Unfreundliche Verkäufer bei BOD Büchern?

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Betti
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Unfreundliche Verkäufer bei BOD Büchern?

von Betti (17.06.2010, 18:59)
Hallo

(ich hoffe hier ist es richtig, falls nicht bitte verschieben, danke)

Heute bekam ich einen sehr merkwürdigen Anruf, eine Bekannte (sie hat einen Hund von mir) wollte eines meiner Bücher direkt bei sich in der Stadt in einem Buchladen kaufen, schrieb dort eine Mail hin ob das Buch vorhanden wäre, damit sie nicht zwei mal in die Stadt fahren muß.

Erst kam zurück das das Buch nicht da wäre, aber bestellt werden kann.

Das ist ja ok.

Gut dann schrieb sie wohl zurück das sie das dann gerne bestellen will und es sich aber vorher angucken will. Da sie ja davon ausgeht, das sie es nehmen würde aber es vorher halt in Händen gehalten haben will

darauf hin kam eine ganz patzige Antwort, was sie denn glauben würde, da soll auch noch was davon gestanden haben, das wenn sie schon als AUTOR!!! (sie wurde auch mit meinem Namen angeschrieben) das Buch haben will, kann man es ja auch übers Internet machen oder sowas in der Richtung. und dann noch den Link zu meiner Seite. Und noch was davon das sie sich nicht als Jemand anders ausgeben soll...



Ich finde das mehr als unerhört. Da will schon Jamand ein Buch kaufen (egal ob nun eins von mir oder von wem anders) und dann werden sie vergrault. Sie wußte gar nicht was sie sagen soll.

Ich bestelle ihr jetzt selbst eins und schicke es ihr zu und wenn sie es nicht haben will, kann sie es mir zurück schicken (auf meine Kosten)

Das ist mehr als traurig, am liebsten würde ich da anrufen, aber das bringt wahrscheinlich nichts (in dem Geschäft)


Viele liebe Grüße Bettina

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mtg
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Re:

von mtg (17.06.2010, 19:04)
Ich würde mir auch die Mail weiterleiten lassen und den Laden direkt anschreiben. Das ist wohl eine der ungehörigsten Verhaltensweisen, von der ich jemals von einem Händler bzw. seinem Mitarbeiter gehört habe ...

Betti
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Re:

von Betti (17.06.2010, 19:09)
Hallo Matthias

Das ist eine sehr gute Idee, das werde ich machen. Ich dachte im ersten Moment auch sie will mich veräppel.


Viele Grüße Bettina

Susanne Henke
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Re:

von Susanne Henke (17.06.2010, 19:17)
Hallo Bettina,

Deiner Bekannten zu unterstellen, sie sei die Autorin, die undercover bestellen will, ist nicht die feine Art. Aber von Deiner Bekannten ist es auch schon ein bisschen eigenartig, ein Buch per E-Mail in einer Buchhandlung zu bestellen und darauf zu bestehen, es vor dem Kauf erst einmal in der Hand zu halten. Das bedeutet für die Buchhandlung, sie muss das Buch bestellen, je nach Konditionen auch bezahlen (evtl. sogar den Versand) um dann evtl. darauf sitzen zu bleiben und es wieder zurückzuschicken.
Wer seine Buchhandlung liebt, bestellt sich die Bücher nicht "zur Ansicht" ;-)

Sonnige Grüße

Susanne

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hawepe
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Re:

von hawepe (17.06.2010, 19:29)
Hallo Susanne,

Susanne Henke hat geschrieben:
Wer seine Buchhandlung liebt, bestellt sich die Bücher nicht "zur Ansicht" ;-)


Natürlich gibt es keinen Anspruch darauf, ein Buch zur Ansicht zu bestellen, aber wenn es den Buchhandlungen tatsächlich so schlecht ginge, wie sie behaupten, dann vertrieben sie ihre Kunden nicht zu Amazon und Co.

Ich kenne auch eine Buchhandlung, die das ablehnte. Inzwischen ist sie Pleite. Ich habe dort auch nicht mehr gekauft. Wenn ich ohnehin bei Amazon bestellen muss, kann ich gleich alles dort bestellen.

Beste Grüße,

Heinz.

Betti
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Re:

von Betti (17.06.2010, 19:44)
Hallo

Ich hatte ihr gesagt, das sie erst nachfragen soll ob sie es im Geschäft haben, da ich nicht davon ausgehe, das sie zu jedem Thema ein Buch vor Ort haben und sie fährt fast eine Stunde in die Stadt (kein Auto). Und nur um ein Buch zu bestellen, muß man ja nicht extra hinfahren. Und zum Abholen noch einmal.

Sie hätten ja auch einfach sagen können, das sie es unter diesen Voraussetzungen nicht machen möchten. Das wäre ja in Ordnung gewesen. Aber gleich sowas zu behaupten ist wirklich nicht die Feine Art.

Viele Grüße Bettina

chnuppesaager

Re:

von chnuppesaager (17.06.2010, 20:26)
Naja, sie will es auf jeden Fall kaufen, aber vorher unbedingt in den Händen halten?

Klingt schon komisch. Ich meine, wenn der Buchhändler das Buch völlig zerfleddert geliefert bekäm, würde er's deiner Bekannten wohl nicht aufzwingen, oder?

Ansonsten heisst "kaufen wollen" nix anderes als "kaufen wollen".

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Witbuh
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Re:

von Witbuh (17.06.2010, 20:33)
Die kleinen Buchandlungen können es sich anscheinend nicht leisten unbekannte Neuerscheinungen bei sich aufzunehmen. Bei uns sieht man auch nur die Renner von denen erwiesen ist, dass sie gut laufen.
An Stelle Deiner Freundin hätte ich bei Amazon bestellt, da wird es Ihr auch ins Haus geliefert von der Post und das gleich am nächsten Tag, jedenfalls sind das meine Erfahrungen

franziska rechperg
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Unfreundliche Verkäufer bei BOD-Büchern

von franziska rechperg (17.06.2010, 22:59)
An Stelle Deiner Freundin hätte ich bei Amazon bestellt, da wird es Ihr auch ins Haus geliefert von der Post und das gleich am nächsten Tag, jedenfalls sind das meine Erfahrungen


Ich bestelle nur noch bei Amazon oder ähnlichen Online-Buchhändlern. Da kann ich mir die jeweiligen Bücher im Internet anschauen und die Lieferungen erfolgen wirklich sehr schnell und unkompliziert. Mit dem geschilderten Verhalten graben sich die Buchhandlungen selber das Wasser ab und treiben Kunden Amazon und Co. in die Arme. cool1 [/quote]
Franziska Rechperg
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mtg
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Re:

von mtg (18.06.2010, 08:33)
Das ändert aber doch alles nichts daran, dass das Verhalten des Mitarbeiters der Buchhandlung (oder war es gar der Händler selbst?) »unter aller Kanone« war und man das nicht unkommentiert stehen lassen sollte. Das hat in diesem Fall nur sekundär mit BoD zu tun, denn es geht primär wieder einmal um die »Dienstleistungswüste«, allerdings zeigt dieses Verhalten ein weiteres Mal, dass sich manche angestammten Händler gar nicht die Mühe machen wollen, die Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen (erst recht, wenn es um BoD-Bücher geht), sondern sie stattdessen lieber vergraulen.

Wenn der Handel beim Grossisten bestellt, sind sogar BoD-Bücher remissionsfähig.

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (18.06.2010, 08:55)
Wow, da können meine Bekannten nicht mithalten. :shock:: Die haben immer "nur" das Pech, dass die Buchhändler vor Ort zu bequem sind, Titel zu besorgen, die nicht bei ihrem Stammgrossisten gelistet sind. Haben wir nicht, kennen wir nicht, wissen auch nicht wie drankommen. Auf dem platten Land wissen die Leute, was sie an ihren online-shops haben. Und der Einzelhandel plärrt rum, dass die Umsätze drastisch sinken und sie nur durch Selbstausbeutung ihre Läden über Wasser halten können.
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de

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MichaelHA
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Glück muß man haben! Pech gibt es dann umsonst dazu!

von MichaelHA (21.06.2010, 23:05)
Ich habe das Glück, dass eine normale Sortimentsbuchhandlung, die auch als Online-Händler tätig ist, meine zwei Bücher "Späte Rehabilitation - Gedichte und Prosa" sowie "Aus anthroposophischen Zusammenhängen. Beiträge zu Anthroposophie, Dreigliederung und Esoterik" fest ins Sortiment aufgenommen hat.

Leider ist die Buchhandlung jedoch sehr weit von mir entfernt. Mein örtlicher Stammbuchhändler hingegen tut sich schwer damit, die Bücher ins Programm aufzunehmen, von einer Lesung ganz zu schweigen...

Ich hoffe aber, das letzterer sich auch noch zu einer Lese-Veranstaltung bereitfindet.

Hier ein Überblick über meine Veröffentlichungen:

http://www.books.google.de/books?isbn=3839137535

http://www.books.google.de/books?isbn=3839130328



Beste Grüße

von

Michael Heinen-Anders

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