Köhler, die Wahrheit und die anderen

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Gerhard Schulz
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Re: Stimmungslage

von Gerhard Schulz (10.06.2010, 14:13)
Lydia Thies hat geschrieben:
Alle wollen einen gut aufgestellten Staat und sind dazu bereit, auf eigene Vorteile zu verzichten. Das ist neu und es fühlt sich gut an.

wie Recht Du hast! thumbbup
"Ob Du König oder Musikgott bist, krank oder gesund, ist für deine Bilanz als Menschenkind nicht entscheidend. Diese interessiert nur die Impulse der Liebe, die du setztest, und die Barmherzigkeit, die du lebtest."

Hanibal

Re:

von Hanibal (11.06.2010, 07:41)
Wenn Siegfried schreibt "Nicht Marx hat die Welt verändert, sondern Lenin!" könnte man entgegnen: Aber Marx war der Vordenker!

Und gerade an "Vordenkern" mangelt es uns z. Zt. Die geistigen Eliten sind weitgehend abgetaucht, die Geistlichen mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und politische Eliten gibt es schon lange nicht mehr.

Was bleibt sind Bevölkerung und "Wirtschaft" (Banken):

Eine Bevölkerung, der es allmählich dämmert, mit dieser "liberal – bürgerlichen" Regierung die A ...karte gezogen zu haben.

Eine Wirtschaft die sich ..., ja wohin denn eigentlich entwickelt?

Wir sehen spannenden Zeiten entgegen. Zum Trost: Die Menschheit hat sich schon immer aus der Sch ... gezogen und wird es auch diesmal schaffen.

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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (11.06.2010, 09:24)
Hanibal hat geschrieben:
Zum Trost: Die Menschheit hat sich schon immer aus der Sch ... gezogen und wird es auch diesmal schaffen.

damit trösten sich die Schildkröten angesichts der Ölkatastrophe auch.
"Ob Du König oder Musikgott bist, krank oder gesund, ist für deine Bilanz als Menschenkind nicht entscheidend. Diese interessiert nur die Impulse der Liebe, die du setztest, und die Barmherzigkeit, die du lebtest."

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (11.06.2010, 09:33)
Hanibal hat geschrieben:
Wenn Siegfried schreibt "Nicht Marx hat die Welt verändert, sondern Lenin!" könnte man entgegnen: Aber Marx war der Vordenker!

Und gerade an "Vordenkern" mangelt es uns z. Zt. Die geistigen Eliten sind weitgehend abgetaucht, die Geistlichen mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und politische Eliten gibt es schon lange nicht mehr.


Es ist sicher richtig, dass Marx der Vordenker war. Aber ...

Ich habe immer dieses Bild vor Augen:

Das Haus brennt. Flammen schlagen aus den Fenstern und dem Dachstuhl, und eine Rauchsäule steigt weit in den Himmel. Vor dem Haus stehen ein paar Leute und denken sich Methoden aus, wie man das Haus am besten retten kann Sie denken, verwerfen, diskutieren. Derweil frisst sich das Feuer durch die Stockwerke. Bis - ja, bis schließlich einer kommt und was tut. Er schließt den Schlauch an, dreht den Hydranten auf und bekämpft die Flammen. Ob er das Haus damit retten kann - ungewiss. Ob die gewählte Methode die richtige ist - das weiß man erst nachher. Aber er hat die Situation verändert - nicht die Denker.

cheezygrin

Grüße
Siegfried

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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (11.06.2010, 11:52)
dochdoch. die Denker haben den Hydranten und den Schlauch entwickelt.
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Lydia Thies
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@Siegfried

von Lydia Thies (11.06.2010, 12:37)
Dein Beispiel lässt sich aber nicht so ohne Weiteres auf einen Staat übertragen, weil jede/r, der/die dort handelt, einer Legitimation bedarf! In so einem Gebilde ist Handlung quasi unmöglich, wenn nicht die Denker zu einem Schluss kommen und diesen in die Tat umsetzen. Nicht umsonst spricht man im Zusammenhang mit der Krise der Demokratie von ihrer Handlungsunfähigkeit. Despotische Systeme sind da beweglicher. Verbrecherische Machenschaften können sich eine solche Schwäche zunutze machen, siehe BP, siehe Finanzdebakel.
Ich glaube nicht, dass ein Pfarrer oder eine ähnliche Funktion, ein Monarch, ein Bundespräsident diese Schwäche der Demokratie heilen kann, von mir aus kann das Amt des BP abgeschafft werden,aber ich fürchte, die ganzen Schäfchen hierzulande, die "Führung" wollen, wollen auch weiterhin auf Dummschwätzerei hereinfallen, oder brauchen aufmunternde Reden zum Aufbau ihres Optimismusses, ihres Lebenswillens.
Die Schwächen demokratischer Institutionen können nur durch die Verbesserung ihrer Strukturen beseitigt werden. Wir brauchen ein besseres Prüfungssystem gegen die Steuerhinterziehung, wir brauchen mehr Polizei gegen Frauenhandel und Pädophile, die haben nicht genug Mittel, weshalb auf dem Gebiet die Kriminellen machen, was sie wollen, das ist ein Skandal! Wir brauchen einen effizienten Staat und den Abbau sinnloser Subventionen, mehr Steuergerechtigkeit und wir brauchen internationale Regeln für den Handel und soziale Mindeststandards, zur not muss dabei jemand vorangehen und zuerst handeln, so sagte Schäuble den witzigen Satz, weil er wegen seines sogenannten Alleingangs in Sachen Verbot der Leerverkäufe angegriffen wurde: wenn du einen Sumpf trocken legen willst, dann darfst du nicht die Frösche fragen!
Demgegenüber das dümmliche Lächeln von Ackermann: bloss keine Regulierung der Banken, das würde die nur schwächen, zuerst muss die Eigenkapitaldecke weltweit hochgefahren werden! Bitte lasst uns in Ruhe mit der Transaktionssteuer, bis wir so mächtig sind, dass wir die Welt regieren und nicht die Staaten und ihre demokratischen Institutionen!
Worum es wirklich geht, das ist die Macht, denn Geld regiert die Welt, und die demokratischen Staaten sind dabei, ihre Demokratie zu verspielen.

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Gerhard Schulz
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Re: @Siegfried

von Gerhard Schulz (11.06.2010, 12:44)
Lydia Thies hat geschrieben:
so sagte Schäuble den witzigen Satz, weil er wegen seines sogenannten Alleingangs in Sachen Verbot der Leerverkäufe angegriffen wurde: wenn du einen Sumpf trocken legen willst, dann darfst du nicht die Frösche fragen!

ja, manchmal kann man in erleuchteten Momenten auch über den Koalitionsschatten springen.
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Siegfried
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Re: @Siegfried

von Siegfried (11.06.2010, 13:36)
Lydia Thies hat geschrieben:
Dein Beispiel lässt sich aber nicht so ohne Weiteres auf einen Staat übertragen, weil jede/r, der/die dort handelt, einer Legitimation bedarf!


Ich glaube nicht, dass Weltenveränderer eine Legitimation benötigt haben. cheezygrin Als die Bastille gestürmt wurde, hat bestimmt keiner nach einer Erlaubnis gefragt. Und als sie Wilhelm II. für abgesetzt erklärt haben, wohl auch nicht. Und Mohammed dürfte auch kaum nach einem Fetzen Papier mit Stempel und Unterschrift gefragt worden sein, als er eine neue Religion erfunden und kurzerhand Mekka erobert hat.

Lydia Thies hat geschrieben:
In so einem Gebilde ist Handlung quasi unmöglich, wenn nicht die Denker zu einem Schluss kommen und diesen in die Tat umsetzen.


Auch diesen Punkt sehe ich gänzlich anders. Denker setzen ihre Gedanken nicht in Taten um. Das hat weder Macchiavelli getan noch Rousseau noch Kant noch Marx/Engels (letztere haben es noch nicht einmal geschafft, für ihre Ideen eine Partei zu gründen). Verändert haben die Welt immer nur die Praktiker.

Lydia Thies hat geschrieben:
Nicht umsonst spricht man im Zusammenhang mit der Krise der Demokratie von ihrer Handlungsunfähigkeit. Despotische Systeme sind da beweglicher.


Weil sie die besseren Denker haben? Das wäre ja der logische Rückschluss, wenn Denker die Welt verändern.

Lydia Thies hat geschrieben:
Ich glaube nicht, dass ein Pfarrer oder eine ähnliche Funktion, ein Monarch, ein Bundespräsident diese Schwäche der Demokratie heilen kann, von mir aus kann das Amt des BP abgeschafft werden,aber ich fürchte, die ganzen Schäfchen hierzulande, die "Führung" wollen, wollen auch weiterhin auf Dummschwätzerei hereinfallen, oder brauchen aufmunternde Reden zum Aufbau ihres Optimismusses, ihres Lebenswillens.


Das Dumme ist, es gibt nun mal Menschen mit unterschiedlicher Intelligenz und mit unterschiedlicher politischer Bildung. Und je geringer intelligenz und politische Bildung sind, desto größer ist das Verlangen nach Führung.

Der Wegfall des Ideologienkonfliktes (Zusammenbruch des kommunistischen Blocks) trägt das Seine dazu bei, dass politische Bildung zunehmend als lästig empfunden wird (für mich ein maßgeblicher Grund, warum die Wahlbeteilugung bei Bundestags- und Europawahlen nach unten geht: Man verspürt nicht mehr den Druck, dem ideologischen Gegner zu zeigen, dass man das bessere System hat). Mittlerweile zeichnet sich aber der neue Konflikt ab: der tolerante und liberale Säkularismus gegen die intolerante und zum Fundamentalismus neigende Religionsgesellschaft (das ist nicht nur der Islamismus, sondern zieht auch die aktuelle (Vertuschungs-)Krise der Katholischen Kirche mit ein).


Lydia Thies hat geschrieben:
Wir brauchen einen effizienten Staat und den Abbau sinnloser Subventionen, mehr Steuergerechtigkeit und wir brauchen internationale Regeln für den Handel und soziale Mindeststandards, zur not muss dabei jemand vorangehen und zuerst handeln, so sagte Schäuble den witzigen Satz, weil er wegen seines sogenannten Alleingangs in Sachen Verbot der Leerverkäufe angegriffen wurde: wenn du einen Sumpf trocken legen willst, dann darfst du nicht die Frösche fragen!


Jetzt frage ich mich: Ist Schäuble der Denker, der sich Theorien zur Verbesserung der Lage austüftelt und die Ausführung anderen überlässt - oder ist Schäuble der Praktiker, der einfach sagt: "Ich mache es, weil ich es für richtig halte"? Ich tendiere zu letzterem.

Grüße
Siegfried

Lydia Thies
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beweglich

von Lydia Thies (11.06.2010, 16:45)
Despotische Systeme sind beweglicher als demokratische, weil sie kürzere Wege bis zur Entscheidung haben. Der Despot verfügt über die Exekutive und erlässt die Gesetze. Er braucht niemanden zu fragen. Deshalb kann auch schneller reagiert werden. Man stelle sich vor, die globale Welt würde von einem König regiert. Der könnte jetzt schnell globale Regulierungen für das Finanzwesen durchsetzen, wenn er geistig auf der Seite derjenigen ist, die für eine breite Humanisierung sind, also dem das Wohl des Volkes am Herzen liegt, der Wohlstand für alle anstrebt. Ist er auf der Seite derjenigen, die nur die persönliche Bereicherung anstreben, ist ihm Volkes Schicksal natürlich schnuppe..Warlords in Afrika als Entsprechung zu unserem feudalen System vergangener Zeiten zeigen, woher wir kommen. Die Demokratie ist tatsächlich erst jung, aber Siegfried der Drachentöter gehört der Vergangenheit an, auch Hermann der Cherusker und andere Helden, die es verstanden, vor allem zu handeln und zu wirken. Heute dagegen regieren geistige Strömungen, die in den und den politischen Akten ihren Ausdruck finden, die Macht des Individuums ist sehr sehr begrenzt geworden. Und das ist auch gut so, denn Leuten wie Hitler möchte man doch nicht mehr ausgeliefert sein. Leider herrschen noch immer die falschen geistigen Strömungen der ungerechtfertigten Bereicherung weniger auf Kosten derjenigen, die sich nicht wehren können. Kants Ideen haben Samen verstreut, aus deren Verbreitung heraus heute noch die Idee der Humanität nicht verloren ist.

Lydia Thies
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geht das überhaupt?

von Lydia Thies (11.06.2010, 17:02)
Geht das überhaupt, Wohlstand für alle, was meint Ihr?

Grüße
Lydia

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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (11.06.2010, 22:28)
das ist ja nun sehr subjektiv.
aber ich finde, 2400 Euro netto für ne dreiköpfige Familie reicht doch.
der Anspruch, wohlhabend und reich sein zu wollen, ist doch nicht so ganz gesund, oder ? eher unüberlegt asi.
und die, die nicht mehr arbeiten können oder weswegen auch immer gehindert werden, haben ein Recht darauf, als Teil unserer Gemeinschaft nicht schlechter zu leben.
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Gerhard Schulz
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Re:

von Gerhard Schulz (11.06.2010, 22:36)
manche können tatsächlich unter Beweis stellen, dass der Mensch das Leben nutzen kann, um was zu kapieren.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... chensteuer
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Lisa_Sonnenblume
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Re: geht das überhaupt?

von Lisa_Sonnenblume (11.06.2010, 23:10)
Lydia Thies hat geschrieben:
Geht das überhaupt, Wohlstand für alle, was meint Ihr?

Grüße
Lydia


Und ob das geht. Eine Woche Zeit, viel Geld und schon sieht die Welt besser aus. Die Frage ist nicht ob das geht, sondern ob man es will. Und hier liegt das Problem: wer profitiert davon, wenn Armut soweit verbreitet ist? Die Medaille hat immer zwei Seiten: arm und reich.
LG,

Lisa

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arm und reich

von Lydia Thies (15.06.2010, 09:32)
Ja, ich denke auch, das das geht, es ist eine Frage der Organisation. Schwarzgelb klagt immer, dass die zehn Prozent Reichsten sowieso schon die meiste Steuerlast tragen, deshalb sind sie gegen eine Anhebung des Spitzensteuersatzes, gegen eine Vermögenssteuer usw usw. Sie schützen nur ihr Klientel, alle diejenigen, die auf ihren Pfründen sitzen und sich wenn dann nur in Chefetagen ums Geldverdienen kümmern müssen. Stattdessen werden die kleinen Leute zur Kasse gebeten, die Krise zu bezahlen. Ich kann das kleinliche Hickhack um Anrechnung von Kindergeld/Elterngeld auf Hartz IV nicht mehr hören, da sollte aufgeräumt werden und eine Grundsicherung für jedes Kind wäre wohl die bessere Lösung, vor allem die Abschaffung des Splittingvorteils ab 30000 brutto im Jahr, wieso soll die Ehefrau eines gutverdienenden Managers auch noch vom Staat subventioniert werden?
"Lohnabstandsgebort" heißt das Zauberwort der CDU-Abwehr gegen diejenigen, die sich ach so gern auf dem Sozialstaats ausruhen, und Frau von der Leyen will alle in den Park zum Aufräumen abkommandieren, die Transferleistungen beziehen. Ich frage mich, was dann die machen sollen, die das bisher gemacht haben?

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Lisa_Sonnenblume
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Re: arm und reich

von Lisa_Sonnenblume (15.06.2010, 14:10)
Lydia Thies hat geschrieben:
. Ich frage mich, was dann die machen sollen, die das bisher gemacht haben?


Na ist doch einfach: sie beziehen dann Hartz IV und werden umgeschult cheezygrin und so geht das immer weiter, bis alle Jobs zu Billig-Jobs mutieren und Löhne für 1,50 € die Stunde dann richtig Schule machen. Wie gesagt, Armut ist da, weil Reichtum auch da ist. Armut ist gewollt, hier und überall. vor allem in Afrika. Ein Hänchen in Europa kostet in der Produktion ca. 15 ct, in Afrika 35 ct. Wo kauft der Händler aus Afrika? Aus Europa natürlich. Und wie kann man in Europa so billig produzieren? Durch Massenproduktion, finanziert mit EU-Finanzmitteln (Bauern -Subventionen). Wie soll da Afrika mithalten ...
LG,



Lisa

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