Datensicherung

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (28.06.2010, 11:48)
Lieber Siegfried,

völlig d'accord. Leider gibt es genügend Leute (so wie es immer noch genug Microsoft-Kunden gibt), die sich so einen Reader kaufen (und jetzt auch noch das I-Pad). Die machen sich keine Gedanken um solche Probleme. Dabei ist es klar: Maschine hin, e-book hin. Aber wir sind im Grunde genommen nicht dazu da, die Leute vor ihrem eigenen Unsinn zu schützen. Außerdem könnte es uns ja auch recht sein: Maschine hin, e-book hin, neue Maschine gekauft, e-book nochmal gekauft.
cheezygrin


Viele Grüße

Torsten
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Ikarus
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Re:

von Ikarus (28.06.2010, 13:55)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Maschine hin, e-book hin, neue Maschine gekauft, e-book nochmal gekauft.
Torsten


Entschuldige, aber das ist einfach nicht wahr.

Ebooks werden z. B. bei mobipocket (gehört zu Amazon) auf das Leseprogramm bzw. den Reader serialisiert. Auf meinem Account gilt der Buchtitel als von mir gekauft, und ich kann bei einem Wechsel des Leseprogramms oder des Geräts das ebook erneut und mit einer neuen Serialisierung kostenlos herunterladen.

Ich weiss nicht, wie oft die Serialisierung gewechselt werden kann, aber ich kann eben doch ein Buch mehrfach erhalten. Und PDAs oder Ebook-Reader kaufe ich nicht alle Monate neu.

Außerdem gibt es Tausende kostenloser eboosk ohne DRM.

Michael

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (28.06.2010, 15:24)
Hallo Michael,

auf kurze Zeit gesehen, hast du recht. Bücher aber sind langlebige Artikel, ich würde mal sagen: locker 70 bis 100 Jahre. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich hätte ein neues I-Pad mit nem Buch drauf, und will das Buch in 40 Jahren nochmal lesen, ob dann das Teil noch geht? Ob die Firma in 40 Jahren noch existiert und meinen account führt? Ich habe Bücher, die ich von 40 Jahren schon gelesen habe (hatte gerade gestern so eins in der Hand). War zwar leicht vergilbt, aber sonst einwandfrei.

Viele Grüße

Torsten
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Maxi
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Re:

von Maxi (28.06.2010, 15:38)
Die Frage ist, ob man in 40 Jahren überhaupt noch liest, oder nicht lieber gleich in ein virtuelles Buch einsteigen kann, um das Geschriebene Live mitzuerleben ...
Maxi

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (28.06.2010, 15:52)
Also ich bitte nicht. In 40 Jahren bin ich ein alter Tattergreis (wenn überhaupt), da will ich mit so neumodischen Dingen nichts zu tun haben. Buch aufklappen, lesen, einschlafen, Buch fällt runter, nix passiert. :wink:
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Maxi
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Re:

von Maxi (28.06.2010, 16:06)
Das haste jetzt aber Süß gesagt.. :D

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.06.2010, 19:05)
Hallo Torsten,

Torsten Buchheit hat geschrieben:
Aber auch in der Windows-Welt gibt es Hardware- und Software-Probleme. Ich habe 1992 mit Windows 3.1 angefangen und mit Word 4.0. Word 4.0 habe ich noch. Auf Diskette. Ich weiß aber nicht, ob es mit Vista läuft. Kanns auch nicht probieren, mangels Diskettenlaufwerk. Wenn jetzt ein neues Word 20XX irgendwann mal die Word 4.0-Formate nicht mehr lesen kann, dann wars das mit den damaligen Texten.


Nein, mit einem Editor lassen sie sich noch lesen. Das Bereinigen vom Steuercode ist zwar arbeitsaufwendig, aber möglich. Die Formatierung geht natürlich verloren, aber den Text als solchen kann man so retten.

Offene Formate setzen voraus, daß es genügend Anwender dafür gibt.


Das ist sinnvoll, damit sie weiterentwickelt und von möglichst vielen Programmen angeboten werden.

Hier muß man tatsächlich der Herde hinterherrennen und Dateiformate nutzen, die jeder nutzt.


Nein. Warum muss jemand docx benutzen? Wenn der Chef das vorgibt, ist es sein Problem, wenn er die Dateien in ein paar Jahren vielleicht nicht mehr lesen kann. Aber meine eigenen Dateien speichere ich in einem Format, auf das ich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch noch in vielen Jahren zugreifen kann, z.B. odt.

Beste Grüße,

Heinz.

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Atlan_Gonozal
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Re:

von Atlan_Gonozal (28.06.2010, 20:22)
malschaun hat geschrieben:
Neben CDs würde ich unbedingt USB-Sticks / Flash-Speicher mit einplanen; haltbarer.

Grüße


USB-Sticks können aber von heute auf morgen kaputt gehen, ist mir schon zweimal passiert. Daher: Diese Sticks sind kein Ersatz für eine Sicherung!!
Bücher sind mein Leben - http://www.karsten-heimer.de

Ikarus
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Re:

von Ikarus (28.06.2010, 20:36)
Abgesehen davon, dass es 100%-ige Datensicherheit nicht gibt, sind professionelle Verfahren für Privatleute zu aufwändig und zu teuer. Wer dann noch den Wunsch hat, alle Generationen z. B. eines Buches von den ersten Zeilen an aufzuheben, läuft natürlich auch Gefahr, nachher in der Unmenge an Daten nichts wieder zu finden.

Für den kleinen Geldbeutel reichen gespiegelte Festplatten. Eine relativ hohe Sicherheit bietet z. B. ein gespiegelter Server mit jeweils gespiegelten Festplatten. Alle Festplatten müssen natürlich *jährlich* getauscht werden (Bei gespiegelten Festplatten kann man eine Platte rausziehen, eine andere einsetzen, auf die neue werden die alten Daten von der Originalplatte automatisch zurückgeschrieben). Alle Rechner zu Hause laufen im lokalen Netz und sichern ihre Daten täglich (wer paranoid ist: auch stündlich) auf den Server.

Im übrigen ist Datensicherung weniger eine technische Einrichtung als vielmehr ein Konzept, eine Denkweise.

Viele Grüße - Michael

malschaun
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Re:

von malschaun (28.06.2010, 20:46)
Ikarus hat geschrieben:
Für den kleinen Geldbeutel reichen gespiegelte Festplatten. Eine relativ hohe Sicherheit bietet z. B. ein gespiegelter Server mit jeweils gespiegelten Festplatten. Alle Festplatten müssen natürlich *jährlich* getauscht werden (Bei gespiegelten Festplatten kann man eine Platte rausziehen, eine andere einsetzen, auf die neue werden die alten Daten von der Originalplatte automatisch zurückgeschrieben). Alle Rechner zu Hause laufen im lokalen Netz und sichern ihre Daten täglich (wer paranoid ist: auch stündlich) auf den Server.


Ein Raid-System ist keine Backup-Lösung!
Das bietet Dir nur eine höhere Ausfallsicherheit und je nach Einrichtung eine bessere Performance.
Falls eine Stromschwankung (muss nicht gleich ein Blitzschlag sein) Dein System trifft, sind meist alle Platten betroffen.
Falls Du oder ein Virus Daten löscht, sind die auch auf der gespiegelten Platte weg :wink:

Grüße

Ikarus
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Re:

von Ikarus (28.06.2010, 21:02)
Ohne Zweifel, aber im Privatbereich ist es ein Stichwort. Wir verlieren uns ohnehin in technischen Details.

Murphys Gesetz schlägt immer zu. Bücher aus Papier: Stichwort Weimar, Köln

Rechenzentren: Vor ein paar Jahren erwischte es Strato, dann Quelle (eine Woche Ausfall), vor kurzem die Uni Kiel. Kiel war besonders hinterhältig, weil das eben nicht voraussehbar war: Die Notstromversorgung überbrückt einen eventuellen Ausfall des Hauptnetzes. Wenn dann aber ein Kabelbrand beide Stromversorgungen unterbricht (so müsste es gewesen sein), fällt einfach alles aus.

Deswegen sollte ein privater Rechnernutzer wissen, dass es keine vollständige Sicherheit gibt. Und wenn Schriftsteller/in ABC seine Dateien ausdruckt (kann man notfalls einscannen), hat die zweite Ehehälfte sie zum Altpapier gebracht ("Ich dachte, du machst jetzt alles mit dem Computer!").

Lächelnd - Michael

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.06.2010, 21:23)
Hallo,

Atlan_Gonozal hat geschrieben:
USB-Sticks können aber von heute auf morgen kaputt gehen, ist mir schon zweimal passiert.


Und welche Medien können nicht kaputtgehen?

Daher: Diese Sticks sind kein Ersatz für eine Sicherung!!


Was wäre denn für dich eine Sicherung?

Beste Grüße,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (28.06.2010, 22:00)
Hallo Michael,

Ikarus hat geschrieben:
Wir verlieren uns ohnehin in technischen Details.


Über die man sich trotzdem Gedanken machen sollte. Lies mal eine zeitlang in der OpenOffice-Mailingliste mit. Alle paar Wochen kommt ein Hilferuf, eine ganz, ganz wichtige Datei sei z.B. bei einem Systemabsturz oder durch versehentliches Löschen verlorengegangen, und man möge doch Vorschläge machen, wie sich diese Datei wiederherstellen lasse.

Deswegen sollte ein privater Rechnernutzer wissen, dass es keine vollständige Sicherheit gibt.


Nein, aber eine weitgehende. Walter schrieb es am Anfang des Threads sehr schön: Man fertigt nie nur ein Backup.

Da es für die meisten hier im Forum nur darum gehen dürfte, im Falle eine Falles ihre persönlichen Dateien zurückkopieren zu können, hält sich der Aufwand in Grenzen.

Alle Texte auf eine CD/DVD oder einen Stick, alle Bilder auf eine externe Festplatte. Hat man neue Texte verfasst oder sind Bilder hinzugekommen, werden sie auf ein neues Medium gesichert. Will man auf Nummer sicher gehen, kommt beim dritten Durchgang ein weiteres neues Medium dran.

Im Notfall existieren dann drei, allerdings nur zum Teil aktuelle Backups. Erscheint einem das nicht ausreichend, muss man eben immer zwei Medien parallel beschreiben.

Dass man die Backups sinnvollerweise nicht in der gleichen Wohnung lagert, dürfte selbstverständlich sein.

Beste Grüße

Heinz

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Gigger
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Re:

von Gigger (28.06.2010, 22:07)
Ich hab eine externe festplatte sowie zwei USB-Sticks, auf denen ich regelmäßig sichere. Letztes Jahr ist mir nämlich die Festplatte abgerauscht, da hatte ich die Arbeit von 2-3 Wochen verloren.

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Atlan_Gonozal
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Re:

von Atlan_Gonozal (29.06.2010, 11:13)
hawepe hat geschrieben:
Hallo,

Daher: Diese Sticks sind kein Ersatz für eine Sicherung!!


Was wäre denn für dich eine Sicherung?

Beste Grüße,

Heinz.


Ich verteile die Daten auf mehrere Rechner mittels Synchronisierung. Ab und an kommt auch eine Kopie auf einen Stick. Meine Rechner wiederum werden regelmäßig mit Acronis auf eine externe USB-Platte gesichert. Das genügt mir.

Denkbar wäre noch das Sichern in diverse Onlinebereiche, beispielsweise Skydrive von Microsoft oder die Onlinefestplatte von 1und1.

Was mir schon ein paar Mal in den Fingern gejuckt hat, wäre ein NAS-Server mit gespiegelten Platten. Das ist mir aber noch zu teuer.

Gruß, Karsten.
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