Die örtliche Presse

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Manu
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heute in der Zeitung

von Manu (07.07.2010, 14:26)
Heute ist im Rhein-Sieg-Anzeiger ein großer Artikel über meinen Katzenkrimi erschienen, sowohl in der Printausgabe, als auch im Web:
http://www.rhein-sieg-anzeiger.ksta.de/ ... 8842.shtml

Auch wenn es etwas gedauert hat, die örtliche Presse anbaggern lohnt sich IMMER!

1-Meter-übern-Erdboden-schweb cheezygrin

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mtg
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Re: heute in der Zeitung

von mtg (07.07.2010, 15:01)
Manu hat geschrieben:
1-Meter-übern-Erdboden-schweb cheezygrin

Gönn' Dir noch einen Meter ... thumbbup thumbbup thumbbup

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (08.07.2010, 08:42)
Klasse, freue mich für Dich. thumbbup thumbbup thumbbup
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (08.07.2010, 09:00)
thumbbup klasse, Manu, ich freu mich für dich


maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Parwana
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PM

von Parwana (23.07.2010, 02:35)
Hallo Autorenfreunde,

ich habe auf Anfrage ein Exemplar an "Succulture" und ohne Anfrage an zwei örtlichen Zeitungen verschickt. Bisher weder eine Nachricht erhalten noch eine PM erschien. Was sollte ich nach eurer Meinung tun? Nachfragen oder davon ausgehen, dass mein Buch ihnen nicht gefallen hat und vergessen? Das Blöde ist, ich habe keine selbstgeschriebene PM mitgeschickt :-( Wußte nicht, dass man das machen soll. Wie macht ihr das? Gibts irgenwo eine Standart-Pressemitteilung, die man je nach Buchart ändern kann? Hab sowas noch nie geschrieben. dozey:


Lieben Gruß.
Nebi
Leseprobe und Beschreibung meines Buches "Parwana" unter: www.inspiring-art.de

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hawepe
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Re: PM

von hawepe (23.07.2010, 08:10)
Hallo Nebi,

Parwana hat geschrieben:
Gibts irgenwo eine Standart-Pressemitteilung, die man je nach Buchart ändern kann?


Nein, denn die würde ohnehin niemand lesen. Die Redaktionen werden ohnehin schon mit Pressemitteilungen überschwemmt. Irgendwelches seichtes Gedöns hat dann nur noch Chancen, wenn es sich um einen wichtigen Anzeigenkunden handelt.

Aber schau dich mal auf den diversen Presseportalen um. Dort finden sich meistens auch Tips, wie eine Pressemitteilung aufgebaut sein sollte.

Eine Übersicht solcher Seiten habe ich unter http://www.pahlke-online.de/buchsatz/ko ... eiler.html zusammengestellt.

Beste Grüße

Heinz

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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2010, 08:21)
Ich verschicke mittlerweile – nicht nur an Zeitungen – eine Pressemappe mit einer Zusammenstellung von wichtigen Informationen. Eine befreundete Redakteurin hat sie sich im Vorfeld angesehen und den Umfang für gut befunden (» ... nicht zu viel, nicht zu wenig ...«).

Wen es interessiert: http://www.endlich-mal-was-positives.de ... emappe.pdf

Übrigens biete ich sie auf meiner Website auch zum Download an,

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Miime
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Re:

von Miime (23.07.2010, 13:11)
Die Pressemappe sieht gut aus!
Meint ihr es lohnt sich, einen Artikel mit der Bitte um Veröffentlichung zu schicken?
In der lokalen Presse wurde mein Buch bereits rezensiert, darf ich diesen Artikel mit Angabe des Autors weiter verwenden?

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mtg
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Re:

von mtg (23.07.2010, 13:48)
Ich würde mir immer das Okay der Zeitung bzw des Journalisten einholen, bevor Du Rezensionen weiter verwendest. So habe ich das bei meinen Rezensionen gehalten und bin immer gut gefahren. Ich durfte Mitschnitte von Radiosendungen auch schon hier unter »Autoren im Radio« einstellen (http://www.bod.de/autoren-im-radio.html)

Es sollte auf jeden Fall immer genannt werden, in welcher Zeitung unter welchem Datum der Artikel abgedruckt wurde. Formulierungen aus Rezensionen würde ich für eigene Zwecke nicht weiter verwenden ... da gibt es ja z Zt einen Rechtsstreit. Aber (als solche kenntlich gemachte) Zitate mit Quellenangaben sind okay -> Zitatrecht.

Ich würde nicht empfehlen, der Presse ungefragt Originalexemplare zu schicken. Der Hinweis, dass bei Interesse das Ex. nachgereicht werden kann, reicht völlig aus (und ist im Zweifelsfalle billiger).

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (23.07.2010, 14:43)
Heinz und Matthias' Erfahrungen/ Ratschläge decken sich mit meinen.

Von den Pressemitteilungen sollte man sich - je nach Aufhänger etc. - aber nicht allzu viel versprechen ... Bei bestimmten Themen/ echten "Innovationen" kann es allerdings sehr hilfreich sein, wie man z.B. bei dem Buch "Endlich mal was Positives" sieht.

Mein Tipp: Eine gute, fundierte Pressearbeit (siehe entsprechende Links, "Dos" und Don'ts") ist meiner Meinung nach langfristig unverzichtbar - allerdings sollte man einen langen Atem haben und sich immer auch in die (nicht selten unterbezahlten) Redakteure hineinversetzen angle:

Besten Gruß von Barbara

PS. Reziexemplare immer anbieten, aber im Regelfall erst auf Wunsch verschicken.

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Miime
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Re:

von Miime (23.07.2010, 14:55)
Okay, ich bleibe dran. Danke für eure Antworten. BOD hat einen Mini Abschnitt aus der Rezension in meinem Autorenprofil auch abgedruckt, aber immerhin.
Ich probiere es mal weiter, Fragen kostet ja nichts.
Soweit ich gesehen habe verschickt BOD selbst ja auf Anfrage die Rezensionsexemplare sodass man das nicht aus privater Tasche zahlen muss, oder?
Mensch, das ist ein riesiger Berg an Arbeit aber wenn es sich im Nachhinein lohnt, kann es ja nur gut sein.
Danke für eure Tipps.

Speedy
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Re:

von Speedy (24.07.2010, 10:09)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man es auf jeden Fall leichter mit der Presse hat, wenn das Buch einen lokalen Bezug hat. Trotzdem muss man die Zeitung natürlich erstmal auf sich aufmerksam machen. Mir ist es bisher durch einen Mix aus Pressemitteilungen und direkten Anschreiben ganz gut gelungen. Alle meine drei Krimis wurden von den Lokalblättern wahrgenommen. Mein letztes Buch hat es sogar bis in die Edition Sächsische Zeitung geschafft. Mehr kann man als Hobbyschreiberling ohne größere Ambitionen kaum erwarten.

Schwieriger ist es da mit meinen Sachbüchern. Marinegeschichte hat nunmal nur eine sehr kleine Zielgruppe und unter den Journalisten ist diese Zielgruppe wahrscheinlich unterdurchschnittlich vertreten. Da hilft es dann nicht einmal, dass man den einen oder anderen von ihnen inzwischen kennt. Es ist ein Nischenthema und als solches nur über einschlägige Foren zu vermarkten.

Heidi Christina Jaax

Re:

von Heidi Christina Jaax (27.07.2010, 19:51)
Unsere örtliche Presse ist fest in der Hand eines Industriemagnaten und veröffentlicht nur für ihre Spezies, besonders auf politischer Ebene.
Da sie auch einen eigenen Verlag betreiben, sind sie natürlich nicht daran interessiert, Werbung für ein Buch der Konkurenz zu machen.
Um diesen Verlag zu kontaktieren soll man vorab eine kostenpflichtige Software herunterladen, was ich generell ablehne.
Da dieses Blatt seine Artikel sehr reißerich aufbaut, ist es häufig in Prozesse verwickelt.
Sollte ich jedoch in naher Zukunft einen Skandal entfesseln, würden sie sofort mit Wonne darüber berichten.
Aber es ist wie auch bei einer überregionalen Zeitung, welche ich nicht benennen möchte.
Keiner liest das Blatt, aber jeder ist bestens informiert über den Inhalt.
Alternativen gibt es keine in der Nähe, hier in der Eifel ist alles ein wenig dünner gesät.

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MarleneGeselle
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Re:

von MarleneGeselle (28.07.2010, 09:04)
Oh ja, das Leiden der Provinz. Bei uns ist das nur unwesentlich anders. Kultur im Allgemeinen und Literatur im Besonderen haben nur einen marginalen Stellenwert. Wer da nicht zu den wirtschaftlichen oder politischen Top Ten gehört ...
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.

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kerax
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Re:

von kerax (08.08.2010, 00:06)
Ich habe vor 2 Wochen 7 Pressemappen an die Lokalen Zeitungen in der Umgebung versendet. Die Erste hat sich schon am nächsten Tag gemeldet.

Heute konnte ich das Ergebnis in unserer Zeitung sehen. Sie haben es auch online gestellt. Hier mal der Link:
http://www.mittelhessen.de/lokales/regi ... dex_page=1

Heute Morgen als ich die Zeitung aufschlug hätte es mich fast vom Stuhl gerissen. Ich hab mich total gefreut. cheezygrin

LG
Kerstin

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