Endlich Vegetarier! Endlich Veganer!

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.01.2010, 18:23)
Klaus D. Klimke hat geschrieben:
Bite nicht schon wieder!


So ist das eben, wenn missionarischer Eifer auf Laissez-faire trifft.

Grüße
Siegfried
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Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (28.01.2010, 11:31)
Tut mir leid, ich kann's nicht lassen:

Natürlich ist Massentierhaltung und das Töten von Tieren in vielen Ländern inhuman.
Natürlich sollten wir unseren Fleischkonsum verringern, allein aus gesundheitlichen Gründen. Mancher vielleicht aus eben diesen gesundheitlichen Gründen ganz darauf verzichten.
Aber reden wir doch mal über die inhumane "Massenmenschhaltung" und wie derzeit (und in Zukunft) das Töten von Menschen praktiziert wird.
Glaubst du wirklich, dass mit der Umsetzung dieser Thesen alles gut wird?
Ich sehe darin leider (im Augenblick) mehr Prothesen, als praktizierbare Thesen. Wobei "Pro" ja eigentlich "für" heißt. Sagen wir also besser Behelfsreparaturen, die eine komplette Instandsetzung leider nicht ersetzen, denke ich zumindest.

Man stelle sich bitte folgendes Szenario vor:

Ab sofort dürfen Tiere nicht mehr für den Verzehr getötet, keine Kuh, kein Schaf, keine Ziege usw. gemolken werden. (Du wirst die Todesstrafe einführen müssen, wenn diese Entscheidung nicht behutsam und in kleinen Schritten umgesetzt wird.)

Schon heute reichen die Anbauflächen für pflanzliche Agrarprodukte nicht mehr aus um den Hunger der Menschen zu stillen.
Ja, es würde nicht einmal reichen die Flächen hinzuzufügen, die im Augenblick für den Futterbedarf der Schlachttiere genutzt werden.
Nicht erst seit dem Heute ist unser Saatgut dermaßen degeneriert, viele Pflanzen nicht mehr in der Lage selbst für die eigene "Nachkommenschaft" zu sorgen, weil wir ihnen diese Eigenschaften "ausgetrieben" haben um höhere Erträge erhalten zu können.
Nicht erst seit dem Heute legen verzweifelte Wissenschaftler Saatgutbanken an, reisen in die entlegensten Gebiete, auf der Suche nach verbliebenen Urpflanzen, um zu retten, was noch (Vieles schon nicht mehr) zu retten ist.
Nicht erst seit dem Heute hungern Menschen in vielen Regionen der Welt, weil die "globalisierten" ausgemergelten Böden nicht mehr genug hergeben. Von Wasserknappheit will ich gar nicht erst reden.

Unsere Erde würde, im wahrsten Sinne des Wortes, in kürzester Zeit kahlgefressen. Massenarbeitslosigkeit und Hungersnöte wären die Folge; das kapitalistische System der Neuzeit, wieder einmal am Boden (was ja vielleicht nicht das Schlechteste wäre). Vermehrt würden Kriege um fruchtbare Böden geführt. Kreuzzüge gegen "Ungläubige" mutierten zu Kreuzzügen gegen Samen fressende Vogelscharen, Milliarden von Insekten, Pflanzen fressende Land- und Wassertierarten und Fleisch fressende "Raubtiere" (Ade du Kaninchen, Hase, Hamster, Maus usw. usw.). Selbstschussanlagen in Kleingärten und auf Balkonien würden installiert - nicht nur für (gegen) Vögel, sondern auch für (gegen) hungrige Nachbarn; ein Brot, eine Tomate - unbezahlbar, Mutterboden - unbezahlbar, ein einziges fortpflanzungsfähiges Saatkorn - unbezahlbar. Geburtenkontrolle wäre ein Muss. Mütter, die ihre Kinder nicht stillen können, finden keine Ersatznahrung mehr (Abgepumpte Muttermilch landet heute noch immer meist im Ausguss). Die Kindersterblichkeit würde in schwindelerregende Höhen katapultiert.
Aber vielleicht besteht ja das eigentliche Ansinnen darin, die Erdbevölkerung auf das für eine rein pflanzliche Ernährung erforderliche Maß zu reduzieren?
Das wären dann ... 500.000?

Es ist eben nicht damit getan zu sagen: Ab heute esse ich kein Fleisch mehr. Und es ist eben auch leider nicht damit getan nur aufzuzeigen, wie denn die veganische Ernährung funktioniert.
Bis demnächst also, auf dem schwarzen Wochenmarkt:
"Du, ich hab' hier noch 'ne "Rollex"."
"Kann man die essen?"
Nur mit Verlaub: Die Zeit ist uns leider davon gelaufen. Wir haben sie vertan.
Aber letztendlich sind wir es, die diese negativen Entwicklungen erst ermöglicht haben und auch weiterhin ermöglichen; eben auch wir, infiziert, immer auf der Suche nach ein klein wenig mehr Geld und Macht, um unsere eingepflanzte Gier zu befriedigen.

Trotzdem gratuliere ich dir zum Erscheinen deines Buches, beinhaltet es doch, neben sicherlich guten (gut gemeinten) Ratschlägen ebenso Informationen welche zusätzlich die Möglichkeit bieten sich intensiver mit diesem Themenbereich zu beschäftigen.
Icu wäre kein "Schreiberling", wenn ich das nicht ausnützen würde.

Gruß von
Klaus

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ricci
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Re:

von ricci (29.01.2010, 22:29)
Na da hast du dir ja eine Geschichte zurecht gelegt um vor dir selbst deinen Fleischverzehr entschuldigen zu koennen.

Tschuldigung aber solchen Bloedsinn habe ich schon lange nicht mehr gehoert.

Gut, das wenigstens einer ganz genau weiss, wie die Welt aussehen wird. Vielleicht solltest du damit an die Oeffentlichkeit gehen, denn mir ist leider das Talent, die Zukunft zu sehen, abhanden gekommen. Deswegen lebe ich im JETZT und versuche so wenig Schaden wie moeglich anzurichten.

Gut das ich jetzt weiss, dass ich mit meinem Nichtfleischverzehr eine Massenvernichtung der Menschheit (welche dem Planeten nur zugute kommen wuerde) herauf beschworen habe.

Bloss nichts veraendern, es koennte sich ja etwas veraendern.

Ueber deinen Beitrag kann ich nur den Kopf schuetteln.
:(

Klaus D. Klimke

Re:

von Klaus D. Klimke (30.01.2010, 07:10)
ricci:
"Na da hast du dir ja eine Geschichte zurecht gelegt um vor dir selbst deinen Fleischverzehr entschuldigen zu koennen."

Wer oderwas sagt dir denn, dass ich Fleisch esse?

ricci:
„Tschuldigung aber solchen Bloedsinn habe ich schon lange nicht mehr gehoert.“

Man sollte schon differenzieren können und aufmerksamer lesen, bevor man sich zu vorschnellen Reaktionen hinreißen lässt. Oder glaubst du, ich habe mir die aufgeführten gegenwärtig herrschenden Tatsachen aus den Fingern gesogen?

ricci:
„Gut, das wenigstens einer ganz genau weiss, wie die Welt aussehen wird. Vielleicht solltest du damit an die Oeffentlichkeit gehen, denn mir ist leider das Talent, die Zukunft zu sehen, abhanden gekommen. Deswegen lebe ich im JETZT und versuche so wenig Schaden wie moeglich anzurichten.“

Nun, ich weiß nicht, wie die Welt von Morgen aussehen wird, ich halte es da mit dem Gedicht von Gibran (Meine Kinder). Wenn aber nur ein Bruchteil von dem, was ich überspitzt geschrieben habe, jedoch wahr würde, wäre schon das eine Katastrophe. Deinen letzten obigen Satz kann ich nur unterstreichen.

ricci:
„Gut das ich jetzt weiss, dass ich mit meinem Nichtfleischverzehr eine Massenvernichtung der Menschheit (welche dem Planeten nur zugute kommen wuerde) herauf beschworen habe.“

Diesen Satz hättest du besser nicht schreiben sollen. Er könnte den Eindruck vermitteln, dass du eine Massenvernichtung der Menschheit für gut befindest.

ricci:
„Bloss nichts veraendern, es koennte sich ja etwas veraendern.“

Wenn wir uns selbst nicht ändern, (ver)ändert sich nichts.

ricci:
„Ueber deinen Beitrag kann ich nur den Kopf schuetteln.“

Ich über deinen leider ebenfalls.
Schade, schade.
Gruß von
Klaus

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ricci
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Re:

von ricci (30.01.2010, 14:05)
Klaus:
Wer oderwas sagt dir denn, dass ich Fleisch esse?

Und isst du Fleisch?

Klaus:
Oder glaubst du, ich habe mir die aufgeführten gegenwärtig herrschenden Tatsachen aus den Fingern gesogen?

Ich bin auf deine Quellen gespannt!!!

Klaus:
Diesen Satz hättest du besser nicht schreiben sollen. Er könnte den Eindruck vermitteln, dass du eine Massenvernichtung der Menschheit für gut befindest.

So, eine Massenvernichtung der Menschen (uebrigens kann ich schreiben was ich will und tue das auch) gutzufinden ist uebel? - aber eine Massenabschlachtung von Tieren, WELCHE JEDEN TAG PASSIERT, ist in Ordnung???

WIR MUESSEN JEDEM LEBEWESEN AUF DIESEM PLANETEN DIE SELBEN RECHTE EINRAEUMEN DIE WIR AUCH HABEN - was nehmen wir uns Menschen eigentlich heraus, in dem wir dastehen und sagen Wir sind Menschen, wir sind was besseres und dann ziehen wir los und machen uns alles zu eigen und zu unserem Besitz. Unterdruecken alles und nutzen alles fuer die eigenen Zwecke (gott sei Dank sind nicht alle so) Aber selbst vor uns Menschen machen wir nicht halt. Sowie jemand anders ist oder eine andere Hautfarbe hat, behandeln manche ihn als waeren sie etwas besseres.
Ich habe in Saskatoon gelebt, das Problem Weisse - Aborigines, besteht nach wie vor:-( Einfach nur furchtbar.

Ob ich eine Massenvernichtung gut finde oder nicht, ist voellig uninteressant, wenn wir so weiter machen, wird es genau darauf hinaus laufen - denn je mehr wir den Planeten zerstoeren, desto mehr zerstoeren wir uns und alles was darauf lebt.

Je mehr Massentierhaltung wir betreiben, je mehr Krankheiten bekommen wir. Die meisten Krankheiten stammen vom Fleisch essen. Was kein Wunder ist, da wir alles schlachten, egal ob die Tiere krank sind, halb wahnsinnig vor Quaelerei, noch nie das Tageslicht gesehen haben und und und. Da kann ich nur sagen GUTEN APPETIT.

Ich bin auf einem Bauernhof gross geworden. Wir haben frueher, selbst geschlachtet. Sowie ein Schwein auch nur annaehrend krank wurde, hat mein Opa es an eine Fleischerei verkauft, die haben es mit grosser Freude genommen. Darueber konnte mein Opa immer nur den Kopf schuetteln und hat gemeint, die Menschen die fressen wirklich alles. Die sind wie die Schweine. Es interessiert sie nicht. woher das Essen stammt und ob es ueberhaupt gesund ist....

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (30.01.2010, 15:18)
ricci hat geschrieben:
WIR MUESSEN JEDEM LEBEWESEN AUF DIESEM PLANETEN DIE SELBEN RECHTE EINRAEUMEN DIE WIR AUCH HABEN - was nehmen wir uns Menschen eigentlich heraus, in dem wir dastehen und sagen Wir sind Menschen, wir sind was besseres und dann ziehen wir los und machen uns alles zu eigen und zu unserem Besitz. Unterdruecken alles und nutzen alles fuer die eigenen Zwecke (gott sei Dank sind nicht alle so)


Jetzt bin ich aber echt gespannt, wie diese Diskussion hier weitergeht! :twisted: cheezygrin

Etwa so (Aussage: Jedem Lebewesen die gleichen Rechte wie wir Menschen) ...



Pflanzen sind Lebewesen ... Nichts essen, was mal gelebt hat! :shock::

Rettet den Pestfloh! :roll:

Auch Gonokokken haben ein Recht auf freie Entfaltung! smart2

Die angestrebte Ausrottung von Insekten, die Krankheiten übertragen, ist ein Verbrechen an der Natur!
Lang lebe die Anopheles-Mücke! Lang lebe die Tsetsefliege! thumbbup

Schafft mehr angemessenen Lebensraum für den Bandwurm!
Menschen , stellt eure Därme zur Verfügung! angle:

cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Grüße
Siegfried
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ricci
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Re:

von ricci (31.01.2010, 08:28)
Liebe Kirsten,

ich wuensche dir ganz viel Erfolg mit deinem Buch.

die Ricci thumbbup

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Sören
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Re:

von Sören (06.06.2010, 18:30)
Vegetarier werden war bei mir nicht so schwer, da ich von Kindheit an wenig Fleisch gegessen hatte. Ist schon eine ewigkeit her.
Mit Vegan hatte allerdings meine Schwirigkeiten. Ich gehe hart jobben und da verbrennt der Körper viele Energien. Da fehlt mir nach Feierabend dann der Liter Milch.
Die müssen natürlich wieder reinkommen. Vegetarier bleibe ich für den rest meines Lebens, aber kein Veganer.

Einige Bekannte aus meinen Bekanntenkreis sind Veganer und haben einen zimlich abgespaceten Lebenswandel.

Aber eigentlich wolltes du ja auch nur dein Buch hier vorstellen.
Also, viel Erfolg beim Verkauf.
thumbbup
Der Mensch ist das größte Raubtier der Erde.

Keine Macht für Niemand!
http://mariohedemann.jimdo.com
http://mariosstorys.blogieren.com/Erstes-Blog-b1.htm

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (06.06.2010, 18:41)
Sören hat geschrieben:
Mit Vegan hatte allerdings meine Schwirigkeiten. Ich gehe hart jobben und da verbrennt der Körper viele Energien. Da fehlt mir nach Feierabend dann der Liter Milch.


Nur als Erläuterung:
Vegan heißt nicht nur Verzicht auf alle tierischen Produkte beim Essen, sondern Verzicht auf alle tierischen Produkte in allen Lebensbereichen. Kein Leder, keine Wolle, keine Gummibärchen (Nein, nicht weil die wie Tiere aussehen cheezygrin sondern weil bei der Produktion Trennmittel aus tierischen Stoffen benutzt werden, etwa Gelatine oder Bienenwachs).

Aber jeder soll so leben, wie er und sie es für richtig hält - so lange man anderen nicht vorschreibt, wie sie zu leben haben. angle:

Grüße
Siegfried

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Lisa_Sonnenblume
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Re:

von Lisa_Sonnenblume (06.06.2010, 19:58)
Siegfried hat geschrieben:
Vegan heißt nicht nur Verzicht auf alle tierischen Produkte beim Essen, sondern Verzicht auf alle tierischen Produkte in allen Lebensbereichen. Kein Leder, keine Wolle, keine Gummibärchen (Nein, nicht weil die wie Tiere aussehen cheezygrin sondern weil bei der Produktion Trennmittel aus tierischen Stoffen benutzt werden, etwa Gelatine oder Bienenwachs).

Aber jeder soll so leben, wie er und sie es für richtig hält - so lange man anderen nicht vorschreibt, wie sie zu leben haben. angle:

Grüße
Siegfried


Warum denn keine Wolle? Kein Leder, klar verstehe ich. Aber Wolle? Dafür muss das Wolle-Tier doch nicht sterben :shock::
Ich esse auch seit Jahren kein Fleisch mehr (ausser Fisch ab und an :cry:) aber veganisch, finde ich, muss nicht sein.

Tiere essen sich gegenseitig, Tiere essen Menschen, Tiere essen Pflanzen. Warum soll dann der Mensch nur Obst essen? Reicht das wirklich als Ernährung? Da bin ich mir nicht sicher ...

Klar finde ich Tierquälerei zum heulen, das bedeutet aber nicht, dass ich dann die gerettete Kuh im Wohnzimmer haben will blink3
LG,

Lisa

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ricci
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Re:

von ricci (06.06.2010, 20:17)
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:


Tiere essen sich gegenseitig, Tiere essen Menschen, Tiere essen Pflanzen. Warum soll dann der Mensch nur Obst essen? Reicht das wirklich als Ernährung? Da bin ich mir nicht sicher ...

Klar finde ich Tierquälerei zum heulen, das bedeutet aber nicht, dass ich dann die gerettete Kuh im Wohnzimmer haben will blink3


Liebe Lisa,

natuerlich essen Tiere sich gegenseitig aber nicht alle, es gibt viele Tiere die sich nur von Gruenzeug ernaehren und das sind grosse und starke Tiere - aber das ist auch nicht das Problem. Das Problem ist die Ueberbevoelkerung. Die Tiere die wir essen, wachsen nicht mehr auf Wiesen auf, geniessen das Tageslicht und werden alt. Nein, die Tiere die wir essen, fristen ihr Dasein in Massentieranlagen, alte Industrieanlagen, abgeschottet von der Menscheit, denn solange die Menschen nicht wissen, woher das Fleisch kommt solange laesst sich damit noch viel Geld verdienen. Diese Tiere sehen niemals das Tageslicht. Sie werden gequaelt und geschlagen. Denn die Nachfrage nach Fleisch besteht jeden Tag und muss gedeckt werden. Es bleibt keine Zeit mehr, Tiere natuerlich aufwachsen zu lassen - aus DIESEM Grund sollte man kein Fleisch essen. Weisst du wie viele Tiere pro Tag getoetet werden, damit die Nachfrage nach Fleisch gedeckt wird?
Weisst du wie diese Tiere aufwachsen? Was sie fuer ein Leben haben?

Die Antworten auf diese Fragen, sollten einen anregen, darueber nachzudenken, ob Fleisch essen, heutzutage noch zu verantworten ist. Denn damit sich etwas aendert in dieser Welt, muss man bei einem selbst beginnen und aus diesem Grund wurde ich vor fuenf Jahren Vegetarier.

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Re:

von Lisa_Sonnenblume (06.06.2010, 22:39)
ricci hat geschrieben:
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:


Tiere essen sich gegenseitig, Tiere essen Menschen, Tiere essen Pflanzen. Warum soll dann der Mensch nur Obst essen? Reicht das wirklich als Ernährung? Da bin ich mir nicht sicher ...

Klar finde ich Tierquälerei zum heulen, das bedeutet aber nicht, dass ich dann die gerettete Kuh im Wohnzimmer haben will blink3


Liebe Lisa,

natuerlich essen Tiere sich gegenseitig aber nicht alle, es gibt viele Tiere die sich nur von Gruenzeug ernaehren und das sind grosse und starke Tiere - aber das ist auch nicht das Problem. Das Problem ist die Ueberbevoelkerung. Die Tiere die wir essen, wachsen nicht mehr auf Wiesen auf, geniessen das Tageslicht und werden alt. Nein, die Tiere die wir essen, fristen ihr Dasein in Massentieranlagen, alte Industrieanlagen, abgeschottet von der Menscheit, denn solange die Menschen nicht wissen, woher das Fleisch kommt solange laesst sich damit noch viel Geld verdienen. Diese Tiere sehen niemals das Tageslicht. Sie werden gequaelt und geschlagen. Denn die Nachfrage nach Fleisch besteht jeden Tag und muss gedeckt werden. Es bleibt keine Zeit mehr, Tiere natuerlich aufwachsen zu lassen - aus DIESEM Grund sollte man kein Fleisch essen. Weisst du wie viele Tiere pro Tag getoetet werden, damit die Nachfrage nach Fleisch gedeckt wird?
Weisst du wie diese Tiere aufwachsen? Was sie fuer ein Leben haben?

Die Antworten auf diese Fragen, sollten einen anregen, darueber nachzudenken, ob Fleisch essen, heutzutage noch zu verantworten ist. Denn damit sich etwas aendert in dieser Welt, muss man bei einem selbst beginnen und aus diesem Grund wurde ich vor fuenf Jahren Vegetarier.


Ricci, ich weiss es, wie Tiere gequält/getötet werden, deshalb (u.a) esse ich auch kein Fleisch (und wg div. Gammelfleischskandale, Chemikalien und und und und alles, was mit Fleisch angestellt wird igitt igitt igitt). Ich habe nur über die Veganer-Alternative meine Zweifeln geäußert ... tschuldigung :wink: ob der Mensch nur von Salat und Obst leben kann, glaube ich nicht.
LG,



Lisa

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (06.06.2010, 23:10)
Lisa_Sonnenblume hat geschrieben:
Warum denn keine Wolle? Kein Leder, klar verstehe ich. Aber Wolle? Dafür muss das Wolle-Tier doch nicht sterben :shock::


Veganer verzichten auf alle tierischen Produkte. Sie essen auch keine Eier und trinken keine Milch, sie verzichten auch sonst auf jegliche Nutzung tierischer Produkte - wie etwa Wolle oder Federn -, weil dahinter eine kommerzielle Tierhaltung steht bzw. die Nutzung, etwa von Wolle oder Federn, zu einer kommerziell geprägten Tierhaltung führen kann.

ich kenne Veganer, denen geht sogar die Nutzung tierischer Kraft, etwa bei Pferden, die als Zug- oder Reittiere eingesetzt werden, zu weit. Manchmal frage ich mich da, ob diese Leute auch Lawinen- und Drogenspürhunde ablehnen. Aber wie ich schon sagte: Jeder soll so leben, wer er/sie es mag.

Grüße
Siegfried

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