Wie habt Ihr es gemacht?

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (05.05.2010, 19:45)
milenaian hat geschrieben:
Hat denn einer von Euch versucht einen Verlag zu finden?
Und wenn ja, warum seid Ihr dann hier, oder was haben die Verlage geschrieben? Weil persönliche Absagen sind ja auch selten, eher gibt es einen nichssagenden Formbrief.


Ich habe Ende der 80er versucht, mein Gartenlexikon bei Verlagen unterzubringen und habe etwa einhundert Verlage angeschrieben. Immerhin habe ich auch zwei oder drei Ablehnungen bekommen, beim Rest warte ich noch auf Antwort... cheezygrin

Bei BoD konnte ich das Buch genauso veröffentlichen, wie ich wollte, und keiner hat mir reingequatscht. Was aber noch erfreulicher ist: es wird sogar gelegentlich gekauft und hat alle Unkosten lange schon wieder reingebracht. Selbst die Unkosten für die zweite Auflage und für den zweiten Band sind schon raus.
Heiteres Gartenlexikon - Heiteres Heimwerkerlexikon - Irgendwas mit Wuppertal - Im Dutzend witziger

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Marion
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Re:

von Marion (06.05.2010, 17:31)
Auch ich habe einige Male versucht meine Gedichte, aber auch einen Hundekrimi und Bilderbuchgeschichten bei verschiedenen Verlagshäusern unterzubringen. Bisher kamen meine Manuskripte immer zurück, mit mehr oder weniger persönlichen Briefen. Passt nicht in unser momentanes Verlagskonzept, oder wir nehmen zur Zeit keine neuen Autoren in unser Programm auf, waren die am häufigsten verwendeten Gründe für die Ablehnung.
Es kamen aber auch ein paar Angebote, die ich wegen den veranschlagten Kosten nicht angenomen habe (Druckkostenzuschuss!!!).
Einzelne Gedichte konnte ich bei einem zahlenden Verlag unterbringen. Sie erschienen in Anthologien.
Mit der Veröffentlichung bei BoD bin ich ganz zufrieden. Die Unkosten sind gedeckt und eine überschaubare Anzahl von Büchern wurde sogar auch außerhalb meines Bekanntenkreises kauft.

Astrid Wasserfuhr
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Re:

von Astrid Wasserfuhr (06.05.2010, 19:40)
hallo,
welche schriftgröße habt ihr denn genommen, und was ist, wenn die seitenzahl nicht durch 4 teilbar ist?
danke und grüße
astrid
»Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will«,
(Schopenhauer)

milenaian
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Re:

von milenaian (08.05.2010, 09:56)
Genau, niemals aufgeben.
Wie war das noch?
Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume?

Vielleicht haben wir ja alle das Glück irgendwann einen Verlagsvertrag zu bekommen? Und wenn nicht, ja dann halt BoD. Ich finde es jedenfalls super das es die Möglichkeit heute gibt.

Vielen lieben Dank jedenfalls für Eure Tipps

Ein schönes Wochenende

Katrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.05.2010, 12:20)
Astrid Wasserfuhr hat geschrieben:
hallo,
welche schriftgröße habt ihr denn genommen, und was ist, wenn die seitenzahl nicht durch 4 teilbar ist?
danke und grüße
astrid


Auch hier der übliche Tipp:

- An den eigenen Bücherschrank gehen ...

- ein Buch heraussuchen, dessen Seitenmaße dem eigenen Buch weitestgehend entsprechen ...

- Zählen, wie viele Buchstaben im Schnitt eine Zeile hat (dazu sollten etwa zehn Zeilen auf zehn verschiedenen Seiten reichen)

- Zählen, wie viele Zeilen im Schnitt auf einer Seite sind

- diese beiden Zahlen sich merken und dann am eigenen Manuskript verschiedene Schriftgrößen austesten. Dazu gehören neben der Schriftgröße auch die Randeinstellungen, der Durchschuss (in Word unter »Format« - »Absatz« - »Zeilenabstand« einzustellen) und der Zeichenabstand (in Word unter »Format« - »Zeichen« - »Zeichenabstand« - »Laufweite« zu finden).

Eine Schriftgröße per se anzugeben ist ein Ding der Unmöglichkeit. Eine Times Roman (ohnehin für den Buchdruck fragwürdig) ist bei 12pt vernünftig lesbar, eine Palatino Linotype in 12pt wirkt übergroß. Courier-Schriften sehen im Buch einfach grausam aus, und Arial ist für Fließtexte leseunfreundlich. Wie soll man da einen Schriftgröße bestimmen?

Zur zweiten Frage:

Ein paar Leerseiten am Ende einfügen, bis die Seitenzahl durch 4 teilbar ist (einfach und logisch, oder? cheezygrin) .

Hier kann man dann prima Werbung für seine anderen Bücher machen (sofern vorhanden).

Grüße
Siegfried

Astrid Wasserfuhr
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Re:

von Astrid Wasserfuhr (08.05.2010, 16:53)
hallo und vielen dank für die antwort!
werde es so machen,
viele grüße
»Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will«,

(Schopenhauer)

Henry Gerhard
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Erfahrungen

von Henry Gerhard (09.05.2010, 19:38)
Hallo Ihr Brüder und Schwestern im Geiste,

bin seit heute im Forum angemeldet und kann ein paar Erfahrungen aus drei bei BoD veröffentlichten Büchern beitragen.

Stichwort Schriftart/-größe:
Da ich Krimis schreibe, bin ich bei Garamond 11 hängengeblieben. 12 geht auch. 10 könnte ich nicht mehr lesen (Alterserscheinung).

Stichwort Probedruck:
Beim Hochladen eines (Word-)Buchblockes öffne ich die angezeigte PDF-Datei und sehe dann, ob alles (Seitenumbrüche!!) so umgesetzt ist, wie ich mir das vorstelle. Wenn nicht, das Word.doc anpassen und erneut hochladen. Bei einem Buch habe ich das viermal gemacht, da der Zeilen- und Seitenumbruch nicht gleich okay war. Lag wahrscheinlich an meiner Word-Version. Erst wenn alles passt, drücke ich auf Speichern. Dasselbe mache ich mit dem Cover.
Die Rechtschreibung sollte man vorher schon offline erledigt haben.
Der Tipp mit dem aktuellen Duden Rechtschreibung wäre jetzt auch von mir gekommen. Zusätzlich habe ich mir noch Duden zu den Themen Fremdwörter, Grammatik und Zeichensetzung gekauft. Die Investition lohnt sich auf alle Fälle, wenn man mehr aus diesem "Hobby" machen will.

Die meisten Tipps finden sich aber bereits in der Autorenmappe von BoD und in den Hilfethemen auf der Homepage von BoD. cool5

Mittlerweile achte ich beim Schreiben bereits auf die Ziel-Seitenzahl, da sich daraus ja auch der Preis ergeben wird.
Meine Krimis sollten maximal 10 Euro kosten, deshalb "veranschlage" ich sie von vornherein auf ca. 160 Seiten.
thumbbup
Buchtipps:
Gerhard Hutterer "Im Dialog - Die Beurteilung von Soldaten" 2.ergänzte Auflage 2010 **** Henry Gerhard "Zusatzzahl dreizehn" (Krimi) *** Henry Gerhard "Schüsse an der Heimatfront" (Politthriller)

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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (09.05.2010, 23:56)
Meine Bücher habe ich mit Garamond 12 Punkt publiziert und ich habe nur positive Rückmeldungen zur Lesbarkeit bekommen.
www.puca-prints.de: Bücher, die Appetit machen!

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Rainer Paul
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Re:

von Rainer Paul (09.05.2010, 23:56)
Meine Bücher habe ich mit Garamond 12 Punkt publiziert und ich habe nur positive Rückmeldungen zur Lesbarkeit bekommen.
www.puca-prints.de: Bücher, die Appetit machen!

milenaian
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Re:

von milenaian (10.05.2010, 08:45)
Hallo Rainer,

vielen Dank für Deine Tipps, die Duden, die Du genannt hast, stehen selbstverstänlich alle im Regal ;-). Also verzichtest Du gänzlich auf Lektorat? Das sind aber auch Preise die die verlangen, das bekommt man ja unter normalen Umständen nicht mehr rein.

Zu den Schriften. Irgendwo habe ich mal gelesen, das Arial und Times Roman benutzt werden sollen. Haben die Schriften ausgedient?
Arial finde ich selbst sehr schön, aber ich werde Deine Schrift (Garamond) mal ausprobieren.

Liebste Grüße

Katrin

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