Rechtschreibfehler

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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Jacqueline Ehmke
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Re:

von Jacqueline Ehmke (13.08.2010, 14:10)
@Angelina

Hallo mtg,

nur ein Esel frisst das Gras wieder ab, welches über eine Sache gewachsen ist. cheezygrin thumbbup 8)[/quote]


nö, das sehe ich nicht so, denn jedes vernünftige Lebewesen würde dieses frische Gras für sich nutzen.

......so viel zu klugen Sprüchen an der falschen Stelle.

Jacqueline
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Daddy
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Re:

von Daddy (13.08.2010, 14:12)
Bücher werden aus Interesse am Thema gelesen. Egal ob es sich um ein Sachbuch, einen Roman ein Kinderbuch oder ... handelt.

Solange der Lesefluss nicht durch eine Unzahl an Rechtschreibfehlern, fehlenden bzw. falsch gesetzten Satzzeichen oder unaussprechlichen Formulierungen unterbrochen wird, finde ich den einen oder anderen Fehler nicht sonderlich gravierend. Denn wie schon gesagt: Wer hatte nicht schon mal Besuch vom Fehlerteufel? :twisted:

Man sollte die ganze Sache nicht so hoch bewerten. Außer man verdient sich seine Brötchen als Korrektor oder Lektor smart2
Grüße aus dem Donau-Ries

Daddy


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hwg
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Re:

von hwg (13.08.2010, 14:14)
Ja, ja, Angelina,

wenn man versucht, mit der Wahrheit zu punkten, bleiben derartige Prügel hin und wieder nicht aus... cheezygrin

Manchmal frage ich mich aber, was "Wahrheit" eigentlich ist.
Bei uns hat es vor Jahrzehnten eine Tageszeitung mit diesem Titel gegeben. In ihr habe ich mit Begeisterung Kolumnen veröffentlicht.

Leider hat das Blatt dann wirtschaftlich abgedankt. Vielleicht ist doch
auch sein Name mit Schuld darn gewesen?! Ich mit meiner Schreiberei hoffentlich nicht... angle:

Kollegialen Gruß!



***Heute verfolgt mich offensichtlich das Tippfehlerteufelchen :twisted: .



Hans
Zuletzt geändert von hwg am 13.08.2010, 14:23, insgesamt 2-mal geändert.
Neu im JBL-Literaturverlag: H. W. Grössinger, "Fallweise heiter, manchmal bewölkt" - Glossen, Feuilletons und Kurzgeschichten, die zum Schmunzeln verleiten und mitunter zum Nachdenken anregen wollen. Auch über Amazon erhältlich!

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Jacqueline Ehmke
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Re:

von Jacqueline Ehmke (13.08.2010, 14:15)
Fehler können passieren, mir ist es in jedem Fall peinlich.
Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Jacqueline
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Anna Dorb
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Re:

von Anna Dorb (13.08.2010, 14:22)
Jep,

alle Beiträge sind in ihrem Kern irgendwie richtig. Und um mich gleich einmal zu outen - auch ich schrie Zeter und Mordio, als ich mein erstes Buch in den Händen hielt und trotz vieler, vieler Korrekturen (auch lautes vorlesen) immer noch Fehler finden musste. Ja, sie kommen einem tatsächlich wie schmerzhafte Magenschwinger entgegen.
Nun habe ich bereits mein drittes Buch diversen Leuten zum Probelesen übergeben. Komischerweise fanden die meine selbst entdeckten Schreibfehler gar nicht, morkierten sich aber beispielsweise darüber, dass ich Bibernelle geschrieben habe. Sicherlich würde ich Pimpinelle meinen... (beides wäre korrekt)
Meinen Tiptam, der korrekt Diptam gesschrieben wird, hat bisher keiner reklamiert. Zum einen könnte das daran liegen, dass die einen nicht wissen was das ist, zum anderen könnten die "Wissenden" glauben, es wäre Absicht, weil es fränkisch klingt und daher zum Buch passt, das teilweise meefränggische und oberboarische Einlagen aufweist.
Auch meine Tippfehler möchte ich Euch an dieser Stelle nicht verschweigen, doch wisst Ihr was? Ich glaube ich kann damit ganz gut leben. Das liegt wahrscheinlich auch nicht zuletzt daran, dass ich selbst KEIN EINZIGES BUCH KENNE, IN DEM ICH KEINE FEHLER GEFUNDEN HÄTTE.*
Trotz alledem, wäre auch ich nicht abgeneigt, eine Neuauflage zu starten. Das ist meine ehrliche und aufrichtige Meinung, weil auch ich finde, dass man so viele Fehler wie möglich vermeiden sollte. Der Leser soll sich ja auf den Inhalt konzentrieren können und nicht permanent von Fehlern abgelenkt werden.
Was mich nun sehr interessieren würde, wenn ich bei BoD eine Neuauflage bestelle, fliegt die erste dann aus dem Programm, oder gibt es diese weiterhin für die nächsten 5 Jahre in der Buchhandlung. Denn wenn dem so wäre, dass die erste Auflage ersatzlos gestrichen wird, dann gibt es für mich gar kein Zögern mehr.

Wünsche allen hier im Forum einen schönen Freiten den 13.
(scheint doch noch ein echter Glückstag zu werden)
beste Grüße
Anna


*Das von mir aktuell gelesene Buch von Jürgen Schmieder: DU SOLLST NICHT LÜGEN, das vor Veröffentlich mit Sicherheit von einer ganzen Armee an Lektoren korrigiert wurde. Die Anzahl der Fehler darin fand ich persönlich (wahrscheinlich auf Grund des Themas) gerade noch amüsant.
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hawepe
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Re:

von hawepe (13.08.2010, 14:28)
Hallo Pamela,

Pamela hat geschrieben:
Man verfolgt Sie, man sucht Sie, man schaut hinter jeden Buchstaben und jedes Satzzeichen, auf jeder Seite, man versucht sie auszurotten. Und irgendwann verfällt man dem trügerischen Gedanken, dass man sie alle erwischt und erledigt hat und schickt trunken vor Glück seinen Text auf Reisen.

Dann kommt der Moment, dieser magische Moment in dem man sein eigens Buch in den Händen hält. Fast platzend vor Stolz öffnet man es und dann, im gleichen Augenblick springen sie einem mit einem lauten ÄTSCHIBÄTSCH förmlich mitten ins Gesicht.


Das kenne ich auch. Dutzende Male Korrektur gelesen und lesen lassen, aber kaum schlage ich das fertige Buch auf - da sehe ich den ersten Fehler. Manchmal kann einem das ganz schön das Blättern in eigenen Büchern verleiden.

Bloß nicht zu blättern rettet einen ja auch nicht, weil sich auf Selbstbetrug nur schwer hereinfallen lässt.

Bei Shaker Media konnte ich einige Seiten austauschen, ansonsten hätte ich eine Neuauflage herausgebracht. Das Gleiche war beim Engelsdorfer Verlag möglich :-)

Eine Neuauflage würde ich auch immer davon abhängig machen, wie auffällig die Fehler sind. Wirklich fehlerfreie Bücher gibt es nämlich nicht. Fallen sie nicht wirklich auf, würde ich erst einmal warten, bis ich weitere Fehler gefunden habe. irgendwann wäre aber jedenfalls eine Neuauflage dran book:

Übrigens ist das auch eine Frage der Einstellung gegenüber seinen Lesern. Dass die eigentlich sowieso einfach nur dumm sind, haben hier im Autorenpool ja schon etliche Book-on-Demand-Autoren geschrieben. Vielleicht achten sie auch deshalb so häufig darauf, selbst keine Bücher in die Hand zu nehmen und damit selbst zu Lesern zu werden :twisted:

Beste Grüße

Heinz

Angelina

Re:

von Angelina (13.08.2010, 17:43)
:shock::
Zuletzt geändert von Angelina am 15.08.2010, 01:58, insgesamt 1-mal geändert.

julia07
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Re:

von julia07 (14.08.2010, 01:18)
Anna Dorb hat geschrieben:
Was mich nun sehr interessieren würde, wenn ich bei BoD eine Neuauflage bestelle, fliegt die erste dann aus dem Programm,

Sobald die zweite Auflage freigegeben ist, wird die erste nicht mehr gedruckt.

oder gibt es diese weiterhin für die nächsten 5 Jahre in der Buchhandlung.

Das könnte theoretisch passieren, allerdings nur, wenn die zuletzt noch gedruckten Exemplare so lange nicht verkauft wurden. :wink: Diese werden nämlich nicht etwa eingetsmpft, sondern abverkauft, bis sie weg sind.

LG, Julia


[/quote]

Anna Dorb
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Re:

von Anna Dorb (14.08.2010, 23:11)
Hallo Julia,

vielen Dank für diese äußerst positive Nachricht. thumbbup
Wenn jetzt auch noch die ISBN gleich bleibt, dann weiß ich ja, was ich als übernächstes in Angriff nehmen werde.
Ich hoffe nur, dass ich bei meiner Neuauflage dann keine alten Fehler gegen neue austausche. :wink:

Schönen Sonntag wünscht Euch allen
Anna

P.S. Ach ja - falls es jemand vermisst, hier reiche ich noch ganz schnell ein "ung" nach. (Klitzekleines Suchspiel)
Gottlob brauche hierfür keine neue Auflage angle:
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Anna Dorb
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Re:

von Anna Dorb (14.08.2010, 23:48)
Boah ey,

da ist doch irgendwo ein Wurm drin, oder?
Hier also noch ein "ICH".
Nicht dass es nachher heißt, es wäre mir egal...

LG
Anna
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Heidi Christina Jaax

Re:

von Heidi Christina Jaax (15.08.2010, 00:12)
Mit ist es unmöglich selbst Korrektur zu lesen, da mir der Text so vertraut ist, lese ich zu schnell drüber.
In meinem letzten Buch kam es nach Anwendung der Korrekturliste zu Zeilen-und Seitenverschiebungen.
Das Buch wuchs um zwei Seiten, somit war der Rest der Korrekturliste nicht mehr stimmig.
In solchen Fällen danke ich meinem Schöpfer, dass ich nicht bei einem Verlag unter Vertrag stehe, welcher Riesenauflagen druckt.
So sind nachträgliche Änderungen relativ kostengünstig und schnell umsetzbar.
Fehlerfreie Bücher sollten immer das Ziel sein, doch Stolpersteine auf dem Weg dahin sind der Brotberuf, Zeitmangel und Übermüdung. :(

LG Heidi

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SandraR
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Re:

von SandraR (15.08.2010, 11:41)
Heide Du bist nicht alleine angle: seine eigenen Fehler sieht man erst, wenn man den Text vergessen hat. Deswegen sollte man nicht an Lektorat und Korrektorat sparen!
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

büchernarr

Re:

von büchernarr (15.08.2010, 12:28)

Angelina

Re:

von Angelina (15.08.2010, 13:27)
Un was haben wir nun aus dem Rechtschreibetest von Siegfried gerlernt? Die Autoren sind ebenso wenig der korrekten Schreibweise mächtig wie ihre Leser.

Deshalb, ein Fehler ist kein Weltuntergang. Fehler zunächst sammeln und dann irgendwann eine Korrektur vornehmen. thumbbup

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (15.08.2010, 14:10)
Angelina hat geschrieben:
Un was haben wir nun aus dem Rechtschreibetest von Siegfried gerlernt? Die Autoren sind ebenso wenig der korrekten Schreibweise mächtig wie ihre Leser.

Da sprich doch bitte nur für dich und verwende keine Verallgemeinerungen.

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