" Rechtschreibung. Niemand ist perfekt - und keiner erwartet das von anderen. Im Zweifelsfalle zieht man eben eines der genannten Werke zu Rate.

Aber es gibt faktische Fehler, die man korrigieren kann. So eine Website z. B. ist ja nicht in Stein gemeißelt. Und es tut nicht weh, sich selbst bzw. seinen Auftritt peu-à-peu zu verbessern.

Nimm' die Hinweise als Hilfestellung, aber reklamiere hier nicht den Streichelzoo. Du hast bereits mit dem ersten Buch die Bühne der Öffentlichkeit betreten und musst Dich dieser Öffentlichkeit auch stellen. Ebenso den Ansprüchen und Wünschen Deiner Leser. Überrasche sie mit deinen Geschichten, die Du erzählst, aber nicht durch als Individualität getarnte Nachlässigkeiten. Wenn Du einen Verlag finden willst, werden die Damen und Herren dort Dich und Deinen Auftritt übrigens richtig gnadenlos auseinandernehmen ...

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.05.2010, 13:41)
Freudenberger hat geschrieben:
Naja, wenn ich schreibe, dass an der Decke ein Ventilator hängt und weitere Gegenstände beschreibe, dann ist es wohl auch eine Beschreibe vom Apartment.


Der Widerspruch liegt bereits in deiner Begründung. Du beschreibst eben nicht, wie das Apartment aussieht, sondern wechselst vom Blick auf den Ventilator zurück auf die Person. Der Ventilator ist eine neutrale Beschreibung der Umgebung, das Aussehen der Person sagt aber etwas über den Zustand dieser Person aus. Deshalb wirkt der Satz beim Leser als gebrochen.

Freudenberger hat geschrieben:
Warum sagt der Eine.....die Rechtschreibung ist falsch....und der Andere aber.....so kann man es lassen ???


Vermutlich, weil einer von beiden Ahnung von der Rechtschreibung hat, der andere aber nicht. Jetzt muss man nur noch herausfinden, wer wer ist.

Freudenberger hat geschrieben:
Ich frage mich manchmal ehrlich, welche Rechtschreibung wenden denn die Leute hier überhaupt an?!


Ich weiß nicht, was der Arzt oder Apotheker empfiehlt, aber ich empfehle die Anwendung der aktuellen amtlichen Rechtschreibung (kann man im Internet kostenlos nachschlagen:

http://www.canoo.net/services/GermanSpe ... index.html
http://www.ids-mannheim.de/service/reform/

Das setzt natürlich auch voraus, dass man sich mit diesem Thema befassen will.

Freudenberger hat geschrieben:
Ich möchte niemanden hier angreifen und ich werde mich auch nicht dafür entschuldigen, dass ich "nur" einen Hauptschulabschluss gemacht hatte, aber Hilfe sieht doch etwas anders aus, als mir klar zu machen, wie schlecht meine schriftliche Darstellung ist. ich sag ja, nichts für ungut und ich meine es auch wirklich nicht böse, aber bitte macht die "Neuen" nicht gleich so nieder. Sowas habe ich hier schon öfter bemerkt, als würde man keine Neuen mehr zulassen. jeder neuer Autor ist ein Mitbestreiter.....so empfinde ich das hier. Tut mir echt leid, aber s sehe ich das hier wirklich.
:?


Ich denke, niemand greift dich wegen Schulbildung, Wissensstand oder ähnlichem Zeug an. Aber mittlerweile wird die Front derer, die Wert auf halbwegs richtiges Deutsch legen, größer und härter. Weil einfach zu viel Schlamperei zwischen zwei Buchdeckeln auf den Markt kommt und damit die Mühe und Arbeit derer, die sich für korrektes Deutsch in ihren eigenen Büchern einsetzen, zunichte macht. Leider kommen dabei manchmal auch Unschuldige (oder weniger Schuldige) unter die Räder.

100 Seiten in vier Wochen zu schreiben, das ist kein Problem. 100 gute und sprachlich korrekte Seiten in vier Wochen zu schreiben - das ist eine harte Herausforderung. Was nutzen zehn Bände mit je 100 Seiten, wenn es pro Seite vor Fehlern nur so wimmelt (und ganz im Vertrauen: Das tut es)?

Grüße
Siegfried

malschaun
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Re:

von malschaun (08.05.2010, 14:04)
Siegfried hat geschrieben:
Freudenberger hat geschrieben:
Naja, wenn ich schreibe, dass an der Decke ein Ventilator hängt und weitere Gegenstände beschreibe, dann ist es wohl auch eine Beschreibe vom Apartment.


Der Widerspruch liegt bereits in deiner Begründung. Du beschreibst eben nicht, wie das Apartment aussieht, sondern wechselst vom Blick auf den Ventilator zurück auf die Person. Der Ventilator ist eine neutrale Beschreibung der Umgebung, das Aussehen der Person sagt aber etwas über den Zustand dieser Person aus. Deshalb wirkt der Satz beim Leser als gebrochen.


Naja, also ich kann Freudenberger schon etwas verstehen. Das mit dem Ventilator ist eine Frage des Schreibstils, aber kein echter Fehler.
Echte Fehler wurden hier noch nicht wirklich viele genannt, oder ich habe die übersehen.

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